Vorverkauf

 
Unsere Vorverkäufe sind ein sehr beliebter Bereich in unserem Onlineshop, die Kategorie der "Cults and Icons"-Weine! Hier bieten wir Ihnen eine Auswahl besonderer Weine an, die Sie sich noch vor dem Eintreffen besonders günstig sichern können. Weine, die Weltruf genießen und die "man unbedingt mal getrunken haben sollte in seinem Leben". Oft sind es nur einige Monate, die Sie auf Ihre Weine warten. Die jeweiligen Lieferzeiten entnehmen Sie bitte der Artikelbeschreibung.

Unser ganz persönlicher Tipp bei unseren Vorverkäufen: "Zögern Sie nicht und sichern Sie sich rechtzeitig das Objekt Ihrer Begierde"

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per Mailanfrage zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen nun viel Spass beim Stöbern.
Penfolds RWT 2022 BIN 798 Shiraz Barossa Valley
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Oppulent und fleischig, muskulös und durchsetzungsfähig

Bei Penfolds sieht man den RWT BIN 798 als genau den gegenteilligen Weinstil, den man mit dem Grange zu erreichen bestrebt ist. Und - RWT verkörpert den Pioniergeist von Penfolds. Ursprünglich als internes Projekt (RWT steht für Red Wine Trial) im Jahr 1990 konzipiert, wurde dieser Wein offiziell im Jahr 2000 mit dem Jahrgang 1997 eingeführt. Sein zeitgenössischer, raffinierter und eleganter Stil, der schon in jungen Jahren zugänglich ist, verschafft ihm einen unverwechselbaren Platz in der prestigeträchtigen Weinkollektion von Penfolds. Um seine anerkannte Qualität zu feiern, wurde er 2016 in RWT - Bin 798 umbenannt.
 
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds RWT 2018 BIN 798 Shiraz Barossa ValleyIm Juli 2024 von Erin Larkin bewertet:

Der 2022 RWT Bin 798 ist ein typischer Barossa Shiraz: rote Erde, Eisenstein, Maulbeere, Blutpflaume, Sumachgewürz und getrocknete Kräuter im Überfluss. Der Wein ist erdig, tanninhaltig und reif, mit einer Umrahmung aus holzigem Eichenholz. Ich empfinde ihn als muskulös, dicht, intensiv und hochkonzentriert, und für Liebhaber des RWT-Stils wird er sich wahrscheinlich als einer der ganz Großen etablieren. Es ist ein massiver Wein, gut gehandhabt und kraftvoll. Er reifte 14 Monate lang in Fässern aus französischer Eiche, 67% neu. 14,5% Alkohol, verschlossen mit Naturkork.
 
 
95 Sucklingpunkte für den Penfolds RWT 2018 BIN 798 Shiraz Barossa ValleyDas sagt James Suckling zum 2018er RWT BIN 798 (August 2024):

Faszinierende, subtile Aromen von Brombeeren, Nelken und weißem Pfeffer mit etwas Zedernholz. Mittlerer Körper mit dunklen Früchten und cremigen Tanninen, die integriert und poliert sind. Feiner und konzentrierter Abgang. Jetzt sehr trinkbar, aber er wird gut altern.

 
 
96 Punkte vom Vinous-Team für den Penfolds RWT 2018 BIN 798 Shiraz Barossa ValleyAngus Hughson für Vinous (Juli 2024):

Dieser 2022 Shiraz RWT Bin 798 aus dem Barossa Valley verfügt über enorme Geschmacksnuancen, die in einem tiefen Pool muskulöser Tannine stecken, die ein sehr langes Leben versprechen. Kühn und ausdrucksstark, füllt er den Raum mit teerigen, fleischigen, blutigen Aromen und einem kräftigen Unterton von französischer Eiche. Am Gaumen ist er fester, mit Aromen von Brombeeren und Heidelbeeren, die sich langsam zu einem reichen, vollmundigen Abgang entwickeln. Er ist noch lange nicht trinkreif, wird aber den (sehr) geduldigen Genießer belohnen.
 
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 94 Punkte für den Penfolds RWT 2018 BIN 798 Shiraz Barossa ValleyDavid Sly schließlich gibt im Juli 2024 94 Punkte:

Im Gegensatz zu vielen anderen Shiraz-Eliteweinen von Penfolds zeigt Bin 798 durch die ausschließliche Verwendung von Fässern aus französischer Eiche (67 % neu) einen deutlich anderen Charakter als seine Stallgefährten. Er ist eleganter und feiner, obwohl der Kernbestandteil ein saftiger Barossa Shiraz ist. Während die fruchtigen Aromen hervorstechen, profitiert der seidige Gaumen sicherlich von einem entspannteren Tanninprofil - insbesondere im Vergleich zu früheren Jahrgängen. Das macht den Wein jetzt zugänglicher, ohne jedoch seine Haltbarkeit oder sein Lagerungspotenzial zu beeinträchtigen.
116,50 EUR
155,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Ehemalige Domäne Serrig (Markus Molitor) Vogelsang 2021 Große Lage
DER neue Spitzenriesling aus Deutschland? 

Mit der ehemaligen preussischen Domäne Serrig, die Kaiser Wilhelm II 1904 ins Leben rief und die vor wenigen Jahren durch den Kultwinzer Markus Molitor gekauft und wieder "revitalisiert" wurde, entsteht ein neuer Stern am Rieslinghimmel. Ausschließlich über LA PLACE in Bordeaux gehandelt, hat der Vogelsang im letzten Jahr, seinem ersten Jahr, gleich mehrfach die magischen 100-Punkte in den Kritikerbewertungen geknackt. Mit moderatem Alkohol von 12% ein Langstreckenläufer, der noch sehr, sehr viele Jahre im Keller verbringen darf - sofern Sie Ihn nicht doch lieber gleich öffnen wollen. In beiden Fällen auf jeden Fall ein Genuss, den man wohl nicht so schnell vergisst.
 
Jane Anson bewertet den Ehemalige Domäne Serrig (Markus Molitor) Vogelsang 2021 Große Lage wie folgt:95 Punkte
Rauch von Streichhölzern und Lagerfeuern im Auftakt, herrliche, langgezogene Architektur, die sich am Gaumen ausbreitet, ohne jemals den Halt zu verlieren. Schiefer, Zitrusfrüchte, saftige Holunderblüten. Markus Molitor liefert hier einen köstlichen Riesling ab, den man aufspüren und teilen sollte.

 
 
Der aktuelle Jahrgang (2021) ist noch nicht weiter bewertet, daher finden Sie erstmal die Kritikerstimmen zum vorherigen Jahrgang 2020:
 
100 Punkte vom Wine Advocate für denDer 2020 Vogelsang Grosse Lage ist rein, tief und intensiv in der spektakulär feinen, mineralischen und absolut einzigartigen Nase, die konzentrierte, aber elegante und würzig-mineralische Frucht mit einem kühlen und kräuterigen Terroir-Ausdruck offenbart. Eine atemberaubende Nase! Am Gaumen ist dieser Saar-Riesling von mittlerem bis vollem Körper, dicht, reichhaltig und intensiv, aber auch raffiniert und lebhaft frisch, mit einer straffen Struktur und einem spektakulär langen, raffinierten und salzigen Abgang, der eine ernsthafte Tanninstruktur offenbart. Der Wein zeigt im Abgang eine große Adstringenz, die auf ein enormes Alterungspotenzial hinweist, zumal die Ausgewogenheit und der Klassizismus dieses Serrig-Rieslings auf etwa 12 Gramm Restzucker beruhen. Ein Wein für Jahrzehnte und ein neuer Maßstab für trocken ausgebaute Saar-Rieslinge. 12% angegebener Alkohol. Naturkork. Verkostung im September 2023.

Obwohl sie schon seit 2017 produziert werden, sind die 2020er Rieslinge aus der Steillage Vogelsang in Serrig (Saar) die ersten, die Markus Molitor unter dem Namen „Ehemalige Domäne Serrig“ auf den Markt bringt. Das ehemalige preußische Staatsweingut, 1904 als Musterweingut zur Zeit Kaiser Wilhelms II. erbaut - also 20 Jahre vor der auf Spätburgunder spezialisierten Domäne Assmannshausen im Rheingau - erlebte bis zum Zweiten Weltkrieg eine Blütezeit (u.a. Trockenbeerenauslese 1921), ging aber nach dem Krieg vor die Hunde. Daran änderte auch die Privatisierung Ende der 1980er Jahre nichts. Erst seit Markus Molitor das Weingut Ende 2016 erworben hat, tut sich hier etwas, das sehr ernst genommen werden muss. Das Gebäude wird nach wie vor komplett restauriert und modernisiert, ebenso wie die angrenzenden Weinbergsflächen, darunter nicht weniger als 25 Hektar Riesling, die unter der historischen Einzellagenbezeichnung Vogelsang vermarktet werden. Es handelt sich um eine Monopollage, die gerade aus Vogelsang und Heiligenborn hervorgegangen ist. Es handelt sich um eine 40% bis 100% steile, nach Süden und Südwesten abfallende Lage auf rötlich gefärbtem Schiefer, die von 220 bis 340 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Nur fünf Hektar des alten Bestandes fand Molitor erhaltenswert, die restlichen 20 Hektar hat er seit 2017 mit hochwertiger Genetik (verschiedene Massenselektionen) neu bepflanzt. Die beiden 2020er-Kabinett und Große Lage (Grand Cru), die handverlesen, auf der Korbpresse gepresst, spontan vergoren und in großen Holzfässern ausgebaut wurden, sind von grandioser Qualität und Stilistik und lassen vermuten, dass hier auch in Zukunft Weine entstehen werden, die es mit denen von Egon Müller, der früheren unantastbaren Ikone nicht nur der Saar, sondern ganz Deutschlands, qualitativ aufnehmen können.
 
97 Sucklingpunkte für denSuper-kühl und jugendlich für den heißen und trockenen Jahrgang 2020, mit einem breiten Spektrum an Aromen von feuchtem Moos bis zu rosa Grapefruit sowie Noten von frischem Thymian und weißen Blumen. Erstaunliche Lebendigkeit am mittelkräftigen Gaumen, der sehr konzentriert ist, wobei die Konzentration der Mineralität von nassem Gestein und des Limettencharakters im sehr langen, spannenden Abgang steil ansteigt. Trinken oder aufbewahren.

 
199,00 EUR
265,33 EUR pro l
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Ehemalige Domäne Serrig (Markus Molitor) Vogelsang Kabinett 2021

Vogelsang - Kabinett: die Fruchtsüße Variante als Prädikatswein

Mit der ehemaligen preussischen Domäne Serrig, die Kaiser Wilhelm II 1904 ins Leben rief und die vor wenigen Jahren durch den Kultwinzer Markus Molitor gekauft und wieder "revitalisiert" wurde, entsteht ein neuer Stern am Rieslinghimmel, sowohl in trockener, aber auch als fruchtsüße Kabinett-Variante! 100% Handlese verstehen sich von selbst und die Kritiker sind sich auch hier einig: Ein Wein von ganz großem Format!
 
Jane Anson bewertet den Ehemalige Domäne Serrig (Markus Molitor) Vogelsang Kabinett 2021  wie folgt:96 Punkte
Feinknochig und anmutig, mit aufstrebender Architektur, ist dies ein brillanter Riesling von Markus Molitor, voller Feuerstein, kantig, knackig, salzig, konzentrierter grüner Apfel und weiße Mango, einer der Weine der September Releases.
 
Der aktuelle Jahrgang (2021) ist noch nicht weiter  bewertet, daher finden Sie erstmal die Kritikerstimmen zum vorherigen Jahrgang 2020:

 
97 Punkte vom Wine Advocate für denDer 2020 Vogelsang Kabinett, der in traditioneller Eiche und Edelstahl gekeltert und vinifiziert wurde, ist rein, hell und frisch in der sehr feinen und feuersteinartigen Nase, die präzise und elegante Frucht zeigt, die mit der ernsten, feuersteinartigen Mineralität der grauen und roten Schieferböden des Weinguts sowie kühlen pflanzlichen Nuancen von Brennnesseln und Minze verwoben ist. Rund und intensiv, aber leicht und filigran am Gaumen, ist dies ein reiner, üppiger und runder, aber auch sehr mineralischer, schön verspielter und am Gaumen kitzelnder Kabinett mit weniger Reduktion, als die Kabinetts von Molitor in diesem frühen Stadium normalerweise zeigen. Die Süße ist dezent und wird durch die immense Mineralität und den salzigen Schwung kontrapunktiert. Der Abgang ist spektakulär lang und spannend, äußerst komplex und anregend, selbst in diesem Alter. Dieser klassische Kabinett erinnert mich an feinste Scharzhofberger Kabinetts von Egon Müller. Er ist geradlinig, nachhaltig salzig, aromatisch und charmant. 10,5% angegebener Alkohol. Naturkork. Verkostung auf dem Weingut im September 2023.

 
95 Sucklingpunkte für denSehr frische und delikate Nase eines ganzen Gartens von Kräutern, gelber Grapefruit und Pomelo. Saftiger als die Nase vermuten lässt, mit einer Fülle von weißen Früchten und einer Frische von Zitrusfrüchten am mittelkräftigen Gaumen, ist dies ein jugendlicher und sehr eleganter Riesling für den Jahrgang 2020. Ausgesprochen trocken und lang für diese theoretisch halbtrockene Kategorie, aber auch fein geätzt. Er hat gerade seine beste jugendliche Trinkform erreicht, aber die Party hat gerade erst begonnen! Trinken oder aufbewahren.

 
99,00 EUR
132,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Favia Coombsville Napa Valley Cabernet Sauvignon 2021
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Der Cabernet Sauvignon Oakville Napa Valley 2021 von Favia ist ein reiner Ausdruck dieser renommierten Weinregion. Es ist verständlich, warum Oakville zum am meisten geschätzten Teil des Napa Valley geworden ist (Robert Parker bezeichnete es als das „Filetstück“). Unsere Parzellen bei Oakville Ranch – hoch über dem östlichen Rand des Tals, organisch bewirtschaftet auf roten, felsigen, eisenreichen Böden – haben über viele Jahre hinweg einige der überzeugendsten Weine der Region hervorgebracht. Diese roten Hügel erstaunen uns Jahr für Jahr mit Weinen, die solche Kraft, Intensität und Charakterstärke zeigen.
Dieser reine Cabernet Sauvignon wurde sorgfältig fermentiert und mehr als zwanzig Tage auf den Schalen belassen, dann schonend gepresst und direkt ins Fass für die malolaktische Gärung gegeben. Der Wein reifte 22 Monate in 50 % französischen Eichenfässern, mit minimalem Umfüllen und ohne Schönung oder Filtration. Wir sind der Meinung, dass dieser zurückhaltende Ansatz bei der Élevage die beste Möglichkeit ist, den Fokus auf den Weinberg zu lenken.

Wie immer zeigt dieser Wein dunkle, düstere Noten von Brombeere, Cassis und sonnengetränktem Boden, zusammen mit feinen Anklängen von Gewürzen und Lorbeer. Am Gaumen ist der Einstieg schmal und präzise, doch fast sofort erweitert sich der Eindruck und wird mundfüllend und reichhaltig, was zu einem langen, kraftvollen Abgang führt. Die Tannine sind elegant, aber muskulös, was auf eine lange Lagerfähigkeit im Keller hinweist.
 
 
97 Sucklingpunkte für den Favia Coombsville Napa Valley Cabernet Sauvignon 2021 Dieser Wein ist voller Aromen von Graphit, schwarzen Beeren und schwarzen Johannisbeeren. Tief und dunkel. Mittel- bis vollmundig, mit saftigen und vielschichtigen Tanninen und einem geschmackvollen Abgang. Sehr traubenbetont. Präzise und fokussiert. Echter Coombsville-Charakter. Trinkbar und wird sich hervorragend weiterentwickeln.
98 Punkte vom Wine Advocate für den Favia Coombsville Napa Valley Cabernet Sauvignon 2021Der Cabernet Sauvignon Coombsville 2021 präsentiert sich in tiefem granat-purpur und explodiert förmlich mit eindrucksvollen Noten von Crème de Cassis, eingemachten Schwarzkirschen und Boysenbeeren, die von Nuancen von Zedernholz, Graphit und Lavendelöl begleitet werden. Der vollmundige Gaumen ist vollgepackt mit intensiven Schichten von schwarzen und blauen Früchten, die von einer festen Linie körniger Tannine und erstaunlicher Spannung unterstützt werden. Der Abgang ist lang und von wunderbarer Reinheit geprägt.
96 Punkte bei Jeb Dunnuck für den Favia Coombsville Napa Valley Cabernet Sauvignon 2021Der Cabernet Sauvignon Coombsville 2021 ist ein reinsortiger Wein, der wie alle diese jüngsten 2021er in 50 % neuem französischem Eichenholz ausgebaut wurde. Er zeigt mehr blaue Frucht sowie einen vollmundigen, unglaublich vielschichtigen Stil in seinen kräftigen Aromen und Geschmacksnoten von Graphit, verbrannter Erde, Tabak und ausgeprägter Mineralität. Es ist ein großer, konzentrierter 2021er, der dennoch eine wunderschöne Frische und Balance bewahrt, was meiner Meinung nach diesen Jahrgang besonders auszeichnet. Wie beim La Magdalena ist dieser Wein nicht für diejenigen, die sofortige Befriedigung suchen, da er wahrscheinlich erst ein Jahrzehnt nach dem Jahrgang seine volle Reife erreichen wird. Ich wäre überrascht, wenn er nicht eine Gesamtlebensdauer von 30 Jahren hätte.
273,70 EUR
364,93 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds 2022 BIN 707 Cabernet Sauvignon
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Vollmundig und mit bewährtem Lagerungspotenzial, einer der besten Cabernets Australiens

Bin 707 ist ein perfekter Cabernet Sauvignon, der den „Hausstil“ von Penfolds repräsentiert: intensiv aromatisierte Frucht, Abschluss der Gärung und Reifung in neuem Eichenholz; Ausdruck des Penfolds-Verständnisses für die Beschaffung von Früchten aus mehreren Weinbergen und Regionen.

Die Winemaker zu Ihrem Penfolds 2022 BIN 707 Cabernet Sauvignon: Farbe: Tief, erwartungsvoll, dunkel... violett-rot. Nase: Eingeschenkt, geschwenkt - die überzeugenden Aromen von schwarzen Cabernet-Oliven, Graphit und Tapenade mögen die Skeptiker des Bin 707 zunächst beruhigen. Doch gerade wenn die Wachsamkeit nachlässt, schleicht sich eine Duftwelle von schokoladiger Minze, asiatischen Gewürzen und Salbei/Lorbeerblatt-Botanicals ein. Es werden keine Gefangenen gemacht - eine gute Portion Ruß/Eisenstein/Ölschwärze und eine blumige Leichtigkeit von Iris und getrocknetem Hibiskus. Ja, ein vollwertiger, unverhüllter, aromatischer Bin 707-Angriff. Nichts für schwache Nerven. Unverblümt 100% Cabernet, 100% neue Eiche, 100% Penfolds. Gaumen: Am Gaumen wird alles überzeugend wiedergutgemacht. Kein stilistischer Rückzug, sondern ein besseres Verständnis für das, was darunter liegt... Texturell eine Geschmeidigkeit und Dichte, die wirklich tiefgründig ist. Feine, lange, reife Tannine sorgen für den Feinschliff und eine fühlbare „Attacke“. Vielleicht das Markenzeichen - ein ausgeprägter mittlerer Gaumen und eine überzeugende Länge - die Synergie eines Amalgams von Cabernets (nur) aus den verschiedenen Böden von Coonawarra/Barossa Valley/Padthaway/McLaren Vale. Eine Basis von Eisenkraut und Blutwurst - geschnürt mit weißer Schokolade und roten und schwarzen Beerenfrüchten. 100 % neue Eiche - daran wird nur gedacht, wenn man daran erinnert wird. Alle Bin 707- Kriterien sind erfüllt, außer einem: Zeit.
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds 2022 BIN 707 Cabernet SauvignonErin Larkin | RPWA im Juli 2024:

Ich habe kürzlich eine Vertikale von Bin 707 verkostet, die bis zum allerersten Jahrgang 1964 zurückreicht. Ich habe in der Vergangenheit schon einige ältere Jahrgänge dieser Cuvée getrunken, und einmal den Jahrgang 1964, aber noch nie eine komplette Suite. Es war sofort klar, dass die Cuvée durch den Ausbau in amerikanischer Eiche im Laufe der Zeit sehr gut funktioniert und die Fähigkeit hat, ein unglaublich eleganter Wein zu sein. Mir ist aufgefallen, dass der Alkoholgehalt im Laufe der Zeit langsam angestiegen ist, von 12 % Alkohol in den 1960er Jahren auf 13,5 % in den späten 1990er Jahren. In den 2000er Jahren liegt der Wein bei etwa 14 % bis 15 % Alkohol. Das wirft die Frage nach der Langlebigkeit des Weins auf, denn die älteren Weine waren einfach so herrlich delikat und weinig. Nun aber zu diesem 2022 Bin 707 Cabernet Sauvignon. Er ist strukturierter, fester und zurückhaltender als der 2021er davor, und während die Eiche ausgeprägt und fest ist, zeigt der Wein Symmetrie, Proportion und Länge. Man sollte ihn allerdings eine Weile nicht trinken, es sei denn, die Eiche ist der Aspekt, den man sucht. Er reifte 18 Monate lang in amerikanischer Eiche (100% neu).
 
97 Sucklingpunkte für den Penfolds 2022 BIN 707 Cabernet SauvignonJames Suckling zum 2022er BIN 707 (August 2024):

Verlockende Aromen von Zedernholz und Rinde mit Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren, leichter Milchschokolade und Stein. Vollmundig, sehr rund und geschliffen. Straffe, konzentrierte Tannine im Abgang. Tinte und Backgewürze. Endgültige Gärung in amerikanischer Eiche und 18 Monate gereift. Nach 2027 probieren.
 
 
97 Punkte vom Vinous-Team für den Penfolds 2022 BIN 707 Cabernet SauvignonVon einem Spitzenjahrgang spricht Angus Hughson für den Vinous (Juli 2024):

Dieser Benchmark-Jahrgang 2022 von Penfolds Bin 707 Cabernet Sauvignon zeichnet sich durch seine rohe Kraft und beeindruckende Lebendigkeit aus. Er strotzt vor überzeugenden Aromen von Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren, gekrönt von geriebener Schokoladenminze und einer starken Eichenkomponente. Superpower in einem dichten und vollen Geschmackspaket, das von ernstzunehmenden Tanninen geprägt ist, die einen enormen, unbeweglichen Abgang hervorrufen. Ein in jeder Hinsicht ernsthafter Wein.
 
 
Weiter geht es mit der Decanter-Bewertung. David Sly gibt im Juli 2024 94 Punkte: "Dieses Flaggschiff unter den Cabernet Sauvignons aus verschiedenen Regionen (Coonawarra, Barossa, Padthaway, McLaren Vale) bietet mit seinem reichhaltigen Brombeer- und schwarzen Olivenaroma viel herzhaftes Vergnügen im mittleren Gaumen, aber wenig von den erhabenen, schönen Aromen, die den hervorragenden Jahrgang 2021 ausmachten. Am Gaumen zeigt er viel Kraft und Ausdauer und endet angenehm mit feinkörnigen, elegant gepflegten Tanninen." Und Master of Wine Andrew Caillard gibt 97 Punkte: „Tiefes Karminrot. Intensive Cassis- und Mokka-Aromen mit einem Hauch blättriger Kräutergarten-Noten. Tiefgründiger und ausdrucksstarker Wein mit reichlich schwarzer Johannisbeerpastille, Brombeerfrüchten, feinen, glatten, festen Zedernholz-Tanninen, wunderbarer Dichte am mittleren Gaumen und gut integrierten Mokka-/Bitterschokoladennoten. Im Abgang klassisch feinkörnig, etwas muskulös, mit Anisnoten. Ein erstklassiger Bin 707 mit hervorragender Dichte, Kraft und Lagerungspotenzial. “
416,50 EUR
555,33 EUR pro l
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S.L.V. 2022 Cabernet Sauvignon Napa Valley Stags Leap Wine Cellars
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Eine Ikone aus Napa

S.L.V., auch bekannt als Stag’s Leap Vineyards, ist der erste Weinberg des Weinguts. Internationale Berühmtheit erlangte dieser Weinberg, als der Jahrgang 1973 bei einer Blindverkostung im Jahr 1976 – bekannt als das „Judgment of Paris“ – einige der größten Weine Frankreichs übertraf und die Weinwelt verblüffte. Bis heute entstehen hier Weine mit vielschichtiger Komplexität, würziger Intensität und exzellenter Struktur.

Der Jahrgang 2022 war das dritte Dürrejahr in Folge. Nach der Ernte 2021 fiel im Oktober rekordverdächtiger Regen von 284 mm, wodurch die Böden gut durchfeuchtet wurden. Der restliche Winter verlief jedoch außergewöhnlich trocken.

Wir begannen die Saison 2022 mit frühem Mähen und Bodenbearbeitung, um möglichst viel Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Während der Blüte kam es zu einem ungewöhnlichen Hagel-/Regensturm, der in einigen Weinbergen die Erträge reduzierte. Es folgte ein später Frost Mitte April, der glücklicherweise keine extremen Temperaturen mit sich brachte. Das Frühlingswetter war sehr unbeständig, mit einem Mix aus kühlen, warmen und heißen Tagen. Mutter Natur bescherte uns Ende Juni Regen, der den Mehltaudruck im gesamten Tal erhöhte. Erst Mitte Juli erreichten wir die für den Sommer typischen Temperaturen. Der restliche Sommer verlief mit durchschnittlichen Temperaturen und guten Wachstumsbedingungen. Pünktlich zur Ernte kam dann eine neuntägige Hitzewelle mit Rekordtemperaturen.

Trotz Dürre und extremer Hitze während der Lese konnten wir durch sorgfältige Planung und rechtzeitiges Handeln im Weinberg außergewöhnlich gutes Lesegut einbringen. Insgesamt zeigen die Weine dieses Jahrgangs reifere Aromen und eine weichere Säurestruktur.

Der 2022er S.L.V. Cabernet Sauvignon betört die Sinne mit faszinierenden Aromen dunkler Früchte wie schwarze Johannisbeeren und reife Pflaumen, die sich harmonisch mit feinen Noten von Veilchen, Graphit und dunkler Schokolade verbinden, abgerundet von der Wärme von schwarzem Tee. Am Gaumen offenbart sich eine beeindruckende Fülle und Textur. Die Tannine bringen eine mineralische Note mit, die dem Wein Tiefe und Charakter verleiht, während das jugendliche Mundgefühl das Erlebnis erhöht.

Im langen Nachhall entfalten sich komplexe Schichten von Espresso, Mokka und dunklen Früchten, die einen ebenso raffinierten wie unvergesslichen Eindruck hinterlassen.


95 Puntke vom Wine Advocate für den S.L.V. 2022 Cabernet Sauvignon Napa Valley Stags Leap Wine CellarsJoe Czerwinski schreibt zum Wein im Oktober 2024:

Der 2022 Cabernet Sauvignon S.L.V. beginnt mit intensiven Aromen von schwarzen Kirschen und Cassis, begleitet von einem Hauch dunkler Schokolade. Am Gaumen ist er vollmundig, reichhaltig und samtig in der Textur, vielleicht sogar etwas offen in seiner Struktur, doch zeigt er eine beeindruckende Länge und Frische im anhaltenden Abgang.

 
96 Sucklingpunkte für den S.L.V. 2022 Cabernet Sauvignon Napa Valley Stags Leap Wine CellarsIm März 2025 schreibt James Suckling über den Wein:

Obwohl noch etwas zurückhaltend in diesem jungen Stadium, ist dies ein herausragender Wein mit der für dieses estate-eigene Gewächs typischen Struktur und Geschmackstiefe. Brombeeren, getrocknete Heidelbeeren, Crème de Cassis, Zedernholz und Zimt entfalten sich vielschichtig am Gaumen. Die Tannine sind fein gekörnt, samtig und gut integriert. Bereits trinkbar, aber am besten ab 2029.

 
Das Decantermagazin bewertet den S.L.V. 2022 Cabernet Sauvignon Napa Valley Stags Leap Wine Cellars wie folgt: 95 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Geröstetes Karamell und schwarze Johannisbeeren in der Nase. Dazu einige reife Kirscharomen. Saftig, mit Konzentration, aber sehr klar und fast schon zart präsentiert – eher geradlinig als besonders fleischig oder breit. Präzise gemacht, mit Fruchtreinheit und einem ziemlich würzigen Lakritz-Finish. Interessant, wirkt sehr zurückhaltend vinifiziert. pH-Wert 3,89. Ausbau über 20 Monate in 100 % neuem Holz. Eigentümer ist die Familie Antinori, Winzer Marcus Notaro.

 
Colin Hay vom "The Drinks Business" bewertet den Wein mit 98 Punkten und schreibt im August 2025: Weihrauch. Kordit. Feuerstein. Veilchen- und rote Rosenblätter. Dicht. Intensiv. Straff. Konzentriert. Kompakt. Vollmundig. Reichhaltig. Beeindruckend frisch. Schlank. Wieder dieser Hauch von Kerzenwachs am Gaumen. Eindrucksvoll in seiner verborgen wirkenden Kraft. Eine eiserne Faust im Samthandschuh!
260,60 EUR
347,47 EUR pro l
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Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet Sauvignon
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BIN 707, der ultimative Cabernet Sauvignon von Penfolds

BIN 707 ist für Cabernet Sauvignon das, was Grange für Shiraz ist: eine makellose Repräsentation der Rebsorte mit der unverwechselbaren Handschrift von Penfolds. Er entsteht durch sorgfältige Traubenselektion aus Coonawara, dem Barossa Valley und Wrattonbully für den Jahrgang 2021. Benannt nach der legendären Boeing 707, wurde er erstmals 1964 produziert und nur dann gekeltert, wenn die Trauben ihren Höhepunkt erreicht haben (in den letzten zehn Jahren fehlten zwei Jahrgänge: 2017 und 2020). BIN 707 zählt regelmäßig zu den besten Cabernet Sauvignons Australiens, hat renommierte Auszeichnungen erhalten und weist ein dem Grange vergleichbares Alterungspotenzial auf.

Verkostungsnotiz: Der Penfolds Bin 707 Cabernet Sauvignon hat eine tiefe, dunkle Farbe. Die Nase ist kraftvoll und komplex und zeigt Noten von Tapenade, Tabak, Schokolade, Trockenfrüchten, gereiftem Fleisch, Gewürzen und Gebäck. Am Gaumen ist er strukturiert und würzig mit Aromen von Brombeere, schwarzen Oliven, dunkler Schokolade und exotischen Gewürzen. Die Tannine sind fein und elegant. Dieser Wein spiegelt den typischen Stil von Penfolds wider – reichhaltig, raffiniert und ein edler Ausdruck des Cabernet Sauvignon.

Jahrgangsbedingungen: Im McLaren Vale beeinträchtigte ein nasser Frühling mit kühleren Temperaturen und Hagel die Blüte und den Fruchtansatz und reduzierte die Erträge. Die Rückkehr zu wärmeren und trockeneren Sommerbedingungen ermöglichte es den Reben jedoch, ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen, was zu einer verspäteten Ernte führte. Die kühlen Erntebedingungen trugen zu hochwertigen Trauben bei, mit kleinen Trauben und Beeren, die konzentrierte Aromen und reife Tannine ermöglichten. Padthaway erlebte einen nassen Saisonstart mit überdurchschnittlichen Niederschlägen über mehrere Monate. Der Frühling brachte niedrigere Höchsttemperaturen und Bewölkung mit sich, was die Entwicklung der Reben verlangsamte. Trotz einer mittelschweren Hitzewelle im Dezember führte die insgesamt kühlere und feuchtere Vegetationsperiode zu einer späteren Blüte, einem späteren Fruchtansatz und einer späteren Veraison. Die Region vermied während einer geordneten Ernte signifikante Hitzespitzen und brachte außergewöhnliche Cabernet Sauvignon-Parzellen hervor. Das Barossa Valley erlebte einen herausfordernden Jahrgang mit nahezu durchschnittlichen Winterniederschlägen und einem trockeneren Frühlingsbeginn. Darauf folgte eine unterdurchschnittlich kühle Vegetationsperiode, die von extremen Wetterereignissen wie Sturzfluten und Gewittern geprägt war. Die anhaltende Krankheitsgefahr erforderte eine sorgfältige Bewirtschaftung der Weinberge. Dennoch erlebte die Region eine mäßig warme Ernte mit günstigen täglichen Temperaturschwankungen. Dies führte zu über den Erwartungen liegenden Erträgen und hochwertigen Trauben, insbesondere beim Cabernet Sauvignon, der ausgeprägte Sortenmerkmale aufwies.
 
 
95 Puntke vom Wine Advocate für den Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet SauvignonErin Larkin | RPWA im Juli 2025 zum Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet Sauvignon:

Nachdem ich das Privileg hatte, viele Jahrgänge dieses Weins seit 1964 zu verkosten, ist dies mit der Zeit ein hervorragender Wein. Die Zugabe von amerikanischer Eiche trägt dazu bei, die Fruchtsüße über die Zeit zu bewahren – ich kenne die Wissenschaft dahinter nicht, aber es trifft auf Anekdoten zu. Hier, durch das Prisma des Jahrgangs 2023 betrachtet, ist der Wein frisch und dennoch reif, und die kühle Jahreszeit hat etwas von der Schwere aus dem unteren Register genommen. Er stammt aus McLaren Vale, Padthaway und Barossa Valley und reifte 18 Monate in amerikanischen Eichenfässern. 14,5 % Alkohol, versiegelt unter Naturkorken.
 
97 Sucklingpunkte für den Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet SauvignonJames Suckling bewertet den Wein im Juli 2025:

Das ist ein außergewöhnlich eleganter und präziser Cabernet Sauvignon – tief duftend und von großer Finesse. In der Nase entfalten sich Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Zedernholz, gegrilltem Fleisch, dunkler Schokolade, Tinte, getrockneten Blüten und Kräutern. Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig, seidig, mit dichter Textur und festem Kern, der in ein cremiges, schokoladiges Finale übergeht. Ein australischer Klassiker in Bestform. Hervorragend. Jetzt trinken oder lagern.
 
Jane Anson bewertet den Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet Sauvignon wie folgt:96 Punkte von Janes Anson im Juli 2025:

Eukalyptus, Minzblatt, Kakaobohne und Cassis springen direkt in die Nase – dazu ein Hauch von Würze und jede Menge Persönlichkeit und Selbstbewusstsein. Eine kraftvollere Interpretation von Cabernet, als man sie gewöhnlich in Bordeaux findet, mit präziser und reiner Cassisfrucht, süßem roten Lakritz und floralen Aromen – ganz unverkennbar für diesen Wein. Cabernet-Liebhaber aufgepasst: Das ist muskulös, mit Struktur und Tiefe, dabei aber dennoch elegant und feinfühlig. Tom King (Direktor), Peter Gago (Chefönologe).
 
Das Decantermagazin bewertet den Penfolds 2023 BIN 707 Cabernet Sauvignon wie folgt: 95 Punkte vonTina Gellie im Juni 2025:

„Coonawarra hatte 2023 eine etwas schwierige Phase für Cabernet“, merkt Chefönologe Peter Gago an. Daher erfüllte kein Wein die hohen Anforderungen für den Bin 707 (und auch ein Bin 169 Coonawarra Cabernet wurde in diesem Jahrgang nicht produziert). Diese Ausgabe von Penfolds’ Spitzen-Cabernet stammt daher zu 68 % aus McLaren Vale, 18 % aus Padthaway und 14 % aus dem Barossa Valley und reifte – wie der Grange – für 18 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichenholzfässern. Der Holzeinfluss ist aktuell noch deutlich spürbar und verleiht dem imposanten Wein einen glänzenden Hauch von Kokosnuss. Doch sein muskulöser Körper, die festen, kreidigen Tannine und die lebendige Säurestruktur sichern ihm ein langes Leben. Geschmacklich führen dunkle Schokolade überzogene rote Kirschen das Aromenspiel an, begleitet von Boysenbeeren und Cassis sowie einer exotisch-würzigen Note aus Tapenade, Asphalt, Biltong, Weihrauch, gerösteten Haselnüssen und Eukalyptus – schier endlos komplex und lang anhaltend.
 
97 Punkte von Colin Hay | The Drink Business (August 2025):

(Südaustralien; 100 % Cabernet Sauvignon; die Früchte stammen aus Coonawarra, Barossa Valley, Padthaway und Wrattonbully; pH ​​3,66; 18 Monate in neuen amerikanischen Eichenfässern gereift; 14,5 % Alkohol). So anmutig und glänzend in der Textur, sehr geschmeidig und ausdrucksstark, entwickelt und fließt er sich am Gaumen. Ultrafeinkörnige Tannine zeichnen das wohlgeformte Äußere nach. Wirklich üppig und elegant im Stil. Finesse. Sogar besser als der ausgezeichnete 2022.

 
493,00 EUR
657,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds 2022 St. Henri Shiraz
96
St Henri, eine weitere Shiraz-Dimension

In der Geschichte der Penfolds-Weine geht der Name St Henri, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, dem von Grange voraus. Offiziell in den frühen 1950er-Jahren eingeführt, gewann der Wein in den 1990er-Jahren deutlich an Bedeutung. Er stammt aus fünf verschiedenen Weinregionen (McLaren Vale, Barossa Valley, Padthaway, Wrattonbully, The Peninsulas) und bietet eine wahrhaft einzigartige Interpretation des Shiraz. Das Besondere an St Henri ist der sorgfältige Ausbau in großen, alten Holzfässern. Dieses Verfahren minimiert den Einfluss des Eichenholzes auf den Wein und lässt den fruchtigen Charakter in seiner ganzen Reinheit erstrahlen. Lange Zeit lag er zum gleichen Preis wie Grange; heute bietet er ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für sein stolzes Erbe, die Qualität seiner Früchte und sein beträchtliches Lagerpotenzial.

Verkostungsnotiz: Der St Henri Shiraz zeigt einen tiefen Pflaumen- und Violettton. Die Nase ist rein und ausdrucksstark, frei von neuem Eichenholz und offenbart Noten von Himbeere, Waldbeereneis, Kaffeebohnen und Zimtkuchen mit herzhaften Anklängen von Oliven, Paprika und Salzlake. Am Gaumen ist er elegant und dennoch kraftvoll, mit Noten von Haselnuss, weißer Schokolade, Lakritze und reichhaltigen Beerenfrüchten, die an Kir Royale und geschmolzene Schokolade erinnern. Die Tannine sind reif und harmonisch. Ein klassischer St. Henri – jetzt lebendig, aber geschaffen, um über Jahrzehnte hinweg wunderbar zu reifen.

Der Jahrgang: Das Barossa Valley erlebte eine Vegetationsperiode mit nahezu durchschnittlichen Winterniederschlägen und moderaten La-Niña-Effekten. Die Bodenfeuchtigkeit war zu Beginn des Frühlings aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge im August und September niedrig. Starke Regenfälle und vereinzelter Hagel im Oktober stellten eine Herausforderung dar, während ein trockener Dezember zu gemäßigten Sommerbedingungen mit minimaler extremer Hitze führte. Dies ermöglichte eine Ernte unter idealen Bedingungen, sodass die Trauben gleichmäßig reifen und starke Sortenmerkmale aufweisen konnten. Im McLaren Vale überstiegen die Temperaturen selten 35 °C, was zu einer geordneten Erntezeit führte. Die kühleren Bedingungen begünstigten, dass die Shiraz-Trauben ihr optimales Aroma und ihre optimale Balance erreichten. Padthaway erlebte im Oktober Frost, überstand die Vegetationsperiode jedoch gut ohne starke Hitzewellen oder regenbedingte Verzögerungen bei der Ernte. Coonawarra begann mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen, erhielt aber im Juli rechtzeitig Regenschauer und einen nassen Oktober. Frost war mit neun kalten Tagen ein Problem. Dies wurde jedoch durch den effektiven Einsatz von Frostlüftern gemildert. Die Region erlebte einen kühleren Frühling, doch die Wärme im Januar sorgte für hervorragende Wachstumsbedingungen und führte zu einer schnellen und gleichmäßigen Veraison. Die moderaten Erntemengen ermöglichten ein natürliches Gleichgewicht, das zu einer Ernte von hochwertigem Shiraz führte.

 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds 2022 St. Henri ShirazErin Larkin zum Penfolds 2022 St. Henri Shiraz (Juli 2025):

Der St Henri Shiraz 2022 ist ein großartiger Wein, der mit Anmut und Liebe zum Detail viele, viele Jahrzehnte lang reift. Als junger Wein zeigt er überbordende Fruchtkraft, kraftvolle Struktur und eine Kakophonie von Gewürzen. Mit zunehmendem Alter werden diese Weine jedoch anmutig und fast ätherisch. Bei einer kürzlichen Verkostung von 40 St Henri-Jahrgängen seit 1958 entpuppte sich der Wein als ein Wein voller Geduld, Liebe zum Detail und Eleganz. Die Höhepunkte waren zweifellos die Jahrgänge 1962, 1971, 1986, 1991 und 2010. Dies waren Weine für die Ewigkeit, und dieser 2022 wird es sein. Die Früchte stammen aus dem Barossa Valley (39 %), McLaren Vale (31 %) und der Rest aus Padthaway, 14 Monate in großen, abgelagerten Fässern gereift. 14,5 % Alkohol, versiegelt unter Schraubverschluss.
 
Jane Anson bewertet den Penfolds 2022 St. Henri Shiraz  wie folgt:97 Punkte im Juli 2025:

Schiefer, Rosenknospe, Himbeerpüree, Kreuzkümmel, Tapenade und umhüllende Pfingstrosennoten entfalten sich beim Öffnen. Momentan sehr intensiv und mit viel Genuss, doch dieser Wein verdient eine lange Reifezeit. Ich empfehle, ihm noch einige Jahre in der Flasche zu geben, damit sich seine florale, feinfühlige Seite vollständig zeigen kann – denn dies ist ein Wein mit großem Reifepotenzial. Peter Gago, leitender Kellermeister. Kein neues Holz für den Ausbau verwendet.
 
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 96 Penfolds 2022 St. Henri Shiraz96 Punkte vom Decanter. David Sly im Juli 2024:

Dieser 2021 St Henri Blend aus Barossa Valley und McLaren Vale Shiraz ist ein charmanter, aber unaufdringlicher Wein. Ein frischer und heller Ausdruck von dunklen Kirschen und gerösteten Gewürzaromen, die nahtlos und schmackhaft sind. Ein wenig zurückhaltender als sonst, mit soliden, ausgewogenen und gut integrierten Tanninen, bevor er sich zu einem schmackhaften Abgang öffnet. Ein eleganter Jahrgang, der mit der Zeit überraschen kann.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 96 Punkte im August 2025 und schreibt: 

Fleischig. Etwas animalisch. Saftig. Angenehme, geschmeidige Tannine beim ersten Eindruck, die sich im Verlauf am Gaumen zunehmend bemerkbar machen. Ein wunderschön klarer Kern. Technisch äußerst gelungen, dabei frisch, hell und lebendig. Ein Hauch von Graphit im Abgang.



 
99,00 EUR
132,00 EUR pro l
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Penfolds 2023 RWT BIN 798 Shiraz Barossa Valley
95
97
"Maßstab für Exzellenz im Barossa Valley" (Shavaughn Wells, Winemaker)

Die Initialen RWT stehen für „Red Winemaking Trial“ und wurden dem Projekt intern zu Beginn der Entwicklungsarbeiten Anfang der 1990er Jahre verliehen. Natürlich handelt es sich heute nicht mehr um einen „Test“, sondern um einen RWT Shiraz, der im Mai 2000 mit dem Jahrgang 1997 auf den Markt kam. Stilistisch präsentiert sich RWT zeitgemäß, opulent und fein abgestimmt. Ein interessanter Kontrast zum etablierten Grange, der einen konzentrierteren, kraftvolleren und durchsetzungsstärkeren Stil aufweist. RWT wird aus Barossa Valley Shiraz-Trauben hergestellt, die vor allem aufgrund ihrer aromatischen Eigenschaften, Sortentypischkeit, feinen Tannine und weichen Textur ausgewählt wurden. Die Reifung in französischer Eiche bildet einen weiteren Kontrast zum Grange. Das Ergebnis ist ein Wein, der Barossa Valley Shiraz auf höchstem Qualitätsniveau neu definiert. RWT Bin 798 ist bei der Markteinführung angenehm zugänglich, verfügt aber über die Konzentration und Ausgewogenheit, um viele Jahre zu reifen.

Verkostungsnotiz: Dieser Wein präsentiert sich mit einem dunkelvioletten Kern und einem duftenden Bouquet aus Blaubeeren, Maulbeeren, Boysenbeeren und dunkler Kirsche, mit floralen Veilchennoten und einem Hauch von Gewürzen, Vanille und rauchigem Zedernholz. Süße Aromen von Beerenpudding, Sandelholz und Donuts werden durch erdige, holzige Untertöne und einen Hauch von Rauch ausgeglichen.
Am Gaumen ist er elegant und ausgewogen, mit Aromen von schwarzen Früchten und Satsuma-Pflaumen, getragen von frischer Säure. Seidige Tannine verleihen eine geschmeidige Textur, während Noten von Kirschschokolade, Haselnusspraline, Cola und Gewürzen Tiefe und Komplexität verleihen. Ein raffinierter, harmonischer Wein mit Großzügigkeit und Präzision.

DerJahrgang: Der Jahrgang 2023 des Barossa Valley war von seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber vielfältigen klimatischen Herausforderungen geprägt. Die Saison begann mit nahezu durchschnittlichen Winterniederschlägen. Während der September wärmer war, blieben die Frühlingstemperaturen unterdurchschnittlich. Eine starke Kaltfront Ende Oktober brachte sintflutartige Regenfälle und Sturzfluten mit sich und beeinträchtigte die Weinberge. Gewitter im November verzögerten die Blüte um drei Wochen und erhöhten das Krankheitsrisiko. Die Temperaturen blieben fast das ganze Jahr über unterdurchschnittlich, bis im Dezember und Januar eine wärmere, trockenere Phase einsetzte. Die Shiraz-Reben begannen Anfang Dezember unter optimalen Bedingungen zu blühen. Die Rückkehr zu milden bis warmen Bedingungen im Sommer sorgte dafür, dass die Reben die Vegetationsperiode gut abschließen konnten. Günstige Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht förderten die Zuckerentwicklung und die Phenolreifung der Trauben, ohne die Gesundheit der Reben zu beeinträchtigen. Die Shiraz-Reben begannen am 8. Februar mit der Veraison, etwa drei Wochen später als üblich. Die wärmeren Lagen im Barossa Valley überzeugten mit gesunden, offenen Laubbäumen, die hochwertige Trauben mit kleinen Beeren hervorbrachten. Die Weinlese war von warmen Tagen und kühlen Nächten geprägt. Trotz der klimatischen Widrigkeiten im Frühjahr übertrafen die Erträge und die Qualität des Jahrgangs die Erwartungen zu Beginn der Saison.
 
95 Puntke vom Wine Advocate für denIm Juli 2025 von Erin Larkin bewertet:

Der 2023 RWT Bin 798 stammt aus dem Barossa Valley und unterstreicht die Vorzüge dieses Ortes: erdige Tannine, kraftvolle und robuste Frucht und ein langanhaltender Geschmack. Er besticht durch Eleganz, die jedoch in Struktur und Schwung eingebettet ist. Trockenheit in Form von Zedernholz und Süße im Einklang mit holzigem Sandelholz unterstreichen die Frucht und Form des Weines. Er reifte 14 Monate in französischen Eichenfässern, 69 % neu. 14,5 % Alkohol, versiegelt unter Naturkorken.
 
97 Sucklingpunkte für den Penfolds 2023 RWT BIN 798 Shiraz Barossa ValleyJames Suckling bewertet den Wein im Juli: 

Feingeschliffene und präzise Aromen von schwarzen Johannisbeeren, zerstoßenem Gestein, Blaubeeren, Zedernholz, Tabakblättern und einem Hauch Jod. Am Gaumen vollmundig mit nahtlos eingebundenen Tanninen und einem seidigen Mundgefühl, das in einem langen, duftigen und tiefgründig komplexen Finale ausklingt. Klar, rein und von großer Eleganz. Jetzt genießen oder mit Geduld reifen lassen.
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 94 Punkte für den Penfolds RWT 2018 BIN 798 Shiraz Barossa ValleyTina Gellie gibt im Juni 2025 94 Punkte:

Obwohl dieser Wein mit dem Jahrgang 1997 seinen Bin-Status erhielt, ist ihm das Akronym „Red Winemaking Trial“ geblieben. Schon immer eine großzügige, geschliffene, moderne Interpretation des Shiraz (und stets 14 Monate in französischen Eichenfässern gereift, hier 69 % neu), wirkt er in dieser schwierigen Vegetationsperiode gelassener als sein üblicher Blockbuster-Stil, dank einer knackigen Säure, die ihm echte Energie und Konzentration verleiht. RWT-Fans werden jedoch weiterhin die üppigen Tannine und den dichten, zähen, konzentrierten Fruchtkern finden, den sie lieben: schwarze Brombeeren, türkischer Kaffee, Schwarzwälder Kirschtorte, Steakgewürz und die Süße von Root Beer. Die Zeit wird die noch immer vorhandene Eiche mildern, und das wird sich in den nächsten zwei Jahrzehnten auszahlen.
 
Jane Anson bewertet den Penfolds 2023 RWT BIN 798 Shiraz Barossa Valley wie folgt:94 Punkte im Juli 2025 von Jane Anson:

Eine etwas kraftvollere Interpretation von Shiraz im Vergleich zum St Henri – mit einer ausgeprägteren Note von dunkler Schokolade, salziger Mineralität, Blutorange, roter Erde, Lagerfeuerrauch, muskulösen Tanninen und einer Fülle an Gewürzen. Großartige Qualität mit einem wunderschönen Auftrieb im Abgang. Tom King ist Direktor, Peter Gago Chef-Önologe.
 
 
97 Punkte gibt Colin Hay | The Drink usiness (August 2025):

Ein Wein, dessen umwerfende Qualität nach den zahlreichen Herausforderungen eines anstrengenden, unruhigen und schwierigen Frühlings – einschließlich Sturzfluten und Gewittern, die die Blüte verzögerten – wahrscheinlich nicht möglich schien. Im Glas ist davon nichts zu spüren. Dies ist ein wunderbar schlanker und saftiger Wein mit prallen Himbeeren und dunkleren Beerenfrüchten, die mit den subtileren Noten von Schwarzkirschen und Steinfrüchten um Aufmerksamkeit buhlen. Apropos Subtilität: Hier sind herrliche florale Untertöne zu erkennen, die von den süßen Gewürzen der Eiche (die noch etwas Zeit brauchen, um sich vollständig zu integrieren) eher betont als verdeckt werden. Es gibt eine leichte Note von Kordit und Weihrauch und einen Hauch von Zeder und Graphit, der mit zunehmendem Alter deutlicher hervortritt. Weich und schmeichelnd mit den feinsten, geschliffenen Tanninen ist dieser Wein bereits zugänglich, aber dafür gemacht, lange durchzuhalten.
 
 
142,80 EUR
190,40 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Illumination 2024 by Quintessa
95
Illumination by Quintessa – Wenn Napa auf Sonoma trifft

Mit Illumination präsentiert Quintessa einen außergewöhnlichen Weißwein, der aus der Verbindung zweier bedeutender kalifornischer Weinregionen – Napa Valley und Sonoma Valley – hervorgeht. Der Name ist inspiriert vom goldenen Schimmer der reifen Trauben zur Erntezeit, der das Weingut Quintessa regelrecht erleuchten lässt. Die Familie Huneeus verbindet mit Illumination ihre Leidenschaft für Sauvignon Blanc und die Kunst der Cuvée. Als Symbol für die Präzision und Schönheit ihres Weins ziert ein Detail aus dem mittelalterlichen „Book of Kells“ das Etikett – ein Verweis auf kunstvolle Handarbeit und kulturelle Tiefe.

Weinbereitung
Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen beider Täler, werden von Hand gelesen, schonend im Ganzen gepresst und mit überwiegend natürlichen Hefen in verschiedenen Behältern vergoren. Diese individuelle Herangehensweise bringt den Charakter jeder Lage und jedes Jahrgangs zum Ausdruck.

Jahrgang 2024
Der Winter 2024 brachte gleichmäßige Regenfälle, die für ausgezeichnete Wasserspeicher im Boden sorgten. Ein früher Austrieb, gefolgt von harmonischem Wachstum im Frühling und Sommer, ließ Trauben von perfekter Reife heranwachsen. Das Ergebnis: Ein ausgewogener, vielversprechender Jahrgang mit lebendiger Frische.

Verkostungsnotizen
Der 2024 Illumination beeindruckt mit außergewöhnlicher Aromenvielfalt und Tiefe: Zarte Noten von Meyer-Zitronenzeste, weißem Pfirsich, Yuzu, Orangenblüte, Honigwabe und kandiertem Ingwer verbinden sich mit einer saftigen, lebendigen Säure. Eine feine, salzige Mineralität durchzieht das Aromenspiel und verleiht dem Wein zusätzliche Komplexität – ein Weißwein mit Potenzial zur Reifung und immer neuen Entdeckungen im Glas.

 

 
95 Punkte vergibt Jeb Dunnuck für den Illumination 2024 by Quintessa Jeb Dunnuck bewertet den Wein im September 2025: Der 2024 Illumination vereint Trauben aus Sonoma und Napa Valley und erinnert in Stil und Ausstrahlung an einen großen Bordeaux Blanc. In der Nase entfalten sich Aromen von reifer Limette, Orangenblüte, frischer Minze und feiner Würze vom Holz – alles untermalt von der typischen sonnengereiften Frucht Kaliforniens. Am Gaumen zeigt sich der Wein konzentriert, mittel- bis vollmundig mit lebendiger Säure, einer klaren Struktur und einem langen, präzisen Abgang. Ein makelloser Sauvignon Blanc, der kalifornische Fülle mit Finesse und Frische vereint.


 

Das Decantermagazin bewertet den Illumination 2024 by Quintessa 94 Punkte von Jonathan Cristaldi im Juli 2025: Ein multidimensionaler Sauvignon Blanc mit sowohl Fülle als auch Präzision. Limettenschale, Limettenblüte und Estragon, durchzogen von Vanille, ziehen einen sofort in den Bann. Grapefruit, Kumquat und zerstoßene Marcona-Mandeln durchziehen die erste Aromawelle. Eine ausgezeichnete, mittelkräftige Konzentration trägt einen durchdringenden Kern aus saftiger Frucht, wärmender Würze vom Fassausbau und einen frischen, fokussierten Abgang, geprägt von lebendiger Säure und Spannung. Die von Hand gelesenen Trauben werden als ganze Trauben gepresst, und der Most wird mit natürlichen Hefen in neuen und gebrauchten französischen Eichenfässern, Akazienholzfässern, Edelstahltanks sowie eiförmigen Betontanks vergoren.

 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 95 Punkte im August 2025:

Sehr duftig und luftig. Glänzend, aber mit beeindruckender vertikaler Spannweite. Dicht und kompakt. Ziemlich intensiv. Rassig mit viel lebendiger, animierender Säure. Ein Hauch von Pfirsichschale und Pfirsichkern. Weißer Grapefruit. Passionsblume. Wunderschön in seiner saftig-würzigen Frische.
 

 

58,00 EUR
77,33 EUR pro l
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Chateau Palmer 2015 Margaux
98
100
20 | 20
97
98
10 Jahre seit Veröffentlichung: Jetzt wieder ab Chateau!

Der Château Palmer 2015 vereint Extravaganz mit perfekter Struktur und verkörpert beispielhaft den geschmeidigen Charakter, für den die Weine dieses Gutes so geschätzt werden. Bereits jetzt offen und ausdrucksstark, bietet dieser Jahrgang gleichzeitig exzellentes Reifepotenzial für viele Jahre. Jahre, die auf eine Fünf enden – mit der bemerkenswerten Ausnahme von 1965 – bringen traditionell Weine von besonders hoher Qualität hervor. So auch 2015: Das Vegetationsjahr begann mit einem relativ trockenen Klima, das ein sehr gleichmäßiges Wachstum der Reben ermöglichte. Die Blüte verlief unter optimalen Bedingungen, und der anschließende Regen sorgte für eine gute Entwicklung der Beeren. Ende Juni setzte sich das trockene Wetter durch, begleitet von steigenden Temperaturen, was das vegetative Wachstum frühzeitig beendete, die Beerenschalen verdickte, die Tannine konzentrierte und eine rasche Entwicklung der Kerne förderte. Ab Ende Juli schlug das Wetter um: Es folgten mehrere mäßige Regenperioden, die den Reifeprozess einleiteten und zu einer etwas traditionelleren Beerengröße führten. Besonders der September bot im Margaux-Gebiet ideale Bedingungen. Erste junge Reben wurden am 15. September gelesen, die Haupternte begann am 22. September. Die Merlot-Trauben präsentierten sich üppig, reich und sehr reif – ebenso überzeugten Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Der relativ hohe Alkoholgehalt des Jahrgangs wird durch eine dichte, fein strukturierte Tanninstruktur ausbalanciert, die keinerlei rustikale Noten zeigt – dank der perfekten phenolischen Reife von Schalen und Kernen. Dieses außergewöhnliche Gleichgewicht lässt den Jahrgang 2015 in einer Reihe mit großen Weinen wie 2005, 2009 und 2010 erscheinen.
 
Chateau Palmer 2015 mit 100 Punkten bei James SucklingJames Suckling bewertet den Chateau Palmer 2015 am 02.02.2018 wie folgt:

Ich bin überwältigt von den Aromen dunkler Beeren, Lavendel und getrockneter Orangenschale – dazu eine salzige Note. Einfach beeindruckend und tiefgründig. Am Gaumen zeigt sich der Wein atemberaubend sinnlich: dicht und kraftvoll, dabei aber gleichzeitig unglaublich klar und lebendig. Man möchte ihn sofort trinken und genießen, doch seine Struktur ist so ausgeprägt, dass er problemlos Jahrzehnte reifen kann. Ab 2022 trinkreif.
 
Chateau Palmer 2015 mit 98 Parker Punkten bewertetLisa Perrotti Brown bewertet den Chateau Palmer 2015 am 21.02.2018 wie folgt: Abgefüllt relativ spät im September 2017, ist der 2015er Château Palmer eine Cuvée aus 44 % Merlot, 50 % Cabernet Sauvignon und einem kleinen Anteil Petit Verdot. Im Glas zeigt er sich in einem mittleren bis tiefen Purpurgranat. Das Bouquet öffnet sich mit lebhaften Aromen von roten Johannisbeeren, schwarzen Kirschen und wilden Blaubeeren, begleitet von erdigen und mineralischen Nuancen. Nach und nach entfalten sich florale Noten von Veilchen und getrockneten Rosen sowie verführerische Anklänge von Zartbitterschokolade und würziger Erde. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mittel- bis vollmundig mit großzügiger Fruchtfülle und unglaublich reifen, sehr feinkörnigen Tanninen. Trotz seiner Tiefe und Komplexität besitzt er eine bemerkenswerte Frische und Leichtigkeit. Das Finale zeigt sich erdig und mineralisch mit einer feinen, fast verspielten Eleganz. Ein äußerst stilvoller und raffinierter Wein, der mit seiner Balance zwischen Noblesse und Ausdruckskraft wahrhaft königlich wirkt. Man könnte ihn als eine Version des Jahrgangs 2005 mit etwas mehr Fruchtintensität, Duftigkeit und Leidenschaft bezeichnen.
 
Jane Anson bewertet den Chateau Palmer 2015 Margaux wie folgt:98 Punkte von Jane Anson im Februar 2025:

Üppig, ohne laut zu sein – der Wein entfaltet sich langsam, sicher und mit Selbstvertrauen am Gaumen. Seidige Tannine, Textur wie Satin und Bimsstein, mit klarer Herkunftstypizität: florale Noten, würzige Himbeere und zerstoßene Steine. 60 % neues Holz. Thomas Duroux ist der Direktor des Weinguts. Die Lese fand vom 22. September bis zum 7. Oktober statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Weingut vollständig in der Umstellung und arbeitete bereits zu 100 % biologisch und biodynamisch.
 
97 Punkte vom Vinous-Team für den Chateau Palmer 2015 MargauxNeil Martin bewertet den Wein im Juli 2019:

Der 2015er Palmer besitzt ein herausragendes Bouquet mit außergewöhnlich reinen und intensiven Aromen von Brombeere, Cassis, Zedernholz und Bleistiftspänen – opulent, aber bereits jetzt unwiderstehlich. Am Gaumen zeigt er sich geschmeidig und mittelgewichtig, mit festen Tanninen, beeindruckender Fülle und Noten von weißem Pfeffer und Salbei im anhaltenden Abgang. Dieser Margaux hat viel Substanz und wird rund ein Jahrzehnt benötigen, um sein volles Trinkfenster zu erreichen. Blind verkostet bei der Southwold-Verkostung des Bordeaux-Jahrgangs 2015.
 
98 Punkte von Jeb Dunnuck für den Chateau Palmer 2015 MargauxJeb Dunnuck bewertet den Wein im November 2017:

Einer der wahren Schätze aus Margaux ist ohne Zweifel der 2015er Palmer. Er zeigt mehr Eleganz, Reinheit und Konzentration als der Alter Ego und begeistert mit einem herrlichen Bouquet aus Crème de Cassis, kandierten Kirschen, Holzkohle und Graphit, begleitet von einem Hauch Frühlingsblüten im Hintergrund. Die finale Cuvée besteht aus 50 % Cabernet Sauvignon, 44 % Merlot und 6 % Petit Verdot und reifte in 70 % neuem Holz. Dieser vollmundige, reife und unglaublich fein geschliffene Wein ist bereits jetzt schwer zu widerstehen, so elegant und rein ist er – seine beste Zeit dürfte jedoch zwischen 2023 und 2043 liegen. Wer mehr als eine Flasche besitzt, kann ihn aber auch jetzt schon mit großem Vergnügen genießen.
 
Das Decantermagazin bewertet den Chateau Palmer 2015 Margaux wie folgt: 97 Punkte von Jane Anson im Januar 2018:

Zwischen dem Château Palmer und dem Alter Ego zeigt sich dieses Jahr eine bemerkenswerte Kontinuität und Handschrift im Ausdruck. Es ist schwer, sich nicht von der üppigen Strahlkraft des Jahrgangs verführen zu lassen, sobald sich der Wein öffnet – dabei bleibt er stets präzise und kontrolliert. Nur ein kurzer Moment im Glas genügt, damit die Aromen beginnen zu tanzen, und wenig später entfaltet sich auch die Struktur: Schicht um Schicht, von würzigem Süßholz über saftige Brombeere und Cassis bis hin zu einem Hauch von Pulverdampf und einer salzigen Note im Abgang. Die gezielte Arbeit an der phenolischen Reife im Weinberg verleiht dem Wein Tiefe und ein Gefühl der Ausdehnung am Gaumen. In der Produktion wurde der Jahrgang exakt auf Palmer und Alter Ego aufgeteilt. Ein äußerst präziser und meisterhaft gelungener Wein.


 
357,00 EUR
476,00 EUR pro l
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Seña Valle de Aconcagua 2022
97
98
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Einmal mehr die Krönung einer wunderbaren Partnerschaft und einer leidenschaftlichen Reise

1995 starteten Robert Mondavi und Eduardo Chadwick ein internationales Joint Venture mit einem sehr anspruchsvollen Ziel: das volle Potenzial des chilenischen Weinlandes auszuschöpfen und einen Weltklassewein auf Ikonen-Niveau zu schaffen, wie es in Chile keinen anderen gibt. Sie teilten ihren Traum, ihre Bemühungen und ihre Hingabe und brachten 1997 den ersten Jahrgang von Seña (1995), Chiles erstem Icon-Wein, auf den Markt. Dies war ein Meilenstein und leitete den Weg für die Herstellung von Ultra-Premium-Weinen in Chile ein.

Seña ist ein einzigartiger roter Blend im Bordeaux-Stil mit einer sehr chilenischen Seele. Die vorherrschende Rebsorte ist Cabernet Sauvignon, während Carmenere ihn eindeutig mit Chile verbindet. Cabernet Franc, Malbec und Petit Verdot runden die Mischung ab.

 
98 Sucklingpunkte für den Sena Valle de Aconcagua 2020Der Sena Valle de Aconcagua 2022 verkostet von James Suckling (März 2024):

Extrem helle Blumen und Zitrusfrüchte mit Graphit, Johannisbeeren und Blaubeeren. In der Nase fühlt man sich wie in einem Blumenladen. Mittlerer bis voller Körper mit sehr geschliffenen Tanninen, die den Gaumen umschmeicheln. Im Abgang ist er fest, was darauf hindeutet, dass in Zukunft noch viel kommen wird. Eine Assemblage aus 60% Cabernet Sauvignon, 25% Malbec, 9% Carmenere, 6% Petit Verdot. Probieren Sie ihn nach 2028, aber schon jetzt ist er offen und verlockend.
 
 
96 Punkte vom Vinous-Team für den Sena Valle de Aconcagua 2020Joaquín Hidalgo im Juli 2024:

Extrem helle Blumen und Zitrusfrüchte mit Graphit, Johannisbeeren und Blaubeeren. In der Nase fühlt man sich wie in einem Blumenladen. Mittlerer bis voller Körper mit sehr geschliffenen Tanninen, die den Gaumen umschmeicheln. Im Abgang ist er fest, was darauf hindeutet, dass in Zukunft noch viel kommen wird. Eine Assemblage aus 60% Cabernet Sauvignon, 25% Malbec, 9% Carmenere, 6% Petit Verdot. Probieren Sie ihn nach 2028, aber schon jetzt ist er offen und verlockend.
 
97 Punkte vom Wine Advocate für den

Der Seña 2022 beginnt zurückhaltend und öffnet sich leise, um eine dunkle, lederne Nase mit Noten von gedrehter Erde, Zedernholz, Lakritze und Graphitakzenten zu enthüllen, die eine Leichtigkeit und hohe Energie erzeugen. Am Gaumen ist er lebendig und spritzig, angetrieben von hellen Höhen, die durch eine gewichtige, breite Tiefe und eine perfekt geschmeidige Textur ausgeglichen werden. Der Abgang ist saftig und doch spannend, strukturiert und raffiniert, mit einer beeindruckenden Länge und einer gewundenen Energie. Dieser Wein, der sich im Glas immer weiter ausdehnt, ist ein wunderschönes, energiegeladenes und überschwängliches Beispiel für Ausgeglichenheit und Klarheit, das im Keller viel Freude bereiten wird. Es handelt sich um eine Assemblage aus 60% Cabernet Sauvignon, 25% Malbec, 9% Carmenere und 6% Petit Verdot, die 18 Monate lang hauptsächlich in französischen Barriques und teilweise in Foudre gereift ist.
 

Jane Anson bewertet den  wie folgt:94 Punkte
Lakritze, Anis, Fenchel, Kakaobohnen, intensiv und kraftvoll, spiegelt eine gute Qualität Jahrgang mit geringen Niederschlägen, aber wenig Übertemperaturen. Weinlese vom 5. bis 23. August, Ausbau in 70% neuen Eichenfässern und 10% 2.500l Eichenfässern.

 


 
154,00 EUR
205,33 EUR pro l
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Clos du Lican Apalta 2021
100
Der neue Stern im Apalta-Tal

Clos du Lican ist das verborgene Juwel-Weingut im Apalta-Tal, speziell in der Gegend von San Jose. Seit Mai 2018 als offizielle Ursprungsbezeichnung (DO) anerkannt, ist das Apalta-Tal in ganz Chile für die hervorragende Qualität seiner Rotweine bekannt. Das besondere Terroir der Region ermöglicht äußerst elegante, komplexe Weine mit großer Struktur, Tiefe, Farbe und einem ausgezeichneten Potenzial zur Reifung. Das Clos du Lican-Weingut wurde 2004 von Alexandra Marnier Lapostolle und ihrem Ehemann Cyril de Bournet erworben, nur 5 km von Clos Apalta entfernt.  Das Weingut erstreckt sich über eine 3 km lange Streifen mit östlicher Ausrichtung, steigend von 245 bis 443 Metern über dem Meeresspiegel und umgeben von den Bergen. Es ist hauptsächlich mit Syrah bepflanzt.

Clos du Lican ist ein sehr eleganter Wein mit einem aromatischen Profil von roten und schwarzen Früchten sowie einer darunter liegenden Frische, die seine Komplexität unterstreicht. Das Land war ursprünglich von riesigen Granitsteinen bedeckt. Begeistert von ihrer Vision begannen Alexandra Marnier Lapostolle und Cyril de Bournet ein gigantisches Werk, um das Weingut Stück für Stück zu formen. Ähnlich wie vor tausend Jahren die Baumeister von Kathedralen hoben sie die Steine an und bewegten sie, um dieses heilige Weinland zu schaffen. Herr Jacques Marnier Lapostolle, Alexandra's Vater, kam im Juni 2006 persönlich nach Chile, um ein besseres Verständnis für den Umfang und die Reichweite des Projekts zu bekommen, während er sagte, dass es ein Wunder brauchen würde, um dieses Projekt zu verwirklichen. Der Clos du Lican 2019, der erste produzierte Jahrgang, wurde im März 2022 von Charles de Bournet, der 7. Generation der Familie Marnier Lapostolle, vorgestellt, der nun die Domaines Bournet-Lapostolle in ihrem neuesten Kapitel der Innovation leitet, geprägt von der offiziellen Anerkennung der Apalta-DO im Jahr 2018. Clos du Lican ist das Ergebnis von 3 Generationen Leidenschaft, harter Arbeit und Hingabe.

Auf dem ursprünglichen, unberührten Boden, der einst von massiven Granitsteinen bedeckt war, wurde dieser Weinberg angelegt, wobei einige Reben zwischen den imposanten Steinen gepflanzt wurden. Eine aussergewöhnliche Herangehensweise, das der Intuition und dem Geschick des Ehepaars zu verdanken ist. Die harte Arbeit hat sich gelohnt, denn der Clos du Lican Wein ist schlichtweg herausragend. Die 15 Hektar werden konsequent biologisch und nach biodynamischen Prinzipien bewirtschaft!
100 Sucklingpunkte für denIch habe noch nie zuvor einen Wein wie diesen gerochen. Die faszinierenden Aromen sind erstaunlich, mit Lavendel, Salbei, getrocknetem Potpourri, Brombeeren, Teer, Pfeffer und Lakritze. Vollmundig mit superben Tanninen, die sich ausbreiten und den Gaumen liebkosen. Er ist ätherisch und endlos. Ein reiner Syrah der Besitzer von Clos Apalta, aus einzigartigen Bergweinbergen. Nur etwas über 6.000 Flaschen wurden hergestellt. Versuchen Sie, diesem Wein vier oder fünf Jahre Flaschenreife zu gönnen. Am besten nach 2028.

 

Vorverkauf:
Ihre erfolgreiche Bestellung vorausgesetzt, werden wir den Wein Ende des Jahres 2025 ausliefern können


 
109,00 EUR
145,33 EUR pro l
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Cheval des Andes 2021 Mendoza
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Raffiniertester Ausdruck des Terroirs von Mendoza

Die Vision von Cheval des Andes ist es, die Weinbauphilosophie von Château Cheval Blanc, die sich auf Lagerfähigkeit und Eleganz konzentriert, nach Argentinien zu bringen. Cheval des Andes stellt Weine her, die anmutig altern und "durch die Jahrzehnte reisen", so Pierre Lurton, Präsident von Château Cheval Blanc und Cheval des Andes.

Joaquin Hidalgo, Südamerika-Kritiker bei Vinous, beschreibt den vergleichsweise schlanken, dafür aber sehr präzisen Jahrgang 2021 mit Formulierungen wie "leicht und elegant mit weicher Textur", "genau die richtige Menge an Frische für einen nuancierten Aufbau" und "Noten von frischen Kirschen und Pflaumen, ein Hauch von Menthol, Maraschino-Kirsche und etwas Pfeffer mit den Rahmen abrundenden Sandelholz und Eiche." 97 Punkte, die von Jane Anson, Inside Bordeaux, bestätigt werden: "Ein wunderbarer Cheval des Andes, üppig, vielschichtig, nuanciert, mit einem Hauch von Muskatnussgewürz, Heidelbeeren und Zwetschgenfrüchten, einem köstlichen Abgang mit Salzgebäck und einer geschickt dosierten Frische, die für einen kühleren Jahrgang steht. Winzer Gérald Gabillet, Joint Venture zwischen Cheval Blanc und Terrazas de los Andes. Ausbau zu 70% in neuer Eiche."
 
98 Sucklingpunkte für den Cheval des Andes 2021 MendozaJames Suckling im Mai 2024 zum Cheval des Andes 2021 Mendoza:

Komplexe Aromen von Heidelbeeren, Tortenboden, frischen Blumen und Johannisbeerstrauch mit einem Hauch von Backgewürzen wie Muskatnuss. Mittlerer bis voller Körper mit sehr feinen Tanninen, die gut integriert sind und wunderbar schmecken. Anmutig und raffiniert, mit einer tollen Länge. Interessanterweise wurden 20 % des Weins in großen Eichenfässern (2.500 Liter) ausgebaut, die überwiegend aus Slowenien stammen. Versuchen Sie ihn nach 2027, aber es ist eine Freude, ihn jetzt zu probieren.


97 Punkte vom Wine Advocate für den Cheval des Andes 2021 MendozaMatthew Luczy  schreibt:

Der Cheval des Andes 2021 ist in der Nase verführerisch und schmackhaft, mit reinen, erdigen Aromen von Pfeifentabak, gewendetem Boden, getrockneten Kräutern und reichhaltigen, aber ruhigen dunklen Früchten. Bei weiterer Belüftung zeigen sich exotische, dunkle Gewürznoten und ein angenehm integrierter Rahmen aus neuen Eichenakzenten. Am Gaumen ist er köstlich geschmeidig und beeindruckend vielschichtig, mit einem harmonischen, langen und sich immer weiter ausdehnenden Abgang, der extreme Feinheit unterstreicht. Die Tannine sind anhaltend und doch kompakt, sie verlängern den Abgang sanft und beharrlich und verschmelzen gut mit der lebhaften Säure darunter - eine schöne Kombination aus herzhaftem Charme, ernsthafter Tiefe und konzentrierter Intensität. Dieser Wein ist eine Mischung aus 49% Cabernet Sauvignon, 48% Malbec und 3% Petite Verdot, die durchschnittlich 12-13 Monate in 50% Barrique, 30% Demi-Muid und 20% Foudre reiften. 
78,50 EUR
104,67 EUR pro l
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Clos Apalta 2021 Valle de Apalta
100
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Der Clos Apalta ist längst eines der Aushängeschilder für den chilenischen Weinbau. In enger Zusammenarbeit mit Michel Roland hat das Haus Lapostolle hier ein wahres Prachtstück an Wein in die Weinwelt gebracht. Mehr dazu in unserem Blog

Auch in diesem Jahr glänzt der Wein wieder mit herausragenden Bewertungen, allen voran die 100 Punkte von James Suckling!
 
100 Sucklingpunkte für den Clos Apalta 2021 Valle de Apalta Extrem aromatisch mit roten Johannisbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Gewürzen, Jod, Paprika und subtilen Noten von weißem Pfeffer. Frische Blumen, frischer Salbei, Lavendel und einige Kiefernnadeln sowie Sandelholz. Mittelkräftig mit perfekt integrierten Tanninen, die Minuten anhalten, mit raffiniertem und harmonischem Fruchtgeschmack, der sich wunderbar in den Wein integriert und ihm eine schwerelose Struktur verleiht, die Klasse und Schwung zeigt. Endlose Balance und Länge. So ausgewogen, dass er jetzt getrunken werden könnte, aber er wird Jahrzehnte lang reifen.
98 Punkte vom Vinous-Team für den Clos Apalta 2021 Valle de ApaltaDer Clos Apalta 2021 umfasst 75% Carménére, der Rest von Cabernet Sauvignon und Merlot, bezogen sich auf den gleichnamigen Apalta Vineyard. Es wurde 24 Monate in Eichenfässern gereift, von denen zwei Drittel neu waren. Dieser dunkelviolette Wein offenbart nuancierte Aromen von Graphit, Kräutern, getrockneten Pflaumen und Brombeermmalade, ergänzt durch Minze, Boldo und Garrigue-ähnliche Noten über einer grünen Paprikaschicht. Plüsch und reichlich am Baltrat wird es durch eine milde erfrischende Qualität angehoben, die seinem Fluss eine seltene Flinkigkeit verleiht. Dieses lang anhaltende Rot ist ein ernstzunehmender Wein, der weniger von Michel Rollands Stil beeinflusst ist als in anderen Jahren, da der frische Jahrgang einen leichteren, weniger reifen und ausdrucksstarken Charakter vermittelte. Clos Apalta ist einer der seltenen chilenischen Weine, die zuverlässig die Eigenschaften jedes Jahrgangs zeigen und gleichzeitig einen beständigen Hausstil beibehalten. Diese Beständigkeit ist ein Segen für die Verbraucher, da sie die Wirkung verschiedener Jahrgänge zu schätzen, was ein wesentlicher Teil des Allanschlags hochwertiger Weine ist.
 
Jane Anson bewertet den Clos Apalta 2021 Valle de Apalta97 Punkte
Weinberge mit Granitgestein in den Hügeln und ältere Rebstöcke aus dem Jahr 1907 in der Ebene. Beim Öffnen des Weines wird man von einer würzigen Note begrüßt. Er ist zunächst zurückhaltend, mit sorgfältig aufgebauten, dichten Früchten von schwarzen Johannisbeeren und schwarzen Kirschen, tief gefärbt, mit Kakao bestäubt, und öffnet sich, um Rosenknospen und Flieder zu zeigen, mit einem Hauch von Paprika und Cayennepfeffer. Außergewöhnlich gute Qualität. Ausbau in 78% neuem Eichenholz, 3.79ph. Technischer Leiter Andrea Léon, biologischer Anbau.

 
119,00 EUR
158,67 EUR pro l
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Almaviva 2022 Valle de Maipo
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Joint Venture zwischen Baron Philippe de Rothschild aus Bordeaux und dem chilenischen Weinproduzenten Concha y Toro

Der Winter war dramatisch trocken mit nur 70 mm Niederschlag Niederschlag von Mai bis September 2021 in Puente Alto, 71 % weniger als der Durchschnitt von 243 mm im Zeitraum 1996-2021. Ohne nennenswerte Niederschläge im Frühjahr und Sommer endete der Jahrgang mit einer Gesamtniederschlagsmenge von nur 79 mm. Der Winter war in seiner Anfangsphase wärmer als üblich, bevor es im August und September kühler wurde. Der Knospenaufbruch, der früher als üblich erwartet wurde, erfolgte schließlich zum normalen Zeitpunkt. Die Temperaturen stiegen im Oktober und blieben bis Ende Dezember auf einem höheren Niveau als üblich. Ende Dezember. Nach diesem besonders warmen Frühjahr erwies sich der Sommer als normal mit Temperaturen den historischen Werten zufolge wärmer als 2021, aber deutlich kühler als 2020 und 2019. Die thermische Amplitude zwischen Tag und Nacht war ebenfalls größer als Durchschnitt.

Die Ernte des Cabernet Sauvignon, unserer vorherrschenden Sorte, begann am 21. März - drei Tage früher als 2021, aber 5 Tage später als 2020, und endete am 29. April, kurz bevor der Carménère zwischen dem 2. und 11. Mai eingebracht wurde. Trockener als üblich, wärmer im Frühling, aber mit Temperaturen im Sommer, die dem Durchschnitt entsprechen. Der Jahrgang 2022 erwies sich für alle unsere Bordeaux-Sorten als hervorragend Bordeaux-Sorten, großzügig in der Frucht und wunderbar ausgewogen zwischen Reife und Frische, zwischen Struktur und Struktur und Säure, reichhaltiger als der Durchschnitt, ohne dass es an Säure fehlt.
 
99 Sucklingpunkte für den Almaviva 2022 Valle de MaipoVerkostungsnotiz von James Suckling (März 2024):

Welch fabelhafte, parfümierte Aromen von Lavendel, schwarzen Johannisbeeren, Graphit, Tapenade und einem Hauch von süßem Tabak. So komplex und raffiniert. Mittel- bis vollmundig mit Tanninen von unglaublicher Finesse und Länge. Er hält minutenlang an. Alles dreht sich um Eleganz und Klasse. Für ein trockenes Jahr ist er sehr harmonisch und frisch. Verführerisch und sehr lang. 72% Cabernet Sauvignon, 23% Carmenere, 4% Cabernet Franc und 1% Petit Verdot. Jetzt trinkbar, aber ein Wein für den Keller. Trinkbar ab 2028.


96 Punkte vom Wine Advocate für denDer 2022 Almaviva präsentiert sich in der Nase grüblerisch und holzig, mit würzigen Aromen von geröstetem Pfeffer und angenehmen Noten von Lavendel und getrockneten Kräutern. Der Gaumen ist dicht, üppig und färbend, mit beträchtlicher Konzentration und Opulenz. Im Abgang setzt sich diese üppige, vielschichtige Opulenz fort und endet mit geschmeidigen, festen, unnachgiebigen Tanninen, die durch eine frische Säure und kräuterartige, metholhaltige Ausschmückungen angenehm gestützt werden. Trotz seines unmittelbaren Reichtums ist dieser Wein ziemlich aufgedreht, und es wird ein paar Jahre dauern, bis seine gewaltigen Tannine weiter integriert sind. Aber es dürfte eine Freude sein, seine Entwicklung in den nächsten zehn Jahren und darüber hinaus zu beobachten. Es handelt sich um eine Mischung aus 72% Cabernet Sauvignon, 23% Carménère, 4% Cabernet Franc und 1% Petit Verdot, die 20 Monate in 70% neuer französischer Eiche gereift ist.
 
164,00 EUR
218,67 EUR pro l
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Marchesi Antinori Solaia 2021
97
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Kult aus dem Herzen des Chianti Classico Gebietes

"Von der sonnigsten Ecke des Hügels von Tignanello. Aus den besten Trauben des besten Weinbergs. Der Rest ist Leidenschaft, Sorgfalt, Pflege und Studien. Auf diese Weise entsteht Solaia, der aus den besten Cabernet Sauvignon-, Cabernet Franc- und Sangiovese-Trauben des gleichnamigen Weinbergs hergestellt wird." (Marchesi Antinori).

Der Jahrgang 2021 des Chianti Classico wird durch eine lange und langsame Saison in Erinnerung bleiben. Ein Jahrgang, der Kraft und Finesse verspricht. Die Temperaturen in den Wintermonaten waren nicht übermäßig kalt und wurden von Regenschauern begleitet, die bis Ende März anhielten. Der Frühlingsbeginn löste einen frühen Austrieb aus, aber das kühle und trockene Wetter im April verlangsamte den Vegetationszyklus der Reben. Mai und Juni folgten normalen Wettermustern, nicht zu heiß mit vereinzelten Niederschlägen, die Blüte und Fruchtansatz aller Rebsorten im Solaia-Weinberg waren ausgezeichnet. Solaia-Weinberg. Insgesamt war der Sommer heiß und trocken, vor allem im August, aber gegen Ende des Monats sorgten gelegentliche Niederschläge für ideale Bedingungen für den Beginn der Reifephase der Reben.

Sowohl in den Weinbergen bei der Ernte als auch im Weinkeller wurde mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit gearbeitet. Keller. Die Trauben wurden entrappt, auf Sortiertischen sorgfältig ausgewählt, behutsam gequetscht und durch Schwerkraft in die Fässer geleitet. Es war unbedingt erforderlich, dass nur die besten Beeren in die 60 Hl
kegelstumpfförmigen Gärtanks gelangen. Während der Gärung und der Mazeration auf den Schalen war es das richtige Gleichgewicht zwischen den fruchtigen Bestandteilen und der Qualität der Tannine zu erhalten, um die die Weichheit, den Duft, die Identität und den Charakter des Solaia zum Ausdruck zu bringen. Unmittelbar nach dem Abstich begann die malolaktische Gärung in Barriques. Seine Komplexität und die Zugänglichkeit des Weins wurden dadurch erhöht. Die Reifung erfolgte in neuen französischen Eichenfässern für etwa 16 Monate. Die verschiedenen Partien wurden getrennt ausgebaut, dann vermählt und erneut in Fässer gefüllt, um den Reifeprozess abzuschließen.

Anmerkungen des Önologen:
„Einer der besten Jahrgänge in der Geschichte von Solaia, dank einer nahezu perfekten Vegetationsperiode in Bezug auf die Wetterbedingungen, die in den wichtigsten Phasen langsam verliefen und dem Wein Komplexität und Eleganz verliehen. Der Solaia 2021 bietet bereits jetzt einen hervorragenden Ausdruck von Aromen und zeigt alle Anzeichen für eine lange und vielversprechende Reifezeit in der Flasche.“

 
 
97 Sucklingpunkte für den Marchesi Antinori Solaia 2022James Suckling im Mai 2024:

Dies ist ein wunderschön komponierter Solaia mit schwarzen Johannisbeeren und Himbeeren sowie Untertönen von Lavendel und Veilchen. Graphit unterstreicht dies alles. Nur etwas neues Holz kommt durch. Er ist vollmundig mit feinen, samtigen Tanninen, die sich über die gesamte Länge des Weins erstrecken und den Gaumen umschmeicheln. Geben Sie diesem Wein drei oder vier Jahre Zeit, um sich zu entwickeln. Am besten nach 2027.

 
100 Punkte vom Vinous-Team für den Marchesi Antinori Solaia 2022Volle Punkktzahl von Antonio Galloni im Juni 2024:

Antinoris Solaia 2021 ist ein weiterer Wein, der all das Potenzial einfängt, das ich gespürt habe, als ich es vor einigen Monaten geschmeckt habe. Mehr als alles andere ist das Jahr 2021 ein schönes Beispiel für den Stil, den Antinori in diesen Tagen bevorzugt, ein Ansatz, der Finesse mehr begünstigt als Opulenz. Dunkle Pflaume, Mokka, Lakritz, Schokolade, Gewürze, Lavendel und Müsmen bauen mühelos im Glas. Eiche und Tannin sind tadellos ausbalanciert. Das Jahr 2021 verbrachte 18 Monate in Holz, drei Monate in einmal verwendeten Fässern während der malolaktischen Gärung und dann 15 Monate in 100% neuen Fässern für den Rest seiner Alterung.
 
97 Punkte vom Wine Advocate für denAlles in allem ist der Marchesi Antinori 2021 Solaia ein Monument der perfekten Weinherstellung. Bei diesem frisierten Supermodel ist kein einziges Haarfollikel fehl am Platz. Allerdings hat er nicht ganz den gleichen Sexappeal wie der Tignanello. In meinen Gesprächen mit Weingutsleiter Renzo Cotarella während dieser Verkostung drückte er es so aus: „Tignanello ist unerwartet. Solaia ist erwartet.“ Während der Tignanello ein Wein mit vertikalem Schwung und Energie ist, ist der Solaia ein Wein mit anhaltender Kraft. Der Wein bietet großzügige Tiefe und Schichtung mit weichen Tanninen und etwas von dem würzigen rosa Pfefferkorn, das man von den 9% Cabernet Franc (zu 77% Cabernet Sauvignon und 14% Sangiovese) erhält. Der Abgang ist äußerst samtig und weich, aber ich stelle fest, dass die Aromen süßer und reifer zu werden scheinen, je länger der Wein im Glas bleibt.
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 97 Punkte
Für mich ist der Jahrgang 2021 einer der besten Jahrgänge aller Zeiten“, sagt Renzo Cotarella, CEO und Chefwinzer von Antinori, über den weithin gelobten Jahrgang in der Toskana. Er erklärt mir, dass er die gleichen Merkmale wie 1997 und 2007 aufweist: Ein kühler, frostiger Start verlangsamte das vegetative Wachstum und trug dazu bei, die Vegetationsperiode zu verlängern, was durch mildere Temperaturen im späteren Sommer unterstützt wurde, die es den Trauben ermöglichten, Konzentration aufzubauen und gleichzeitig Frische zu bewahren. Die letzten Jahrgänge des Solaia haben von einem erhöhten Anteil an Cabernet Franc profitiert, der im Jahr 2021 bei 9 % liegt. Der Solaia 2021, der in diesem Herbst auf den Markt kommen soll, ist noch ein Baby, aber sein Potenzial ist sofort erkennbar. In der Nase ist er tintig und konzentriert, mit einem Hauch von dunkler Barrique-Schokolade. Er verbindet Salzigkeit mit einer üppigen und saftigen Frucht, die reife schwarze und rote Kirschen und dunkle Heckenbeeren neben kräuteriger Frische und fein strukturierten Tanninen bietet. Nach einiger Zeit im Glas kommen eisenhaltige, fleischige und erdige Untertöne zum Vorschein, die einen Kontrapunkt zur inhärenten Süße der Frucht bilden. Dieser muskulöse und doch wunderbar ausgewogene Wein wird seine ganze Komplexität erst nach einer längeren Reifung entfalten.
379,00 EUR
505,33 EUR pro l
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Cobos Malbec 2021 Red Wine Mendoza Vina Cobos
99
Viña Cobos stellt Weine her, die authentische Ausdrucksformen des Terroirs sind, aus dem sie stammen. Paul Hobbs, Gründungspartner und Winzer von Viña Cobos, arbeitet seit 1988 an der Erforschung der verschiedenen Terroirs von Mendoza und sucht nach den herausragendsten Regionen in Luján de Cuyo und im Valle de Uco, um Weine herzustellen, die ihre Herkunft auf einzigartige Weise zum Ausdruck bringen.

Mit dem ersten Jahrgang von Cobos Malbec im Jahr 1999 markierte Viña Cobos einen Meilenstein im Weinbau, trotzte bestehenden Standards und positionierte Malbec und Argentinien fest in der internationalen Weinszene. Seitdem sind diese prestigeträchtigen Weine weltweit von Kritikern und Verbrauchern gleichermaßen anerkannt.
 
99 Sucklingpunkte für den Cobos Malbec 2021 Red Wine Mendoza Vina Cobos Den Cobos Malbec 2021 Red Wine Mendoza Vina Cobos beschreibt James Suckling wie folgt (März 2024):

Der Wein ist vollgepackt mit schwarzen Früchten und verführerischen Gewürzen und zeigt große Intensität, Tiefe und Länge. Schichten von blauen und schwarzen Früchten, Graphit, Kakao, Minze und Cassis vereinen sich zu einem Fest der Sinne. Ein Teil der Trauben wurde auf der ganzen Traube vergoren, bevor er 18 Monate in 55 % neuen französischen Eichenfässern reifte. Der Cobos wird aus ausgewählten Traubenpartien verschiedener Weinberge hergestellt, die größtenteils von Chanares und Hobbs Estate stammen, aber auch einen kleinen Anteil an Früchten von Zingaretti enthalten. Ein großartiger Wein zum Trinken oder Aufbewahren. Am besten ab 2030.
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:97 Punkte
Süßholzwurzel und Brombeerknospe drängen sich in den ersten Momenten auf, der Wein ist muskulös, aber äußerst geschickt, gleitet anmutig über den Gaumen. Blaubeere und gewürzte Himbeere öffnen sich zu herrlichen Noten von rauchigem Lagerfeuer, Rosmarin, Thymian und Kaffeebohnen, so voller Charakter. Intensiv im Geschmack, aber nie zu viel, ein reiner Genussmoment. Eine erfolgreiche Vegetationsperiode, keine Hitzespitzen, langsame Reifung, zwei Weinberge, die bis auf 1.200 m Höhe reichen. Ungreifelte Reben, wurzelecht, mit einheimischen Gräsern, die helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhalten, obwohl dies eine niederschlagsarme Region ist, und einige der Sonnenstrahlen absorbieren. Gereift in 55 % neuem französischen Eichenholz. Zweimal verkostet.
255,00 EUR
340,00 EUR pro l
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Catena Zapata Nicolas Catena Zapata 2021
96
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Nicolás Catena Zapata: Eine Familiengeschichte

Die Familie Catena bewirtschaftet seit über einem Jahrhundert die Weinberge Mendozas, beginnend mit Nicolás Catena im Jahr 1902. 2005 wurde Nicolás Catena von Robert Parker als führender Visionär des argentinischen Weins anerkannt. Catena Zapata war das einzige südamerikanische Weingut in Parkers Buch "The World's 100 Greatest Wine Estates". Nicolás und seine Tochter, Dr. Laura Catena, haben seither daran gearbeitet, den argentinischen Wein auf ein neues Niveau zu heben. Die Cuvée Nicolás Catena Zapata, die 1997 eingeführt wurde, war der erste Luxuswein aus Argentinien, der internationale Anerkennung erlangte. Sie kombiniert Malbec und Cabernet Sauvignon von vor-phylloxerischen Reben und erinnert an historische Bordeaux-Mischungen. Um das Erbe des Weinguts zu feiern, das ungepfropfte Massenselektionen und vor-phylloxerische Mischungen hervorhebt, sowie um Nicolás Catenas visionären Beitrag zur argentinischen Weinherstellung seit 1902 zu ehren, trägt Nicolás Catena Zapata ab dem Jahrgang 2021 ein neues Etikett.

Mit seinem ersten Jahrgang 1997 war Nicolás Catena Zapata die erste Luxuscuvée aus Argentinien, die in die ganze Welt exportierte. Der Wein rekonstruiert den „Original Bordeaux Blend“ des 18. und 19. Jahrhunderts, als der Malbec gegenüber dem Merlot dominierte und im Médoc gleichberechtigt neben dem Cabernet Sauvignon stand. Dieser Wein ist das Ergebnis der massiven Auslese von ungepfropften Rebstöcken aus der Zeit der Präpylloxerika von Malbec und Cabernet Sauvignon. Er öffnet ein Fenster in die Vergangenheit der Bergweinberge von Mendoza, Argentinien. Die Trauben für diesen "Original Bordeaux Blend", in dem der Malbec noch gleichberechtigt neben dem Cabernet Sauvignon steht, stammen aus den beiden Lagen Adrianna und Nicasia im Uco Valley. Die Ernte erfolgt von Hand, und einige Parzellen werden als ganze Trauben vergoren, um die Tanninstruktur und Frische zu verbessern. Die Gärung erfolgt in 500-Liter-Eichenfässern, Beton- und Edelstahltanks bei einer Temperatur von 26-28ºC für etwa 10-15 Tage. Die Mazeration nach der Gärung dauert zwischen 5 und 10 Tagen. Nach der malolaktischen Gärung reift der Wein 18 Monate lang in französischen Eichenfässern.

Das Jahr 2021 wies einige Ähnlichkeiten mit 2016 auf, was das kühle Klima und die etwas stärkeren Regenfälle betrifft. Aber es war weniger extrem als 2016. Cabernet Sauvignon kann sehr empfindlich auf extreme Hitze oder Trockenheit reagieren und das hervorrufen, was die Franzosen „blocage“ nennen. Blocage kann zu harschen Tanninen und übermäßig kräuterartigen Aromen führen. Der 2021er bot genau das Gegenteil. Der Cabernet Sauvignon hat eine schöne frische Frucht, einen optimalen Säuregehalt und einen relativ niedrigen Alkoholgehalt, was eine längere Mazeration ermöglicht, die Weine von Eleganz, Länge, Textur und perfekter Gleichgewicht. Ein großartiges Jahr für Cabernet Sauvignon in den Höhenlagen Mendozas.

Blogbeiträge zum Nicolas Catena Zapata 2019

96 Punkte vom Wine Advocate für denDer 2021 Nicolás Catena Zapata wurde aus einer Mischung von 40% Cabernet Sauvignon, 35% Cabernet Franc und 25% Malbec hergestellt. Er stammt aus Malbec- und Cabernet Sauvignon-Massenselektionen von ungepfropften Reben aus Nicasia in Altamira und Adrianna in Tupungato sowie Cabernet Franc aus Agrelo. Er wurde in kleinen Eichenfässern, Beton- und Edelstahltanks vergoren und reifte 18 Monate lang in 2.000-Liter-Eichenfässern. Es ist ein kräftiger, aber frischer Rotwein mit 13,7 % Alkohol und milder Säure, vielleicht weil der Cabernet Sauvignon früher geerntet wurde (und mit geringeren Erträgen) und man die Lehmböden verworfen und sich mehr für steinige Parzellen entschieden hat. Der Wein wirkt schlanker und eleganter. 2021 ist ein kühles und sehr gutes Jahr, das dem 2019er folgt, und der Wein zeigt den klassischen kräuterigen und würzigen Charakter der Bordeaux-Sorten mit scharfen Noten von schwarzen Pfefferkörnern und ist wegen des hohen Cabernet-Franc-Anteils würziger.
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:96 Punkte
Ein cooler Jahrgang, wenn auch nicht so herausragend wie 2016, mit Präzision und Feinheit, floralen Aromen, Himbeerblättern, schwarzer Kirsche und wilden Heckenfrüchten, zusammen mit Tabak und Kamillenblüten, rauchig und intensiv. Dieser Jahrgang hat zum ersten Mal seit der ersten Veröffentlichung dieses Weins im Jahr 1997 ein neues Etikett, was auf das hinweist, was ihn so anders macht als viele argentinische Cabernet-Malbec-Cuvées (wurzelechte Reben vor der Reblauskrise, Ganztraubenvergärung, massale Selektion, die zur Vielfalt ihrer DNA beiträgt). 50 % neues Eichenholz für die Reifung. Alejandro Vigil, Winzer. Zweimal verkostet.      
 
97 Sucklingpunkte für denSüßer Tabak, Zigarrenkiste, Beeren und Mineralien. In der Nase wird es etwas spritzig und zitrusartig. Am Gaumen sehr raffiniert und saftig mit vielen feinen Tanninen. Seidig, fließend und linear mit einem sehr eleganten, dezenten Abgang. 46 % Cabernet Sauvignon vom Adrianna-Weinberg, 44 % Malbec und 10 % Cabernet Franc vom Nicasia-Weinberg. Sehr raffiniert, lang und bordelais. Er trinkt sich bereits jetzt sehr gut, wird aber noch lange in diesem Zustand bleiben.

 
84,50 EUR
112,67 EUR pro l
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Verite La Joje 2021
96-98
98

Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK

Die Weine von Vérité, französisch für „Wahrheit“, sind das Ergebnis einer Kombination von Erfahrung aus der alten Welt und Früchten aus der neuen Welt. Jess Jackson (1930-2011) war bereits der Gründer eines der erfolgreichsten Weinunternehmen in Familienbesitz in den Vereinigten Staaten, als er Pierre Seillan in den 1990er Jahren bei einem Besuch in Frankreich kennenlernte. Als Pierre Seillan 1997 Kalifornien besuchte, sah er das Potenzial und zögerte nicht, als Jackson ihn bat, nach Sonoma County zu kommen, um diesen Traum gemeinsam zu verwirklichen. Und so wurde Vérité geboren.

Vérité La Joie wurde von den besten Weinen aus der Region Pauillac in Bordeaux inspiriert. La Joie wird aus einer mehrschichtigen Konzentration von Cabernet Sauvignon gewonnen, der an den steilen Hängen und vulkanischen Bänken der Mayacamas Mountains angebaut wird. Der Winzer Pierre Seillan pflegt ein Mosaik von mehr als fünfzig Mikrokreszenzen, um die komplexe Signatur von La Joie zu erzeugen.

Der Vegetationsperiode 2021 in Sonoma County ging ein sehr kalter Winter mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen voraus, der das zweite Dürrejahr in Nordkalifornien in Folge markiert. Um das Gleichgewicht zwischen den Rebstöcken und den verfügbaren Bodennährstoffen für den kommenden Jahrgang zu gewährleisten, haben unsere Weinbergsteams während der kalten Wintermonate jeden Rebstock sorgfältig beschnitten und die Anzahl der Trauben, die reifen sollten, reduziert. Die kühlen Temperaturen hielten bis in den frühen Frühling hinein an, so dass sich der Austrieb etwas verzögerte, doch Anfang Mai erwärmte sich das Wetter prächtig und sorgte für einen guten Start in die Vegetationsperiode. Die Sommermonate brachten sonniges, warmes Wetter mit charakteristisch kühlen Nachttemperaturen und nur wenigen kleineren Hitzespitzen. Diese Bedingungen brachten eine bemerkenswerte Qualität der Früchte hervor, die konzentrierte und ausgewogene Weine mit brillanter Säure und moderatem Alkoholgehalt ergaben. Die Weinlese fand zwischen dem 2. und 27. September statt.

Dieser Jahrgang von La Joie hat eine satte dunkelviolette Farbe, die von einem dünnen violetten Rand umgeben ist. Die Nase ist geradlinig und fokussiert, mit komplexen Aromen von frischer Pflaume, zerdrücktem Granatapfel und schwarzer Johannisbeere, zusammen mit nicht-fruchtigen Charakteren von Kugelschreibertinte, frischem Lorbeerblatt, Maduro-Tabak und Nuancen aus französischer Eiche mit geröstetem Zimt und gerösteter Nelke. Der Gaumen wird durch feste Tannine und Säure gestützt, ist aber von jugendlicher Primärfrucht, süßen Gewürzen und subtilen Kräutern durchzogen. Im Abgang tritt jedes dieser Elemente in den Vordergrund, bevor es in zähe, kakaohaltige Tannine und eiserne Mineralität übergeht. Dieser Wein, der jetzt noch jung ist und sich gut einfügt, wird Jahrzehnte lang reifen.
 
96-98 Punkte vom Wine Advocate für den Der La Joie 2021 ist ein Verschnitt aus 70% Cabernet Sauvignon, 14% Merlot, 10% Cabernet Franc und 6% Petit Verdot und wurde 16 Monate lang in neuer französischer Eiche gereift. Er ruht derzeit im Tank und ist in diesem frühen Stadium überraschend offen und bietet reine Aromen von Cassis, zerdrückten Blaubeeren, Lakritze, Garrigue, Erde und Veilchen mit Anklängen von Bleistiftspänen. Am Gaumen ist der Wein vollmundig und erdig, mit trüffelähnlichen Akzenten in der Frucht. Die Struktur ist harmonisch, mit reichlich pudrigen Tanninen und viel erfrischender Säure, die im langen Abgang würzige Akzente setzt.
 
98-100 Punkte von Jeb Dunnuck für den Der tiefschwarze La Joie 2021 ist vollgepackt mit Aromen von Lakritz, schwarzen Johannisbeeren, Menthol und poliertem Leder. Voller Körper und Plüsch, mit einer steinigen Textur, massiver Struktur und enormer Kraft, wird er ein Wein sein, den man einlagern sollte, während man die 2022er trinkt.
Jane Anson bewertet den  wie folgt:96 Punkte
Kakaobohne, frisches Minzblatt, eine Menge lebendiger dunkler Früchte, Sauerkirsche, Orangenschalen, Lakritze, mit einem Schwung im Abgang. Ein erfreuliches Beispiel dafür, was der Cabernet Sauvignon in Sonoma erreichen kann. Pierre Seillan, Winzer.




Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK
533,33 EUR
711,11 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Verite Le Desir 2021 Sonoma County
95-97
97-99

Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK

Vérité Le Désir ist eine auf Cabernet Franc basierende Cuvée, die hochinterssante Aromen, einen tiefgründigen Kern von Struktur und anhaltende Eisen-Graphit-Mineralität ausstrahlt. Inspiriert von den ikonischen Weinen aus Saint-Émilion, Bordeaux, zeigt Le Désir die außergewöhnliche Qualität des Cabernet Franc aus den kühleren Mikro-Lagen des Sonoma County. Der Winzer Pierre Seillan pflegt ein Mosaik von mehr als fünfzig Mikro-Lagen, um die komplexe Signatur von Le Désir zu erzeugen.

Der Le Désir wird durch ein dunkel rubin-purpurnes Zentrum definiert, umgeben von einem violetten Rand. Die Nase zeigt die einzigartigen, schönen Aromen des Cabernet Franc, mit einem üppigen Duft nach Veilchenblüten, frisch geschnittenem Grün, getrocknetem Schwarztee, zerkleinerten Walnussschalen sowie lebhaften roten und schwarzen Früchten. Die Reifung in französischer Eiche hat diesem Wein subtile Aromen von gemahlenem Nelkengewürz und Zimtrinde verliehen. Am Gaumen zeigt sich eine sehr feste Textur, die jedoch durch prägnante Fruchtaromen und hochtonige, würzige und helle Holzelemente ausgewogen ist. Der lange Abgang ist herzhaft und geprägt von einer Mineralität, die an Petrichor erinnert. Mit zunehmendem Alter wird dieser Wein eine unglaubliche Tiefe und Komplexität entwickeln.
 
 
95-97 Punkte vom Wine Advocate für den Verite Le Desir 2021Der 2021 Le Désir ist eine Cuvée aus 87 % Cabernet Franc, 11 % Merlot und 2 % Malbec, die 16 Monate in neuer französischer Eiche gereift ist. Derzeit ruht der Wein im Tank und entfaltet dabei großzügige Aromen von Blaubeeren, getrocknetem Thymian und Lavendel, Fenchel, Kaffeesatz und Trüffel. Am Gaumen zeigt er sich mittel- bis vollmundig, mit einer erstaunlichen Leichtigkeit, ultrafeinen Tanninen, einer spritzigen Frische durch lebhafte Säure und einem jugendlich gespannten Abgang, der von mineralischen und floralen Fruchtaromen geprägt ist.
 
97-99 Punkte Jeb Dunnuck für den Verite Le Desir 2021Als Tankprobe verkostet und aus 87 % Cabernet Franc, 11 % Merlot und einem Hauch von Malbec hergestellt, zeigt sich der 2021 Le Desir in diesem Stadium hoch aromatisch und öffnet sich zu wilden und würzigen Aromen von schwarzen und blauen Früchten, mit einem mineralischen Akzent. Mit einer beeindruckenden Struktur ist er am Gaumen langanhaltend, mit herzhaftem Reichtum und dem Gefühl einer rauen Landschaft. Massiv in der Struktur, aber mit gezügeltem Alkoholgehalt, ist dies ein weiterer Wein, der für längere Zeit gelagert werden sollte.
 
Jane Anson bewertet den Verite Le Desir 2021 wie folgt:97 Punkte
Die Cabernet-Franc-dominante Abfüllung der drei Vérité-Weine, die sich durch eine schlanke, frische Note mit einem Hauch von Leder und duftender Pfingstrose auszeichnet, kraftvoll, aber saftig, mit einem Hauch von roter Johannisbeere und Himbeere und kräftigen Tanninen. Dieser Wein hat Schwung und Saft und viel Persönlichkeit. Winzer Pierre Seillan.
 


Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK
533,33 EUR
711,11 EUR pro l
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Vinedo Chadwick 2022 Puento Alto
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Die Wiege der chilenischen Weltklasse-Cabernet Sauvignon

Das ist der 15 Hektar große Weinberg im Tal des Maipo an den Ausläufern der Anden. Ehemals Don Alfonsos privates Polofeld, befindet sich dieser 1992 angelegte Weinberg in der begehrtesten chilenischen Appellation für edlen Cabernet Sauvignon: Puente Alto DO.

Nach dem außergewöhnlichen Jahrgang 2021 schuf die Anbausaison 2022 von Vinedo Chadwick die Voraussetzungen für einen weiteren hervorragenden Jahrgang. Ein kühles und trockenes Jahr brachte einen reinen, lebendigen und eleganten Wein hervor. Er zeigt den authentischen Stil von Viñedo Chadwick von seiner besten Seite. „Tiefes, leuchtendes Kirschrot. Der 2022 Viñedo Chadwick ist ein reiner und duftender Wein, mit blumigen Noten, die an Veilchen erinnern, schwarzen Früchten wie Brombeeren, schwarzen Kirschen, zusammen mit Himbeeren, würzigen Noten wie weißem Pfeffer, Dill, Muskatnuss und Tabak. Ein frischer und saftiger Gaumen wird von kreidigen Tanninen und einer festen und eleganten Struktur gehalten, die eine fantastische Balance zwischen Körper und Länge zeigt.“ So Winemaker Francisco Baettig im Februar 2024.
 
 
98 Sucklingpunkte für den Vinedo Chadwick 2022 Puento AltoJames Suckling bewertwt den Vinedo Chadwick 2022 Puento Alto im Juni 2024:

Aromen von schwarzen Johannisbeeren, zerstoßenem Stein, Lorbeerblättern, Graphit, Veilchen und etwas Rost. Vollmundig mit Schichten von samtigen Tanninen, die sich in Kaschmir verwandeln. Saftig und geschmackvoll. Braucht Zeit, um sich zu öffnen. Er ist sehr strukturiert und solide. Am besten nach 2027.
 
98 Punkte vom Vinous-Team für den Vinedo Chadwick 2022 Puento AltoJoaquin Hidalgo | Vinus meint im Augst 2024:

Unter den chilenischen Kultweinen hat sich Viñedo Chadwick einen einzigartigen Platz für Eleganz und Intensität geschaffen, und dieser Jahrgang ist ein beeindruckendes Beispiel dafür. 20 Monate lang gereift, zu 90 % in neuen französischen Eichenfässern und zu 10 % in Fässern aus Fässern, entfaltet dieser leuchtend violette Wein nuancierte Aromen von Cassis, Asche und schwarzem Pfeffer, ergänzt durch eine tiefe Zedernholzschicht, die sich zu subtilen floralen und würzigen Anklängen entwickelt. Trocken, mit feinkörnigen Tanninen und einem saftigen Fluss, führen seine tiefen Aromen zu einem strukturierten und leicht herben Mundgefühl - ein raffinierter, an Bordeaux orientierter Rotwein mit den weichen Tanninen von Maipo. Wunderbar.
 
98 Punkte vom Wine Advocate für den Der Viñedo Chadwick 2022 ist gleichermaßen souverän und eindrucksvoll, mit einer aromatischen Intensität, die unter der Oberfläche bleibt, aber hervorragende Energie und Kraft besitzt. In der Nase zeigen sich dunkle Fruchtaromen, Kräuter und wunderbare Noten von Kies und Röstaromen, die eine perfekte Harmonie zwischen allen Elementen offenbaren. Die Textur ist üppig, aber dennoch elegant und zeigt fantastische Ausgewogenheit und Klarheit durch sein klassisch strukturiertes Gerüst. Der Abgang greift die Vielschichtigkeit der Nase auf und erreicht gleichzeitig eine auffällige, robuste Beständigkeit in einem exquisiten, zurückhaltenden und nuancierten Paket. Dies ist ein echtes Kunstwerk, das für zwei Jahrzehnte immense Freude bereiten sollte. Es ist eine Mischung aus 96 % Cabernet Sauvignon und 4 % Petit Verdot, gereift für 18 Monate, überwiegend in Barriques, mit einem kleinen Anteil in Foudres.
Jane Anson bewertet den  wie folgt:97 Punkte Gute Qualität, mit einer locker strukturierten Tanninarchitektur, die äußerst ansprechend ist und den Fenchel- und Bitterschokoladen-Noten, die sich durch die Cassis- und Heidelbeerfrüchte ziehen, eine selbstbewusste Struktur verleiht. Hervorragende Qualität, nach ein paar Minuten im Glas zeigen sich Eukalyptus- und Minzblätter, intensiv und mit einem selbstsicheren Griff im Abgang. Großartige Frische im Finale, voller Persönlichkeit.
422,00 EUR
562,67 EUR pro l
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Peter Michael Au Paradis 2021 Napa Valley
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Im Herzen des berühmten roten Bodens des Oakville AVA im Napa Valley liegt 'Au Paradis' – genau dort, wo der Name übersetzt „Im Himmel“ bedeutet. Auf den sanft abfallenden Hügeln an der Ostseite des Tals, auf einem erhöhten Plateau, entwickeln sich die Bordeaux-Rebsorten zu einem klassischen Stil mit seidigen Tanninen und tiefen roten Früchten. Auf einer Höhe von 500 bis 600 Fuß blicken 26 Hektar mit Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot auf das Tal hinab und hinüber zu den Mayacamas Mountains. Die Hanglage bietet ideale Sonneneinstrahlung während des Tages und fördert die Entwicklung der üppigen, intensiven Früchte, die man von solch einem prachtvollen Anwesen erwarten würde.

Zum 2021er Jahrgang:

Der Winter war trockener als im Durchschnitt, mit den letzten Regenfällen im März, gefolgt von gemäßigtem Wetter während der Blütezeit, was zu einem guten Fruchtansatz, aber sehr kleinen, konzentrierten Beeren führte. Insgesamt war 2021 ein mildes, gleichmäßiges Wachstumsjahr ohne größere Hitzeperioden und nur einem Tag über 100°F im August und September. Das ideale Wetter hielt bis zur Ernte an, die in der zweiten Septemberwoche begann und am 30. September endete. Eine wirklich außergewöhnliche Wachstumsperiode.
 
98 Sucklingpunkte für den Au Paradis 2021Ein reicher und geschmackvoller Rotwein mit vielen Aromen von Brombeeren, dunkler Schokolade, Jod, Orangenschale, Zitronenzeste, grünem Tabak und Kiefernnadeln. Mittelkräftig. Die Tannine sind zunächst offen, werden dann fein und poliert. Wunderschöne Länge und Konsistenz. 88 % Cabernet Sauvignon, 9 % Cabernet Franc und 3 % Merlot. Trinkreif nach 2028.
98 Punkte vom Wine Advocate für den Au Paradis 2021Der Cabernet Sauvignon Au Paradis 2021 ist eine Mischung aus 9 % Cabernet Franc und 3 % Merlot, und seine Aromen entfalten sich über mehrere Minuten im Glas. Likörartige Blaubeeren und eine Fülle von Cassis weichen Noten von Bresaola, gegrilltem Fleisch, bitterer Schokolade, Leder, Thymian und Salbei, bevor ein einzigartiges Crescendo aus reinem Veilchenduft folgt. Am Gaumen zeigt sich eine nahtlose Struktur, definiert durch geschmeidige, samtige Tannine und eine Frische, die die floralen Obernoten betont; hochkonzentrierte, detaillierte Frucht; Kräuter-, würzige und mineralische Aromen; und eine fantastische Länge. Seine Reife ist meisterhaft zurückhaltend, und dieser erstklassige Cabernet, der für eine langsame Reifung bereit ist, ist ein großartiger Kandidat für den Weinkeller.
98 Punkte vom Vinous-Team für den Au Paradis 2021Der Cabernet Sauvignon Au Paradis 2021 ist schlichtweg erhaben. Überwältigende Aromen verschmelzen mit einem Kern aus dunkelroten und violetten Früchten in einem Cabernet, der die Magie und das Wesen dieses Plateaus in den östlichen Hügeln von Oakville einfängt. In diesem Jahr ist der Anteil an Cabernet Sauvignon (88 %) in der Mischung recht hoch, aber am meisten beeindruckt das atemberaubende Gleichgewicht und die edle Herkunft des Weins. Ein echter Volltreffer. Dies ist einer der besten Weine, die ich von Peter Michael verkostet habe.
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:94 Punkte
Intensiv und konzentriert, muskulös mit klaren Nuancen, schwarze Johannisbeerpastille, kräftige Tanninarchitektur, außergewöhnlich milde Vegetationsperiode trocken mit kleinen und konzentrierten Beeren. Er ist kraftvoll und feinschmeckerisch mit Kakaobohnen und Graphit, wird von der Zeit in der Flasche profitieren. 60% neue Eiche. 16 ha Weingut in Oakville, mit 11 ha Rebfläche, auf der Vaca Mountain Range, also Vorgebirgsfrüchte.
249,00 EUR
332,00 EUR pro l
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Peter Michael Les Pavots 2021 Sonoma County
97
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An den Hängen des Mount Saint Helena im Knights Valley angebaut, zeigen die unverwechselbaren Aromen und Geschmacksnoten unserer eigens kreierten Mischung aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot deutlich ihre Herkunft von den Hügeln. Felsige, rhyolitische Böden, die durch vulkanische Aktivitäten vor Jahrtausenden entstanden sind, tragen zu einer mineralischen Reichhaltigkeit bei und verleihen dem Wein zusätzliche Komplexität. Die roten Les Pavots-Parzellen erstrecken sich über 46 Hektar und steigen bis auf eine Höhe von fast 1.400 Fuß an. Merlot und Cabernet Franc wachsen auf den kühlen oberen Hängen, während Cabernet Sauvignon und Petit Verdot darunter gedeihen.

Nach einigen Regenfällen im Januar und Februar war die Vegetationsperiode 2021 trockener als normal, mit einem etwas früheren Austrieb und einer frühen Blüte. Während der Blüte und des Fruchtansatzes führten variable Wetterbedingungen zu einer geringeren Fruchtbildung, die in Kombination mit der kleinen Beeren Größe zu einigen der niedrigsten Erträge pro Hektar in den letzten Jahren führte. Die Vegetationsperiode 2021 war außergewöhnlich mild, ohne bedeutende Hitzeereignisse, was es den Früchten ermöglichte, perfekt zu reifen. Die Ernte erstreckte sich vom 25. September bis zum 18. Oktober. Die kleinen Beeren und Trauben führten zu konzentrierten, reichhaltigen Aromen in den Trauben, dem Saft und dem Wein.
 
97 Sucklingpunkte für den Der Charakter von Brombeeren und Salbei tritt deutlich hervor, begleitet von Noten von Orangenblüten, Graphit, getrockneten Tomaten, grünem Tabak und Stein. Ein reicher und saftiger Rotwein mit viel Beeren- und Schokoladencharakter, vollmundig und mit vielschichtigen, reichen Tanninen. Er ist geschmackvoll, jedoch von festen, aber abgerundeten Tanninen eingefasst. Muskulös. 62 % Cabernet Sauvignon, 25 % Cabernet Franc, 7 % Merlot und 6 % Petit Verdot. Dieser Wein benötigt vier bis fünf Jahre, um sich vollständig zu entfalten und sein wahres Potenzial zu zeigen. Am besten ab 2028 genießen.
97 Punkte vom Wine Advocate für denDer Les Pavots 2021 ist eine Mischung aus 62 % Cabernet Sauvignon, 25 % Cabernet Franc, 7 % Merlot und 6 % Petit Verdot. Es ist ein wunderschöner Wein, den man jetzt trinken oder im Keller lagern könnte, mit einem konzentrierten, düsteren, aber dennoch eleganten Profil. Er verströmt reine Aromen von Blaubeerlikör, Flieder, Gusseisen, gegrilltem Fleisch und Sojasauce, ergänzt durch Anklänge von wildem Thymian und Trüffel. Am vollmundigen Gaumen bietet er ein strukturelles Gleichgewicht aus lehmigen Tanninen und heller Säure, wobei seine Kraft aus der intensiven Tiefe dunkler Früchte stammt. Der Abgang ist lang und detailliert.
97 Punkte vom Vinous-Team für denDer Cabernet Sauvignon Les Pavots 2021 ist einer der elegantesten und edelsten Weine, die ich vom Knights Valley-Anwesen von Peter Michael verkostet habe. Tief, vielschichtig und substanzreich, verspricht der Jahrgang 2021 großes Potenzial. In den meisten Jahrgängen ist der Pavots aromatisch ausdrucksvoller, aber heute ist er noch recht verschlossen. Dunkle rote Pflaume, Mokka, Gewürze, neues Leder und Lakritze entwickeln sich in diesem noch jungen Cabernet Sauvignon. Bei dieser Verkostung benötigte der 2021er eine beträchtliche Dekantierzeit, um seine texturale Breite zu entfalten. Es ist in jeder Hinsicht ein prächtiger Wein.
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:96 Punkte
Konzentriert, üppige Pflaume, Greengage, Garrigue, Salbei, bittere schwarze Schokolade, Fenchel, scharfe Minze im Abgang. Eine relativ trockene Vegetationsperiode ohne große Hitzespitzen, was zu geringen Erträgen mit kleinen Beeren und einigen der höchsten Phenolwerte seit 2023 führte. Robert Fiore ist seit 2020 Winzer, Luc Morlet ist Berater. Alles Bergobst. Die ersten Anpflanzungen dieser Reben stammen aus dem Jahr 1982, der Weinberg liegt an den Hängen des Mount Saint Helena, der Ausbau erfolgt zu 70% in neuer französischer Eiche, der Hitzeeinbruch ist kaum zu übersehen. Wenn Sie sich in nächster Zeit in die Nähe dieses Weines begeben, denken Sie an ein Öffnen von mindestens 6 Stunden vor dem Trinken.
249,00 EUR
332,00 EUR pro l
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Chappellet 2021 Pritchard Hill Cabernet Sauvignon
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Der begehrteste Wein im Portfolio von Chappellet. Dieser Cabernet Sauvignon in limitierter Produktion, repräsentiert den Höhepunkt der Chappellet-Weinherstellung und verkörpert die elegante Kraft und Komplexität des Weinbaus auf Pritchard Hill. Wie die großen Bordeaux-Weine, die Donn Chappellet einst inspirierten, wird dieser Wein durch die Vermischung von Cabernet Sauvignon mit anderen klassischen Bordeaux-Rebsorten hergestellt. Der Wein reifte 22 Monate in 100 % neuen französischen Eichenfässern. Auf unserem felsigen Weinberg in den Bergen gewachsen, haben unsere Cabernets stets eine bemerkenswerte Fähigkeit gezeigt, über mehrere Jahrzehnte hinweg zu altern.


Wachstumsperiode & Ernte: Die Vegetationsperiode 2021 begann mit einem der trockensten Winter, die jemals verzeichnet wurden, gefolgt von einem milden Frühling und Sommer ohne extreme Hitzewellen. Aufgrund des fehlenden Niederschlags war das Blattwachstum begrenzt, und die Reben produzierten sehr kleine Beeren und Trauben. Um eine ideale Reifung und Aromaentwicklung sicherzustellen, haben wir den Wasserstress der Reben genau überwacht und eine gezielte Bewässerungsstrategie angewandt. Obwohl die Dürre eine kleine Ernte hervorbrachte, sorgten die lange, gemäßigte Wachstumsperiode und das ideale Wetter während der Ernte für dunkle und kraftvolle Weine mit konzentrierten Aromen und Geschmacksnoten, einer ausgezeichneten Struktur und üppigen, samtigen Tanninen.


Verkostungsnotizen: Dieser Wein verkörpert die Essenz eines großartigen, in den Bergen gewachsenen Cabernet Sauvignon und besticht sofort mit opulenten und eleganten Aromen von schwarzer Johannisbeere, Cassis, reifen Brombeeren, süßem Eichenrauch, Zedernholz, Tabakblättern, Graphit und Veilchen. Am Gaumen fängt er majestätisch die Essenz des Pritchard Hill-Terroirs ein, mit reichen, kräftigen Tanninen, üppigen dunklen Beerenaromen und raffinierten Nuancen von Sandelholz, herzhaften getrockneten Kräutern, Anis, Vanilleschote, Muskatnuss, dunkler Schokolade und Gewürzen, die in einen langen, makellos polierten Abgang übergehen.

98 Punkte vom Wine Advocate für den Eine Mischung aus 95 % Cabernet Sauvignon und 5 % Petit Verdot, die vollständig in neuen französischen Eichenfässern gereift wurde, scheint der 2021er Cabernet Sauvignon Pritchard Hill ein weiterer Klassiker zu werden. Eindringliche Aromen von Cassis und roten Beeren werden von Nuancen von Veilchen, getrocknetem Salbei, zerstoßenen Steinen und Bleistiftspänen begleitet. Am Gaumen ist der Wein vollmundig, reichhaltig und intensiv konzentriert, eingerahmt von staubigen Tanninen, die im langen, mundwässernden Abgang leicht verweilen.
97 Sucklingpunkte für den Maya 2021 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsNoten von zerstoßenen dunklen Beeren, schwarzer Lakritze, Jod, Rinde und Graphit. Am Gaumen weit und umfassend, mit vollem Körper und ultra-feinen, fast schwerelosen Tanninen. Eine feine, kreidige Mineralität begleitet den Wein, mit Nuancen von Muscheln, Eisen und Zigarrenkiste. Wunderschöne Frucht. Fest und poliert. Benötigt noch Zeit. Am besten nach 2026 probieren.
 
98 Punkte von Jeb Dunnuck für den Peter Michael 2018 Der 2021er Cabernet Sauvignon Pritchard Hill, das Aushängeschild des Weinguts, besteht aus 95 % Cabernet Sauvignon und 5 % Petit Verdot. In einem dichten Purpurton zeigt er beeindruckende Aromen von schwarzen und blauen Früchten, Kampfer, flüssigen Veilchen, Tabak und Graphit. Dieser Wein besticht durch eine außergewöhnliche Opulenz in seinen Aromen und Geschmacksnoten und bietet reichhaltige Vollmundigkeit, ein massives Mittelstück, aufbauende Tannine und ein atemberaubendes Finale. Er erinnert an einen verbesserten Jahrgang 2013. Dieser himmlische Cabernet Sauvignon aus dem Napa Valley wird sich in kühlen Kellern 30 bis 40 Jahre lang weiterentwickeln und ist ein weiterer absolut sensationeller Wein dieses Weinguts. Nicht verpassen
Jane Anson bewertet den  wie folgt:98 Punkte
Konzentrierte Aromen von Schwarzkirsche und Cassis eröffnen den Wein, begleitet von floralen Noten von Veilchen und Pfingstrose. Diese Aromen entwickeln sich am Gaumen weiter, während eine saftige Frische unter der Frucht aufsteigt. Hervorragende Qualität, mit einem Finale von bitterem Kakaobohnen, Fenchel und Espresso-Noten. Ein Wein von großartiger Qualität, der Geduld belohnen wird. Schwere Flasche.
274,90 EUR
366,53 EUR pro l
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Almaviva 2023 Valle de Maipo
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Joint Venture zwischen Baron Philippe de Rothschild aus Bordeaux und dem chilenischen Weinproduzenten Concha y Toro

Der Winter war extrem trocken, mit nur 119 mm Niederschlag zwischen Juni und September 2022 in Puente Alto – das sind 41 % weniger als der historische Durchschnitt von 203 mm für den Zeitraum 1996–2022. Dennoch lag die Regenmenge deutlich über der des Vorjahres, als im gleichen Zeitraum lediglich 51 mm fielen. Der Winter selbst verlief unregelmäßig, mit abwechselnd milden und kalten Phasen. Aufgrund der überdurchschnittlich warmen Temperaturen im Oktober erfolgte der Austrieb letztlich zu einem relativ normalen Zeitpunkt. Obwohl der Zeitraum von Oktober bis Dezember insgesamt wärmer als der Durchschnitt war, zeigte sich das Wetter zu den entscheidenden Phasen von Blüte und Fruchtansatz sehr wechselhaft, was zu Verrieselung bei einem Großteil der Cabernet Sauvignon-Reben führte. Das Frühjahr war trocken, mit nur 7 mm Regen zwischen Oktober und Dezember. Der Sommer war extrem heiß, mit Temperaturen, die 2 °C über den historischen Durchschnittswerten lagen – der März war der heißeste, der jemals in Chile verzeichnet wurde. Auch April und Mai waren wärmer als üblich, mit Temperaturabweichungen von +1,4 °C bzw. +1,0 °C. Aufgrund der durch die hohen Temperaturen beschleunigten Reifung mussten die Trauben früh gelesen werden, um Frische und Säure zu bewahren. Die ersten Cabernet Sauvignon-Trauben wurden am 13. März geerntet – 8 Tage früher als 2022 und zwei Wochen früher als im Durchschnitt. Die Lese endete am 24. April in Puente Alto. Auch der Carménère aus Peumo wurde früh gelesen – zwischen dem 25. April und dem 5. Mai.

2023 ist ein großartiger Jahrgang, der trotz der Trockenheit und Hitze den frischen Charakter von Puente Alto bewahrt. Es handelt sich um einen gut strukturierten Jahrgang mit einer großartigen Ausdruckskraft des Cabernet Sauvignon.

 
97 Sucklingpunkte für den Almaviva 2023 Valle de MaipoVerkostungsnotiz von James Suckling (April 2025):

Ein eleganter Wein, der eine schöne Frucht zeigt – mit weniger Vertikalität als der Jahrgang 2022, doch liegt die Magie hier in der Rundheit und Geschmeidigkeit, die wunderbar ausbalanciert ist. In der Nase zeigen sich feine Noten von Zedernholz, Tabak, Oliven und Paprika. Am Gaumen süße Beerenfrucht mit mittlerem bis vollem Körper und einem langen, nuancierten Abgang. Die Tannine sind dieses Jahr präziser ausgearbeitet, was dem Wein eine sofortige Zugänglichkeit verleiht.
 
96 Punkte vom Vinous-Team für den Almaviva 2023 Valle de Maipo Joaquin Hidalgo schreibt im Juli 2025:
Der Almaviva 2023 Blend besteht aus 74 % Cabernet Sauvignon, 19 % Carménère, 5 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot. Die Trauben stammen aus einem warmen, trockenen Jahrgang, dessen Charakter sich im Wein widerspiegelt – allerdings mit bemerkenswerter Finesse durch das Weingut gemeistert. In der Nase zeigen sich Aromen von Lavendel, Veilchen und Blutorange, gefolgt von Pflaume, Brombeere und feinen Gewürznoten. Am Gaumen großzügig und saftig, entfaltet der Wein ein umhüllendes Volumen, feinkörnige Tannine und ein frisches, lang anhaltendes Finale. Für diesen Jahrgang außergewöhnlich präzise gearbeitet und einmal mehr ein herausragender Vertreter der Weine aus Puente Alto.
 
95 Puntke vom Wine Advocate für den Almaviva 2023 Valle de MaipoMatthew Luczy schreibt zum Wein im August 2025:

Der Almaviva 2023 zeigt sich in dieser Jahrgangsausgabe aromatisch deutlich von seiner Carménère-Komponente geprägt, mit typischen Merkén-Gewürznoten, die sich mit Kiesstaub, getrockneten Kräutern und Anisaromen vermischen – alles auf einem hellen, rotfruchtigen Kern aufgebaut. Am Gaumen wirkt der Wein üppig und samtig, wird jedoch von einer lebendigen, spannungsgeladenen Struktur getragen, die in ein raffiniertes, solides Finish übergeht. Dieses betont reife Fruchtaromen, polierte Tannine und einen vom Eichenholz geprägten Hintergrund. Es handelt sich um eine ausgesprochen fruchtbetonte, dabei dennoch elegante Interpretation des Almaviva, die schon in ihrer Jugend zugänglich sein wird, während strukturiertere Jahrgänge weiterhin in der Flasche reifen. Die Cuvée besteht aus 74 % Cabernet Sauvignon, 19 % Carménère, 5 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot und reifte 20 Monate in 73 % neuer französischer Eiche.
 
Jane Anson bewertet den Almaviva 2023 Valle de Maipo wie folgt:95 Punkte von Jane Anson im Juli 2025:

Sandelholz, Zedernholz und Vanille prägen die ersten Aromen, gefolgt von Fenchel, gewürzter Pflaume, Blaubeere und einer salzigen Note, die an gesalzene Cracker erinnert und im Abgang deutlich wird. Der Wein reifte zu 70 % in neuer Eiche. Rothschild & Concha y Toro sind Partner in diesem Weingut im Maipo Valley, unter der Leitung von Manuel Louzada und mit Michel Friou als Kellermeister. Zweimal verkostet.
 
Das Decantermagazin bewertet den Almaviva 2023 Valle de Maipo wie folgt: 96 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Üppige und intensive Nase, einige Paprikanoten zusammen mit schwarzer Johannisbeere und Milchschokolade, schwarzer Pfeffer und florale Düfte. Glänzend und dicht, viel Substanz und Kraft mit saftigen schwarzen Früchten. Große Konzentration, aber dennoch raffiniert und fokussiert. Es fehlt nicht an Kraft und Präzision – vertikal und vielschichtig mit Minze, Anis, Mentholnoten, Mineralität und dunklen Früchten. Samtig, aber mit Durchschlagskraft. Dieser Wein braucht noch einige Jahre, aber Struktur und Finesse sind vorhanden. Elegant und fesselnd – und dabei unwiderstehlich. 3 % Merlot vervollständigen die Cuvée. Ein Gemeinschaftsprojekt von Baron Philippe de Rothschild und Viña Concha y Toro. Direktor: Manuel Louzada, Önologe: Michel Friou.

 
Colin Hay vergibt 95 Punkte für "The Drinks Business" im Juli 2025: Anfangs zurückhaltender und weniger sofort floral als gewöhnlich. Es gibt Safran- und Pollennoten, doch man muss gezielt nach ihnen suchen. Dunkle Beerenfrüchte. Ich finde ihn auch recht rauchig. Ein ungewöhnlicher Jahrgang von Almaviva, der in dieser Phase aromatisch weniger expressiv ist – was keineswegs negativ gemeint ist. Das Geschehen spielt sich aktuell vor allem am Gaumen ab. Im Mund zeigt er sich herrlich saftig und sphärisch mit polierten Tanninen. Intensiv und energiegeladen, mit einer zunächst unterschätzten Kraft, die sich im Mittelgaumen aufbaut. Lang und breit im Abgang. In gewisser Weise kolossal, dabei aromatisch sehr subtil und fein.
 
105,90 EUR
141,20 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Clos Apalta 2022 Valle de Apalta
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99 Sucklingpunkte für den Clos Apalta 2022 Valle de ApaltaJames Suckling schreibt im April 2025:

Extrem aromatisch mit roten Johannisbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Gewürzen, Jod, Paprika und subtilen Noten von weißem Pfeffer. Frische Blumen, frischer Salbei, Lavendel und einige Kiefernnadeln sowie Sandelholz. Mittelkräftig mit perfekt integrierten Tanninen, die Minuten anhalten, mit raffiniertem und harmonischem Fruchtgeschmack, der sich wunderbar in den Wein integriert und ihm eine schwerelose Struktur verleiht, die Klasse und Schwung zeigt. Endlose Balance und Länge. So ausgewogen, dass er jetzt getrunken werden könnte, aber er wird Jahrzehnte lang reifen.
 
98 Punkte vom Vinous-Team für den Clos Apalta 2022 Valle de ApaltaJoaquin Hidalgo schreibt im Juli 2025:

Der Clos Apalta 2022 besteht aus 68 % Carménère, 22 % Cabernet Sauvignon und 10 % Merlot aus Apalta. Der Ausbau erfolgte hauptsächlich in französischen Holzfässern, wobei 10 % der Cuvée in 225-Liter-Bordeaux-Barriques reiften. In der Nase zeigt der Wein zunächst dunkle Frucht, einen feinen Ascheton, Unterholz, Boldo sowie dezente Gewürze, die sich über eine zurückhaltende Holznote legen. Aromen von Blaubeere, Brombeere und Sauerkirsche runden das aromatische Profil ab. Am Gaumen präsentiert sich der Wein für den Stil des Hauses eher trocken, mit mittlerem Körper, feinem Griff und saftigem Fluss. Der Abgang ist lang und präzise abgestimmt. Dieser Jahrgang zeigt eine zurückhaltendere Version des Clos Apalta – weniger opulent als gewohnt, aber mit fesselnder Nuance und Eleganz. Der 2022er ist eine vom Terroir geprägte Antwort auf ein kühleres Jahr.
 
99 Punkte von Jeb Dunnuck für den Clos Apalta 2022 Valle de ApaltaJeb Dunnuck schreibt im März 2025:

Der Grand Vin 2022 Clos Apalta besteht aus 68 % Carménère, 23 % Cabernet Sauvignon und dem Rest Merlot und reifte zwei Jahre lang in 70 % neuen französischen Eichenfässern. Rauchige Noten von schwarzen Himbeeren, würzigen Kräutern, Eisen und Veilchen führen zu einem brillant ausgewogenen, nahtlosen, mittel- bis vollmundigen Rotwein mit ultra-feinen Tanninen, integrierter Säure und einem großartigen Abgang. Ein absolut sensationeller Rotwein dieses Teams, der fast das Ende meiner Bewertungsskala erreicht. Ich liebe ihn schon heute und sehe keinen Grund, warum er sich nicht noch über 15 Jahre weiterentwickeln sollte.
 
95 Puntke vom Wine Advocate für den Clos Apalta 2022 Valle de ApaltaMathew Luczy shcreibt im August 2023: 

Eine besonders hübsche und florale Ausdrucksform von Clos Apalta: Der 2022 Clos Apalta zeigt sich in der Nase üppig und ausdrucksstark, mit einem tiefen Kern aus Aromen schwarzer und blauer Früchte, untermalt von Bleistiftmine, Kampfer und Brombeerstrauchnoten. Mit Belüftung entwickeln sich getrocknete violette Blüten, die zunehmend an Volumen gewinnen. Am Gaumen zeigt sich der für das Haus typische opulente, aber dennoch elegante Stil, bevor der Wein in ein langes, intensives und sattes Finale übergeht, das süße Fruchtaromen mit einem von Toast und Eiche geprägten Rückgrat, polierten Tanninen und lebendiger Säure verbindet. Wie immer handelt es sich um einen stilisierten Ausdruck von Apalta, der jedoch eine gewisse Nuanciertheit bewahrt. Diese Cuvée aus 68 % Carménère, 22 % Cabernet Sauvignon und 10 % Merlot wurde in einer Mischung aus Barriques, Puncheons und großen Fässern vergoren und ausgebaut.
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:95 Punkte von Jane Anson im Juli 2025:

Tief rubinrote Farbe, selbstbewusste Entfaltung von Kakaobohne, intensive Lakritzwurzel, Espresso, geräuchertes Karamell, cremige Brombeerfrüchte, schwarzer Pfeffer und Gewürznoten wie beim Backen. Dieser Wein besitzt Spannung und Struktur, ist voller Lebendigkeit und einladend. 78 % neues Eichenholz für die Reifung, Andrea Léon technische Leiterin, biologisch angebaut.
 
Der Clos Apalta ist längst eines der Aushängeschilder für den chilenischen Weinbau. In enger Zusammenarbeit mit Michel Roland hat das Haus Lapostolle hier ein wahres Prachtstück an Wein in die Weinwelt gebracht. Mehr dazu in unserem Blog

Die Geschichte von Clos Apalta beginnt in einem der ältesten Cabernet Sauvignon- und Carménère-Weinberge Chiles – wenn nicht sogar der Welt. Versteckt im Colchagua-Tal nahe der Stadt Santa Cruz liegt das Apalta-Tal, das 1910 von einem visionären Winzer als Standort für diesen außergewöhnlichen Weinberg mit einer einzigartigen französischen Massenselektion ausgewählt wurde. Im Jahr 1994 erwarben Alexandra Marnier Lapostolle und ihr Ehemann Cyril de Bournet das Anwesen. Ihrem familiären Anspruch folgend, war es ihr Ziel, einen herausragenden Wein zu erzeugen und damit die qualitative Entwicklung hochwertiger Weine in Chile voranzutreiben. Clos Apalta wurde 1997 als ikonischer Wein der Domaines Bournet-Lapostolle in Chile geschaffen – mit dem Anspruch, das außergewöhnliche Terroir von Apalta mit französischer Expertise zur Geltung zu bringen. Mit dem Aufbau des Weinbergs in Handarbeit und der Errichtung eines hochmodernen Schwerkraft-Weinkellers gelang es der Familie, Clos Apalta zu einem der bedeutendsten Weine Südamerikas zu machen.

Der Jahrgang 2022: Der Jahrgang 2022 in Apalta war geprägt von kühleren Bedingungen, etwas geringeren Erträgen und einer leicht verlängerten Vegetationsperiode. Der Winter verlief überwiegend trocken, brachte aber insgesamt 317 mm Niederschlag – fast 50 % des Normalwerts. Das Frühjahr war durch wechselhaftes Wetter gekennzeichnet: ein kalter September wurde von einem heißen Oktober und November gefolgt, bevor ein weiterer kalter Dezember eintrat. Trotz dieser instabilen Witterung wurden keine Frostschäden verzeichnet, was jedoch zu einer 7- bis 11-tägigen Verzögerung beim Austrieb und der Blüte führte. Der Sommer war von kühleren Temperaturen und gleichzeitig intensiver Sonneneinstrahlung im Weinberg geprägt, was das Wachstum der Trauben beeinflusste. Ein gezieltes Bewässerungsprogramm war entscheidend, um die Trauben zu schützen und eine perfekte Reife sicherzustellen. Die Lese begann je nach Parzelle sieben Tage später als im Vorjahr.
110,00 EUR
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Clos Apalta Prelude 2023
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Prelude - der neue Wein aus dem renomierten Hause Clos Apalta

Mit der gleichen sorgfältigen Pflege wie Clos Apalta und Petit Clos gefertigt, zeichnet sich diese dritte Ergänzung der Kollektion durch ein fruchtiges und verführerisches Profil aus. Schon in seiner Jugend zugänglich, ist Prélude ein wahrer Genusswein, der Sie nach Apalta entführt und den chilenischen Geist der Feierlichkeit einfängt! Der Jahrgang 2023 in Apalta war eine frühe und warme Saison mit einem leicht geringeren Niederschlagsdefizit von 23 % im Vergleich zu den historischen Daten. Dennoch fielen insgesamt 464 mm Regen, was 46 % mehr war als im besonders trockenen Jahrgang 2022. Die meisten Niederschläge konzentrierten sich auf Juni und Juli, was zu einem guten Wassergehalt in den Böden führte. Die Temperaturen im Winter waren aufgrund der letzten Phase des Klimaphänomens „La Niña“ kühler.

 

Ab Mitte Oktober stiegen die Temperaturen deutlich an und sonnige Tage wurden zur Norm. Es kam zu wiederholten Hitzewellen mit Spitzenwerten von November bis Anfang April 2023. Eine sorgfältige Bewässerung und gezieltes Laubwandmanagement waren entscheidend, um das Gleichgewicht der Pflanzen zu erhalten und Hitzeschäden zu vermeiden.

 

Die Lese begann am 22. Februar und endete am 25. April. Die Weine zeigen eine herausragende Tiefe, Eleganz und eine dichte Fruchtausprägung. Die präzise Arbeit im Weinberg und im Keller sowie die schnelle Ernteentscheidung ermöglichten es, bei Weißweinen und Rosés Frische und Saftigkeit zu bewahren – und auch bei den Rotweinen vielversprechende Ergebnisse zu erzielen.

 

95 Sucklingpunkte für den Clos Apalta Prelude 2023James Suckling schreibt im April 2025:

Weißer Pfeffer mit einem Hauch von schwarzen Oliven, Eisen und dunkler Schokolade zu den rassigen roten und schwarzen Früchten. Ziemlich vollmundig mit frischer Säure und festen, staubigen Tanninen. Dicht gewunden und lang. 53 % Carmenere, 36 % Cabernet Sauvignon, 7 % Merlot und 4 % Petit Verdot. Ab 2026 besser. - Zekun Shuai


 
 
92 Punkte vom Vinous-Team für den Clos Apalta Prelude 2023Joaquin Hidalgo schreibt im Juli 2025:

Der Prélude 2023 ist eine Cuvée aus 50 % Carménère, 40 % Cabernet Sauvignon und 10 % Merlot aus Apalta. Der Wein reifte 17 Monate lang in französischen Eichenfässern, davon 10 % neu und 90 % aus zweiter und dritter Belegung. In der Nase zeigen sich feine Noten von Asche und Pyrazinen, begleitet von Brombeere und einem Hauch Johannisbeere, alles unterstützt von gut eingebundenem Holz. Am Gaumen präsentiert sich der Wein trocken und breit, mit reicher Textur im Mittelteil. Das Aromaprofil ist geprägt von dunklen Früchten und Fasswürze. Der Prélude 2023 zeigt eine mittlere Konzentration, geschliffenes Tannin und ein fruchtbetontes, elegantes Finale. Ein stilistisch feinsinniger Wein von Clos Apalta, der sich mit etwas Flaschenreife noch weiter verbessern dürfte.

 

Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 93+ Punkte und schreibt im August 2025: Aus einem heißen Jahrgang mit geringem Ertrag, aber mehr Regen als 2022. Leicht staubig in seiner erdigen Mineralität. Ein Hauch Rauch. Etwas „zwiebelig“ mit einer wunderbaren Signatur aus schwarzem und weißem Pfeffer. Schlehe. Pflaumenschale. Muskatnuss. Frisch gemahlene, dunkel geröstete Espressobohnen. Auch etwas Walnussschale. Eine schöne, natürliche, saftige Reife durchzieht diesen Wein. Ziemlich knackige Frucht. Die kräftigen Gewürze vermischen sich mit der Graphitnote des Cabernet Sauvignon. Straff und eng gefasst mit viel Spannung entlang der Achse des Weins, unterstützt von deutlichen Tanninen – ziemlich griffig und fast spitz in ihrer Körnung. Pur und präzise, aber mit erheblicher Dichte. Eher ein vin de garde als der Jahrgang 2022!

 

21,50 EUR
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Marchesi Antinori Solaia 2022
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Kult aus dem Herzen des Chianti Classico Gebietes

"Von der sonnigsten Ecke des Hügels von Tignanello. Aus den besten Trauben des besten Weinbergs. Der Rest ist Leidenschaft, Sorgfalt, Pflege und Studien. Auf diese Weise entsteht Solaia, der aus den besten Cabernet Sauvignon-, Cabernet Franc- und Sangiovese-Trauben des gleichnamigen Weinbergs hergestellt wird." (Marchesi Antinori).

Jahrgang 2022 in Chianti Classico:

Das Jahr 2022 in Chianti Classico war bis Mitte August von heißen und trockenen klimatischen Bedingungen geprägt, insbesondere in den Monaten Juni und Juli, in denen die Temperaturen über den saisonalen Durchschnittswerten dieser Region lagen. Trotz dieser Wetterverhältnisse gelang es den Reben, ihren Wachstumszyklus gut zu regulieren, was zu einem normalen und gleichmäßigen Austrieb sowie einer stabilen Blüte führte. Auch während der heißesten Monate zeigten die Reben eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Zum Zeitpunkt der Reife (Veraison) waren sowohl das vegetative Wachstum als auch die Gesamterträge ideal. Regenfälle und ein Temperaturabfall Mitte August sorgten für optimale Tag-Nacht-Temperaturschwankungen und leiteten eine ideale Reifephase ein. Hervorragendes Wetter im Herbst begünstigte zudem die Entwicklung von Trauben in außergewöhnlicher Qualität. Die Weinlese begann am 23. September mit dem Cabernet Franc, wurde am 26. und 27. September mit dem Sangiovese fortgesetzt und am 5. Oktober mit dem Cabernet Sauvignon abgeschlossen.

Anmerkungen des Önologen:

Ein Jahrgang der Kontraste: Insgesamt herrschten bis Mitte August heiße und trockene Bedingungen, gefolgt von einer kühlen und mäßig regenreichen zweiten Saisonhälfte. Dieser Jahrgang des Solaia ist perfekt ausbalanciert – elegant und frisch, zugleich aber gereift und in gewissem Sinne verführerisch. Der 2022er bringt die außergewöhnliche Identität dieses Weinbergs auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck – in einer Stilistik, die sich außerordentlich leicht trinken lässt, aber zugleich über ein herausragendes Reifepotenzial verfügt.“
 
 
98 Sucklingpunkte für den Marchesi Antinori Solaia 2022James Suckling schreibt im Mai 2025:

Eleganter als kraftvoll und zugänglicher als gewöhnlich, mit beeindruckender Konzentration und Komplexität. Aromen von dezentem Cassis, Toast, Kräutern und einem erfrischenden balsamischen Hauch. Am Gaumen fest, mit vollem Körper, samtiger Textur und moderater Säure – jedoch ohne Einbußen bei der großartigen Balance. Ein eleganter, geschliffener Nachhall mit Noten von süßem Tabak. Bereits jetzt trinkbar, aber am besten ab 2026.
 
96 Punkte vom Vinous-Team für den Marchesi Antinori Solaia 2022Antonio Galloni schreibt im Juli 2025:

Der Solaia 2022 ist dunkel, vielschichtig und außergewöhnlich schön. Wie der Tignanello hat auch er spürbar an Tiefe und Komplexität gewonnen, insbesondere im Mittelgaumen. Schwarze Kirsche, Pflaume, Graphit, Mokka, Lavendel und getrocknete Kräuter entfalten sich im Glas. Wunderschöne würzige Nuancen führen in einen tiefen, klangvollen Abgang. Trinkfenster: 2028–2042.

 
95 Punkte vom Wine Spectator für den Marchesi Antinori Solaia 2022Bruce Sanderson schreibt im Juni 2025:

Ein tiefer Kern aus Aromen von Brombeeren, Pflaumen und Heidelbeeren prägt diesen dichten, strukturierten Rotwein. Trotz seiner Kraft zeigt er sich mit feinen Tanninen und insgesamt poliert und harmonisch. Noten von Zedernholz, Eisen, Mineralien und süßen Gewürzen treten zutage und verleihen dem langen Nachhall zusätzliche Persistenz. Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Sangiovese und Cabernet Franc. Am besten zu trinken zwischen 2027 und 2043. Produzierte Menge: 7.576 Kisten, davon 600 Kisten exportiert.

 
Das Decantermagazin bewertet den Marchesi Antinori Solaia 2022 wie folgt: 98 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Die Dürre und Hitze des Jahres 2022 trieben die Reben in der Toskana an ihre Grenzen. Das Ergebnis sind in vielen Fällen Weine von Dichte und Konzentration, aber mit einem frischen Kern – und genau das zeigt sich hier im 2022er Solaia. Er öffnet sich mit kühlen Aromen von feuchter Erde, Waldbeeren, roten Früchten in Coulis-Form und einem Hauch balsamischer Kräuter. Am Gaumen wirkt er sofort sehr fleischig, fast üppig, bewahrt dabei jedoch seine Struktur. Balsamisch durchzogene Schwarzkirsche und dunkle Beeren werden durch schokoladiges Holz vertieft, während eine saftige Säure die obere Aromatik hervorhebt und in ein langes, helles, energiegeladenes und frisches Finale übergeht – voller Versprechen für die Zukunft.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 98 Punkte und schreibt zu dem Wein im August 2025:

Aus einem zunächst sehr heißen und trockenen Jahrgang (mit zwei Monaten ohne Regen). Gerettet wurde er gewissermaßen durch die letzte Phase der Reifeperiode mit der Rückkehr dringend benötigter Niederschläge sowie einem langsameren, kühleren und feuchteren Saisonabschluss. Dieser Wein ist reichhaltig, würzig und eher klassisch, mit großzügigen süßen Gewürzen, die dunkle Beeren- und Steinfrüchte begleiten. Eine angenehme, zarte getrocknete Blütennote sowie zusätzliche Frische vom Cabernet Franc bringen Anklänge von Patchouli und Veilchen. Besonders gefällt mir die authentisch italienische salzige Note und eine eisenhaltige, leicht blutige Fülle am mittleren Gaumen, die sofort verrät, woher dieser Wein stammt – und dass wir es nicht ausschließlich mit Bordeaux-Rebsorten zu tun haben. Ein Hauch von Balsam und Eukalyptus ist ebenfalls vorhanden. Die Tannine sind herrlich taktil und dynamisch – weich und sphärisch und zunächst kaum wahrnehmbar, dann aber zunehmend präsent mit wachsender Körnigkeit, wenn sie sich entfalten und die Entwicklung der Frucht vom mittleren Gaumen bis hin zu einem entfernten, kaum greifbaren Punkt am Horizont steuern. Tief beeindruckend und sehr ausdrucksstark für den Jahrgang. Dies ist eine sehr „solare“ Ausgabe des Solaia – und ein Wein, der sich mit dieser Rolle sehr wohlzufühlen scheint, vor allem bei „nur“ 13,5 % Alkohol (der erste Jahrgang im letzten Jahrzehnt mit weniger als 14 %).
380,00 EUR
506,67 EUR pro l
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Sena Valle de Aconcagua 2023
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Einmal mehr die Krönung einer wunderbaren Partnerschaft und einer leidenschaftlichen Reise

1995 starteten Robert Mondavi und Eduardo Chadwick ein internationales Joint Venture mit einem sehr anspruchsvollen Ziel: das volle Potenzial des chilenischen Weinlandes auszuschöpfen und einen Weltklassewein auf Ikonen-Niveau zu schaffen, wie es in Chile keinen anderen gibt. Sie teilten ihren Traum, ihre Bemühungen und ihre Hingabe und brachten 1997 den ersten Jahrgang von Seña (1995), Chiles erstem Icon-Wein, auf den Markt. Dies war ein Meilenstein und leitete den Weg für die Herstellung von Ultra-Premium-Weinen in Chile ein. Seña ist ein einzigartiger roter Blend im Bordeaux-Stil mit einer sehr chilenischen Seele. Die vorherrschende Rebsorte ist Cabernet Sauvignon, während Carmenere ihn eindeutig mit Chile verbindet. Cabernet Franc, Malbec und Petit Verdot runden die Mischung ab.

Eine warme Saison mit kühlen Küstenmorgen im Sommer führte zu lebendigen, intensiven Aromen und ausgezeichneter Struktur. Mit 228 mm Winterregen – etwas unter dem Durchschnitt – waren die Böden gut mit Feuchtigkeit versorgt für die kommende Wachstumsperiode. Die Reifezeit war warm, mit einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von 1,7 %. Das Frühjahr war von Temperaturschwankungen geprägt, wodurch der Austrieb zu den üblichen Zeitpunkten, aber uneinheitlicher als sonst erfolgte, was zu einer längeren Blütezeit führte. Trotz einer höheren Wärmesumme im Sommer blieben die durchschnittlichen Temperaturen im Rahmen, da höhere Maximaltemperaturen durch niedrigere nächtliche Minima ausgeglichen wurden. Diese Kontraste resultierten aus einer erhöhten Anzahl nebliger Morgenstunden, die eine rasche Reifung der Früchte ermöglichten, während gleichzeitig die Säure erhalten blieb und die Anthocyaninbildung gefördert wurde. Der März war warm, weshalb die Lese sieben Tage früher begann, um das gewünschte Geschmacksprofil für Seña zu erzielen.

Die Ernte begann mit Malbec am 7. März, gefolgt von Cabernet Sauvignon (Mitte März bis 12. April), Petit Verdot (Anfang April) und wurde mit Carménère (24. April bis 11. Mai) abgeschlossen. Die Erträge lagen leicht über dem Durchschnitt, jedoch blieben die Beeren klein – ein Garant für Qualität und Konzentration.

Seña wurde 1995 als Gemeinschaftsprojekt von Eduardo Chadwick und Robert Mondavi gegründet. Die Vision war es, ein chilenisches Spitzengewächs zu schaffen – ein Wein, der das volle Potenzial Chiles zeigt und sich eines Tages mit den großen Weinen der Welt messen kann. Modelliert nach dem Stil eines Bordeaux, aber mit einer andinen Seele – biodynamisch erzeugt im Aconcagua-Tal.

 

Verkostungsnotiz von Emily Faulconer, Önologin (Februar 2025):

Seña 2023 präsentiert sich in einem brillanten Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase zeigt er sich komplex und elegant, mit frischen roten Früchten wie Johannisbeeren, floralen Noten von Lavendel und einem Hauch von Graphit. Im Hintergrund entfalten sich feine balsamische und würzige Nuancen, die an Weihrauch und Zigarrenkiste erinnern. Am Gaumen offenbaren sich intensive Aromen frischer roter Früchte, begleitet von sanften Marzipannoten, würzigen Anklängen von Tabak, geröstetem Kaffee und Lakritze. Die Struktur ist exzellent, mit feinen, polierten Tanninen, die Frische und Eleganz vermitteln. Die ausgewogene Säure, große Persistenz und bemerkenswerte Linearität unterstreichen die Frische und Präzision dieses Weins – ein Tropfen mit großem Reifepotenzial.

 

 
99 Sucklingpunkte für den Sena Valle de Aconcagua 2023James Suckling sch (März 2024):

Dieser Cabernet Sauvignon zeigt sich von seiner besten Seite, mit subtilen Noten von Paprika, Tabakasche und lebhaften roten Johannisbeeren in der Nase. Nuancierte Aromen von Brombeeren, Blaubeeren, feinen Gewürzen und einem Hauch Zigarrenkiste runden das Bouquet ab. Dieser frische, wunderbare Seña stammt aus einem wärmeren Jahr als 2021 oder 2022 und weist weichere Tannine auf. Er ist äußerst raffiniert, zugleich aber fokussiert, lang und aromatisch. In diesem Jahr ist er zugänglicher, weniger strukturiert und direkt – mit einer tadellosen Trinkfreude. Die Cuvée besteht aus 60 % Cabernet Sauvignon, 19 % Malbec, 15 % Carménère und 6 % Petit Verdot. Bereits jetzt trinkreif, aber ausgelegt für die nächsten 20 Jahre.
 
96 Punkte vom Vinous-Team für den Sena Valle de Aconcagua 2023Joaquín Hidalgo im Juni 2025:

Der Seña 2023 ist eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 19 % Malbec, 15 % Carménère und 6 % Petit Verdot aus Ocoa. Der Wein reifte 18 Monate in 70 % neuen französischen Eichenfässern, 20 % zweitbelegten Fässern und 10 % großen Foudres. In der Nase zeigen sich Aromen von Waldboden und Boldo, gefolgt von Lavendel, Veilchen und dunklen Früchten. Der Ausdruck ist klar und präzise. Am Gaumen präsentiert sich der Wein trocken und straff, mit feinkörnigen, reaktiven Tanninen und einem langen, saftigen Verlauf. Trotz des warmen Jahrgangs bewahrt er Frische und eine anmutige Charakteristik, mit einem anhaltenden Abgang und subtiler Kraft.
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Sena Valle de Aconcagua 2023Matthew Luczy schreibt im August 2025:

Mit einem höheren Anteil an Carménère als üblich öffnet sich der 2023er Seña mit seinem charakteristischen frischen, lebendigen Bouquet, das von Minze, Gewürzen und roten Fruchtaromen geprägt ist und sich mit Belüftung um Graphitnoten und eine vanilleunterlegte Basis erweitert. Am Gaumen verbindet sich geschmeidige Eleganz mit präziser Spannung und mündet in ein reichhaltiges, langsam ausklingendes Finale, das von mineralischen Nuancen und einem Hauch erfrischender Salzigkeit getragen wird. Dieser beeindruckende Seña aus einem warmen Jahrgang bewahrt eine bemerkenswerte Frische und Lebendigkeit. Die Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 19 % Malbec, 15 % Carménère und 6 % Petit Verdot reifte 18 Monate in Barriques und einem kleinen Anteil Foudre.
 
Das Decantermagazin bewertet den Sena Valle de Aconcagua 2023 wie folgt: 99 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Was für ein beeindruckender Wein von Seña in diesem Jahr. Szechuanpfeffer in der Nase, dazu Schokoladennoten, Tabak, Paprika und schwarze Kirsche. Die hohe Säure ist sofort präsent – durchdringend und lebendig, sehr direkt und offen, begleitet von einer Portion reifer, fast süßer Erdbeerfrucht, mit einem mundwässernden Element, das einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Selbstbewusst und voller Charakter. Ich liebe diesen Wein und könnte ihn den ganzen Tag trinken. Die Länge ist unglaublich, aber auch die Energie und Präzision beeindrucken, ebenso wie der intensive Geschmack und die Komplexität. Schiere Brillanz. 14 % Grenache, 9 % Petit Verdot und 4 % Mourvèdre vervollständigen die Cuvée. Direktor Eduardo Chadwick, Önologin Emily Faulconer.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" bewertet den Wein mit 97 Punkten und schreibt im August 2025: 

Ein faszinierendes Füllhorn an Elementen, bei dem man sich beim bloßen Aufzählen kaum vorstellen kann, dass all diese Eindrücke so perfekt miteinander harmonieren – und doch ist es überwältigend stimmig. Der entscheidende Faktor dieses außergewöhnlichen Jahrgangs ist die enorme Temperaturspanne zwischen Tag und Nacht, die dank der einzigartigen Lage des Weinbergs möglich ist. Seña profitiert von diesen Bedingungen, während viele andere Lagen in diesem Jahr Schwierigkeiten hatten. Curryblatt. Verschiedene indische Gewürze. Getrocknete Blütenblätter, etwas wilder Rosmarin und Lavendel. Brombeeren und Brombeerkompott. Granatapfel. Loganbeeren. Patchouli. Potpourri. Auch frische Rosenblätter. Es zeigt sich sogar ein Hauch von Tonerde und Knetmasse! Am Gaumen ist der Wein zunächst unglaublich intensiv, tiefgründig, dunkel und kompakt. Doch der Gesamteindruck nach dem ersten „Schock“ ist einer von Leichtigkeit und Eleganz. Hoch würzig und mit einem leicht süßlich-duftigen Charakter, zeigt sich hier erneut eine fast unglaubliche Balance und Harmonie angesichts der Komplexität. Gleichzeitig ist der Wein saftig und herzhaft, genau in dem Moment, in dem man erwartet, dass er trockener wird – und wenn die Tannine zupacken, bringt dies die gehobene Eleganz des luftigen, anhaltenden Abgangs hervor.

 

103,50 EUR
138,00 EUR pro l
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Vina Vik 2022 VIK
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VIK ist der erste chilenische Cru des Cachapoal-Tals

Cristian Vallejo, Viks Chefwinzer, gilt als „Terroir-Purist“ und hat sein eigenes Konzept für Barroir (mit dem Holz umgestürzter Roble-Bäume geröstete Fässer) entwickelt.
VIK, ein neuer Ausdruck von Cabernet: Finesse, Eleganz, Komplexität, Intensität, Länge und Frische – einzigartige Eigenschaften, die zusammen das Außergewöhnliche ausmachen. VIK ist eine bemerkenswerte, visionäre Cuvée im Bordeaux-Stil.

Der Jahrgang 2022 war geprägt von einem der kältesten Frühlings-Sommer-Zyklen seit zwei Jahrzehnten. Dies führte zu einem ungewöhnlich eleganten Wein mit lebendigen, präzisen Tanninen und einer mineralischen Struktur, die Spannung, Reinheit und Frische ausstrahlt. Reichhaltige Aromen von Brombeeren, reifen roten Früchten, feiner Lakritze, Graphit, weichen Gewürzen und Cassis.Seidig und doch strukturiert, mit feinkörnigen Tanninen und perfekter Balance. Die Säure verleiht dem Wein Energie und Schwung. Ein voller Gaumen und ein anhaltender Abgang machen jeden Schluck unvergesslich.

 

99 Sucklingpunkte für den Vina Vik 2022 VIK Millahue Central ValleyZekun Shuai im Mai 2025:

Was für ein Duft: tief, reichhaltig und komplex. Mineralische Noten von Brombeeren, schwarzer Lakritze und Tamarinde mit einem Hauch Balsamico sind in den Duft eingearbeitet. Dazu kommen dezente Eichennoten, integriertes Sandelholz und dunkle Schokolade. Vollmundig mit vielen feinen, feinkörnigen Tanninen. Ein persistenter Abgang, der lange anhält. 79 % Cabernet Franc und 21 % Cabernet Sauvignon. Konzentriert, wird aber in zwei bis drei Jahren weicher.

 

 
95 Punkte vom Wine Spectator für den Vina Vik 2022 VIK Millahue Central ValleyAaron Romano im Juni 2025:

Dieser Wein besticht durch bemerkenswerte Tiefe, Komplexität und Struktur, beginnend mit intensiven floralen Noten und Kakaopulver, die sich mit dem Kern verbinden und an frische Himbeer- und Kirschkompottnoten erinnern. Großzügige Frische im mittleren Gaumenbereich belebt die Frucht und setzt gleichzeitig würzige Aromen und Flusssteinnoten frei; alles vereint sich im langen Abgang um strukturierte und präzise Tannine. Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Trinkreif bis 2040. 6.500 Kisten hergestellt.
 
 
95 Punkte vom Vinous-Team für den Vina Vik 2022 VIK Millahue Central ValleyJoaquin Hidalgo im Juli 2025:

Der VIK 2022 besteht zu 79 % aus Cabernet Franc und zu 21 % aus Cabernet Sauvignon von Millahue. Er reifte 26 Monate in 55 % neuen hauseigenen Fässern und zu 14 % in Amphoren. Brombeere und Blaubeere dominieren die Nase, gefolgt von Esche, Zeder und Garrigue. Trocken und aromatisch, mit feiner Struktur und festem Griff, endet er mit einem spannungsreichen, anhaltenden Abgang. Die Eichentanninen sind spürbar, aber gut integriert.
 
 
Colin Hay von The Drink Business gibt im August 96 Punkte: "(Cachapoal-Tal, Chile; 21 % Cabernet Sauvignon; 79 % Cabernet Franc; 55 % 22 Monate in französischen Eichenfässern und 6 Monate in „Barroir“-Fässern gereift, die nach dreimaligem Gebrauch aus frischen Dauben recycelt und wiederverwendet und mit Holz aus der Region geröstet werden; 10 % gereift in ähnlich recycelten und aufgefrischten Amphoren, „Amphoir“; 14,6 % Alkohol; ungeschönt und ungefiltert; einheimische Hefen, geerntet von Wildblumen im Weinberg – „Fleuroir“; verkostet mit dem Handelsteam von VIK; verkostet mit Christián Vallejo, dem Winzer, und Caroline Fanet, Exportmanagerin für Europa und Asien; nachts geerntet, um die natürliche Frische zu bewahren). Trotz der Bordeaux-ähnlichen Pflanzdichte nur 750 g Trauben von jeder Pflanze. Im Kern fast schwarz. Dies ist erst der zweite Jahrgang mit Cabernet Franc im Aufwind. Aromatisch höchst ausdrucksstark – man kann es fast durch den Raum spüren! Intensiv und doch, trotz des vorherigen Kommentars, zunächst introvertierter als sonst. Dicht und kompakt. Bleistiftspäne im Klassenzimmer. Das ist ein bisschen wie ein schwarzes Loch – es zieht einen an und enthüllt in diesem Stadium noch nicht seine ganze Pracht. Schwarzer Tee. Blaubeere. Brombeere. Schwarzkirsche und Schwarzwälder Kirschtorte. Cassis. Vanille und süße Gewürze. Brombeere, Maulbeere, Boysenbeere. Auch ein wenig Loganbeere. Patschuli. Potpourri. Getrocknete rosa Rosenblätter. Graphit. Akazie. Vielleicht sogar ein wenig Sandelholz. Ich finde, das füllt den Mund herrlich aus und drückt an den Wangen – obwohl die Tannine dies zügeln und es kurz vor dem Abgang zurückzuziehen scheinen. Der federnde, sehr taktile Gerbstoffgriff bricht zunächst die Oberfläche des dichten Kerns auf, setzt kleine Wellen der Frische frei und sorgt für eine faszinierende Textur. Die Tannine sind hier von einer beeindruckenden Feinheit – mit jedem Jahrgang mehr und mehr. Im Mund wird er immer floraler, die Eiche verstärkt und unterstreicht ihn. Saftig und frisch im Abgang mit sehr feinen, aber mürben Tanninen. Intensiv und sehr Bordeaux/Rolland-artig. Ein bisschen wie Clos Apalta, nur etwas trocken im Abgang. Aber ich liebe die Spermint-Note. Braucht Zeit.
 
119,00 EUR
158,67 EUR pro l
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Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle Vineyards
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Kurz gesagt: Großartig Der Jahrgang 2022 der Maya ist eine außergewöhnliche Cuvée aus 55 % Cabernet Franc und 45 % Cabernet Sauvignon – eine Komposition, die zuletzt 1989 verwendet wurde. Die Aromatik offenbart ein betörendes Bouquet, das die Sinne unmittelbar in den Bann zieht.

Der erste Eindruck ist ein bezauberndes Zusammenspiel aus Gewürznelke und Veilchen, bei dem sich warme Würze und florale Noten harmonisch vereinen. Am Gaumen zeigt sich die Frucht reif und doch ausgewogen – Brombeere und dunkle Beeren bilden einen lebendigen Kern, der frisch und einladend wirkt. Ein Hauch von Moschus zieht sich durch das Profil und verleiht dem Wein eine faszinierende Tiefe, die zur weiteren Erkundung einlädt.

Die nahtlosen Tannine sorgen für ein luxuriöses Mundgefühl – sie stützen die opulente Frucht gekonnt und lassen zugleich die Komplexität des Weins durchscheinen. Im Verlauf der Aromenentwicklung treten Noten von Lakritz und Mokka hervor, die dem Erlebnis eine dunkle, verführerische Charakteristik verleihen. Diese Elemente bringen eine genussvolle Süße mit sich, die das fruchtbetonte Wesen der Cuvée perfekt ergänzt. Das Finale ist lang und nachhallend, mit getrockneten Kräutertönen, die am Gaumen verweilen. Diese subtile, kräuterwürzige Nuance verleiht dem Wein eine elegante Raffinesse und unterstreicht seine facettenreiche Persönlichkeit. Der Wein wurde 22 Monate lang in 75 % neuem französischen Holz ausgebaut und am 23. Juli 2024 abgefüllt.
 
97 Sucklingpunkte für den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsJames Suckling schreibt im Juli 2025:

Ein vielschichtiger, geschmeidiger und verführerischer Wein, der seidig, vollmundig und elegant ist – und zugleich über hervorragendes Reifepotenzial verfügt. In der Nase zeigen sich Aromen von schwarzen Johannisbeeren, dunkler Schokolade und grüner Minze, am Gaumen folgen Blaubeeren, schwarze Kirschen, Veilchen und Crème de Cassis. Die Struktur ist straff, aber dennoch großzügig. Diese Cuvée, bestehend aus 55 % Cabernet Franc und 45 % Cabernet Sauvignon, stammt aus biodynamischem Anbau und ist für eine lange Lagerung bekannt. Bereits jetzt trinkreif, entfaltet sich ihr volles Potenzial jedoch ab 2030.
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsJoe Czerwinski über den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle Vineyards im Februar 2025:

Dalla Valles 2022 Maya ist eine Cuvée aus 55 % Cabernet Franc und 45 % Cabernet Sauvignon. In der Nase dominieren Aromen von dunkler Schokolade und schwarzen Kirschen, ergänzt durch leicht pflanzliche Noten und Anklänge getrockneter Gewürze. Am Gaumen zeigt sich der Wein tanninreich und straff, eindeutig noch auf Reifung angewiesen. Dieser mittel- bis vollmundige Wein besitzt nicht ganz die Tiefe und Textur der Tannine wie etwa der Jahrgang 2021, bleibt aber dennoch beeindruckend. Das Finale ist außergewöhnlich lang. Der Cabernet Sauvignon des Weinguts ist derzeit zugänglicher, doch der Maya könnte ihn mit der Zeit übertreffen.
 
97 Punkte vom Vinous-Team für den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsAntonio Galloni im Juli 2025:

Der 2022er Maya ist ein seltener, Cabernet Franc-geprägter Maya – der erste mit einer ähnlichen Cuvée seit 1989. Geschmeidig und vielschichtig präsentiert sich der 2022er in bestechender Form. Dunkle Kirsche, Pflaume, neues Leder, Lakritz und Espresso entfalten sich nach und nach im Glas. Ein bemerkenswerter Wein – der Maya könnte sich durchaus als einer der großen Weine dieses Jahrgangs herausstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehört er klar zu meinen Favoriten und ist ein aussichtsreicher Spitzenreiter.
 
97 Punkte von Jeb Dunnuck für den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsJeb Dunnuck schreibt im Janaur 2025: 

Der 2022er Maya ist der erste Jahrgang seit 1989, bei dem der Cabernet Franc den größeren Anteil in der Cuvée ausmacht – sie besteht aus 54 % Cabernet Franc und 46 % Cabernet Sauvignon und reifte 20 Monate in 75 % neuen Fässern. In der Nase zeigt der Wein ein fabelhaftes Bouquet dunkler Johannisbeeren, grüner Kräuter, Veilchen, Kampfer, neuen Leders und floraler Noten. Am Gaumen ist er mittel- bis vollmundig, mit geschichteter, geschliffener Textur, reifen Tanninen und einem brillanten Abgang.


 
Das Decantermagazin bewertet den Maya 2022 Napa Valley red wine Dalla Valle Vineyards wie folgt: 98 Punkte gibt Jonathan Cristaldi im Februar 2025:

Dieser Wein stammt aus den Maya-Parzellen an der Südseite des Weinguts, kombiniert mit Cabernet Franc aus einem angrenzenden Teilstück neben dem Au Paradis-Weinberg von Peter Michael – und ist im Jahrgang 2022 absolut herausragend. Auch wenn er nicht für 40 Jahre Lagerung gedacht ist, bringt er problemlos die Struktur mit, um 20 bis 30 Jahre zu reifen – ohne Übertreibung. Schon direkt nach dem Öffnen zeigt er sich duftig und einladend, mit Aromen von Salbei, ungerauchtem Tabak und eleganten, würzigen Noten von geröstetem Zedernholz, akzentuiert durch einen Hauch von Weihrauch. Am mittelkräftigen Gaumen präsentiert er feinkörnige Tannine mit fester Struktur sowie ein großzügiges Fruchtgewicht, das geschmeidiger wirkt als in früheren Jahrgängen. Ein „Wow“-Wein, der schon in seiner Jugend großen Genuss bereitet, aber ebenso das Potenzial hat, jene zu belohnen, die ihn mit Geduld reifen lassen. Maya Dalla Valle, Tochter der Gründerin Naoko Dalla Valle, leitet die Weinbereitung, mit Unterstützung von Andy Erickson und Michel Rolland. Für das Weinbergsmanagement zeichnet Edgar Alfaro verantwortlich.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" bewertet den Wein mit 99 Punkten und schreibt: 

Grazie in Bewegung. Elegant, raffiniert, tief, dunkel und geschmeidig – mit einem intensiven, kompakten Kern von beinahe sphärischer Form. Was ich an diesem Wein vielleicht am meisten liebe, ist die zurückhaltende Weite: Der Durchmesser des Kerns wird von den Tanninen bestimmt – supergeschmeidig, aber dennoch strukturiert und spürbar. Das verleiht ihm enorme Wirkung und Intensität. Wunderschöne Aromen von kandierten Blüten und Veilchen. Tatsächlich erinnern sie an Parma-Veilchen (nun ja, vielleicht eher eine Empfindung als eine Tatsache). So viel Grazie. So viel Finesse. So viel Subtilität für einen Wein mit solch natürlicher Kraft. Ein Star jeder Herbstkampagne.
559,00 EUR
745,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Galatrona Petrolo 2023 Merlot Val Arno di Sopra DOC
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 BIO 
Große Struktur, Eleganz, Ausgewogenheit und Langlebigkeit

Galatrona ist der "Grand-Cru" des Merlot von Petrolo, der nur aus den Trauben des gleichnamigen Weinbergs hergestellt wird, der zwischen Ende der 80er und Mitte der 90er Jahre mit Bordeaux-Klonen von geringer Wuchsstärke bepflanzt wurde. Der besondere Boden, reich an Lehm in Kombination mit Schiefer, Mergel und Sandsteinen, ermöglicht die Konzentration aller edlen Bestandteile der Trauben, die für diesen Spitzenwein von grundlegender Bedeutung sind.

Luca Sanjust, der 1980 das Weingut seiner Eltern übernommen hatte, sagt: "Ein großer Wein muss neben der Rebsorte, aus der er gekeltert wird, auch die Sprache des Bodens sprechen, aus dem er stammt. Er muss nicht nur in erster Linie gut sein, sondern auch auf seine eigene Weise ein Klassiker, er muss die Geschichten der Menschen erzählen, die ihn gemacht und gedacht haben und die seit Generationen auf dieser Parzelle gelebt und gearbeitet haben".

 
98 Sucklingpunkte für den Galatrona Petrolo 2023 Merlot Val Arno di Sopra DOCJames Suckling schreibt im August 2025:

Veilchen und Brombeeren zeigen sich herrlich in der Nase, dennoch bleibt der Wein dezent und ausgewogen mit Anklängen von Walnüssen. Am Gaumen vollmundig mit ultra-feinen, festen Tanninen sowie einer wunderschönen Frucht- und Mineralik im Hintergrund. Straff und kraftvoll, dabei äußerst vielschichtig. Ein weiteres Beispiel für die Finesse und Schönheit dieses reinsortigen Merlots. Besser ab 2028
 
95 Punkte vom Vinous-Team für den Galatrona Petrolo 2023 Merlot Val Arno di Sopra DOC Antonio Galloni bewertet den Wein im Februar 2025:

Der Galatrona 2023, ein reinsortiger Merlot, zeigt sich weich, geschmeidig und sinnlich. Dunkle, blau-violette Früchte, Nelken, neues Leder, Menthol und Lakritze verschmelzen im Glas zu einem harmonischen Ganzen. Sanfte, schmeichelnde Konturen prägen diesen Jahrgang des Flaggschiff-Weins des Weinguts, der eher mittelgewichtig und zurückhaltend daherkommt. Der 2023er Galatrona ist kein kraftvoller Blockbuster, sondern beeindruckt vielmehr durch seine Finesse. Im Vergleich zum 2022er ist dies ein klarer Schritt nach vorn.
 
Das Decantermagazin bewertet den Galatrona Petrolo 2023 Merlot Val Arno di Sopra DOC wie folgt: 95 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Petrolos reinsortiger Merlot zählt zu den Aushängeschildern der toskanischen Rotweinszene. Dunkle, pflaumige Aromen werden von belebenden Heidelbeernoten begleitet. Am Gaumen zeigt sich der Wein mit intensiver Struktur, getragen von saftigen dunklen Früchten und balsamischen Kräutern. Der Einfluss des Holzes macht sich durch eine feine Lakritz-Note bemerkbar, bevor florale Anklänge in einen lebendigen Abgang mit Orangenzeste und feinen Holznuancen übergehen. Ein sehr gelungener Wein – wenn auch nicht ganz so kraftvoll wie der Jahrgang 2022.

 
Colin Hay vom "The Drinks Business" gibt dem Wein 98 Punkte und schreibt: 

Ein großartiger Wein aus einem Top-Terroir in einem Spitzenjahrgang – Parusso in Bestform. Deutlich jugendlicher als der 2015er, den ich vor einem Jahr verkostet habe. Saftig, geschmeidig, recht üppig und verführerisch, zugleich aber subtil und etwas zurückhaltend. Die Kraft, die dieser Wein besitzt, ist deutlich spürbar, jedoch hervorragend eingebunden – man hat das klare Gefühl, dass er nur einen Bruchteil seines gewaltigen Potenzials preisgibt. Und dennoch gibt es schon jetzt viel zu lieben: ein wunderbar saftiger Mittelgaumen mit kristalliner Klarheit. Besonders bezaubernd sind die Lavendel- und Rosenblütennoten, die sich zum Abgang hin verdichten. Ganz einfach der beste Wein, den ich je von Parusso probiert habe.
99,00 EUR
132,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina Cobos
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Viña Cobos stellt Weine her, die authentische Ausdrucksformen des Terroirs sind, aus dem sie stammen. Paul Hobbs, Gründungspartner und Winzer von Viña Cobos, arbeitet seit 1988 an der Erforschung der verschiedenen Terroirs von Mendoza und sucht nach den herausragendsten Regionen in Luján de Cuyo und im Valle de Uco, um Weine herzustellen, die ihre Herkunft auf einzigartige Weise zum Ausdruck bringen.

Mit dem ersten Jahrgang von Cobos Malbec im Jahr 1999 markierte Viña Cobos einen Meilenstein im Weinbau, trotzte bestehenden Standards und positionierte Malbec und Argentinien fest in der internationalen Weinszene. Seitdem sind diese prestigeträchtigen Weine weltweit von Kritikern und Verbrauchern gleichermaßen anerkannt.
 
98 Sucklingpunkte für den Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina Cobos Den Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina Cobos beschreibt James Suckling wie folgt (März 2025):

Kräftig und tiefgründig mit Noten von Graphit, dunklen Früchten, einem Hauch von Zartbitterschokolade und einer belebenden Frische. Am Gaumen vollmundig und den Mund auskleidend, dabei dennoch ausgewogen und glänzend – dekadent, mit festen, polierten Tanninen und einem dichten, nahtlosen Schleier aus Frucht. Stammt aus ausgewählten Malbec-Parzellen in Luján und dem Uco-Tal. Jetzt trinken oder lagern
93 Punkte vom Wine Spectator für den Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina CobosAaron Romano beschreibt den Wein im Juni 2025 wie folgt: 

Momentan noch etwas verschlossen, zeigt dieser Wein zunächst Anklänge von gerösteter Vanilleschote und Graphit, bevor sich ein fest strukturiertes Kernaroma aus Brombeere, Pflaume und Cassis entfaltet. Frische Säure verleiht dem Wein Energie und bringt Nuancen von Bergkräutern und Zartbitterschokolade zum Vorschein, die sich um die strafferen Tannine legen. Am besten zwischen 2026 und 2036 genießen. 431 Kisten produziert
 
Das Decantermagazin bewertet den Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina Cobos wie folgt: 96 Punke von Georgina Hindle im Juli 2025:

Aromen von Potpourri und Weihrauch – äußerst floral und duftend. Am Gaumen zeigt sich der Malbec dicht und glänzend, mit saftiger Textur und hoher, belebender Säure, die für Frische sorgt. Trotz dieser Frische hat der Wein Gewicht und Fülle und breitet sich großzügig im Mund aus. Stilistisch auf der reichhaltigeren Seite, aber dennoch ausgewogen. Ein selbstbewusster, ausdrucksstarker Wein, der viel Genuss bietet. Der Abgang bringt Noten von süßem Lakritz, kräftigem Holz und dunkler Schokolade mit sich. Ein Malbec mit viel Charakter – sehr zugänglich und leicht zu mögen! Eigentümer: Paul Hobbs, Winzer: Andrés Vignoni.
 
Jane Anson bewertet den  Cobos Malbec 2022 Red Wine Mendoza Vina Cobos wie folgt:94 Punkte im Juli 2025:

Cremige schwarze und blaue Früchte, durchzogen von seidigen Tanninen und dem Duft frisch geschnittener Kräuter. Ein feinfühlig und gekonnt vinifizierter Wein mit sanften Noten von getoastetem Holz, gut eingebundener Säure – charmant und sofort zugänglich. Paul Hobbs ist der Eigentümer, Diana Fornasero verantwortet den Ausbau auf diesem 11 Hektar großen, nicht gepflügten Weinberg. Die Ganztraubenvergärung bewahrt Saftigkeit und Charakter, insbesondere aus den höheren Lagen des Chanares-Weinbergs mit überwiegend granithaltigen Böden.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" gibt dem Wein 98 Punkte und schreibt: 

Weihrauch. Potpourri. Etwas Rosenblüte. Vielleicht ein Hauch von Veilchen, doch aromatisch zeigt sich der Wein derzeit eher zurückhaltend – zurückhaltender als der Jahrgang 2021, soweit ich mich erinnere. Dunkle Kirschen und Beerenfrüchte, etwas Schlehe ebenfalls. Austernschale. Ein tiefdunkler Kern wie ein schwarzes Loch, erfüllt von perfekt gereiften, üppigen Früchten, die von den äußerst geschmeidigen, wenn auch beachtlichen Tanninen elegant eingefasst sind. Weniger unmittelbar zugänglich als der 2021er, möglicherweise sogar ein noch ausgeprägterer vin de garde mit sehr bedeutendem Reifepotenzial. Der Abgang scheint ewig zu dauern. Ein ernsthafter Wein, der seine Reize fürs Erste zurückhält. Ich wäre gern derjenige, der ihn in zehn oder zwanzig Jahren aus seinem Dornröschenschlaf weckt!
255,85 EUR
341,13 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs Estate
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Paul Hobbs: Ein Pionier der Spitzenweinherstellung

Zu sagen, dass Paul Hobbs der Welt des edlen Weins seinen Stempel aufgedrückt hat, wäre eine Untertreibung. Im Laufe der Jahre ist er für seine Fähigkeit bekannt geworden, sowohl neue als auch historische Weinberge zu identifizieren und zu kultivieren. Ob in Kalifornien, Argentinien oder Frankreich, Paul Hobbs setzt das Terroir durch minimale Eingriffe und sorgfältige Weinbergsbewirtschaftung immer wieder in Szene und verfeinert die Kunst der Weinherstellung.

Im Jahr 1991 gründete Paul Hobbs sein gleichnamiges Weingut in Sebastopol, Kalifornien. Heute erzeugt er einige der begehrtesten Cabernet Sauvignons des Napa Valley. Ein herausragendes Weingut, Nathan Coombs Estate, benannt nach dem Gründer des Napa Valley, zeichnet sich durch felsige, vulkanische Böden aus, die den Weinen eine ausgeprägte Mineralität verleihen. Auf diesen gut entwässerten Böden gedeiht der Cabernet Sauvignon und bringt komplexe, elegante Früchte hervor.

Vegetationsperiode:

Die Vegetationsperiode 2022 brachte einige Herausforderungen mit sich – insbesondere gegen Ende – und erinnerte daran, dass Widrigkeiten oft zu überraschenden Erkenntnissen führen, die ein ansonsten relativ problemloser Verlauf nicht hervorgebracht hätte. Der Jahrgang 2022 zeigt die Widerstandsfähigkeit sorgfältig bewirtschafteter Weinberge – darin liegt das Positive. Winter und früher Frühling waren von wenig Regen und milden Temperaturen in Napa und Sonoma geprägt, was zu einem frühen Austrieb und einer kräftigen, klaren Blüte führte. In der ersten Juniwoche sorgte ein überraschender Regenschauer für mäßige Verrieselung (d. h. ein unvollständiger Fruchtansatz nach der Blüte) in einigen Weinbergen. Dies, zusammen mit den trockenen Böden, führte zu geringen Erträgen und kleinen Beeren – eine vielversprechende Voraussetzung für konzentrierte Farbe und Aromen. Ein gemäßigter Sommer unterstützte eine gleichmäßige Reifung, während die zuverlässig kühlen Nächte mit Temperaturabfällen in den Bereich um 10 °C die Säurewerte hoch und lebendig hielten.

Die Lese begann am 22. August – unser frühester Lesestart überhaupt – und wurde von einer abschließenden Hitzewelle Anfang September beschleunigt, bei der die Temperaturen mancherorts bis auf 47 °C stiegen. Frühe Ernten verlaufen oft komprimiert, und die Hitze steigerte zusätzlich das Tempo. Trotz aller Herausforderungen zeigen die Weine eine intensive Aromatik, vielschichtige Komplexität sowie exzellente Balance und Energie

 

97 Sucklingpunkte für den Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs EstateJames Suckling beschreibt den Wein im Juni 2025 so:

Ein eleganter, geschliffener Rotwein, der fast süß anmutet durch seine roten Fruchtaromen und ausgewogen ist durch subtile Tannine und eine frische Fruchtsäure. Auf dem Gaumen zeigen sich Himbeeren, schwarze Kirschen, getrocknete Blaubeeren sowie feine, herzhafte Akzente von Lorbeerblättern und Eisen. Die Textur ist fest, aber geschmeidig, mit moderaten, feinmaschigen Tanninen. In seiner Eleganz und Ausgewogenheit erinnert dieser Wein fast an einen Pinot Noir – besteht jedoch aus 84 % Cabernet Sauvignon, 10 % Cabernet Franc, 5 % Merlot und 1 % Petit Verdot. Jetzt trinken oder lagern.
 
94 Punkte vom Wine Advocate für den Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs EstateJoe Czerwinski beschreibt den Wein im Februar wie folgt:

Eine Cuvée aus 84 % Cabernet Sauvignon, 10 % Cabernet Franc, 5 % Merlot und 1 % Petit Verdot – Paul Hobbs’ 2022 Cristina’s Signature wurde mit Blick auf internationale Märkte entwickelt. Der Ausbau erfolgte zu nur 40 % in neuer französischer Eiche und der Stil wurde laut Hobbs bewusst „eher bordelaiserisch“ gehalten – „was auch immer das genau heißt“. Feinblättrige Noten und Anklänge von Bleistiftspänen rahmen die dunkle Frucht elegant ein. Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig, reich und konzentriert mit samtigen Tanninen. Bemerkenswert ist, wie er jegliche Grobheit, die dem Jahrgang sonst eigen sein kann, auf dem langen, anhaltenden Abgang umgeht.
 
93 Punkte vom Vinous-Team für den Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs EstateAntonio Galloni beschreibt den Wein im Februar 2025 wie folgt:

Der 2022 Christina's Signature Nathan Coombs Estate ist eine Cabernet-Sauvignon-basierte Cuvée mit kleinen Anteilen von Petit Verdot, Cabernet Franc und Merlot. Reif und rassig bis ins Mark fängt der 2022er die ganze Intensität des Jahrgangs ein. Gewürze, Zedernholz, Leder und Tabak entfalten sich mit etwas Luftzufuhr und verleihen dem Wein zusätzliche Tiefe. Helle florale Noten verleihen dem Abgang Länge und Eleganz.
 
Das Decantermagazin bewertet den Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs Estate wie folgt: 96 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Typisch Cabernet-geprägte Aromen: Paprika, schwarze Johannisbeeren und Lakritzgewürz, begleitet von vielen floralen Nuancen. Tabak, Nelke, Anis und eine deutliche Note von Eisenspänen. Saftig und zugänglich, zeigt sich dieser Wein glänzend und strahlend mit einer ausgesprochen fröhlichen Ausstrahlung. Die Konzentration ist klar spürbar, doch gleichzeitig prägt der salzige, eisenhaltige mineralische Eindruck – ein Markenzeichen dieses Weins – den Charakter. Sauber und präzise, fokussiert und geradlinig mit klarer Kontur. Jede Menge Sommerbeeren, Erdbeeren und knackige Cranberries begleiten das Erlebnis bis zu einem kalkigen Abgang. Wunderschön. Noch deutlich vom Holz geprägt, aber in einer betont frischen und gehobenen Art. 1 % Petit Verdot rundet die Cuvée ab. Eigentümer und Winzer: Paul Hobbs.
 
Jane Anson bewertet den Paul Hobbs 2022 Cristinas Signature Nathan Coombs Estate wie folgt:96 Punkte im July 2025:

Mittlere bis volle Intensität, dieser Wein zeigt sich in einem zarten Rubinrot, nuanciert und lebendig, mit viel Frische und Würze. Aromen von Stachelbeerpüree, Tomatenblatt, Cranberry und Himbeerpüree – rundum köstlich, voller Energie und Lebendigkeit.

 
Colin Hay vom "the Drinks Business" bewertet den Wein mit 98 Punkten und beschreibt ihn so:

Eine ganz andere Komposition in diesem Jahr. Wunderschön. Blumig. Flieder und Mimose, etwas Rosenblatt und ein Hauch von Veilchen. Zedernholz, aber nur sehr dezent präsent; zerkratztes Leder; Bleistiftspäne. Mit Luft oder etwas Zeit im Glas zeigt sich strahlend klare Cassis. Ein schlichtweg exquisiter Wein in einem durchaus herausfordernden Jahrgang. So rein, präzise und fokussiert. Bravo.
208,00 EUR
277,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Inglenook Cabernet Sauvignon 2022
94
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Eine Hommage an den Winemaker John Daniel Jr. der den viel gepriesenen Inglenook 1941 Cabernet Sauvignon aus Rebstöcken herstellte, die der ursprüngliche Gründer Gustave Niebaum aus Bordeaux auf das Weingut brachte.

Der Jahrgang 2022: Die Herbstsaison begann vielversprechend mit ergiebigem Regen, doch der Jahrgang 2022 erwies sich letztlich als trockener als erwartet. Fast 80 % der jährlichen Niederschläge fielen vor dem Dezember. Glücklicherweise sorgten die wohltuenden Regenfälle im Herbst 2021 in Kombination mit warmen Temperaturen Ende März für eine robuste Nährstoffspeicherung und ein gesundes anfängliches Wachstum des Laubwerks. Diese frühe Entwicklung machte eine intensivere und sorgfältige Laubarbeit erforderlich, führte jedoch letztlich zu nur minimalen Ertragsanpassungen, da das Laubwerk die Trauben bis zur vollständigen und ausgewogenen Reife tragen konnte. Die optimale Bodenfeuchtigkeit zur Erntezeit begünstigte eine ideale Beerengröße in den Cabernet-Sauvignon-Parzellen und unterstrich die fein strukturierten, geschliffenen Tannine, die für die Appellation Rutherford charakteristisch sind. Die Lese für den Cabernet Sauvignon von Inglenook begann in den Château-Parzellen am 1. September und wurde Ende des Monats mit den Red Barn-Parzellen abgeschlossen.

Verkostungsnotiz des Winzers: Der Cabernet Sauvignon 2022 verströmt intensive Aromen von schwarzer Johannisbeere und Waldbeeren, die sich wunderbar mit Nuancen von Vanilleextrakt und Gewürzen verbinden. Am Gaumen treten lebendige rote Fruchtnoten in den Vordergrund, begleitet von feinen Anklängen an Zedernholz. Eine frische, lebhafte Säure betont die Frische des Weines und führt in ein langes Finale, in dem Tannine und Säure in perfekter Harmonie ausklingen.

 
94 Punkte vom Wine Advocate für den Inglenook Cabernet Sauvignon 2022 Verkostungsnotiz von Joe Czerwinski aus dem Juni 2025:

Der Cabernet Sauvignon 2022 von Inglenook zeigt sich dunkler und dichter als der Rubicon desselben Jahrgangs und entfaltet Wellen von schwarzen Kirschen und staubiger Erde. Stilistisch wirkt er muskulöser, mit mehr Tannin und höherem Extrakt. Er ist mittel- bis vollmundig, seidig und samtig in der Textur und schafft es bemerkenswert gut, jegliche Rauheit zu vermeiden – auch wenn er im Abgang möglicherweise nicht ganz die Länge des Rubicon erreicht. Trinkfenster: 2026–2045.

94 Sucklingpunkte für den Inglenook Cabernet Sauvignon 2022 Verkostungsnotiz von Jim Gordon aus dem Juni 2025:
 
So fruchtig, frisch und großzügig, mit reichlich Himbeeren und roten Kirschen auf einer geschmeidigen Textur. Die leichte Extraktion von Farbe und Tanninen verleiht dem Wein ein eher zugängliches Mundgefühl und lässt den fruchtbetonten Ausdruck in den Vordergrund treten. Jetzt trinken oder lagern.

 
Das Decantermagazin bewertet den Inglenook Cabernet Sauvignon 2022 wie folgt: 94 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Der Inglenook Cabernet Sauvignon 2022 aus Rutherford präsentiert kräftige Aromen von Schwarzkirsche, Sandelholz, Veilchen sowie einer tiefen Note von Walnuss oder Kirschkern. Diese Elemente setzen sich nahtlos am Gaumen fort, wo sich dieser elegante, ausdrucksstarke Wein in cremigen Schichten von roten und dunklen Früchten entfaltet, getragen von sanften, polierten Tanninen. Der Abgang verweilt mit wärmenden Noten von braunen Backgewürzen und einer Graphit-Mineralität, die Tiefe und Raffinesse zu diesem wunderbar ausgewogenen Ausdruck des Rutherford-Terroirs hinzufügt. Der Rutherford Cabernet Sauvignon von Inglenook fungiert als Zweitwein ihres berühmten Rubicon: Nach dem Vorbild von Bordeaux werden hier die Partien verwendet, die es nicht in das Flaggschiff geschafft haben, und in 50 % neuem französischen Eichenholz ausgebaut.
 
Jane Anson bewertet den Inglenook Cabernet Sauvignon 2022 wie folgt:95 Punkte im Juli 2025:

Konzentriert, muskulös, kräutrig und duftig – durchzogen von Blaubeeren, Brombeeren, zerstoßenem Gestein, Lagerfeuer, Eukalyptus und Gewürzen. Leiter der Weinbereitung: Philippe Bascaules, Winzer: Todd Devincenzi.

 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 96 Punkte und schreibt: 

Anmutige Klassik und eine wunderschöne, dunkle, steinig geprägte Frucht mit herrlich natürlicher, süßer Reife. Ein Hauch von Graphit, ein Touch Zedernholz, etwas Cassis. Krümelige Cabernet-Tannine umspielen die Frucht – aber ganz sanft. Verführerisch und vollkommen ausgewogen in Harmonie. Dieser Wein spricht auf elegante Weise von seiner Herkunft. Wird sich vermutlich als hervorragender Preis-Leistungs-Tipp erweisen.
72,60 EUR
96,80 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley Rutherford
95
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Die Produktion des Rubicon, Inglenooks Spitzenwein, begann 1978 und stellte das historische Erbe des Weinguts als Erzeuger von Weltklasseweinen wieder her. Rubicon ist eine elegante Cuvée aus den besten Parzellen des Weinguts und verkörpert das höchste Potenzial von Terroir und Jahrgang. Unter der Leitung von Philippe Bascaules, Inglenooks Direktor für Önologie, reiht sich Rubicon stolz in die Reihe der älteren, renommierten Jahrgänge ein, die heute in Sammlerkellern weltweit geschätzt werden.

Jahrgangsnotizen: Die Herbstsaison begann mit vielversprechenden Regenfällen, doch der Jahrgang 2022 erwies sich letztlich als trockener als erwartet. Fast 80 % der jährlichen Niederschläge fielen bereits vor Dezember. Glücklicherweise hatten die vorteilhaften Regenfälle im Herbst 2021, kombiniert mit warmen Temperaturen Ende März, zu einer kräftigen Nährstoffspeicherung und einem gesunden anfänglichen Wachstum des Laubwerks geführt. Dieses frühe Wachstum erforderte eine intensivere und sorgfältige Laubwandpflege, allerdings waren später kaum Ertragskorrekturen notwendig, da die Pflanzen die Trauben bis zur vollen und ausgewogenen Reife versorgen konnten. Mit dem Reifeprozess zeigten sich Rubicons charakteristische Merkmale von Komplexität, Balance und Eleganz deutlich in den Früchten. Die Lese begann am 1. September mit dem Merlot aus dem Gio-Block, setzte sich Mitte September mit den Creek-Blöcken fort und endete Ende September mit dem Cohn-B-Block.

Verkostungsnotiz des Winzers: Der Rubicon 2022 zeigt schwarze Kirsche als dominante Frucht, begleitet von komplexen Aromen, die sich in Schichten von Backgewürzen entfalten – erinnert an Schwarzwälder Kirschtorte. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit weichen Tanninen, die in einen langen, eleganten Abgang übergehen, getragen von frischer Lebendigkeit. Die konzentrierte Frucht verleiht dem Wein Tiefe und Fülle – ein raffinierter und unvergesslicher Wein.

95 Puntke vom Wine Advocate für den Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley RutherfordDie Verkostungsnotiz von Joe Czerwinski aus dem Mai 2025:

Der Cabernet Sauvignon Rubicon 2022 ist eine Cuvée aus 85 % Cabernet Sauvignon, 7 % Merlot, 6 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot. Es handelt sich um ein Jahr mit eher rotfruchtigem Ausdruck, geprägt von Aromen roter Kirschen und Johannisbeeren, akzentuiert durch Noten von Zedernholz, staubiger Erde und einem Hauch Teer sowie reduktive Anklänge (empfohlen wird, in den nächsten Jahren für ein paar Stunden zu dekantieren). Am Gaumen zeigt er sich mittel- bis vollmundig und eher auf der schlanken Seite, mit seidigen Tanninen und einem frischen, lebendigen Abgang. Trinkfenster: 2025 bis 2045.

96 Sucklingpunkte für den Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley RutherfordDie Verkostungsnotiz von James Suckling (April 2025):

Dieser Spitzenwein von Inglenook bietet komplexe, duftig-parfümierte Aromen, viele dunkle Fruchtnoten und eine strukturierte, zugleich samtige Textur. Auf der Nase finden sich grüne Minze, schwarze Kirschen und Balsam, am Gaumen folgen schwarze Kirschen, getrocknete Blaubeeren und Himbeeren. Würzige Kräuter, Eisen und schwarze Oliven ergänzen die saftigen, herrlichen Fruchtaromen. Die Tannine sind präsent, aber sehr abgerundet und feinmaschig. Enthält 85 % Cabernet Sauvignon sowie kleinere Anteile von Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Schon jetzt trinkbar, am besten jedoch ab 2030.
 
Das Decantermagazin bewertet den Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley Rutherford wie folgt: 96 Punkte von Jonathan Cristaldi im Februar 2025:

Inglenooks ikonische rote Cuvée Rubicon vereint 87 % Cabernet Sauvignon, 9 % Cabernet Franc und 4 % Merlot, hauptsächlich aus den Parzellen des Rutherford Bench der hauseigenen Weinberge. Der Jahrgang 2022 reifte in 100 % neuen französischen Eichenfässern und präsentiert sich als würziger, tief strukturierter Wein. Die aromatische Vielfalt zeigt sich in Schichten von staubiger Mineralität, feuchtem Waldboden, Pfifferlingen und Kirschholzaromen, die in einen mittel- bis vollmundigen Gaumen mit lebendiger Energie und Spannung überleiten. Samtige Tannine verleihen dem Wein Tiefe, die sich zu einem volleren Ausdruck mit eisenhaltiger Mineralität, lehmiger Erde und Noten von Salbei, Thymian und Graphit entfaltet. Der Abgang ist lang und erfrischend, mit festem, aber ausgewogenem Griff – eine außergewöhnlich strukturierte und fesselnde Darstellung des Rutherford-Terroirs.
 
Jane Anson bewertet den Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley Rutherford wie folgt:96 Punkte im Juli 2025:

Rubinrot von mittlerer Intensität – eines der Highlights der Kollektion. Ausdrucksstarker Cabernet-Charakter mit dunklen Beeren und Minzblättern, großzügig, saftig, voller Energie und mit tollem Spannungsbogen. Lagerfeuer, Lakritz, Kakaobohne und Weihrauch entfalten sich nahtlos. Ein warmes Jahr, bei dem es darauf ankam, rechtzeitig zu lesen und Austrocknung zu vermeiden – daher wurde Ende August leicht bewässert. Während der Vinifikation wurde mit sanfter Extraktion gearbeitet. 75 % neues französisches Eichenholz zur Reifung. Die neue Kellerei, in einen Hügel des Weinguts eingebettet, wurde zur Ernte 2022 eröffnet – ausgestattet mit über 100 Edelstahltanks. Lesezeitraum: 1. bis Ende September. Leiter der Weinbereitung: Philippe Bascaules, Winzer: Todd Devincenzi.
 
94 Punkte von Jeb Dunnuck für den Inglenook Rubicon 2022 Napa Valley RutherfordJeb Dunnuck bewertet den Wein im März 2025: Der erstmals 1978 erzeugte Rubicon ist das Flaggschiff-Wein dieses renommierten Weinguts. Der Jahrgang 2022 besteht zu 85 % aus Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot. Im Glas zeigt er sich in dunklem Purpurrot und entfaltet ein eindrucksvolles Bouquet aus süßer Cassis, schwarzen Himbeeren, würzigem Holz, Schokolade und floralen Noten. Am Gaumen präsentiert er sich mittel- bis vollmundig, konzentriert und vielschichtig, mit reifen Tanninen und bemerkenswerter Länge. Der Wein spiegelt den reifen Stil des Jahrgangs wider, bleibt dabei aber ausgewogen, klar und strukturiert. Ein großartiger Rubicon, der sich über 15–20 Jahre in kühlen Kellern hervorragend entwickeln wird.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt im August 2025 97 Punkte und schreibt: 

Dieser Jahrgang stammt aus einem sehr heißen Jahr, weshalb die Besonderheit hier in der besonders behutsamen Extraktion liegt. Die Trauben stammen ausschließlich von Inglenooks vulkanischen Böden. Der Wein zeigt sich sofort straff und fokussiert – eine überraschend rassige Spannung für ein Gewächs mit so viel Dichte im Mittelgaumen. In der Nase Zedernholz, Weihrauch, Kerzenwachs, schwarze Tinte und schwarzer Tee. Dazu ein Mix aus roten und dunklen Beeren: Brombeere, Maulbeere und Schwarzkirsche, untermalt von Himbeeren und schwarzen Himbeeren. Am Gaumen mit unglaublich feinen, seidenweichen Tanninen – äußerst elegant und fast schwerelos. Besonders beeindruckend ist der luftige, kristalline Charakter, der sich bis ins Finale zieht. Der Wein verjüngt sich sanft zum Ende hin, wie ein kugelförmiger Kern, dessen Durchmesser langsam abnimmt, bis er in einem fernen Punkt am Horizont verschwindet.

 

168,95 EUR
225,27 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Beaulieu Vineyard 2022 BV Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon
96
Referenz für Weine aus dem Napa Valley

Die Weine von Beaulieu Vineyard Reserve werden aus den besten Trauben des Jahrgangs in Handarbeit hergestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den erstklassigen Weingütern in Rutherford, Carneros und anderen Appellationen des Napa Valley. Seit über 100 Jahren setzt Beaulieu Vineyard Maßstäbe für gehaltvolle, klassische Weine aus dem Napa Valley. Das Erbe des Weinguts würdigt die Verbindung von modernster Technologie und schonenden, traditionellen Weinbereitungsmethoden – eine Kombination, die den Ausdruck des bemerkenswerten Terroirs des Weinbergs unterstreicht. Der Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon gilt seit seinem ersten Jahrgang 1936 als Maßstab für den Cabernet Sauvignon aus Rutherford. Beaulieus Terroir-Verständnis beruht auf über 100 Jahren Erfahrung in der Herstellung gehaltvoller, klassischer Weine aus dem Napa Valley.

Der Jahrgang 2022: Der Winter 2022 war warm und trocken. Gegen Ende März setzten Regen und kühleres Wetter ein. Der milde Frühling sorgte für einen vielversprechenden Beginn, während der Sommer mit kühlen Morgen und wärmeren Nachmittagen überraschte. Die Ernte brachte daher kleinere Beeren mit konzentrierten Aromen und bemerkenswerter Säure hervor, was zu ausgewogenen, exzellenten Weinen führte.

Verkostungsnotizen: Der Jahrgang 2022 verkörpert Kraft, Eleganz, Zugänglichkeit und Finesse. Er eröffnet mit zarten Noten von Altrosa, wildem Veilchen, roten Beeren, Karamellcreme und süßen Backgewürzen aus der gut integrierten Eiche. Am Gaumen ist er vollmundig und ausdrucksstark, mit einem üppigen Kern aus Cassis, roten Johannisbeeren, Kirschen und reifen Himbeeren. Ein samtig-weiches, viskoses Mundgefühl und die sanften, charakteristischen „Rutherford Dust“-Tannine tragen zu seiner raffinierten Struktur und Ausgewogenheit bei. Der Abgang bleibt mit Noten von Granatapfel, Kir Royal, Blumen und frischer Minze erhalten. Dieser klassische Cabernet aus dem Napa Valley ist beim Erscheinen unglaublich trinkbar und wird noch viele Jahre saftig und einladend bleiben.

 
James Suckling im Januar 2025:96 Sucklingpunkte für den Beaulieu Vineyard 2022 BV Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon

Kraft und Anmut vereinen sich wunderbar in diesem Klassiker eines 125 Jahre alten Weinguts aus Napa. So reichhaltig, vielschichtig, strukturiert und lagerfähig. Jetzt verschnitten mit etwa 20 % Trauben aus verschiedenen Lagen des Tals, mit Schwerpunkt auf Rutherford-Trauben. Die Zugabe von 9 % Petit Verdot verleiht ihm eine tintenschwarze Note und blumige, violette Akzente. Jetzt trinkbar, aber am besten ab 2030.
 
 
Das Decantermagazin bewertet den Beaulieu Vineyard 2022 BV Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon wie folgt: 95 Punkte von Jonathan Cristaldi (Februar 2025):

Subtile Aromen von roten Beeren und Zedernholz steigen aus dem Glas und bieten einen einladenden Auftakt. Kräftig und mittel- bis vollmundig, ist der Gaumen geprägt von konzentrierten Aromen von Schwarzkirsche, Brombeere und gewürzten schwarzen Johannisbeeren, ergänzt durch geröstetes, vanilleartiges Zedernholz und gerösteten Fenchel. Der Abgang ist lang und würzig und zeigt Tiefe, Struktur und eine gut integrierte Balance aus Frucht und Eiche – ein kraftvoller und doch raffinierter Ausdruck. 21 Monate in 95 % neuer französischer Eiche gereift. Die Trauben stammen vom westlichen Rand der Rutherford AVA von den BV Ranches Nr. 1 und Nr. 2, die ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts von Georges de Latour angelegt wurden. Die Standorte bestehen aus gut entwässernden Schwemmlandböden.
 
94 Punkte im Juli 2025:  Jane Anson bewertet den Beaulieu Vineyard 2022 BV Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon  wie folgt:

Rubinrot mit mittlerer Intensität, zeigt dieser Wein eine konzentrierte und nuancenreiche Struktur. Reife Brombeer- und Schlehenfrüchte aus der Hecke, dazu Süßholz und Kakaobohne, ein Hauch von Espresso und Wachsmalstift – all das unterstreicht die Reife und Ausdrucksstärke eines selbstbewussten Napa Cabernets. Großartiger Stoff. Nate Weis ist der verantwortliche Winzer. Der Ausbau erfolgt in 95 % neuem Eichenholz.

 
97 Punkte von Colin Hay | The Drink Business im August 2025: 

Beaulieu Vineyard Georges de Latour Private Reserve Cabernet Sauvignon 2022 (Rutherford AVA, Napa Valley; 91 % Cabernet Sauvignon; 9 % Petit Verdot; pH 3,69; 21 Monate in französischen Eichenfässern gereift, von denen 95 % neu sind; 14,9 % Alkohol). Zart und weich trotz der schieren Intensität, Dichte und Konzentration im mittleren Gaumen. Schwarze Lakritze, weiche süße Gewürze und jede Menge mazerierter Beeren, mit etwas Cassis und Kirsch. Pur, raffiniert, reichhaltig und glänzend – und außergewöhnlich lang im Abgang.
160,00 EUR
213,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Cheval des Andes 2022 Mendoza
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Cheval des Andes, der „Grand Cru“ der Anden

Cheval des Andes ist das Ergebnis der Fusion zweier Kulturen: die Vision und Expertise von Château Cheval Blanc und der Höhenweinbau in der Region Mendoza. Unter herausfordernden klimatischen Bedingungen vereinen sich hier Malbec und Cabernet Sauvignon zu einer Cuvée, die am Fuße der Anden entsteht. Cheval des Andes wurde 1999 in Mendoza gegründet, feierte sein 25-jähriges Bestehen und schlägt nun ein neues Kapitel seiner jungen Geschichte auf. Geboren nach den Grundsätzen der besten argentinischen Weingüter, entwickelt er sich nun zur konsequenten Interpretation des Ethos von Cheval Blanc am Fuße der Anden und wird Teil der renommierten LVMH-Familie der Vins d’Exception.

Der Jahrgang 2022: Die Weinlese 2022 war für die Region Mendoza ein typischer Jahrgang, was die Durchschnittstemperaturen und die Temperaturamplitude betrifft. Sie ähnelten denen der vorherigen Jahre. Die Niederschlagsmenge war jedoch deutlich anders, da die Saison von November bis Februar über erhebliche Niederschläge verfügte. Im Durchschnitt war der Jahrgang 2022 sehr regnerisch und übertraf den Durchschnitt der letzten Jahre in der Provinz Mendoza deutlich. In beiden Fincas konzentrierten sich die Niederschläge auf die Frühlings- und Sommermonate. Die Gesamtniederschlagsmenge war in Las Compuertas (374 mm) höher als im Weingut in Paraje Altamira (288 mm). Glücklicherweise herrschte in den zwei Wochen vor der Weinlese trockenes Wetter, was eine optimale Reife und Gesundheit der Trauben gewährleistete.
 
97 Punkte vom Wine Advocate für den Cheval des Andes 2022 MendozaMatthew Luczy zum Cheval des Andes 2022 Mendoza (Mai 2025):

Der Cheval des Andes 2022 eröffnet mit einem exotischen, würzigen Bouquet, ergänzt durch gehobene Kräuternoten und einen lebendigen, rotfruchtigen und parfümierten Hintergrund. Der Gaumen ist ähnlich energiegeladen und verbindet eine elegant reiche, geschliffene Textur mit einer schlanken, zugfesten Energie. Er schließt mit einem langen, anhaltenden und hochtönigen Abgang, der allmählich eine robuste Struktur aus äußerst raffinierten Tanninen entfaltet. Dies ist ein hervorragender Kontrapunkt zum vergleichsweise dunkleren und offeneren 2021er, der ein helleres, hartnäckigeres Profil zeigt, ohne dabei die Anmut, die Nuancen und die strukturelle Liebe zum Detail zu verlieren, die den Cheval des Andes auszeichnen. Er ist eine Cuvée aus 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Malbec und 5 % Petit Verdot.
 
98 Sucklingpunkte für den Cheval des Andes 2022 MendozaJames Suckling im März 2025:

Aromen von dunklen Johannisbeeren, Gewürzen, Nelken und einem Hauch Holunderbeeren. Am Gaumen elegant und mittelkräftig mit geschliffenen, präzisen Tanninen, fester Frucht, saftigem Rückgrat und einem soliden und würzigen Abgang. 65 % Cabernet Sauvignon und 35 % Malbec aus Lujan und Altamira. Trinkreif ab 2027.
 
 
99 Punkte vom Vinous-Team für den Cheval des Andes 2022 MendozaDie Verkostungsnotiz von Antonio Galloni (April 2025):

Der Cheval des Andes 2022 ist eine bedeutende Verbesserung der historischen regionalen Cuvées von Mendoza und vereint Trauben aus Las Compuertas (Luján de Cuyo) und Paraje Altamira (Uco-Tal). Der Jahrgang 2022 ermöglichte eine langsamere Reifung des Cabernet Sauvignon, der in dieser Cuvée neben 30 % Malbec und 5 % Petit Verdot im Vordergrund steht. Die Reifung erfolgte in 40 % 225-Liter-Bordeaux-Fässern, 35 % 400-Liter-Fässern und 25 % 2.500-Liter-Fudern, mit 50 % neuem Eichenholz. Ein Bouquet aus leuchtenden Früchten – Himbeere, Blaubeere und zartes Cassis – und ergänzende Lorbeer- und Minztöne weichen einem Hauch von Asche und milder Paprika. Mit starker Konzentration, feinen Tanninen und einer leichten Cremigkeit hat der 2022 eine Struktur, die fest, aber nie straff ist und sein Gewicht behält, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Der Abgang ist lang, energiegeladen und voller Geschmack. Dies ist ein außergewöhnlich schöner Wein. Trinkzeitraum 2026–2042.
 
Jane Anson bewertet den Cheval des Andes 2022 Mendoza wie folgt:98 Punkte von Jane Anson im Juli 2025:

Duftig, von außergewöhnlicher Qualität und ein echtes Highlight in der Kollektion. Konzentrierte Aromen von Schwarzkirsche und Damaszenerpflaume werden durch feine Noten von Orangenschale und Granatapfel ergänzt, dazu Anklänge von Rauch und Pfingstrosen. Gérald Gabillet ist der verantwortliche Winzer bei diesem Gemeinschaftsprojekt von Cheval Blanc und Terrazas de los Andes. Vergoren und ausgebaut wurde in einer Mischung aus 225-Liter-Barriques, 400-Liter-Fässern und 2.500-Liter-Holzbottichen, davon 50 % neues Holz – fast ausschließlich französische Eiche, ergänzt durch Fässer aus Österreich, Slowenien und Deutschland.
 
Das Decantermagazin bewertet den Cheval des Andes 2022 Mendoza wie folgt: 98 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Erdiger, herzhafter Duft voller nasser Erde, Pfefferkörner und Schwarzer Johannisbeeren, begleitet von Veilchen, Schokolade, Kirschen und Himbeeren. Sehr gelungen – eine geschliffene, elegante Ausdrucksform mit echtem Charme und Finesse. Es steckt Kraft darin, aber sie wird klar und geradlinig kanalisiert. Ich liebe die Helligkeit und Opulenz dieses Weins, der zugleich viel Präzision und Ausstrahlung besitzt. Großartige Energie, Saftigkeit und Lebendigkeit mit einer natürlichen Säure, die den Speichelfluss anregt und Lust auf das nächste Glas macht. Ein Wein, der mit vielen kleinen Details begeistert. Ein Gemeinschaftsprojekt von Château Cheval Blanc und Terrazas de los Andes. Winzer: Gérald Gabillet.

 
94 Punkte vom Wine Spectator für den Cheval des Andes 2022 MendozaAaron Romano im Juli 2025:

Mit seiner hervorragenden Struktur und seinem kräftigen Stil bietet dieser Wein eine Basis aus Lehm und Eisen, die subtilen floralen und getrockneten Thymiannoten gegenübergestellt wird, die sich mit einem dichten, kompakten Kern aus Kirsche und Santa Rosa Pflaume vermischen. Trotz all dieser Kraft bietet er einen feinen Abgang mit Muskatblüte und floralen Johannisbeernoten, die um wohlgeformte Tannine herum verweilen. Ideal für die Lagerung im Keller. Cabernet Sauvignon, Malbec, Petit Verdot. Mindestens haltbar von 2036 bis 2040. 8.333 Kisten hergestellt.
 
 
98 Punkte von Collin Hay | The Drink Business (August 2025):

(Mendoza; 100 % Malbec; von einem winzigen Weinberg von 1,4 Hektar auf 1390 Metern Höhe auf einem kalkhaltigen Schwemmlandterroir; 13,5 % Alkohol; nur 430 Kisten produziert). Ein Hauch von Eichenrauch. Unangezündeter Tabak. Weihrauch. Patschuli. Dunkle Beeren und Steinobst. Geknackte schwarze Pfefferkörner. Im Mund ist er saftig, superschlank, geschmeidig, gespannt und energiegeladen. Ich liebe die geschliffene Mineralität. Ein weiterer Vin de Garde mit beträchtlichem Alterungspotenzial. Wirklich exzellent und ganz oben auf der Liste der besten Jahrgänge dieses Weins.
 
94 Punkte von Jeb Dunnuck für den Cheval des Andes 2022 MendozaJeb Dunnuck schreibt im Mai 2025:

Eine Partnerschaft zwischen Château Cheval Blanc und Terrazas De Los Andes, der 2022 Cheval Des Andes ist eine Cuvée aus 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Malbec und 5 % Petit Verdot. Aromen von Eisen und Schwarzpulver stehen im Vordergrund, begleitet von einer geschmeidigen Spannung in den Tanninen und gut eingebundenem Holz. Dieser Wein wird sich in den nächsten 12–15 Jahren gut trinken lassen.
77,30 EUR
103,07 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Caiarossa 2022 IGT Toscana rosso
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 BIO 
Caiarossa, eine einzigartige Cuvée in der Toskana

Die Seele des Weinguts. Eine originelle Cuvée aus sieben verschiedenen Rotweinsorten, die die Identität des Caiarossa und die Komplexität seines herausragenden Terroirs widerspiegelt. Das Weingut bewirtschaftet seine Weinberge seit 1998 nach biodynamischen und ökologischen Grundsätzen. Seit 2004 gehört es zur Familie Albada Jelgersma, die auch ein historisches Weingut in Bordeaux besitzt – Château Giscours Margaux. Es erstreckt sich über rund 110 Hektar, davon 31 Hektar mit Reben bepflanzt, aufgeteilt in 47 Parzellen, die von zehn Rebsorten geprägt sind. Das Mosaik der Weinberge wurde entsprechend den unterschiedlichen Böden, Höhenlagen und Lagen gestaltet. Die übrigen Hektar sind mit mediterraner Macchia und rund 500 Olivenbäumen bewachsen.

Der Jahrgang 2022: Der Jahrgang 2022 war vom typischen Klima der toskanischen Küste geprägt. Der Winter war geprägt von milden Temperaturen und geringen Niederschlägen, gefolgt von einem Frühling mit reichlich Niederschlag von März bis Mitte Mai. Der Sommer setzte früh ein und setzte sich mit heißen und sonnigen Tagen fort. Dieses Muster wurde am 13. August durch ein Tiefdruckgebiet unterbrochen, das über eine Woche lang erfrischende Regenfälle brachte und die Temperaturen abkühlte. Diese Bedingungen förderten eine langsame, gleichmäßige Reifung und verstärkten die Frische und Komplexität der Trauben. Während der Lese ermöglichte das ideale Wetter, hervorragende Trauben in den Keller zu bringen. Das Ergebnis ist ein Jahrgang mit samtigen Tanninen, bemerkenswerter Ausgewogenheit und tiefer Eleganz.
 

97 Sucklingpunkte für den Caiarossa 2022 IGT Toscana rossoVerkostungsnotiz von James Suckling (Mai 2025):

Ein würziger, dunkler, aber eleganter Wein mit eleganten Aromen von Cassis, schwarzen Kirschen, Eukalyptus und Eichenrinde. Vollmundig. Erstaunlich geschliffene, samtige Tannine. Am Gaumen sehr würzig und pikant, mit Frucht- und Nelkenaromen. Ausgewogener Abgang. Aus biologisch angebauten Trauben. Jetzt trinkbar, aber mindestens haltbar ab 2026.
 
 
94 Punkte vom Vinous-Team für den Caiarossa 2022 IGT Toscana rossoAntonio Galloni schreibt im Februar 2025:

Der 2022er Caiarossa ist ein weiterer überzeugender Jahrgang dieses aufstrebenden Weinguts an der toskanischen Küste. Bereits in der Nase zeigt er sich mit betörenden Aromen von Espresso, Menthol, getrockneten Kräutern, Mokka und Weihrauch. Am Gaumen ist er tiefgründig, vielschichtig und üppig – dabei bemerkenswert ausgewogen. Ein klassischer Vertreter dieser Region. Die Trauben für den Caiarossa stammen überwiegend von auf Sandsteinböden gepflanzten Reben in tiefer gelegenen Parzellen des Weinguts. Der Wein reifte 14 Monate in Holz, davon 90 % in französischen Eichenfässern und 10 % in 25-Hektoliter-Fässern.
 
Das Decantermagazin bewertet den Caiarossa 2022 IGT Toscana rosso wie folgt: 96 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025: 

Ein großartiger Caiarossa, den es sich zu entdecken lohnt. Duftend und floral – mit wunderschöner aromatischer Ausdruckskraft: salzige schwarze Lakritze, Tabak, Oliventapenade, Milchschokolade und getrocknete Erdbeeren. Am Gaumen saftig und lebendig, mit animierender Säure und einem eisenhaltigen Touch, der lange auf der Zunge bleibt. Rassig und spürbar kraftvoll, aber zugleich gut strukturiert mit einem angenehm bitter-würzigen und herrlich salzigen Finale – wie eine Meeresbrise, die rote Früchte sowie getrocknete Kräuter und Gewürze begleitet. Hervorragende jugendliche Frische, voller Energie und Präzision. Zweimal verkostet und beide Male gleichermaßen beeindruckend. Biodynamischer Weinbau und organische Weinbereitung. pH-Wert 3,48. Reifung über 14 Monate, davon 25 % in neuem Holz und 7 % in neuen Botti (großen Holzfässern).
 
Jane Anson bewertet den Caiarossa 2022 IGT Toscana rosso wie folgt:94 Punkte im Juli 2025:

Unterholz, zerdrückte Himbeeren, Lavendel, Zedernholz, Minzblatt, Sandelholz – warm und einladend. Man fühlt sich hier sofort nach Toskana versetzt, mit dieser typischen Duftigkeit und Würze, kombiniert mit dunklen Früchten. Ein exzellenter Jahrgang von Caiarossa. Besitzer: AJ Domaines, technischer Direktor: Francesco Villa, Kellermeister: Marco Lipparin.

 
96 Punkte gibt Colin Hay | The Drink Business dem Caiarossa 2022 IGT Toscana rosso (August 2025):

(Toscana IGT Rosso; 26 % Syrah; 32 % Cabernet Franc; 17 % Cabernet Sauvignon; 12 % Merlot; 5 % Petit Verdot; 7 % Sangiovese; 1 % Grenache; 14 % Alkohol). Ziemlich ernst. Intensiv und doch auch zunächst etwas verschlossen. Ziemlich würzig, aber das sind eher trockene als süße Gewürze. Wilder Salbei. Lorbeerblatt. Muskatblüte. Weißer Pfeffer. Im Auftakt betörend weich mit einer lebhaften pflaumigen Frucht. Zwetschge. Auch Brombeeren. Das Fruchtprofil ist irgendwie recht herbstlich. Beeindruckende Dichte, angenehme Schichtung und eine Präzision, die in diesem Jahrgang noch deutlicher hervortritt als in anderen jüngeren. Der bisher beste von Caiarossa.
65,45 EUR
87,27 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South Australia
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Grange, der australische Kultwein

Seit 1844 steht Penfolds für Experimentierfreude, Neugier und kompromisslose Qualität. Dieser Pioniergeist, der auch nach fast zwei Jahrhunderten noch spürbar ist, hat Penfolds zu einem der renommiertesten Weinhersteller der Welt gemacht. In seiner 180-jährigen Geschichte standen nur vier Winzer an der Spitze von Penfolds, jeder für sich eine unverwechselbare Philosophie und einen unverwechselbaren Stil – den „Hausstil“. Die gesamte Penfolds-Weinfamilie ist geprägt von einer gemeinsamen DNA, doch jeder Wein bringt seine einzigartige Persönlichkeit zum Ausdruck.

Grange ist Penfolds‘ Kult-Rotwein. Er wird aus sorgfältig ausgewählten Shiraz-Trauben, hauptsächlich aus dem Barossa Valley, mit einem kleinen Anteil Cabernet Sauvignon hergestellt. Grange, geboren 1951, zeugt von Penfolds‘ außergewöhnlicher Assemblage-Expertise. Grange gilt weithin als Australiens Spitzenwein und ist offiziell als Heritage Icon von Südaustralien anerkannt.

Verkostungsnotiz: Der Penfolds Grange 2021 Shiraz präsentiert sich in einem tiefen Malvenrot mit einem dichten schwarzen Kern. Die Nase ist intensiv und komplex und vereint dunkle Schokolade, Copha, marmoriertes Fleisch, Soja, Balsamico-Glasur, Gewürze und rauchige, erdige Noten. Er ist kraftvoll, jugendlich und unverkennbar kräftig. Am Gaumen ist er reichhaltig und ausdrucksstark, mit tiefer Struktur und dunkler Fruchtintensität, die aus Barossa, McLaren Vale und Clare Valley stammt. Zu den Aromen zählen dunkle Pflaume, Sternanis, Lakritze, Menthol und herzhafte Noten von Worcestershiresauce und gepfeffertem Rindfleisch. Die Tannine sind geschmeidig und fest, mit subtilem Eicheneinfluss. Ein Wein für lange Lagerung, der mit der Zeit mehr offenbart – ein klassischer, monumentaler Grange.

Der Jahrgang 2021: Die Vegetationsperiode im Barossa Valley wurde von klimatischen Schwankungen beeinflusst. Der Winter brachte weniger Niederschläge als üblich, insbesondere im Juli. Ein unerwartet nasser August verbesserte jedoch die Bodenfeuchtigkeit rechtzeitig zum Austrieb und zur Blüte. Der Frühling brachte kühlere Temperaturen, was die Ansammlung früher Wachstumsgradtage beeinträchtigte. Im Dezember und Januar kehrten die Temperaturen jedoch wieder zum Durchschnitt zurück, mit einer bemerkenswerten Hitzewelle zum Jahresende. Trotz einiger Regenfälle im Februar hatte La Niña keine nennenswerten Auswirkungen auf die Region. Dies ermöglichte zusammen mit dem milden Wetter im März und April eine gleichmäßige und geordnete Ernte hochwertiger Shiraz-Trauben. McLaren Vale erlebte ein gemäßigtes Jahr, geprägt von einem trockenen Juli, gefolgt von wohltuenden Frühlingsregen. Warme Bedingungen während des Austriebs und der Blüte sorgten für einen vielversprechenden Start. Der Sommer war mild mit nur wenigen Tagen über 35 °C. Die Region profitierte von einem kühleren Saisonende, was zu einer längeren Reifezeit und einer geordneten Ernte führte. Auch im Clare Valley fielen die Winter unterdurchschnittlich, doch die Regenfälle im August kamen zur Rettung. Die Temperaturen im Frühling und Sommer lagen im Durchschnitt, mit einigen wärmeren Tagen. Die Erträge im Clare Valley waren niedrig, insbesondere in den Trockenanbaugebieten, aber die Qualität der Früchte war außergewöhnlich. Die Auswirkungen von La Niña waren begrenzt, und die insgesamt kühleren Bedingungen begünstigten eine langsame und gleichmäßige Reifung. Die milden Bedingungen in den drei Regionen brachten trotz einiger Ertragseinbußen außergewöhnliche Shiraz-Parzellen hervor.
 
98 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South AustraliaErin Larkin verkostet den Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South Australia im Juli 2024:

Während sich die Metrik der Regionen von Saison zu Saison ändert und der Anteil an Shiraz leicht variiert, bleiben der Weinausbau und der Stil derselbe. Aromatisch ist der Wein schwarz und würzig, mit zerquetschten Ameisen, schwarzem Pfeffer, Blaubeeren, Brombeeren und Lakritze/Anis. Im Mund fühlt sich der Wein leichter an als einige andere Jahrgänge bei der Veröffentlichung. Es gibt so etwas wie Klarheit und vielleicht ein kleines Loch in der Mitte des Gaumens - es sitzt wie Klarheit oder weniger Dichte und zeigt sich auch als Atemraum. Ein schöner Wein, er ist leichter als der vorhergehende 2019er. Beide Jahrgänge hatten ihre Herausforderungen, aber diese 2020er Saison hat einen „leichteren“ Wein hervorgebracht.
 
98 Sucklingpunkte für den Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South AustraliaJames Suckling bewertet den Wein im Juli 2025:

Wow. Was für ein beeindruckender Jahrgang dieses berühmten australischen Weins, gekeltert aus 94 % Shiraz und 6 % Cabernet Sauvignon. In der Nase zeigen sich intensive Aromen von schwarzen Johannisbeeren, luftgetrocknetem Fleisch, Zedernholz, Jod, Brombeerkonfitüre und Flieder. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig mit nahtlos eingebundenen Tanninen und einem kraftvollen, zugleich seidigen Mundgefühl, das in einem außergewöhnlich langen Finale ausklingt. Man schmeckt förmlich das Prestige und die Geschichte, eingefangen in der Ausdruckskraft des warmen Jahrgangs 2021. Wie immer ein Wein mit großem Reifepotenzial – aber bereits jetzt ein Genuss. Trinken oder lagern.
 
Das Decantermagazin bewertet de Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South Australia wie folgt: 99 Punkte von Tina Gellie im Junu 2025:
  Geständnis: Grange war nie mein Favorit im Portfolio von Penfolds (ich bin eher Team St Henri), aber ich wurde bekehrt. Und wenn ein Jahrgang das schaffen konnte, dann der 2021er – in Südaustralien vielfach als „Jahrgang des Lebens“ gefeiert. Die Trauben stammen aus dem Barossa Valley (66 %), McLaren Vale (26 %) und Clare Valley (8 %) und ergeben eine Cuvée aus 94 % Shiraz und 6 % Cabernet Sauvignon. Der Wein reifte 18 Monate lang in 100 % neuen amerikanischen Eichenfässern – und das Holz ist bereits nahtlos in die opulente Frucht eingebunden. Meine ersten Eindrücke, hastig niedergeschrieben, waren: „Wow! Exotisch, tintig, großzügig, seidig, reif, samtig. Gewaltig. Unglaublich. Das volle Paket!“ (Meine Kollegin Georgie Hindle notierte: „Elegant und so raffiniert. Wie ein gutaussehender Mann im Smoking.“) Die für Grange typische flüchtige Säure zeigt sich hier in Form von eingelegten Balsamico-Erdbeeren, Tapenade und Asphalt, begleitet von seidig-weichen Tanninen und üppigen Aromen von Boysenbeere, Root Beer, Mokka, Salzlakritz und Crème Caramel. Wer der verführerischen Anziehungskraft dieses Weines widerstehen kann, darf sich auf drei bis fünf Jahrzehnte Reifepotenzial freuen.
 
Jane Anson bewertet den Penfolds Grange 2021 BIN 95 Shiraz South Australia  wie folgt:98 Punkte im Juli 2025: 

Fasst einen vom ersten Moment an. Wie immer bei Grange wird die enorme Konzentration und Kraft mit so viel Feingefühl und Freude präsentiert – sie zieht sich vom ersten bis zum letzten Schluck durch den Gaumen, begleitet von intensiven schwarzen Früchten, floralen Noten und kräuterwürzigen Aromen. Köstlich, mit beeindruckender Reinheit im Ausdruck – ganz ohne Zweifel zählt dieser Wein zu den ganz großen der Welt. Tom King ist Direktor, Peter Gago der Chef-Önologe. Gereift in 100 % neuer amerikanischer Eiche.
 
99 Punkte kommen von Colin Hay | The Drink Business (August 2025):

(Südaustralien; 94 % Shiraz und 6 % Cabernet Sauvignon; aus McLaren Vale, Barossa Valley und Clare Valley; pH-Wert: 3,61; 20 Monate in neuen amerikanischen Eichenfässern gereift; 14,5 % Alkohol). Sehr gelungen; sehr vollständig; sehr harmonisch. Ausgeglichen und üppig, zart und raffiniert, aber auf seine Art saftig und üppig – sehr klassisch. Ein Wein von erstaunlicher struktureller Raffinesse. Ein echter Vin de Garde, der mich überleben wird, aber in seiner Jugend zugänglich ist (ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das auch war!). Poliert und präzise, ​​fokussiert und messerscharf im nahezu unendlichen Abgang.
 
642,00 EUR
856,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds Yattarna 2023 BIN 144 Chardonnay
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Yattarna, der weiße Grange

Yattarna ist Penfolds‘ Flaggschiff unter den Weißweinen. Ähnlich wie sein Rotwein-Pendant Grange wird Yattarna aus einer sorgfältigen Auswahl feinster Chardonnay-Trauben aus verschiedenen australischen Regionen hergestellt, die für ihre Frische bekannt sind. Yattarna bedeutet „nach und nach, allmählich“ und wurde vor seiner offiziellen Markteinführung 144 Mal verkostet. Der Name „Bin 144“ ist eine Hommage an diesen bahnbrechenden Weinherstellungsprozess, der auf Innovation und dem Anspruch an außergewöhnliche Qualität beruht.

Verkostungsnotiz: Der Yattarna hat eine hellgelbe Farbe mit limettengrünen Reflexen. Die Nase ist raffiniert und frisch, mit Aromen von Gischt, Flusssteinen, Haselnuss, Pistazieneis und Feuerstein. Ein Hauch von Kekskruste und Kerzenwachs verleiht dem Wein Tiefe. Am Gaumen ist er elegant und lebendig, mit knackiger Säure und einer festen Struktur. Aromen von Zitronenmyrte, Rhabarber, marokkanischer Zitrone, Nashi-Birne und weißer Feige entfalten sich anmutig und enden mit Limettenschale und einem Hauch von reifem Apfel. Ein ausgeglichener, energiegeladener Chardonnay mit großer Finesse.

Der Jahrgang: In Tumbarumba verursachte die dritte La-Niña-Saison in Folge einen Frühjahrsregen, der die erwarteten Erträge halbierte. Es folgte jedoch ein warmer, trockener Sommer, der der begrenzten Ernte eine perfekte Reife ermöglichte und Chardonnay-Trauben der Güteklasse A hervorbrachte. Die Region Adelaide Hills erlebte nahezu durchschnittliche Winterniederschläge, aber einen sehr trockenen Juli. Die Frühlingsniederschläge stellten logistische Herausforderungen dar, da die Weinberge unter Wasser standen, und die vorherrschenden kühlen Bedingungen führten zu verzögertem Austrieb und Blüte. Vereinzelte Hagelschauer im Frühjahr kamen dazu, aber trockenere Bedingungen während der Blüte verringerten den Krankheitsdruck. Die geringere Ernte profitierte von der Wärme im Februar und brachte Chardonnay-Trauben mit hoher Säure, aromatischer Intensität und enormer Geschmackstiefe hervor. In Tasmanien folgte auf einen trockenen Winter ein sehr nasser Frühling. Eine Kaltfront brachte Mitte Oktober rekordverdächtige Niederschläge. Der milde tasmanische Sommer ermöglichte es den Chardonnay-Trauben, trotz der geringeren Ernte konzentrierte Aromen und Finesse zu entwickeln.

 

 
97 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds Yattarna 2023 BIN 144 ChardonnayErin Larkin im Juli 2025 zum Yattarna 2022 BIN 144:

Der Yattarna Chardonnay 2023 stammt aus Tumbarumba, den Adelaide Hills und Tasmanien und besticht durch eine zurückhaltende, gelassene und detailreiche Darstellung von Fruchtaromen und der Komplexität gerösteter Gewürze. Dieser Wein ist ein zeitloser Wein, der sich auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung noch gut präsentiert. Ich liebe seinen Geschmack, sowohl gewichtig als auch wachsartig, mit Detailreichtum und Leichtigkeit. Er hat eine durchdringende Intensität, ohne die Schwere einer einzelnen Komponente. Die Struktur ist phenolisch und kreidig, mit Noten von weißen Blüten und Fenchel im Abgang. 12,5 % Alkohol, versiegelt unter Schraubverschluss.
 
97 Sucklingpunkte für den Penfolds Yattarna 2023 BIN 144 ChardonnayJames Suckling bewertet den Wein im Juli 2025:

Dies ist ein australischer Klassiker, der sich durch seine Herkunft aus verschiedenen Regionen des Landes auszeichnet – eine Seltenheit. Die Trauben stammen aus Tumbarumba, den Adelaide Hills und Tasmanien. In der Nase zeigen sich Noten von Feuerstein, kandierter Zitrone, weißen Nektarinen und Grapefruit. Am Gaumen beeindruckt der Wein mit prägnanter Säure und einem salzigen, mineralischen Abgang, der minutenlang nachhallt und den Gaumen zum Weitertrinken einlädt. Eine exzellente Ausgabe aus einem kühlen Jahrgang. Jetzt genießen oder reifen lassen.

 
Jane Anson bewertet den Penfolds Yattarna 2023 BIN 144 Chardonnay  wie folgt:96 Punkte von Jane Anson im Juli 2025:

Ein Hauch von Rauch zieht sich durch die Nase und führt direkt ins Herz dieser meisterhaft reduktiv vinifizierten Cuvée. Hervorragende Qualität – würzig, präzise und perfekt ausbalanciert, mit einem animierenden Anstieg über den Gaumen. Die Trauben stammen aus Tumbarumba, den Adelaide Hills und Tasmanien. Der pH-Wert liegt bei 3,12, der Ausbau erfolgt zu 60 % in neuem Holz. Jetzt schon trinkreif, aber mit eindeutigem Reifepotenzial für viele Jahre.
 
Das Decantermagazin bewertet den Penfolds Yattarna 2023 BIN 144 Chardonnay wie folgt: 96 Punkte von Georgina Hindle im Juni 2025:

Erinnert an den präzisen, schnurgeraden Jahrgang 2021: Dieser Chardonnay besteht zu 65 % aus Trauben aus Tumbarumba, ergänzt durch Partien aus den Adelaide Hills und Tasmanien. Es ist laut Penfolds-Chefwinzer Peter Gago der „zurückhaltende, makellose, exakte“ Bruder des „frechen und offenen“ Reserve Bin A. Für den Yattarna wird bewusst Reinzuchthefe verwendet, um die klare, reine Stilistik zu bewahren. Der Wein benötigt mindestens ein weiteres Jahr Flaschenreife, da das getoastete Holz (acht Monate in 60 % neuem und 40 % einmal belegtem Holz) noch in den Wein eingebunden werden muss. Aktuell noch etwas verschlossen, doch darunter ruht ein dichter, komplexer Fruchtkern: Helle Zitrone, Grapefruitschale, frisches Feigenblatt, Nougat und knackiger Nektarinenstein verbinden sich mit kühlen, moosigen Steinaromen und messerscharfer Säure zu einer wunderbar eleganten Erscheinung.
 
98 Punkte von Colin Hay | The Drink Business (August 2025):

(100 % Chardonnay; die Früchte stammen aus Tumbarumba, Tasmanien und den Adelaide Hills; pH-Wert 3,11; im Fass vergoren und 8 Monate in französischen Eichenfässern gereift, von denen 44 % neu waren; 12,5 % Alkohol). Melone, konfierte Melone, 50 Nuancen von Limette und Zitrone, frischer Ingwer, ein Hauch von Ginger Ale. Ein Wein von großer Reinheit und Präzision. Wow! Frisch und gehoben und mit einem sehr viszeralen und taktilen Gefühl von Frische. Dynamisch und energiegeladen. Lebendig brillant.
148,00 EUR
197,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Chateau Tronquoy 2020
93
92
95
95
Ein früher, reicher und ausgewogener Jahrgang

Das Jahr 2020 war von stark wechselnden Wetterbedingungen geprägt. Es begann mit einem besonders milden und feuchten Winter, der zu einem frühen Austrieb in der Woche vom 15. März führte. Im Frühling wechselten sich milde Temperaturen, viel Sonnenschein und starke Regenfälle ab – darunter ein Rekordniederschlag von 77 mm zwischen dem 10. und 11. Mai, der in diesem Zeitraum die Entwicklung von Mehltau begünstigte. Die starken Klimaschwankungen führten zudem zu einer geringen Anzahl von Trauben, was insgesamt zu unterdurchschnittlichen Erträgen in diesem Jahr führte. Die Blütezeit, leicht durch Verrieselung beeinträchtigt, verlief dank milderer Wetterbedingungen rasch und gleichmäßig und erreichte ihren Höhepunkt in der letzten Maiwoche. Erste Anzeichen früher Reife zeigten sich bereits am 9. Juli. Der trockene, heiße Sommer wurde von zwei Hitzewellen Ende Juli und Anfang August geprägt.

Die ersten Symptome von Trockenstress am Ende des Juli wurden durch die Wasserspeicher im tonhaltigen Unterboden unserer Weinberge und den willkommenen Regen Mitte August abgemildert. Anfang September führte der Trockenstress dazu, dass die Beeren 10 bis 12 % ihres Gewichts verloren. Der Regen Ende September kam genau rechtzeitig, damit der Cabernet Sauvignon seine volle Reife erreichen konnte. Trotz der allgemeinen gesundheitlichen Lage verlief die Weinlese zwischen dem 11. und 28. September unter optimalen Bedingungen. Die Trauben waren in einwandfreiem Zustand. Bereits am dritten Tag begann die Vinifikation, die uns einen herrlich konzentrierten Wein mit intensiver Farbe bescherte. Dank unserer parzellengenauen Lese konnten 16 Partien identifiziert werden, die das Terroir hervorragend widerspiegeln. Traditionell besteht der Grand Vin hauptsächlich aus Merlot.

 
93 Sucklingpunkte für den Chateau Tronquoy 2020 Saint Estephe Den Chateau Tronquoy 2020 Saint Estephe beschreibt James Suckling:

Dunkle Früchte mit süßen Gewürzen, Kakao, Zedernholz und Teer. Dazu etwas feuchte Erde und Tabak. Mittel- bis vollmundig mit einem Aufbau fester, zäher Tannine und lebhafter Säure. Danach entfaltet sich ein saftiger, lebendiger Charakter dunkler Früchte. Elegant, mit Noten von zerstoßenem Stein. Ab 2025 genießen.

 
95 Punkte vergibt Jeb Dunnuck für den Chateau Tronquoy 2020 Saint EstepheJeb Dunnuck schreibt im März 2023:

Aus einem Jahrgang, den das Château mit 2016 und 2019 vergleicht, stammt dieser 2020er Château Tronquoy-Lalande, eine Cuvée aus 52 % Merlot, 42 % Cabernet Sauvignon und einem kleinen Anteil Petit Verdot. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,5 %. Wunderschöne Aromen von Cassis, Pflaumen, feuchter Erde und Schokolade entfalten sich in diesem vielschichtigen, mittel- bis vollmundigen Saint-Estèphe mit herrlich geschmeidiger Textur. Die Tannine sind spürbar, aber fein geschliffen, der Mittelgaumen kraftvoll, der Abgang lang und ausdrucksstark. Vermutlich gehört dieser Jahrgang zu den besten, die dieses Gut bisher hervorgebracht hat. Dank der reinen Frucht und der opulenten Struktur macht der Wein schon jetzt viel Freude, doch sein eigentliches Trinkfenster dürfte erst in 7–8 Jahren beginnen. Ab dann bietet er rund 20 Jahre lang großartigen Genuss. 
Der 2022 Tronquoy hat sich deutlich besser entwickelt, als ich erwartet hatte – er strotzt nur so vor Aromen von dunklen Beeren, Cassis, Zigarrenkiste und schön eingebundenem neuem Eichenholz. Am Gaumen zeigt er sich mittel- bis vollmundig, vielschichtig und elegant kraftvoll, mit dichter und eindringlicher Struktur. Dieser Wein ist definitiv eine Suche wert.

95 Punkte vom Vinous-Team für den Chateau Tronquoy 2020 Saint EstepheNeal Martin:
Der 2020er Tronquoy-Lalande liefert die Überraschung der Verkostung mit einem herausragenden Auftritt. In der Nase zeigt er eine beeindruckende Mineralität, ist äußerst präzise und voller Energie – vielleicht der eleganteste Wein in der gesamten Saint-Estèphe-Flugprobe. Am Gaumen präsentiert er sich mittelgewichtig mit festen Tanninen. Er wirkt kraftvoll und strukturiert, gleichzeitig aber auch klar umrissen und spannungsgeladen, mit einem Abgang, der feine Hoisin-Noten erkennen lässt. Die Persistenz im Finale ist bemerkenswert – ein echter Klassewein. Blind verkostet bei der jährlichen Southwold-Probe.
 
92 Punkte vom Wine Spectator für den Chateau Tronquoy 2020 Saint EstepheJames Molesworth schreibt im März 2023: Elegant und frisch präsentiert sich dieser Wein mit einem Kern aus Damson-Pflaume und Loganbeere, der lebhaft über den Gaumen zieht. Dabei begleiten ihn feine Noten von Flieder, herzhaften Kräutern und Eisen. Das Finale ist zart und anhaltend. Eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Am besten zu genießen zwischen 2024 und 2034. Limitierte Produktion von nur 608 Kisten.


 
Jane Anson bewertet den Chateau Tronquoy 2020 Saint Estephe wie folgt:93 Punkte im November 2022:

Beeindruckend und von ernsthafter Statur – dieser Wein erinnert stark an den großartigen Jahrgang 2016. Er zeigt eine reiche Textur und vereint die Kraft von Saint-Estèphe mit zurückhaltender Eleganz. Eine Fülle dunkler Früchte prägt das Geschmacksbild. Am Gaumen bleibt er derzeit noch eher verschlossen, doch die Tannine wirken selbstbewusst und nicht einengend – ein klares Zeichen für großes Reifepotenzial. Der Cabernet Sauvignon-Anteil ist höher als üblich – zum einen aufgrund von Mehltau, der den Merlot beeinträchtigte, zum anderen, weil der Cabernet hervorragend auf die Bedingungen des Jahrgangs reagierte. 3,74 pH, Lesezeitraum: 11. bis 28. September.
32,10 EUR
42,80 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT Toskana
96
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Die Fattoria La Massa:
1992 kaufte Giampaolo Motta ein altes, 45ha großers Weingut mitten im Gebiet des Chianti Classico, heute wegen seiner exponierten Lage und der konischen Form mit Lagen in Südausrichtung Goldene Muschel genannt. Seine Erfahrungen sammelte er im Bordeaux, was sich in seinen Weinen und der Bestockung seiner Rebflächen widerspiegelt, sind diese - abgesehen von Sangiovese und Canaiolo - recht bordelaise-lastig: Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot. Trotz des Austiegs aus dem Consorzio Gallo Nero, in Deutschland bekannt als der Schwarze Hahn, erlangt die Fattoria La Massa auch ohne Dekleration als Chianti Classico-Weingut Weltruhm, mit Bewertungen jenseits der 90 Punkte von allen Spitzenexperten.

Der Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT Toskana ist eine Cuvée aus 55% Cabernet Sauvignon. 40% Merlot und 5% Petit Verdot, also eine klassische bordelaiser Cuvée. Worin sich die Liebe Giampaolo Mottas zum Bordeaux zeigt. Ein Supertoskaner, der seines Gleichen sucht und im Preis/Genuss-Verhältnis die renommiertesten Tropfen in den Schatten stellt. Im Glas zeigt sich der Erstwein Giorgio Primo 2019 der Fattoria La Massa tief dunkel Rubinrot mit violetten Farbreflexen. Kraft, die man sehen kann. In der Nase dunkle Früchte satt, von Cassis über Pflaume bis reifer schwarzer Brombeere, dazu gesellen sich Noten von Zeder, Kräutern und Minze. Der erste Schluck hat es in sich: spürbares. leicht kantiges Tannin, das sich mit der Zeit an der Luft samtweich entwickelt. Der Eindruck schwarzer reifer Früchte bleibt, das Potential lässt sich nur erahnen, der Wine Advocat gibt mindestens 20 Jahre bis zur vollen Entwicklung (hoffentlich in Ihrem Keller - ein must have ).

 
97 Sucklingpunkte für den Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT ToskanaJames Suckling urteilt am Juli 2025:

Eleganz und Komplexität gehen Hand in Hand in diesem Wein, der mit geschmeidigen Aromen von Milchschokolade, schwarzen Kirschen, Brombeeren, Weihrauch, Kakaopulver und dezentem Blütenduft begeistert. Am Gaumen vollmundig, mit seltener Dichte und eleganten, samtigen Tanninen, begleitet von einer lang anhaltenden, erfrischenden Säure. Schon jetzt trinkreif, aber am besten ab 2026.


96 Punkte vom Vinous-Team für den Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT ToskanaAntonio Gallloni schreibt im Juli 2025:  Das Highlight in dieser Reihe, der Giorgio Primo 2021, ist einer der feinsten Weine, die Giampaolo Motta je geschaffen hat. Vertikal und explosiv, mit beeindruckender Persistenz, glänzt der 2021er vom Anfang bis zum Ende. Düfte von Brombeere, Graphit, neuem Leder, Lakritze, Weihrauch und Lavendel sind sofort betörend. Mächtige Tannine und Adern von Säure deuten darauf hin, dass zumindest einige Jahre Flaschenreife angebracht sind. Heute ist der 2021er noch deutlich embryonal. Es war ein ungewöhnlicher Jahrgang, geprägt von Frost im Frühjahr, Hagel und anschließend einem sehr heißen Sommer, der kleine Beeren und sehr lockere Trauben hervorbrachte. Gegen Ende der Saison änderten sich die Bedingungen mit Regen im August, gefolgt von sinkenden Temperaturen. Die Lese dauerte bis zum 22. Oktober – außergewöhnlich spät. Der 2021er reifte 20 Monate in französischer Eiche, davon 50 % neues Holz.
 
Jane Anson bewertet den Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT Toskana  wie folgt:94 Punkte von Jane Anson im Juli 2025:

Dunkelrubin in der Farbe, intensiv und strukturiert, doch mit zunehmender Öffnung zeigt sich eine Cremigkeit und einladende Wärme. Ein Weingut, das seine Bordeaux-Cuvée stets mit Konstanz und Freude präsentiert – eine großzügige Interpretation des Cabernet. Stéphane Derenoncourt als Berater, Eigentümer und Winzer Giampaolo Motta.

 
Das Decantermagazin bewertet den Fattoria La Massa Giorgio Primo 2021 IGT Toskana wie folgt:

96 Punkte von James Button im Juli 2025:

Aus Bordeaux-Rebsorten, die in der „goldenen Muschel“ wachsen – einer Sonnenterrasse im Panzano-Gebiet des Chianti Classico – entsteht hier eine Interpretation der großen Weine des Médoc: ein Feuerwerk aus würzigen roten und schwarzen Beeren, getragen von schokoladiger Tiefe und griffigen Tanninen. Ungemein frisch und beschwingt zeigt sich am ausgewogenen Gaumen eine Spur von Kräutern und eine stützende Säurestruktur, die in ein langes, strahlendes, dabei noch recht kräftiges Finale münden.
 

97,50 EUR
130,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso Robles
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L'Aventure Winery: Weltberühmte Cuvées aus Paso Robles

Stephan Asseo, Inhaber und Winzer von L’Aventure Winery, begann seine Weinreise im Jahr 1982. Gemeinsam mit seiner Familie erwarb er später Château Fleur Cardinal und Château Robin in der Côtes de Castillon, Bordeaux. In den darauffolgenden 15 Jahren entwickelte sich Stephan zu einem handwerklich versierten Winzer mit einer Vorliebe für Individualität – ein echter Querdenker. Sein Wunsch war es, kreativer zu arbeiten, als es das französische AOC-Gesetz zuließ. 1996 begab sich Stephan mit seiner Familie auf die Suche nach einem Ort, an dem er seine Weinvision frei verwirklichen konnte. Nach einem Jahr intensiver Recherche fanden sie 1997 schließlich ihr Wunschterroir an der Westseite von Paso Robles – die Geburtsstunde von L’Aventure im Jahr 1998!Estate Reserve 2022 – Neuer Name, neues Etikett!

Der „Estate Reserve“ ist das Flaggschiff des Weinguts und wird aus den besten Trauben des eigenen Weinbergs gekeltert – die Essenz von L’Aventure. Dieser Wein ist der eigentliche Grund, warum Stephan Bordeaux den Rücken kehrte: Um eine „verrückte“, hochwertige Paso-Cuvée zu kreieren. Tiefe, Balance, Textur, Komplexität, Länge – all das bringt der Estate Reserve eindrucksvoll zum Ausdruck.

Ab dem Jahrgang 2022 trägt der bisher als Estate Cuvée bekannte Wein nun den neuen Namen Estate Reserve – inklusive überarbeitetem Etikett.

Der Jahrgang 2022: Die Ernte 2022 stellte uns vor große Herausforderungen. Am 31. August begann eine über 10 Tage andauernde Hitzewelle mit Temperaturen über 40 °C – ein Novum in unserer Geschichte. Die Syrah-Trauben waren zu diesem Zeitpunkt fast reif, daher entschieden wir uns für eine frühere Lese, um Schäden durch die Hitze zu vermeiden. Das Ergebnis waren wunderschöne, unversehrte Syrah-Trauben. Ganz anders beim Cabernet: Dieser war noch nicht reif genug, um früh geerntet zu werden. Wir mussten warten – und nahmen in Kauf, dass ein großer Teil der Ernte verloren ging. Als wir schließlich lesen konnten, war rund die Hälfte der Beeren bereits ausgetrocknet. Die Folge: aufwändige Selektion mit unserem optischen Sortierer. Die extreme Hitze traf die gesamte Region hart, viele Weingüter hatten Mühe, spontan Lesehelfer zu finden. Umso wichtiger war unser eingespieltes, engagiertes Team im Weinberg, das seit über 20 Jahren mit uns zusammenarbeitet. Dank ihrer Hilfe konnten wir flexibel reagieren, punktgenau lesen und auch auf Nachternte umstellen. Hinzu kam, dass wir über ausreichend Platz, viele Tanks und unsere „Ferrari“-Sortiermaschine verfügten.
Trotz der Strapazen blicken wir hoffnungsvoll zurück. Stephans Philosophie war es stets, Weine zu keltern, die den Jahrgang und das Terroir widerspiegeln – 2022 war eine echte Bewährungsprobe. Die Rhône-Rebsorten (Syrah, Mourvèdre und Grenache) hielten den Bedingungen stand und zeigten sich von ihrer besten Seite. Beim Cabernet lag der Fokus auf Genuss, Balance und Frische. Ironischerweise erinnert das Ergebnis eher an einen kühleren Jahrgang – kraftvoll und reif, aber zugleich mit Frische, Ausgewogenheit und Tiefe.
 
97 Punkte von Jeb Dunnuck für den L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso Robles

Jeb Dunnuck schreibt im August 2025:

Umbenannt aufgrund von Verwirrung auf dem Markt, vor allem im Export, ist der 2022 Estate Reserve eine Cuvée aus 55 Prozent Syrah, 33 Prozent Cabernet Sauvignon und 12 Prozent Petit Verdot. Der Wein reift 18 Monate in 70 Prozent neuer französischer Eiche. Er zeigt eine tiefdunkle violette Farbe und duftet intensiv nach Cassis, schwarzen Himbeeren, gemahlenem Pfeffer, Veilchen, Graphit und einem Hauch kreidiger Mineralität. Am Gaumen ist er reichhaltig und vollmundig, mit ausgeprägter Tiefe und Konzentration im Mittelteil, reifen Tanninen und einem langen Abgang. Ein Wein mit großem Lagerpotenzial, einer der langlebigsten des Jahrgangs.
 

97 Sucklingpunkte für den  L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso RoblesJames Suckling schreibt im Juli 2025:

Eine komplexe und einladende Nase von Maulbeeren, schwarzen Oliven, getrockneten Kräutern und Wildfleisch. Am Gaumen vollmundig mit kreidigen Tanninen und lebendiger Säure, zeigt er Noten von schwarzen Johannisbeeren, Zedernholz, Tabakblättern und Erde. Das Flaggschiff des Weinguts, das früher den Namen Estate Cuvée trug und seit dem Jahrgang 2022 unter dem Namen Estate Reserve geführt wird. Hergestellt aus einer Cuvée von 55 % Syrah, 33 % Cabernet Sauvignon und 12 % Petit Verdot. Ungemein komplex und meisterhaft komponiert. Bereits trinkreif, aber am besten ab 2028.
 
95 Punkte vom Vinous-Team für den L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso RoblesEric Guido schreibt im Juni 2025:

Elegant bereits beim ersten Schwenken im Glas: Der 2022 Estate Reserve verströmt ein verführerisch intensives Bouquet aus zerdrückten Brombeeren und Himbeeren, ergänzt durch getrocknete Rosen, Veilchen und einen Hauch von Asche. Die Textur erinnert an zerdrückten Samt und wird von einer eleganten Mischung aus roten Beeren und herbstlichen Gewürzen begleitet. Superfeine Tannine rahmen das Finale, das mit frischer Minze und einem dezenten Hauch von Balsamico-Gewürz ausklingt. Die Balance dieses Weins ist bemerkenswert – besonders in einem herausfordernden Jahrgang wie 2022. Trinkfenster: 2027–2034.
Jane Anson bewertet den L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso Robles wie folgt:96 Punkte im Juli 2025:

Intensives Cassis und Blaubeeren, dazu Aromen von Oliventapenade, schwarzem Pfeffer, Salbei und Rosmarin. Dieser Wein ist konzentriert, mit schieferartigen Tanninen und einem langsamen Aufbau, der Ausgewogenheit zeigt und ein langes Reifepotenzial verspricht. Ab diesem Jahrgang umbenannt von Estate Cuvée zu Estate Reserve. Unfiltriert und ungeschönt. Chloe Asseo ist Direktorin, Stephan Asseo Eigentümer und Winzer, aus dem Willow Creek District in Paso Robles.
 
Das Decantermagazin bewertet den L´Aventure Estate Reserve 2022 Paso Robles wie folgt: 96 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025: Wachsmalstift, Blaubeere, kühle und frische Noten in der Nase – ausdrucksstark – mit floralen Anklängen und sanften Noten getrockneter Kräuter. Sehr duftig, auch mit Milchschokolade. Am Gaumen rund und füllig, die Tannine sind reichlich vorhanden, aber sehr gut eingebunden und verleihen Struktur, ohne zu dominieren – leicht kaubar, aber nicht trocken. Deutlich spürbare Würze, das Finale zeigt eine feine Bitternote sowie eine ausgeprägte salzige Mineralität – Austernschale und Graphit. Großartige Komplexität und ein beeindruckender Spannungsaufbau – sehr pur, kristallin, detailliert und „pixelgenau“. Noch jung, leicht gespannt und konzentriert, aber mit enormem Potenzial. Viele Noten von Lakritz, Nelke, Anis und Minze. Ausbau über 12 Monate; 83 % neues Holz, 17 % einjährig, malolaktische Gärung im Fass. Keine Schönung oder Filtration.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt im August 2025 97 Punkte und schreibt: 

Paso Robles, Willow Creek District; 55 % Syrah, 33 % Cabernet Sauvignon, 12 % Petit Verdot; 14,9 % Alkohol; 85 % neues Holz; 21. Abfüllung; verkostet mit Swann Dufeu von L’Aventure bei CVBG. Wunderschön in der Aromatik. Intensiv floral – Veilchen, Lavendel und Safran. Sonnige Persönlichkeit. Wundervoll texturierte, fühlbare Tannine und eine angenehme natürliche Süße. Dicht und kompakt, vollmundig, reichhaltig und dennoch stets kristallklar und rein. Glatt und kühl wirkend mit einem frischen Mittelteil. Lang und lebendig, üppig und saftig, geschmeidig und saftig bis ins lange, fast fließende Finale.
122,50 EUR
163,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
L´Aventure Optimus 2022 Paso Robles
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Stephan Asseo, Eigentümer und Winzer von L’Aventure Winery, begann 1982 mit der Weinherstellung. Gemeinsam mit seiner Familie kaufte er später Château Fleur Cardinal und Château Robin in der Côtes de Castillon in Bordeaux. In den folgenden 15 Jahren entwickelte sich Stephan zu einem handwerklich äußerst präzisen Winzer mit dem Ruf eines Querdenkers. Sein eigentlicher Wunsch war es jedoch, innovativer zu sein, als es das AOC-Regelwerk zuließ. 1996 machte er sich deshalb mit seiner Familie auf die Suche nach einem Ort, an dem er seine Winzer-Vision frei verwirklichen konnte. Nach einem Jahr intensiver Recherche verliebten sie sich 1997 in ein einzigartiges Terroir auf der Westseite von Paso Robles – und so wurde 1998 L’Aventure gegründet.

 

Optimus – Der perfekte Einstieg in die L’Aventure-Welt: Optimus ist die ideale Einführung in die Weinstilistik von L’Aventure. Die Cuvée, oft als „verrückter“ Paso-Blend bezeichnet, zeigt sich wunderbar ausgewogen mit viel Frische. Der Wein ist bereits jung sehr zugänglich, kann aber auch problemlos ein Jahrzehnt reifen.

 

Der Jahrgang 2022: Die Ernte 2022 stellte das Weingut vor enorme Herausforderungen. Am 31. August begann eine Hitzewelle mit über 40 °C, die zehn Tage lang anhielt – ein Novum in der Geschichte von L’Aventure. Zu diesem Zeitpunkt war der Syrah bereits fast reif, sodass man sich entschied, etwas früher zu lesen, um Schäden durch die Hitze zu vermeiden. Das Ergebnis war ein wunderschöner Syrah, völlig intakt. Der Cabernet hingegen war noch nicht reif, konnte also nicht früh gelesen werden. Die Folge: massive Ertragseinbußen. Als schließlich geerntet wurde, war rund die Hälfte der Trauben vertrocknet – eine enorme Herausforderung für das Sortierteam und unsere hochmoderne optische Sortieranlage. Diese extremen Bedingungen betrafen die gesamte Region, und viele Weingüter mussten kurzfristig Erntehelfer organisieren. Ein großer Dank gilt daher unserem engagierten und loyalen Team, das uns seit 20 Jahren begleitet. Dank ihrer Hilfe konnten wir flexibel reagieren und auch Nachtschichten einführen. Zusätzlich war es ein großer Vorteil, genügend Platz, viele Gärtanks und unsere „Ferrari“ unter den Sortiermaschinen zur Verfügung zu haben. Am Ende dieses strapaziösen Jahrgangs standen wir zwar erschöpft da, aber auch hoffnungsvoll. Stephans Philosophie war stets, Weine zu erzeugen, die den Jahrgang und das Terroir widerspiegeln. 2022 war der ultimative Härtetest für diese Herangehensweise. Die Rhône-Rebsorten (Syrah, Mourvèdre und Grenache) zeigten sich trotz der Hitze stabil. Beim Cabernet lag der Fokus auf Trinkfreude, Balance und frischer Frucht. Ironischerweise wirkt der Jahrgang heute eher wie ein „Cool Climate“-Jahrgang – kraftvoll und reif, aber dennoch frisch, ausgewogen und vielschichtig.

 
95 Sucklingpunkte für den L´Aventure Optimus 2022 Paso RoblesJames Suckling schreibt im Juni 2025:

Duftige und elegante Nase mit Aromen von Brombeeren, Zedernholz und Mokka. Am Gaumen vollmundig mit fein integrierten Tanninen und frischer Säure. Zeigt Noten von schwarzen Johannisbeeren, Tabakblättern und Graphit. Sehr gut strukturiert und ausgewogen. Eine Cuvée aus 66 % Syrah, 25 % Cabernet Sauvignon und 9 % Petit Verdot. Jetzt trinken oder lagern.

 
93 Punkte Jeb Dunnuck für den L´Aventure Optimus 2022 Paso RoblesJeb Dunnuck schreibt im Juni 2025:

Der 2022 Optimus besteht aus 66 % Syrah, 25 % Cabernet Sauvignon und 9 % Petit Verdot. Dieser tief rubin- bis purpurfarbene Wein bietet eine großartige Nase mit Aromen von reifen Brombeeren, pfeffrigen Kräutern, Veilchen und Wild. Am Gaumen zeigt er sich vollmundig, konzentriert und zugleich wunderbar ausgewogen. Die Tannine sind besonders gelungen – weich und geschmeidig – mit einem großartigen Abgang. Bereits jetzt sehr schön zu trinken und mit gutem Reifepotenzial für 8–10 Jahre.
 
Jane Anson bewertet den L´Aventure Optimus 2022 Paso Robles wie folgt:94 Punkte im Juli 2025:

Ein köstlicher, saftiger, fruchtbetonter Wein mit einer Fülle von Schokolade und Lakritze, begleitet von geschmeidigen Tanninen. Der Alkoholgehalt ist niedriger als in den vergangenen Jahren – trotz des heißen Jahrgangs –, doch bleibt es ein typischer kalifornischer „Hug“. Die Erträge waren gering, etwa 30 % unter dem Durchschnitt. Die Rebfläche in Paso Robles beträgt inzwischen 32 Hektar (zuvor 25 Hektar). Chloe Asseo ist die Direktorin, Stephan Asseo Eigentümer und Winzer – beides im Willow-Creek-Distrikt von Paso Robles.
 
Das Decantermagazin bewertet den L´Aventure Optimus 2022 Paso Robles wie folgt: 94 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Schwarze Oliventapenade in der Nase, recht würzig mit Aromen dunkler schwarzer Früchte, dazu etwas Vanille und Schokolade. Am Gaumen geschmeidig und seidig mit überraschend hoher Säure, die man nach dem Duft so nicht erwarten würde. Lebendig und klar, mit einer mundwässernden, fast zungenkratzenden Frische und einem langen Abgang nach säuerlichen Erdbeeren und nassen Steinen. Die beißende Säure bringt jede Menge Minze und Mineralität mit sich. Mundwässernd, aber nicht übertrieben – das Finish wirkt etwas knapp, was wohl eher auf die Spannung als auf mangelnde Länge zurückzuführen ist. Kühlere Stilistik, definitiv nicht marmeladig – konzentriert, aber mit frischem Fruchtcharakter sowie ausgeprägter Säure und Mineralität. Sauber und fokussiert. Etwas sehr Trinkfreudiges. Ausbau über 18 Monate; 81 % in einjährigem französischen Holz, 19 % in neuem Holz, malolaktische Gärung in Fässern.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" bewertet den Wein im Juli 2025 mit 94 Punkten: Paso Robles, Willow Creek District; 66 % Syrah, 26 % Cabernet Sauvignon, 9 % Petit Verdot; 36 % in einjährigem Holz ausgebaut; 14,6 % Alkohol; verkostet mit Swann Dufeu von L’Aventure bei CVBG; 1998 war der erste Jahrgang, seit 2008 stammt das gesamte Lesegut aus eigenen Weinbergen. Aromatisch ist der Wein klar von der Syrah geprägt: pur, präzise, fast „pixelliert“, mit einer angenehm klaren Frische in der Himbeer- und Loganbeerenfrucht. Zerstoßener schwarzer Pfeffer. Ziemlich lebhaft und zugleich elegant. Frisch, saftig und sehr ausdrucksstark. Mit zunehmender Luft zeigt sich der Einfluss der Bordeaux-Rebsorten immer deutlicher. Anfangs rund, üppig und kristallklar, dann setzen körnige, griffige Tannine ein. Im Abgang minzig und zunehmend kräuterwürzig, saftig und animierend. Ganz am Ende ein Hauch von Trockenheit. Ein beeindruckendes Ergebnis.

 

67,00 EUR
89,33 EUR pro l
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Peter Michael Au Paradis 2022 Napa Valley
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Im Herzen des berühmten roten Bodens des Oakville AVA im Napa Valley liegt 'Au Paradis' – genau dort, wo der Name übersetzt „Im Himmel“ bedeutet. Auf den sanft abfallenden Hügeln an der Ostseite des Tals, auf einem erhöhten Plateau, entwickeln sich die Bordeaux-Rebsorten zu einem klassischen Stil mit seidigen Tanninen und tiefen roten Früchten. Auf einer Höhe von 500 bis 600 Fuß blicken 26 Hektar mit Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot auf das Tal hinab und hinüber zu den Mayacamas Mountains. Die Hanglage bietet ideale Sonneneinstrahlung während des Tages und fördert die Entwicklung der üppigen, intensiven Früchte, die man von solch einem prachtvollen Anwesen erwarten würde.

Jahrgangsnotizen:  Die Trockenheit der Jahre 2020 und 2021 setzte sich auch 2022 fort, mit einem weiteren regenarmen Winter. Die trockeneren Böden und die warmen Temperaturen im Februar und März führten zu einem frühen Austrieb, was sich in einer frühen Blüte, Fruchtansatz und Véraison fortsetzte. Während der Blüte war das Wetter relativ stabil, und die Erträge lagen nur leicht unter dem Durchschnitt, hauptsächlich aufgrund kleinerer Beeren und Trauben. Insgesamt war der Sommer kühler als 2021, doch ein anhaltendes Hitzeereignis Anfang September verkürzte das Erntefenster erheblich – die Lese war innerhalb von acht Tagen abgeschlossen und endete am 17. September.
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Peter Michael Au Paradis 2022 Napa ValleyErin Brooks bewertet den Wein im März 2025:

Der 2022 Cabernet Sauvignon Au Paradis enthält 21 % Cabernet Franc und 2 % Merlot. Er zeigt außergewöhnliche, einladende Aromen von Blaubeere, Schwarzkirsche, Wacholder, Thymian, Veilchen und dunkler Schokolade. Am Gaumen ist er ebenso ausdrucksstark, bietet Kraft und Konzentration, ohne an Eleganz einzubüßen. Seine von Graphit und floralen Noten geprägten Aromen werden von luxuriös pudrigen Tanninen und lebendiger Säure getragen. Das Finale ist sehr lang und vielschichtig. Insgesamt wurden 1.642 Kisten produziert, die Veröffentlichung ist für September 2025 geplant.

 
Jane Anson bewertet den Peter Michael Au Paradis 2022 Napa Valley wie folgt:95 Punkte im Juli 2025:

Tief rubinrot, zeigt dieser Wein Kraft und Konzentration mit schöner dunkler Würze. Etwas fleischiger und mit weicheren Tanninen als der Pavots, dazu Gewürzpflaume, Sandelholz und Zeder, bitterer schwarzer Schokolade und ein üppiges Mundgefühl. Ein Hauch von Wärme im Abgang. 60 % neues Eichenholz für den Ausbau, 100 % entrappt, 610 m Höhenlage. Morgan Maureze ist der leitende Kellermeister.

 
Das Decantermagazin bewertet den Peter Michael Au Paradis 2022 Napa Valley wie folgt: 95 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Intensiv duftende und parfümierte blaue Früchte in der Nase, frisch und duftig. Tabak, getrocknete Kräuter, schwarze Johannisbeeren, Pflaumen und schwarze Kirschen. Sehr floral, aber auch mit herzhaften erdigen Tönen sowie Tabak und Zeder. Fleischig und fast kaubar, mundfüllend, aber auf zarte Weise – die Tannine greifen sanft. Die kühle Blaufruchtigkeit und der Graphitaspekt gefallen, ebenso wie Lakritz, Anis und Nelke. Weit und großzügig im Mund, aber dennoch leicht, elegant und geschliffen. Komplexe Aromen und schöne Schichtungen – es mangelt nicht an Geschmack, und die Tannine sind herrlich, doch am Ende dringen Alkoholwärme und Würze durch, was das Genusserlebnis etwas einengt. Ausbau über 18 Monate, 60 % neues Eichenholz. Gelesen innerhalb von acht Tagen vom 10. bis 17. September.

 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 96 Punkte und schreibt:

So gehoben, leicht und luftig, dass er fast der Schwerkraft zu trotzen scheint. Aromatisch einfach herrlich, mit Lavendel- und Rosmarinnoten sowie einem dezenten Hauch von Veilchen. Walnuss. Ein Hauch von Schlehe und Zwetschge. Blaubeere. Brombeere. Hier verbinden sich Anmut und Kraft, doch alles bleibt in Balance. Kühn und großzügig am Gaumen, ohne je schwer zu wirken – eher mit einer fast vertikalen Ausrichtung, sodass er fast die Form eines Lutschbonbons annimmt. Die Zedernholznoten im Mittelgaumen sind jetzt schon göttlich, und die Textur ist unglaublich. Der Abgang erinnert an violette Blüten, überzogen mit dunkler Schokolade
249,90 EUR
333,20 EUR pro l
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Peter Michael Les Pavots 2022  Sonoma County
95
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An den Hängen des Mount Saint Helena im Knights Valley angebaut, zeigen die unverwechselbaren Aromen und Geschmacksnoten unserer eigens kreierten Mischung aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot deutlich ihre Herkunft von den Hügeln. Felsige, rhyolitische Böden, die durch vulkanische Aktivitäten vor Jahrtausenden entstanden sind, tragen zu einer mineralischen Reichhaltigkeit bei und verleihen dem Wein zusätzliche Komplexität. Die roten Les Pavots-Parzellen erstrecken sich über 46 Hektar und steigen bis auf eine Höhe von fast 1.400 Fuß an. Merlot und Cabernet Franc wachsen auf den kühlen oberen Hängen, während Cabernet Sauvignon und Petit Verdot darunter gedeihen.

Der Jahrgang 2022: Die Kombination aus Dürrebedingungen und milden Wintertemperaturen führte im Frühjahr 2022 zu einem frühen Austrieb. Die anschließende Blütezeit begann ebenfalls früh und verlief unter wechselhaften Wetterbedingungen, was zu einer geringeren Fruchtansetzung und auffallend kleinen Trauben führte. Ein gemäßigter Juli wurde von mehreren Hitzeperioden im August abgelöst, gefolgt von rekordhohen Temperaturen Anfang September. Nach der Hitze setzte leichter Regen ein, gefolgt von kühleren Temperaturen in der zweiten Septemberhälfte und im Oktober. Die Lese begann etwas früher als üblich, endete jedoch wie gewohnt Mitte Oktober.

Verkostungsnotizen des Weinguts: Der tief rubinrote 2022er „Les Pavots“ zeigt ein expressives Bouquet von schwarzer Johannisbeere, reifer dunkler Kirsche, Brombeere und Heidelbeerkompott mit Anklängen von schwarzen Oliven, Zartbitterschokolade, Garrigue, getrockneten Rosenblättern und Veilchen. Der feinfühlige, seidige Einstieg führt zu einem üppigen, weit gefassten Mittelgaumen mit mundfüllenden, sehr fein körnigen Tanninen, Nuancen von Schwarztee und Gewürznelken. Der lang anhaltende, geschmeidige Abgang rundet das Ganze harmonisch ab. Der 2022er „Les Pavots“ vereint Kraft und Eleganz und wird über viele Jahre hinweg Freude bereiten – mit einem ausgezeichneten Alterungspotenzial für Jahrzehnte.

 
95 Puntke vom Wine Advocate für den Peter Michael Les Pavots 2022 Sonoma CountyErin Brooks schreibt im März 2025: Der 2022er Les Pavots ist eine Cuvée aus 63 % Cabernet Sauvignon, 23 % Cabernet Franc, 8 % Merlot und 6 % Petit Verdot, gelesen zwischen dem 12. September und dem 14. Oktober. Er zeigt reine, vielschichtige Aromen von Heidelbeere, schwarzer Johannisbeere, Veilchen, Jod, Schokolade und Thymian. Am Gaumen ist er vollmundig, konzentriert und mineralisch geprägt, seine dunklen Aromen durchzogen von Graphitnoten. Kräftige, körnige Tannine und eine saftige Säurestruktur verleihen ihm Rückgrat, der Abgang ist lang und floral. Er wird von einigen Jahren Reifezeit im Keller profitieren. Insgesamt wurden 2.397 Kisten produziert; die Veröffentlichung ist für April 2025 geplant

 
Antonino Galloni schreibt im Januar 2025:95 Punkte vom Vinous-Team für den Peter Michael Les Pavots 2022 Sonoma County 

Der 2022 Cabernet Sauvignon Les Pavots ist ein sehr eleganter Wein. Aromatisch und lebendig, mit einer mittelgewichtigen Struktur, zeigt sich der Pavots im Jahrgang 2022 mehr von seiner feineren als kraftvollen Seite. Aromen von Orangenschale, Gewürzen, Minze, getrockneten Kräutern, Zedernholz, Pfeifentabak und Weihrauch entfalten sich im Glas. Das ist hervorragend gelungen – in einem leichteren Stil als gewöhnlich.
 
Jane Anson bewertet den Peter Michael Les Pavots 2022 Sonoma County wie folgt:94 Punkte im Juli 2025:

Intensiv und präzise geformt, voller intensiv duftender getrockneter Kräuter, Garrigue, Cassis, Oliventapenade – würzig und lebendig. Ein Hauch von Trockenfrüchten im Abgang, Feigen und Pflaumen, was die Hitze des Jahrgangs widerspiegelt. Einer der ertragsärmsten Jahrgänge seit Jahrzehnten. Die Lese dauerte bis Mitte Oktober. Ausbau in 70 % neuem Eichenholz. Morgan Maureze ist seit 2019 leitender Kellermeister bei Peter Michael.
 
Das Decantermagazin bewertet den Peter Michael Les Pavots 2022 Sonoma County wie folgt: 94 Punkte von Georgina Hindle im Juli 2025:

Reifer und intensiver Schwarze-Johannisbeerduft mit Noten von Zedernholz und Tabak sowie Gewürznelke und Garrigue-Kräutern. Sehr aromatisch. Geschmeidig und schlank, mit recht hoher Säure, die dem Wein Biss und Struktur verleiht. Ziemlich straff und gespannt, eindeutig kraftvoll mit einer unterschwelligen Wärme und Würze. Endet griffig und steinig. Die hohe Säure wirkt mundwässernd, aber der Wein ist weder schwer noch überreif – definitiv eher schlank und fokussiert. Die Spannung zieht sich von Anfang bis Ende durch, ohne sich auszubreiten, sondern bleibt geradlinig im Kern. Der Alkohol ist in der Straffheit und leichten Wärme im Abgang spürbar, aber die Frucht wirkt nicht übermäßig marmeladig. Beibehaltung einer luftigen, eleganten Leichtigkeit. Die Raffinesse gefällt – die Frucht wirkt klar, auch wenn der Wein momentan noch nicht sehr zugänglich ist. Die Struktur ist jedoch beeindruckend – sehr edel. Selbstbewusst und langanhaltend. Ausbau über 18 Monate, 70 % neues Holz. 6 % Petit Verdot vervollständigen die Cuvée.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" vergibt 97 Punkte im Juli 2025:

(Knights Valley AVA, Sonoma County; 63 % Cabernet Sauvignon; 23 % Cabernet Franc; 8 % Merlot; 6 % Petit Verdot – alle von vulkanischen Böden an den Hängen des Mount St. Helena; 18 Monate Ausbau in etwa 70 % neuen französischen Eichenfässern; 15,9 % Alkohol; verkostet mit Robert Fiore, dem Kellermeister seit 2020, per Zoom während der CVBG-Pressetour; erstmals produziert 1988). Kleine Trauben und niedrige Erträge. Aromatisch zu Beginn ganz leicht oxidativ, was sich aber schnell legt. Eine schöne Zedernnote sammelt sich um die dunklen, steinigen und beerigen Fruchtaromen – Schlehen, Heidelbeeren, Brombeeren und ein wenig schwarze Kirsche. Graphit. Flieder. Veilchen. Sanft, elegant, fein, subtil und ziemlich zart. Fleischig und kühl im Kern. Ein, zwei Umdrehungen aus der weißen Pfeffermühle. Frische Bergkräuter, sogar ein kleines Zweiglein Rosmarin und Heidekraut. Auch saftig. Sogar ausgesprochen saftig. Wird mit der Zeit im Glas immer kristalliner und anmutiger. Saftig. Erhaben. Vielschichtig. Breit und ziemlich großzügig, aber sehr „schwebend“. Der Alkohol ist spürbar, aber die luftige Eleganz dieses Weins ist außergewöhnlich, ebenso wie die Üppigkeit des Mittelgaumens. Lakritz und salzige Mineralität sammeln sich im Abgang. Für mich nicht ganz auf dem Niveau des 2021, aber dennoch tief beeindruckend. Ein Wein, der sich im Glas wunderbar entwickelt und enorm von Belüftung profitiert.
 
249,90 EUR
333,20 EUR pro l
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Telmo Rodriguez 2022 Matallana Ribera del Duero
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 BIO 
Präzision, Frische und eine geschmeidige Textur

Seit 1998 schätzen Telmo Rodriguez und Pablo Eguzkiza die Weinregion Ribera del Duero auf eine andere Art und Weise. Vom nördlichen Sotillo de la Ribera mit seinen kalkhaltigen Hängen bis zu den rötlichen Bergen von Pardilla im Süden haben sie fünf Dörfer mit unterschiedlichen Böden und Landschaften ausgewählt. Sie sind überzeugt, dass sie durch die Kombination ihrer besten Elemente einen einzigartigen Ribera del Duero-Wein kreieren können. Sie haben die jahrhundertealte Methode der Pflanzdichte eingeführt, alle seltenen Sorten aus ihren alten Weinbergen veredelt und die Reben wie früher als Buschreben bewirtschaftet. Das Ergebnis ist eine vielfältige Sammlung kleiner Betriebe, die die Möglichkeit bieten, einen unverwechselbaren Ribera del Duero-Wein mit all seinen authentischen Eigenschaften zu produzieren. Heute besitzt Matallana elf Weinberge mit insgesamt 21,5 ha, verteilt auf fünf Dörfer (Sotillo de la Ribera, Roa, Fuentecén, Fuentemolinos und Pardilla).

Der Jahrgang 2022: Der Jahrgang 2022 war geprägt von geringen Niederschlägen und ungewöhnlich hohen Temperaturen, die vom Winter bis zum Ende der Vegetationsperiode anhielten. Obwohl das Frühjahr etwas günstiger war und einen gesunden und gleichmäßigen Austrieb ermöglichte, beschleunigte eine Hitzewelle im Mai das Rebwachstum und führte zu einer früheren Blüte und Fruchtbildung.
Der Sommer setzte sich mit hohen Temperaturen und sehr geringen Niederschlägen fort, was zu einer insgesamt früheren Entwicklung der wichtigsten phänologischen Stadien im Vergleich zum historischen Durchschnitt führte. Es wurden signifikante Unterschiede in der Reifung zwischen den Parzellen beobachtet, die von Faktoren wie Höhenlage, Bodenart und Rebalter beeinflusst wurden.

Matallana 2022 erreicht eine perfekte Balance zwischen der Reife der Ernte und der für einen anspruchsvollen Jahrgang charakteristischen Spannung. Sein aromatisches Profil ist raffiniert und ausdrucksstark, mit reichlich Frucht, die rote Kirsche hervorhebt, neben subtilen würzigen Noten von Muskatnuss und weißem Pfeffer. Am Gaumen zeigt er Präzision, Frische und eine geschmeidige Textur, mit einem herzhaften, leicht salzigen Abgang, der Länge und Tiefe verleiht. Die Frucht präsentiert sich klar und präzise, ​​so dass die tieferen Schichten eine zurückhaltende Weinbereitung offenbaren, die den Charakter des Weinbergs respektiert.
 
 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Telmo Rodriguez 2022 Matallana Ribera del DueroLuis Gutierrez gibt dem Telmo Rodriguez 2022 Matallana Ribera del Duero 96 Punkte (Juni 2025):

Die aktuelle Abfüllung aus Ribera del Duero ist der Matallana 2022, der einzige Wein, den sie in dieser Appellation produzieren. Er ist eine Mischung aus Ursprüngen und Böden von fünf verschiedenen Dörfern – Sotillo de la Ribera, Roa, Fuentecén, Fuentemolinos und Pardilla. Er wurde in Eichen- und Edelstahltanks vergoren und reifte 14 Monate in französischen Eichenfässern unterschiedlichen Alters. Es ist ein seriöser und traditioneller Ribera, mit Kraft, der Konzentration des Jahres und der eleganten Rustikalität der Zone. Aber er fühlt sich nicht wie ein Wein aus einem warmen Jahrgang an, und ES WAR warm, extrem warm. Die Ernte begann acht Tage früher als 2021, was auf ein wärmeres Jahr hindeutet. Die Trauben – eine Feldmischung auf Tempranillo-Basis, die auch etwas Garnacha, Bobal und Albillo enthält – lieferten einen Wein mit 14,5 % Alkohol, einem pH-Wert von 3,72 und 4,34 Gramm Säure. Er ist seriös, harmonisch und sehr ausgewogen, mit feinkörnigen Tanninen. Er ist ein Triumph über die widrigen Bedingungen des Jahres. 23.883 Flaschen produziert. Die Abfüllung erfolgte im Mai 2024.
 
96 Sucklingpunkte für den Telmo Rodriguez 2022 Matallana Ribera del DueroJames Suckling bewertet den Wein im September 2025 wie folgt:

Dunkle Frucht und subtile Schokoladennoten prägen diesen Ribera del Duero, der sich mit vielschichtigen Aromen von Brombeeren, Pfeffer und Graphit öffnet. Am Gaumen zeigt er sich vollmundig und ausgewogen, mit fein gezeichneten, staubigen, aber eleganten Tanninen, die die samtige Frucht umrahmen, ohne sie zu überdecken. Breit in der Struktur, dabei dennoch präzise und spannungsvoll. Eine beeindruckende Leistung in einem der wärmsten und trockensten Jahrgänge der jüngeren Vergangenheit. Bereits jetzt trinkbar, aber am besten ab 2027.
 
Jane Anson bewertet den Telmo Rodriguez 2022 Matallana Ribera del Duero  wie folgt:97 Punkte von Jane Anson im Juli 2025

Noch etwas zurückhaltend in diesem frühen Stadium, aber man spürt bereits die Kraft und Struktur der Tannine, die das Gesamtbild fest zusammenhalten. Ein Eindruck von Präzision und sorgfältig geformter Architektur durchzieht den Wein – konzentriert, aber mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Energie und Kraft verbinden sich mit dunklen, schwarzen Früchten – außergewöhnliche Qualität. Die Trauben stammen von 21,5 Hektar Rebfläche, verteilt auf elf Weinberge. Die Weinbereitung erfolgt durch Telmo Rodriguez und Pablo Eguzkiza. Die Lese fand vom 22. September bis zum 6. Oktober statt – nach einer außergewöhnlich trockenen Saison. Vergoren wurde mit natürlichen Hefen in großen Holzfässern und Edelstahltanks.

 
97 Punkte von Colin Hay | The Drink Business (August 2025):

(Ribera Del Duero DO; aus einer Mischung von Tinto Fino, Navarro, Valenciano, Albillo und anderen Sorten aus den besten Lagen in Sotillo de la Ribera, Roas, Fuentecén, Fuentemolinos und Pardilla; in Eichenfässern und -tanks mit einheimischen Hefen vergoren; 14 Monate in französischen Eichenfässern gereift; 14,5 % Alkohol). Aromatisch zunächst viel verschlossener als Dolio. Introvertiert. Sehr weich und sanft mit einer unglaublich sinnlichen und pixeligen Himbeer- und Loganbeerenfrucht; ein wenig Maulbeere und Brombeere mit Belüftung im Mund. Prall, gehaltvoll und vor allem kugelförmig im Mund. Die weichen Tannine streicheln den Gaumen bis zum fernen Horizont. Herrlich.
69,00 EUR
92,00 EUR pro l
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Inglenook Rubicon 2013 Napa Valley Rutherford
97
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Weinschreibung:
Der Inglenook Rubicon 2013 Napa Valley ist das Flagschiff der Inglenook'schen Cabernets. Im Glas, typisch Cabernet, von einem dunklen Rubin- bis Purpurrot, zeigt sich die Nase mit Aromen von Cassis, Minze, Milchschokolade, Mandel und leichten Röstnoten. Im Mund eine volle Konzentration an dunklen Früchten, von Kirsche über Brombeere bis Cassis, teilweise leicht marmeladig. Diese Fülle wird gepaart mit griffigen Tanninen, die dem Wein sein Potential verleihen und sich mit der Zeit geschmeidig entwickeln, elegant, mit langem Finish, jetzt schon toll zu trinken!

Rubicon, ein Weltklasse-Wein von Inglenook Inglenook, 1879 von Gustave Niebaum gegründet, bleibt das Kronjuwel des Napa Valley unter der Führung der Coppola-Familie.
Das Anwesen wurde in den 1970er Jahren von Francis Ford Coppola erworben, und der Wein wird von Philippe Bascaules, Generaldirektor des Château Margaux, hergestellt. Die Produktion von Rubicon, Inglenooks erstklassigem Rotwein, begann 1978 und stellte das Erbe des Weinguts, Weltklasse-Weine zu produzieren, wieder her. Rubicon ist eine elegante Cuvée aus den besten Weinbergsparzellen und zeigt das höchste Potenzial sowohl des Anwesens als auch des Jahrgangs. Unter der Leitung von Philippe Bascaules, Inglenooks Direktor für Weinbau, nimmt Rubicon stolz seinen Platz neben weitaus älteren, verehrten Jahrgängen von Inglenook in den Sammlerkellern weltweit ein.

VORVERKAUF / AUSLIEFERUNG nach ABSPRACHE
 

97 Sucklingpunkte für den Inglenook Rubicon 2013 Napa Valley RutherfordJames Suckling zum Inglenook Rubicon 2013 im Mai. 2016

Die Klarheit und Präzision dieses Weins sind phänomenal, mit Aromen von schwarzen Johannisbeeren, floralen Noten, Blaubeeren und Orangenschale. Komplex und subtil, mit Anmut und Würde. Vollmundig, mit ultra-polierten und raffinierten Tanninen sowie einer lebendigen Säure. Der Wein braucht drei bis vier Jahre, um sich am Gaumen vollständig zu öffnen, aber er zeigt bereits jetzt eine schmeichelnde Qualität.
 

97 Punkte vom Vinous-Team für den Inglenook Rubicon 2013 Napa Valley RutherfordVinous im Dezember 2016:

Der 2013 Cabernet Sauvignon Rubicon stammt aus dem hinteren Teil des Weinguts, das an den Ausläufern der Mayacamas Mountains liegt. Hier sind die Weine dicht, kraftvoll und strukturiert. Genau das zeigt sich im Jahrgang 2013. Schichten von dunklen Früchten bauen sich zu einem Crescendo von Aromen, Geschmacksnoten und Texturen auf, die mit Anklängen von Mokka, Espresso, Kies und dunklen Gewürzen durchzogen sind. Das neue Holz, das anfangs sehr dominant war, beginnt sich zu integrieren und lässt die Frucht stärker hervortreten als in der Vergangenheit. Dies ist eine herausragende Darbietung für den Rubicon 2013.
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Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa Valley
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Nächste Runde für den Kultwein aus Oakville

Opus One wurde von Baron Philippe de Rothschild, dem legendären Besitzer von Château Mouton Rothschild, und dem bekannten Winzer Robert Mondavi aus dem Napa Valley gegründet. Durch die Verbindung der großen Weinbautraditionen und Innovationen beider Familien war es das Ziel der Gründer, einen außergewöhnlichen Wein im Herzen des Napa Valley zu schaffen. Opus One entstand, wie jedes große Werk, aus Leidenschaft. Opus One hat sich der kompromisslosen Qualität verschrieben und verfolgt das Ziel, diese Vision und den leidenschaftlichen Geist für kommende Generationen zum Ausdruck zu bringen.

Der Jahrgang 2022Nach frühwinterlichen Regenfällen, die 12 Zoll mehr Niederschlag brachten als im Vorjahr, verliefen die späten Wintermonate ungewöhnlich trocken. Das späte Frühjahr zeigte sich wettertechnisch turbulent, beeinträchtigte jedoch weder die Blüte noch den Fruchtansatz. Die extremen Temperaturen während der Lese verlangten ein sensibles Vorgehen unseres erfahrenen Weinbergsteams. Vorausschauende Maßnahmen wurden ergriffen: Reifes Lesegut wurde rechtzeitig eingebracht, und eine gezielte Bewässerung erfolgte je nach Bedarf der Reben. Das Ergebnis war beeindruckend – mit großartigen Aromen und außergewöhnlicher Frische. Die Lese begann am 24. August und wurde am 26. September abgeschlossen.
 
Colin Hay vom "The Drinks Business" bewertet den Wein mit 99 von 100 Punkten. "Ein Wein, der bereits seit 2004 auf der Place de Bordeaux vertreten ist. So gehoben, leicht und luftig, dass er fast der Schwerkraft zu trotzen scheint. Aromatisch einfach herrlich, mit Noten von Lavendel und Rosmarin sowie einem subtilen Hauch von Veilchen. Walnuss. Ein Hauch von Schlehe und Zwetschge. Heidelbeere. Brombeere. Hier vereinen sich Anmut und Kraft, doch alles bleibt im Gleichgewicht. Kräftig und üppig am Gaumen, ohne je schwer zu wirken, fast mit einer vertikalen Dimension, die an die Form eines Lutschbonbons erinnert. Die Zedernholznoten im Mittelgaumen sind jetzt schon göttlich, und die Textur ist schlichtweg unglaublich. Der Abgang endet auf dunkler Schokolade, die mit Veilchen überzogen ist. Et in Arcadia ego!
 
96 Sucklingpunkte für den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa ValleyGroßzügig, mit würzigen Aromen reifer Schwarzer Johannisbeeren und frischer Schwarzkirschen, begleitet von einer sanften Textur und einem leichten Tanninbiss. Die Struktur ist solide und noch etwas straff – typisch für einen jungen Cabernet-Sauvignon-basierten Rotwein mit bewährtem Lagerpotenzial. Zeigt Noten von Graphit und Bleistiftabrieb, etwas Kakao und Espresso. Vollmundig. Die würzige, getoastete Eiche ist derzeit deutlich präsent. Am besten ab 2028 genießen.


 
92 Punkte vom Vinous-Team für den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa Valley
Der 2022er Opus One ist ein weicher, vergleichsweise zugänglicher Wein aus einem äußerst herausfordernden Jahrgang, in dem das Weingut sich dazu entschied, während der Hitzewelle durchgehend zu lesen. Der 2022er zeigt durchgehend eine großartige Frische. Aktuell sind die Tannine jedoch ziemlich schneidend in ihrer Intensität, weshalb es spannend sein wird zu beobachten, wie sich der Wein letztlich entwickelt. In diesem Stadium wirkt der 2022er in seinen Konturen noch etwas kantig.

 
Das Decantermagazin bewertet den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa Valley wie folgt: 96 Punkte. Jonathan Cristaldi zum Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa Valley:  Der 2022er Opus One ist eine Cuvée aus 86 % Cabernet Sauvignon, 8 % Petit Verdot, 4 % Merlot, 1 % Cabernet Franc und 1 % Malbec. Kellermeister Michael Silacci erklärte, dass dieser Jahrgang den frühesten Erntebeginn in der Geschichte von Opus One markierte – sie startete bereits am 5. September. „Ich sah eine Hitzewelle wie ein Tsunami auf uns zukommen und sagte: Wir lesen jetzt“, so Silacci. Er fügte hinzu, dass ihn der Eiltempo der Lese an eine Zeile aus dem Song „Umbrella“ von Jay-Z und Rihanna erinnerte: „We fly higher than the weather, in G5’s or better… in anticipation…” Angesichts der Hitzekuppel, die sich über das Napa Valley legte, war dies wohl eine kluge Entscheidung. Im Glas zeigt sich der Wein in tiefem Rubinrot mit purpur-tawnyfarbenem Rand. Die Nase ist hoch aromatisch mit Noten von Cassis und Graphit sowie rotbeerigen Aromen mit einem Hauch Zimt, ergänzt durch holzig-würzige Anklänge von frisch geschnittenen Rosenstielen, ausbalanciert durch frische Rosenblätter und dunkle Schokolade. Am Gaumen präsentiert sich der Wein cremig mit einer etwas seidigeren, fast samtigen Textur als der 2021er und einem Hauch mehr Fruchtsüße in den Beeren, die durch die strukturelle Integrität der Tannine ausgeglichen wird. Das Finale ist süßlich-blumig mit einer anhaltenden salzig-mineralischen Note. Beim Öffnen im Glas zeigt sich eine beeindruckende Frische und Strahlkraft.
 
94 Punkte von Jeb Dunnuck für den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa ValleyDer Opus One 2022 zeigt den sonnigen, duftigen Stil des Jahrgangs. Schwarze Himbeeren, geräucherter Tabak, Weihrauch und würzige Holznoten prägen das Bukett. Am Gaumen präsentiert er sich mit mittel- bis vollmundiger Fülle, geschmeidigem, vielschichtigem Mundgefühl, samtigen Tanninen und einem großartigen Abgang. Aus zahlreichen Rückverkostungen weiß ich, dass dieser Wein sich über zwei Jahrzehnte hinweg elegant entwickeln wird.

 

92 Punkte vom Wine Spectator für den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa ValleyZeigt ein leichteres, frischeres Profil als viele andere in diesem Jahrgang, mit einer Mischung aus roten Johannisbeeren, Damson-Pflaumen und Kirschcoulis, durchzogen von würzigen, tabakartigen und rosigen Noten. Ein Hauch von Zedernholz zieht sich durch das Finale, mit einem Anflug von Eisen am Ende. Geht einen zurückhaltenden Weg und entgeht damit den meisten Fallstricken dieses extremen Jahrgangs. Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Merlot, Cabernet Franc und Malbec. Am besten zu genießen zwischen 2027 und 2037. Zweimal verkostet, mit übereinstimmenden Notizen. 24.200 Kisten produziert.

 
Jane Anson bewertet den Opus One 2022 Rothschild & Mondavi Napa Valley  wie folgt:96 Punkte

Rauchig, duftend und kraftvoll, zeigt dieser Wein eine klare Intensität mit fein strukturierten Tanninen. Mit etwas Geduld öffnet sich der Körper des Weins und offenbart kalkige Tannine, zerstoßene Rosenblätter und Veilchen – beeindruckend fein in der Aromatik, trotz der Hitze dieses Jahrgangs. Großartig gemacht, einmal mehr ein Beweis dafür, dass Opus One genau weiß, wann es geboten ist, das Tempo zu drosseln und sich der Eleganz zuzuwenden. Die Lese begann außergewöhnlich früh, bereits am 24. August mit dem Merlot, als Reaktion auf die Vorhersage einer bevorstehenden Hitzewelle. Michael Silacci, Direktor.

323,00 EUR
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Overtur 2021 - Opus One Winery
Overture 2021 markiert einen Meilenstein, da Overture, der Zweitwein von Opus One, ab diesem Jahrgang nun mit Jahrgangsangabe versehen wird. Der Stil des Weins behält dennoch sein unverwechselbares Wesen bei. Overture ist eine andere Ausdrucksform des außergewöhnlichen Terroirs von Opus One und zeichnet sich durch eine geschmeidige Struktur und seidige Textur aus.

Das Projekt: 1993 schuf Opus One in der Tradition der großen Bordeaux-Weingüter einen feinen Zweitwein namens Overture. Jeder Hektar des Weinbergs wird mit der für die Herstellung des Opus One erforderlichen Liebe zum Detail und mit einzigartiger Konzentration bewirtschaftet. Diese Sorgfalt setzt sich auch im Verschnittprozess fort, und bestimmte Parzellen werden nicht in den endgültigen Opus One-Verschnitt aufgenommen. Wenn diese Partien jedoch eine zusätzliche Zeit im Fass erhalten, zusammen mit der zusätzlichen Flexibilität des Verschnitts mehrerer Jahrgänge, erreicht der endgültige Wein eine bemerkenswerte Eleganz und Komplexität.

Die Rebsorten: Alle fünf Bordeaux-Rebsorten bilden den endgültigen Verschnitt; und obwohl Cabernet Sauvignon vorherrscht, wird sich die Rebsortenzusammensetzung von Overture stets auf der Grundlage der für Opus One ausgewählten Partien weiterentwickeln. Overture fängt die Essenz des Weinguts über alle Jahrgänge hinweg ein. Overture wird hauptsächlich in neuen französischen Eichenfässern und zu einem kleinen Teil in ein- und zweijährigen französischen Eichenfässern ausgebaut.

Verkostungsnotizen: Die Weinberge erlebten trockene Bedingungen mit dem zweiniedrigsten Niederschlag in der Geschichte von Opus One. Das Team nutzte die Trockenheit, um frühzeitig zu kultivieren und so die Konkurrenz um das begrenzte Wasser zu vermeiden. Kühlere Temperaturen und Regenfälle Ende März kamen rechtzeitig für einen verzögerten Austrieb am 7. April. Wärmeres Wetter im April und Mai ermöglichte ideales Triebwachstum; die Blüte begann am 31. August und war 24 Tage später abgeschlossen.

Overture 2021, die erste jahrgangsdatierten Abfüllung, bietet frische Aromen von Pflaume, Brombeere und Kirsche, ergänzt durch Noten von getrockneten Rosenblättern, Waldboden und Mineralität. Am Gaumen zeigt sich der Wein saftig mit Aromen von schwarzer Johannisbeere, Blaubeere und Walderdbeeren. Der Wein besticht durch eine samtige Textur mit feinen, pudrigen Tanninen. Subtile Noten von Kaffee und dunkler Schokolade runden den langen Abgang mit gut integrierter Säure ab.


Aktuell liegen noch keine Kritikerbewertungen vor, sobald diese erscheinen, reichen wir sie an dieser Stelle nach.

 

Vorverkauf: Auslieferung nach Absprache - Ihre erfolgreiche Bestellung vorausgesetzt.



 
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Overtur 2022 - Opus One Winery
"The Essence of Place" - Die einzigartige Verbindung zwischen einem Wein und seinem Ursprung

Das Projekt: 1993 schuf Opus One in der Tradition der großen Bordeaux-Weingüter einen feinen Zweitwein namens Overture. Jeder Hektar des Weinbergs wird mit der für die Herstellung des Opus One erforderlichen Liebe zum Detail und mit einzigartiger Konzentration bewirtschaftet. Diese Sorgfalt setzt sich auch im Verschnittprozess fort, und bestimmte Parzellen werden nicht in den endgültigen Opus One-Verschnitt aufgenommen. Wenn diese Partien jedoch eine zusätzliche Zeit im Fass erhalten, zusammen mit der zusätzlichen Flexibilität des Verschnitts mehrerer Jahrgänge, erreicht der endgültige Wein eine bemerkenswerte Eleganz und Komplexität.

Die Rebsorten: Alle fünf Bordeaux-Rebsorten bilden den endgültigen Verschnitt; und obwohl Cabernet Sauvignon vorherrscht, wird sich die Rebsortenzusammensetzung von Overture stets auf der Grundlage der für Opus One ausgewählten Partien weiterentwickeln. Overture fängt die Essenz des Weinguts über alle Jahrgänge hinweg ein. Overture wird hauptsächlich in neuen französischen Eichenfässern und zu einem kleinen Teil in ein- und zweijährigen französischen Eichenfässern ausgebaut.

Nach frühen Winterregenfällen, die 12 Zoll mehr Niederschlag brachten als im Vorjahr, verliefen die späten Wintermonate ungewöhnlich trocken. Das Wetter im späten Frühling war turbulent, hatte jedoch keinen Einfluss auf Blüte oder Fruchtansatz. Extreme Temperaturen während der Ernte stellten das erfahrene Weinbergsteam vor große Herausforderungen. Vorsorglich wurde vor der Hitzewelle reifes Lesegut geerntet und gezielt bewässert – je nach Bedarf der Reben. Das Ergebnis war erstaunlich: mit großartiger Aromatik und bemerkenswerter Frische. Die Lese begann am 24. August und wurde am 26. September abgeschlossen.

Der Overture 2022 fasziniert vom ersten Moment an. Sein aromatisches Profil verwebt eine komplexe Komposition aus heller Kirsche, frischen Waldbeeren und geschnittenen Rosenstielen, durchzogen von feinen Noten von Veilchen, gerösteten Mandeln und Anis. Am Gaumen dominieren Brombeere, Heidelbeere und Wildkirsche, begleitet von einer lebendigen Säure, die dem Wein Frische und Spannung verleiht. Der Abgang ist lang und abgerundet, mit einem Hauch von Mokka und schwarzem Tee, der die Tiefe des Weines unterstreicht. Diese Selektion ausgesuchter Parzellen aus unseren eigenen Weinbergen wird über viele Jahre hinweg mit Eleganz reifen.
 
Colin Hay vergibt 96 Punkte und schreibt im August 2025: Herrlich aromatisch und sehr offen zeigte sich der Wein bei der Verkostung im Bordeaux-Büro von Opus One. Aus einem Jahrgang mit einer sehr langen Hitzewelle stammend, wurde insbesondere der Merlot früh gelesen. Lavendel. Mehr Graphit als Zedernholz. Auch wunderbare wilde Kräuternoten sind vorhanden. Raffiniert, aber nicht unbedingt zart – eher ausdrucksstark als zurückhaltend. Ein Hauch von Walnussschale. Graphitspäne. Wilder Rosmarin und etwas Garrigue-Kräuter. In der Textur ist dieser Wein unglaublich fein, anfangs seidig und glatt, dann mit einem unerwarteten Auftrieb und einer Frische, die sich ab der Mitte des Gaumens aufbaut. Wirklich hervorragend. Sehr luftig und dennoch lang anhaltend im Abgang. Und mit so anmutigen Tanninen.
 

Aktuell liegen noch keine weiteren Kritikerbewertungen vor, sobald diese erscheinen, reichen wir sie an dieser Stelle nach.

168,95 EUR
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Cardinale 2021 Napa Valley Cabernet Sauvignon Proprietary Red Wine
97
99
100

„Wir begannen die Saison 2021 mit sehr wenig Regen, gefolgt von einem relativ milden bis gemäßigten Sommer, der sich in die Reifezeit im Herbst erstreckte. Die Dürre, zusammen mit den Nachwirkungen des Rauchs im Jahr 2020, der während der Knospenentwicklung das Sonnenlicht blockierte, führte zu sehr geringen Erträgen in der neuen Saison. Diese niedrigen Erträge reiften früh mit einer unglaublichen Konzentration und Säure. Für den Jahrgang 2021 gibt es nicht viel Wein, aber das Ergebnis ist einfach phänomenal in Bezug auf den Charakter."  - Christopher Carpenter, Winzer

"Bei Vérité streben wir danach, durch den Wein der Wahrheit des Bodens eine Stimme zu verleihen. Wir arbeiten mit einer Palette von über 40 verschiedenen Bodentypen im Sonoma County, die in den wunderschön vielfältigen Mikro-Crus der Region vorkommen. Wir haben eine tief persönliche Beziehung zu allen Aspekten unseres Handwerks durch ein intimes Verständnis der Details jedes Mikro-Crus: die Persönlichkeit der Reben, den Charakter des Blocks und die Nuancen jeder Knospe und Ranke. Dieses Verständnis haben wir, weil wir den Boden die Führung übernehmen lassen; wir hören auf das, was er zu sagen hat. Am Anfang des Prozesses mag diese Stimme leise sein, aber mit jeder sorgfältigen Entscheidung, die von der Knospenbildung bis zur Flaschenabfüllung getroffen wird, wird diese Stimme klarer. Wir setzen alles mit höchster Integrität meisterhaft zusammen, um den reinsten Ausdruck des Bodens hervorzubringen und Weine ohne Kompromisse zu kreieren."
 

97 Punkte vom Wine Advocate für denDer Cardinale 2021 ist eine Mischung aus 91 % Cabernet Sauvignon aus neun verschiedenen AVAs und 9 % Merlot vom Keyes Vineyard der Jackson Family auf dem Howell Mountain. In der Nase erscheinen Düfte von schwarzen Kirschen, Cassis, Graphit und zerstoßenem Stein, während der vollmundige Gaumen reichhaltig, großzügig, konzentriert und expansiv ist, sich dann jedoch strafft und eine klassischere Struktur annimmt, die im anhaltenden, mundwässernden Abgang staubiger wird.
100 Punkte von Jeb DunnuckDer perfekte Cabernet Sauvignon 2021 besteht aus 91 % Cabernet Sauvignon und 9 % Merlot, die alle 22 Monate in 80 % neuem französischem Eichenholz gereift sind. Ziel dieser Abfüllung ist es, Früchte aus dem gesamten Tal zu präsentieren, und es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass Winzer Chris Carpenter erfolgreich war. Der Wein beeindruckt mit außergewöhnlicher Reichhaltigkeit und Tiefe sowie Noten von Cassis, gerösteten Gewürzen, Graphit, Tabak und Espresso, mit perfekt integrierter Eiche. Der tief violett gefärbte, vollmundige Wein hat eine üppige Textur und ist makellos ausbalanciert, er kann jederzeit in den nächsten 25 Jahren oder länger getrunken werden.
 
99 Sucklingpunkte für denWunderschöne violette Früchte mit Veilchen, Graphit, Minze, zerstoßenem Stein, Kiefernnadeln, Harz und Keramik. Mittel- bis vollmundig mit ultrafeinen Tanninen, die eine seidig schöne Textur zeigen. Eine Mischung aus Stags Leap, Saint Helena, Yountville und Atlas Peak sowie allen Bergweinbergen von Cardinale. Eine Mischung aus 91 % Cabernet Sauvignon und 9 % Merlot. 3.500 Kisten wurden produziert.
416,50 EUR
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Chateau Lascombes 2020 Margaux
92-94
94-95
88-90
92-94
 

Arrivage - Der Wein ist nicht auf Lager. Die Auslieferung nach Absprache noch in 2024, 4. Quartal vornehmen.
 
92-94 Punkte vom Wine Advocate für denChateau Lascombes 2020
Die Degustationsnotiz des Wine Advocate zum Chateau Lascombes 2020 Margaux :

Deep garnet-purple in color, the 2020 Lascombes comes skipping out of the glass with bright, cheery scents of raspberry coulis, blackberry preserves and fresh blackcurrants, plus suggestions of pencil shavings, dried roses and charcuterie with a waft of bouquet garni. The medium to full-bodied palate has great tension and energy, delivering crunchy red and black fruit layers and a firm, grainy frame, finishing long with an herbal lift.

 
94-95 Suckling-Punkte für den Chateau Lascombes 2020
James Suckling schreibt zum Chateau Lascombes 2020 Margaux Folgendes:

Blackberries and spices, such as cloves and nutmeg, as well as licorice and hints of graphite. It’s full-bodied with firm, chewy tannins, yet they are polished and beautiful. Structured. Solid.

 
88-90 Punkte vom Vinous-Team für den Chateau Lascombes 2020
Das meint die Vinous-Mannschaft um Antonio Galloni zum Chateau Lascombes:

The 2020 Lascombes has a straightforward, delineated bouquet of gentle red berry fruit laced with Earl Grey and very subtle ash scents. The palate is medium-bodied with pliant tannins, fine acidity, cracked black pepper sprinkled over the black fruit and a little bluntness on the finish. I stayed with this sample for an hour to see if it would gain more flesh, but it somehow remains a little austere.

 
Vom Falstaff-Magazin mit 92-94 Punkten bewertet

Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, dezente Ockerrandaufhellung. Attraktive schwarze Waldbeerenfrucht, frische dunkle Kirschen, feine Holznuancen, kandierte Orangenzesten, etwas Nougat. Saftig, elegant, Brombeerfrucht, integrierte Tannine, frisch strukturiert, mineralischer Nachhall, verfügt über Reifepotenzial.
 
79,00 EUR
105,33 EUR pro l
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Bibi Graetz 2022 Colore
96
100
Ein Wein, der Sie in Erstaunen versetzt

So beschreibt Bibi Graetz seinen Colore 2022. "Alte Reben sind in der Lage, wirklich unglaubliche Weine mit einer unvorstellbaren Komplexität zu erzeugen. Der Duft von Blumen und schwarzen Beeren lässt Sie träumen, und der beruhigende Geschmack lässt Sie entspannen. Das perfekte Terroir zusammen mit den über 80 Jahre alten Reben sind die entscheidenden Elemente, die diesen erhabenen Wein hervorbringen."

 

96 Punkte vom Wine Advocate für den Bibi Graetz 2022 ColoreVerkostungsnotiz Monica Larner (Juli 2024):
Der Bibi Graetz 2022 Colore bezieht seine Früchte in diesem Jahrgang von nur zwei Lagen: von 60 Jahre alten Rebstöcken im Weinberg Olmo (mit einer Höhe von über 400 Metern) und 88 Jahre alten Rebstöcken in Lamole (Chianti Classico). Die Reben sind meist nach Süden ausgerichtet, aber die Höhenlage ist entscheidend. Der Testamatta hingegen stammt aus überwiegend kühlen, nach Norden ausgerichteten Lagen. Die Ergebnisse zeigen viel vertikale Kraft und scharfe Töne mit hellen Früchten, mineralischem Graphit und blauen Blüten. Bibi strebt nach Transparenz in seinen Weinen, und obwohl der Jahrgang 2022 insgesamt schwerere Fruchtaromen liefert, bietet der Wein eine schöne texturelle Leichtigkeit.
 
 
100 Sucklingpunkte für den Bibi Graetz 2022 ColoreBestnote von James Suckling (Juli 2024):

Perfekter Sangiovese, mit Kirschblüten, Kreide, Muscheln, feinem Sand und Veilchen in der Nase und am Gaumen. Mittlerer bis voller Körper mit konzentrierten und ausgeglichenen Tanninen, die wunderbar integriert und ziemlich endlos sind. Im Abgang knackig und kaubar. So viel Präsenz. Man möchte Zeit mit diesem Wein verbringen. Eine Spitzenauslese aus zwei Weinbergen, dem Olmo und einem im Chianti Classico in Lamole, 60 bzw. 88 Jahre alt. Dies ist ein Wein, der jetzt viel Freude bereitet, aber in zwei oder drei Jahren noch besser sein wird.
 
Jahrgang 2022: Im Vergleich zum vorherigen Jahrgang hatte der Jahrgang 2022 niedrigere Durchschnittstemperaturen mit viel höheren Hitzespitzen vor allem im Sommer. Dank der höheren Lagen unserer Weinberge und ihrer ständigen Windexposition gab es keine Probleme mit den Pflanzen wie Wasser- oder Hitzestress, so dass die Produktion sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht gut war. Die Reifung der Trauben dauerte länger und verlief sehr ausgewogen, so dass sehr elegante Weine mit mittlerem Säuregehalt und perfekter Ausgewogenheit entstanden sind. Die Ernte begann am 15. September und endete Mitte Oktober.

Weinbereitung und Reifung: Die Trauben für den Colore wurden von Hand in 4 Weinbergen geerntet: Lamole, Vincigliata, Olmo und Siena. Jeder Weinberg wurde in Parzellen aufgeteilt und dann geerntet, um sicherzustellen, dass alle Trauben zum perfekten Reifezeitpunkt geerntet werden. Nach der Auswahl der besten Trauben aus den Weinbergen erfolgte eine zweite Selektion in der Kellerei vor dem Abbeeren, um ein möglichst reines Endprodukt zu erhalten. In dieser Phase wurden die Sangiovese-Trauben sanft gepresst und dann in 225-Liter-Barriques mit offenem Deckel für die kleineren Parzellen der Weinberge und in 50-Liter-Fässern oder Edelstahltanks für die größeren Parzellen gelagert. Die Gärung erfolgte mit natürlichen und autochthonen Hefen, wobei in der Hochphase der Gärung bis zu drei manuelle Abstiche pro Tag durchgeführt wurden, die dann allmählich auf einen reduziert wurden, um den Tresterhut feucht zu halten. Nach der Gärung wurden die Weine in alte Barriques und 50hl-Fässer umgefüllt, wo die malolaktische Gärung stattfand. Vor der Flaschenabfüllung wurde der Wein etwa 18 Monate lang ausgebaut.

 

213,00 EUR
284,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Caiarossa 2021 IGT Toscana rosso
96
 BIO 
Das Herzstück des ersten und ältesten Weinbergs der Società Agricola.

Ein Wein von Tiefe, Leidenschaft und komplexem Charakter mit einer betörenden italienischen Eleganz.

96 Sucklingpunkte für den Caiarossa 2021 IGT Toscana rossoVerkostungsnotiz von James Suckling (Mai 2024):

Violette Färbung im Glas. Aromen von Gewürznelken, reichlich Brombeeren und getrocknetem Eukalyptus. Der Auftakt ist fest und dicht, mit einem vollen Körper und samtigen Tanninen von großer Extraktion im mittleren Gaumen und einer erfrischenden natürlichen Säure. Gute Integration der Eiche im Abgang. Potenzial für eine lange Lebensdauer, aber in ein bis zwei Jahren trinkbar.
 
Klimatische Bedingungen: Der Jahrgang 2021 war geprägt von geringen Niederschlägen und Temperaturen unter Null im Februar. Der März war trocken und die Höchsttemperaturen lagen über dem Durchschnitt, was den Austreibungsprozess beschleunigte. Der Frühling war ansonsten kühl und regnerisch mit einem Frost, der am 8. April. Glücklicherweise blieb das Wetter den ganzen August über trocken und stabil. August trocken und stabil, dank der Ankunft eines Antizyklon gegen Ende Mai. Der September war sonnig und und warm, was es uns ermöglichte, die Trauben bei voller phenolischer phenolischen Reife zu ernten, mit dem Ergebnis weicher und seidiger Tannine.

Weinherstellung: Weinlese: Die Weinlese, die vollständig von Hand durchgeführt wurde, begann mit dem Merlot am 8. September und endete am 21. September mit dem mit dem Petit Verdot.
Weinbereitung: Alle Parzellen und Rebsorten werden separat in Beton- und Holzfässern vinifiziert. Holz- und Betontanks, mit langsamer Gärung und sanfter Extraktionen.
Reifung: Nach Abschluss der malolaktischen Gärung wird der Wein der für Caiarossa ausgewählte Wein verschnitten. Dann reift er etwa 14 Monate in Barriques aus französischer Eiche.
64,50 EUR
86,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon Coonawarra
95
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Ein wunderbarer Bin 169 mit Kraft und Konzentration

Penfolds Coonawarra-Projekt: Der Wein soll einen zeitgemäßen Ansatz in der Weinherstellung widerspiegeln, der sowohl die Regionalität als auch die Reifung des Cabernet Sauvignon in feinporiger französischer Eiche betont. Ein Stil, der sofort Penfolds ist, während er gleichzeitig die kontinuierliche Suche nach Vielfalt und Stiltrennung illustriert. Ein klassisches Spiegelbild der Region und ein Zeugnis von Penfolds langjährigem Engagement für die Weinberge von Coonawarra.

Im Glas zeigt sich der Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon Coonawarra in einem tiefen Kirschrot. Die Nase ist komplex mit Aromen von Cassis und Nougat, Veilchen und Eukalyptus, Mokka und Leder. Am Gaumen dann kraftvoll, aber ausgewogen. Und ein sehr feinkörniges Tannin.

 
95 Puntke vom Wine Advocate für den Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon CoonawarraDer Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon Coonawarra im Glas von Erin Larkin (Juli 2023):

The 2021 Bin 169 Coonawarra Cabernet Sauvignon is the premium Cabernet in the range that matured in French oak (16 months, 51% new) and (70% American oak), and as a result, perhaps unsurprisingly, it is the more elegant wine of the pair on release. You get leafy cassis, raspberry, red apple skins, ferrous notes, pomegranate molasses, tobacco and some bay leaf—very pleasing. An intensely powerful wine, it's robust in its way but lithe too. 14.5% alcohol, sealed under natural cork.
 
 
96 Sucklingpunkte für den Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon CoonawarraJames Suckling wertet zurückhaltend, wenn er im Juli 2023 meint:

For the record, 2021 is exceptional across South Australia. Choosing the best wines is, at times, like pulling needles from a haystack. Crushed blackcurrants, a waft of sage, dried lavender and black olive paste are lathered across an impenetrably juicy finish that runs very long. A lick of Coonawarra menthol. Just a lick. This will age very well and I may be underscoring this today. Drinkable now, but best from 2026.
 
 
96 Punkte vom Wine Spectator für den Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon Coonawarra96 Punkte auch vom Wine Spectator:

Perfumed up front, with notes of dried violet, white pepper, luscious cream soda and milk chocolate, plus aromatics of chai tea, tarragon, toasted cedar and green olive. The tannins are dense but fine-grained, and there's an epic finish where all the flavors fit together in harmony. Drink now through 2044.
 
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 97 Punkte für den Penfolds BIN 169 2021 Cabernet Sauvignon Coonawarra97 Punkte vom Decanter (Juni 2023):

Wie der Bin 707, der aus mehreren Regionen stammt, kehrt auch der Bin 169, der nur aus Coonawarra stammt, im Jahr 2021 zurück, nachdem er ein Jahr lang ausfiel, weil die Qualität der Früchte im Jahr 2020 nicht ausreichte. Und was für eine Rückkehr ist das in diesem nahezu perfekten Jahrgang für Coonawarra, der zeigt, warum diese Region für Cabernet Sauvignon so gefeiert wird. Dieser Wein, der eher ein elegantes Spektrum an roten Früchten aufweist als die dichten, dunklen Beeren des Bin 707, ist entsprechend geschmeidig und leichtfüßig, mit exotischen Noten von Potpourri, blauer Tinte, frischem Minztee und Lakritze, die sich mit konzentrierten Boysenbeeren, Granatapfel, Zigarrenkistengewürz und festen, aber feinen Kaffeetanninen verbinden. Sehr komplex und vielschichtig mit einer willkommenen leichten Hand auf der Eiche: 16 Monate in französischen Holzfässern, 51% neu. Ein außergewöhnlicher Jahrgang, der stark von seinem Terroir zeugt und für den Preis ein guter Kauf ist.
 
Jane Anson, Inside Bordeaux, gibt im Februar 2024 96 Pubkte: "So jung, dass die Aromen noch verborgen sind, seidig, dunkle Bitterschokolade, Cassis, zerstoßene Minze und Graphit. Durch und durch köstlich, dieser Wein hat so viel Potenzial, ein absoluter Knaller, der sich langsam aufbaut und am Gaumen langsam entwickelt. Aufgrund von Waldbränden gab es im Jahr 2020 weder Bin 707 noch 169, daher ist dies der erste in zwei Jahren. 100% französische Eiche, 51% neu. Verkostung in Paris und Bordeaux in der gleichen Woche. Beide Male köstlich."

96 Punkte auch von Colin Hay, The Drink Businwess, im Januar 2024: "Ein sehr klassischer Ausdruck dieser ikonischen Penfolds-Produktion, die nun im vierten Jahr auf dem Place de Bordeaux steht und zum ersten Mal zusammen mit den 5 anderen Mitgliedern der Penfolds-Luxus & Icon"-Reihe veröffentlicht wird. Reichhaltig, intensiv dunkelbeerig und mit reichlich süßen aromatischen Gewürzen - chinesische fünf Gewürze, Nelken, Muskatnuss, ein Hauch von Vanille und eine herrliche, anmutige Zedernholz-Note dazu. Am Gaumen ist er saftig, vollmundig und üppig, aber mit einer beeindruckenden Klarheit und Präzision und mit ultrafeinkörnigen Tanninen - ein wunderschönes und sehr beeindruckendes Produkt. Ein so feiner Bin 169, wie ich ihn in Erinnerung habe. Bereits jetzt ist er ansprechend und zugänglich, aber er wird Geduld erfordern."

"Beeindruckend", meint Lisa Perrotti-Brown von The Wine Independent und gibt 95 Punkte: "Der 2021 Penfolds Bin 169 Cabernet Sauvignon wurde in amerikanischer und französischer Eiche ausgebaut. Er hat eine tiefe granatviolette Farbe und duftet nach reinen schwarzen und roten Kirschen, gefolgt von einem ernsthaften Kern aus schwarzem Johannisbeergelee, Zedernholz, Vanilleschoten und Graphit, mit einem Hauch von kandierten Veilchen. Am Gaumen ist er lebhaft und rein, mit einer festen, feinkörnigen Textur und einer erfrischenden Säure, die ihn lang und glänzend ausklingen lässt."


 
172,00 EUR
229,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds Grange 2020 BIN 95 Shiraz South Australia
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98+ Puntke vom Wine Advocate für den Penfolds Grange 2015 BIN 95 Shiraz South AustraliaVerkostungsnotiz von Joe Czwerinski vom 08. August 2019:

The nose of the 2015 Grange features the wine's characteristic lifted aromas. joined by pronounced American oak influence and bold blackberry fruit. plus hints of red meat. raspberries. asphalt and vanilla. It's dense and concentrated on the palate. full-bodied yet balanced and firm. with a rich. velvety texture and long. plush finish. Don't expect great complexity at this stage—it's much too young to show much more than the primary fruit and oak elements—but this is a Grange that should easily go three or four decades.

100 Punkte James Suckling für den Penfolds Grange 2015 BIN 95 Shiraz South AustraliaVerkostungsnotiz von James Suckling vom 06. August 2019:

Much anticipated vintage for Grange and it is a powerhouse of concentration and complexity. Aromas of orange and lemon peel to start. then graphite. blackberries. plum paste. black cherries. boundless sweet oak spice. fresh cedar. tar. mahogany. roasted coffee and chocolate - the list goes on. Such complexity. Classic Grange. offering such deep. dark intensity. The palate has immense richness and depth with a super succulent and very long. fleshy. deeply weighted array of dense. velvet-wrapped tannins that run so long. The fruit flavors sit in the blackberry. blood-plum and blueberry zone with succulent. long and assertive structure. carrying through in an utterly seamless mode. The finish is tightly wrenched. in spectacularly powerful style. locking this wine in for a very long haul. Best from 2030.


 
559,00 EUR
745,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon Coonawarra
96
98
94
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„Klassisch - geschaffen, um den anspruchsvollsten Bordeaux-Gaumen anzusprechen - Finesse und Understatement.“

Mit diesen Worten unterstreicht Chief Winemaker Peter Gago den Anspruch von Penfolds Coonawarra-Projekt, den der Jahrgang 2022 absolut erfüllt: Der Wein soll einen zeitgemäßen Ansatz in der Weinherstellung widerspiegeln, der sowohl die Regionalität als auch die Reifung des Cabernet Sauvignon in feinporiger französischer Eiche betont. Ein Stil, der sofort Penfolds ist, während er gleichzeitig die kontinuierliche Suche nach Vielfalt und Stiltrennung illustriert. Ein klassisches Spiegelbild der Region und ein Zeugnis von Penfolds langjährigem Engagement für die Weinberge von Coonawarra.

Farbe: Glänzendes Kirschrot mit dunkelmagentafarbenem Kern. Nase: Jugendlich. Anfänglich zurückhaltend. Ein aromatischer Aufschwung von Pfannenabrieb mit Thymian/Pfefferkorn/Majoran. Die Rotweine haben es in sich: vor allem rote Früchte - Preiselbeere, rote Kirsche und Granatapfel; unterstützt von roter Lakritze, Moschus/Turkish delight. Aromen von Graphit, schwarzer Olive (und Cassis?) erinnern sofort an die Sorte und den Ort. Die gut behandelte Eiche ist kaum wahrnehmbar (83% neu ?!) - die schwächste Andeutung von Sandelholz/Teakholz. Mit Luft und Zeit entfaltet sich mehr ... Gaumen: Mittelkräftig, dicht. Sehr jung - ursprünglich und frisch. Was in der Nase am meisten auffällt, findet sich auch am Gaumen wieder - rote Johannisbeere, Maulbeerblätter, Feige, fleischige Blutpflaume. Nicht unerwartet zeigen sich am Gaumen mehr verräterische Cabernet-korrekte Graphit-/Bleistiftnoten

 
96 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon CoonawarraDer Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon Coonawarra im Glas von Erin Larkin (August 2024):

Der Bin 169 ist ein Cabernet Sauvignon aus Coonawarra, der in französischer Eiche gereift ist. Der 2022 Bin 169 Coonawarra Cabernet Sauvignon ist saftig und frisch. Natürlich ist er kraftvoll strukturiert und konzentriert, aber er besitzt auch Vitalität und Details. Er ist mehr Coonawarra als alles andere, und zwar auf eine großartige, eiserne, reine Art und Weise. In Bezug auf den Kontext gefällt mir dieser Jahrgang genauso gut wie der Jahrgang 2010, den ich als den größten Bin 169 seit seiner Einführung im Jahr 2008 betrachte. Ich stelle fest, dass ich dem 2019er in der Vergangenheit eine höhere Punktzahl gegeben habe als dem 2021er; bei anderen Gelegenheiten habe ich ihn jedoch einige Punkte niedriger bewertet. Verschiedene Flaschen, verschiedene Umgebungen. 14,5 % Alkohol, unter Naturkork verschlossen. Stilistisch wird diese Cuvée im Rahmen der Kollektion eher als elegante Variante des Cabernet Sauvignon betrachtet. Das ist bis zu einem gewissen Grad auch richtig. Er besitzt jedoch eine imposante Struktur und feste Tannine, deren Wirkung beim Bin 707 durch den Ausbau in amerikanischer Eiche gemildert wird. Diese starre, imposante Tanninstruktur des Bin 169 ist bezeichnend für den Stil von Coonawarra, und sie passt gut zum Wein. Obwohl ich den Einfluss französischer Eiche in Cabernets im Allgemeinen bevorzuge, finde ich, dass der Bin 169 weniger Fleisch und weniger Polsterung hat als sein Geschwisterchen 707 und sich in eine blättrigere, „Zigarrenkisten“-Richtung entwickeln wird. Es sind ganz unterschiedliche Stile, die eine unterschiedliche Zukunft vor sich haben.
 
98 Sucklingpunkte für den Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon CoonawarraJames Suckling im Juli 2024:

Dieser Wein ist wirklich fantastisch, mit schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren, dunklem Tabak und Cassis-Strauch. Es ist vollmundig und geschichtet mit herrlichen Tanninen, die streicheln und konzentriert sind. Plüschige Textur, aber dennoch konzentriert, klar und lebendig. Keine Anzeichen von Minze oder Eukalyptus. Ein klassischer Ansatz für Coonawarra Cabernet. Braucht drei bis fünf Jahre, um seine Größe zu zeigen. Am besten nach 2027.
 
95 Punkte vom Vinous-Team für den Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon Coonawarra95 Punkte von Angus Hughson im Juli 2024:
Dieser wunderbar ausdrucksstarke 2022 Cabernet Sauvignon Bin 169 Coonawarra begeistert mit einem kräftigen Kern aus jugendlicher, konzentrierter und energiegeladener Frucht, die noch fest gebunden ist. Er schafft es dann, Schichten von lebendigen Aromen mit einer erheblichen Last von Tanninen zu balancieren, bevor er sich im Abgang strafft. Heute ist er noch embryonal, aber er verspricht viel für die nächsten zwei Jahrzehnte.


 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 94 Punkte für den Penfolds BIN 169 2022 Cabernet Sauvignon Coonawarra94 Punkte vom Decanter (Juli 2024):

Eine gleichmäßige Vegetationsperiode in Coonawarra im Jahr 2022 sorgte für eine Frucht, die eher zurückhaltend und konzentriert als durchsetzungsfähig ist. Infolgedessen werden die Maulbeer- und Pflaumentöne mit schwarzer Olive und Cassis in Schach gehalten, um die herzhaften Töne gegenüber den süßen zu bevorzugen. Während die Textur am Gaumen bereits reichhaltig, lang und samtig ist, hat er die robuste Architektur und Spannung in seinem Tanninprofil, um einen besonders starken Wein nach einem Jahrzehnt der Lagerung zu liefern.
184,40 EUR
245,87 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Inglenook Rubicon 2016 Napa Valley Rutherford
95
97
97
VORVERKAUF / AUSLIEFERUNG nach ABSPRACHE
 
95 Punkte Wine Advocate für den Inglenook Rubicon 2016 Napa Valley RuterfordVerkostungsnotiz von Lisa Perrotti-Brown vom 29. Oktober 2018:

Eine Cuvée aus 93 % Cabernet Sauvignon und 7 % Cabernet Franc. Der tief granatviolette 2016 Cabernet Sauvignon Rubicon zeigt kraftvolle Aromen von zerdrückten roten und schwarzen Johannisbeeren, wilden Blaubeeren und Brombeermarmelade, begleitet von Nuancen von Veilchen, dunkler Schokolade, Kardamom und Lorbeerblättern sowie einem Hauch von ungeräucherten Zigarren. Mittel- bis vollmundig entfaltet sich am Gaumen eine großartige Eleganz und Tiefe, mit einer schönen Linie fein gemahlener Tannine und erstaunlicher Frische. Der Abgang ist lang und vielschichtig. Insgesamt wurden 3.847 Kisten produziert..
 

97 Punkte James Suckling für den Inglenook Rubicon 2016 Napa Valley RuterfordVerkostungsnotiz von James Suckling vom 17. Dezember 2018:

Dies ist ein kraftvoller und strukturierter Rotwein mit vollem Körper, fokussierten und polierten Tanninen und einem langen, geschmacksintensiven Abgang. Er kommt dem großartigen Jahrgang 2013 sehr nahe. Eine Cuvée aus 93 % Cabernet Sauvignon und 7 % Cabernet Franc. Er braucht noch drei bis vier Jahre, um sich vollständig zu entfalten.
 

97 Punkte Vinous für den Inglenook Rubicon 2016 Napa Valley RuterfordVerkostungsnotiz von Anonio Galloni vom Dezember 2018:

Der 2016 Cabernet Sauvignon Rubicon ist ein Wein von völliger Präzision und Klasse. Transparent und energisch, mit einer klar strukturierten mittleren Gewichtung, zeigt der Jahrgang 2016 Zurückhaltung, Spannung und Eleganz. Zunächst zurückhaltend, hat er viel zu bieten, benötigt jedoch mehrere Jahre Flaschenreife, um sein volles Potenzial zu entfalten. Zedernholz, Tabak, Lakritz und wilde Kirsche runden das Geschmacksprofil ab.

 
189,00 EUR
252,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Flasche Maya 2019 Napa Valley red wine Dalla Valle Vineyards
100
97
98+
97-100
Kurz gesagt: Großartig

99 von 100 Punkten etwa gibt Lisa Perrotti-Brown (The Wine Independent). "Der Maya 2021, 60% Cabernet Sauvignon und 40% Cabernet Franc, hat eine tief granatviolette Farbe. Im Bouquet finden sich anmutige Noten von Veilchen, frischen Brombeeren und Pastillen von schwarzen Johannisbeeren, die von Bleistiftspänen und Unterholz abgelöst werden. Der vollmundige Gaumen ist eine Übung in Eleganz, mit feinkörnigen Tanninen und einem lebendigen Rückgrat und endet lang und duftend." Aber es kommt noch besser:

 
100 Punkte vom Wine Advocate für den Maya 2021 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsJoe Czerwinski (Wine Advocate) über den Maya 2021 Napa Valley red wine Dalla Valle Vineyards:

Der 2021 Maya ist einfach ein wunderbarer Wein, der Klasse ausstrahlt, mit tiefen, komplexen Aromen von Veilchen und Cassis, erdigem Lehm und Anklängen von Tabak und Minze. Er ist nur mittel bis vollmundig, kühl, seidig und fein. Äußerst elegant, aber konzentriert, zurückhaltend, zurückhaltend. Sie ist das "perfekte" Mädchen, das so besonders ist, dass ein jüngeres Ich Angst hätte, um ein Date zu bitten. Mein jetziges Ich ist verheiratet, also... Ich sitze einfach hier und genieße es. Die Leser sollten es auch genießen. Alles, von der vorderen Frucht bis zum anhaltenden, schmackhaften Abgang. Dieser Wein ist zwar jetzt zugänglich, sollte aber noch zwei Jahrzehnte oder länger gut trinken.
 
 
97 Sucklingpunkte für den Maya 2021 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsJames Suckling im Juli 2024

Tiefgründiger, dunkelfruchtiger Charakter mit Pflaumen, Brombeeren, Schokolade und Walnüssen. Vollmundig, strukturiert und samtig, mit Saftigkeit und Tiefe der Frucht. Strukturiert, breit und sehr raffiniert mit einem langen, umfassenden Abgang. Er ist gut integriert und ausgewogen mit einer lebendigen Frische, braucht aber noch etwas Zeit. Besser nach 2027.
 
98 Punkte vom Vinous-Team für den Maya 2021 Napa Valley red wine Dalla Valle VineyardsAntonio Galloni im Mai 2024:

Die Maya 2021 ist jung, aber so vielversprechend. Ein Wein der Dichte und Statur, das 2021 bietet eine markante vertikale Tiefe mit hellen Säuren und viel Tannin. Alle Elemente sind so gut ausgewogen. Intensive rote Früchte, Blutorange, Zimt, neues Leder und Zeder verschmelzen alle miteinander, aber es ist die ganze und nicht die Summe der Teile, die hier am beeindruckendsten ist. Eine Explosion lebendiger Früchte explodiert bis ins Ziel. Unvergesslich.
 
97-100 Punte von Jeb Dunnuck für den Der Maya Proprietary Red Wine 2021 ist die übliche Mischung aus 60 % Cabernet Franc und 40 % Cabernet Sauvignon aus einer einzigen Parzelle von Cabernet Sauvignon und einer Auswahl von Cabernet Franc, die 24 Monate in 80 % neuer französischer Eiche reifen wird. Er hat einen blumigeren, exotischeren Stil mit blauen Früchten, Frühlingsblumen, Weihrauch und pfeffrigen Kräutern in der Nase und einen atemberaubend reinen, eleganten, geschliffenen und nahtlosen Stil am Gaumen. Es ist ein weiterer magischer Wein, der auf diesem Terroir entsteht
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 99 Punkte
Er stammt aus den Maya-Blöcken auf der Südseite des Hauses, kombiniert mit Cabernet Franc, der an den Weinberg Peter Michael Au Paradis grenzt. Eine wunderbar dunkle, undurchsichtige rubinrote Farbe im Glas führt zu duftenden Noten von Boysenbeeren und Kirsch, Zedernholz und Rosenblättern. Voller Körper mit sehr festen und strukturierten Tanninen, die eine pixelige Dichte aufweisen, die das neueste iPhone neidisch machen würde. Der Abgang ist sehr lang, und trotz der Kompaktheit und des Gewichts des Weins am Gaumen hat er eine Leichtigkeit, die beeindruckend ist. Maya Dalla Valle, die Tochter des Gründers Naoko Dalla Valle, ist die Winzerin, die von Andy Erickson und Michel Rolland beraten wird, während Edgar Alfaro die Weinberge verwaltet
 
Jane Anson bewertet den  wie folgt:97 Punkte
Er beginnt mit schwarzer Bitterschokolade, einem Hauch von Anis und Fenchel, intensiv und muskulös. Es dauert eine Weile, bis die Aromen die kräftigen Früchte von Schwarzkirsche und Zwetschge überlagern, aber sie sind da, subtiler Lagerfeuerrauch, kalte Asche, zerdrückte Rosenblüten und Lakritze. Großartiges Material von der Winzerin Maya Dalle Valle und dem beratenden Winzer Andy Erickson.
589,00 EUR
785,33 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Inglenook Rubicon 2021 Napa Valley Rutherford
95 - 97
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Der 2021er Rubicon - eine neue Qualitätsstufe

So mutmaßte Joe Czerwinski bei seiner Faßmuster-Bewertung im Juni 2023.

Die Produktion von Rubicon, dem Spitzenrotwein von Inglenook, begann 1978 und stellte das das Erbe des Weinguts, Weine von Weltklasse herzustellen. Rubicon ist ein eleganter Verschnitt aus den besten
Weinbergsblöcken und zeigt das höchste Potenzial des Weinguts und des Jahrgangs. Unter der Leitung von Philippe Bascaules, dem Leiter der Weinherstellung bei Inglenook, nimmt Rubicon stolz seinen Platz neben viel älteren, verehrten Jahrgängen von Inglenook in den Kellern von Sammlern Kellern auf der ganzen Welt.

Alle Früchte wurden zwischen dem 1. September und dem 5. Oktober von Hand geerntet. 5. Oktober geerntet. Inglenook betreibt seit den 1980er Jahren ökologischen Landbau und war eines der ersten Weingüter im Napa Valley, das 1994 als biologisch zertifiziert wurde. Das Experimentieren ist in der DNA von Inglenook eingebettet, und im Rahmen dieser laufenden Bewertung werden Überlegungen zum Klimawandel, zum
Alter der Rebstöcke, Jahrgang und andere Faktoren zeigen, dass ein Weingut des Kalibers und der Qualität von Inglenook immer in der Entwicklung begriffen ist.

Die Verkostungsnotiz des Inglenook-Teams: "Dieser Wein zeigt einen Strauß dunklerer roter Früchte, mit ausgeprägten Noten von Granatapfel und Kirsche, die ein reichhaltiges und einladendes Profil ergeben. Seine außergewöhnliche Struktur und beeindruckende Länge tragen zu einem robusten und befriedigenden Geschmackserlebnis bei. Die samtigen Tannine sind nahtlos integriert und unterstreichen die Geschmeidigkeit des Weins. Der Einfluss des Eichenholzes trägt zur Komplexität bei und bietet einen nahtlosen Vanillecharakter, der die Fruchtelemente anmutig ergänzt. In der Tradition der Rubicon-Weine ist diese Assemblage für ihre historische Komplexität bekannt, bei der keine einzelne Variable hervorsticht, sondern die Summe ihrer Teile einen wirklich fesselnden und facettenreichen Ausdruck schafft."


95-97 Punkte vom Wine Advocate für den Inglenook Rubicon 2021 Napa Valley RutherfordDie Verkostungsnotiz von Joe Czerwinski (Juni 2023):

Der 2021 Cabernet Sauvignon Rubicon, eine Assemblage aus 86% Cabernet Sauvignon, 10% Cabernet Franc und 4% Merlot, ist besonders vielversprechend. Zarte Nuancen von getrocknetem Salbei und Thymian spielen zwischen den reifen Kirschen, die von Zedernholz und Vanille umrahmt sind. Er ist von mittlerem bis vollem Körper und seidiger Textur, mit einem herben, köstlichen Abgang und einer wahrscheinlich langen Lebensdauer.

98 Sucklingpunkte für den Inglenook Rubicon 2021 Napa Valley RutherfordDie Verkostungsnotiz von James Suckling (Januar 2024):

Attraktive und überzeugende Nase von dunklen Kirschen, Johannisbeeren, gewürzten Pflaumen, gegrillten Kräutern, Zedernholz und Backgewürzen. Ein Hauch von getoasteter Eiche. Er ist mittelkräftig mit feinkörnigen Tanninen. Vielschichtig und gut strukturiert mit einem delikaten Charakter am Gaumen. Ausgewogenheit mit einem präzisen und komplexen, sich entwickelnden Abgang. Ein erstaunlicher Wein mit Ausgewogenheit und Harmonie und großer Länge. Besser nach 2026.
 
Jane Anson bewertet den Inglenook Rubicon 2021 Napa Valley Rutherford  wie folgt:98 Punkte
Intensiv, kraftvoll und konzentriert, voller dunkler Brombeeren, mit Kakaobohnen, geräucherten Mandeln, Espresso und einer Reihe von winzigen Impulsen von Schottermineralität. Er fängt die Kraft von Rutherford ein, ohne dabei auf Finesse oder Genuss zu verzichten, einfach ein großartiger Wein, in den man sich leicht verlieben kann. Die muskulösen Tannine brauchen noch ein paar Jahre, bevor sie sich voll entfalten, und könnten in der Flasche für ein Jahrzehnt oder länger aufbewahrt werden, oder für eine gute, lange Karaffe sorgen. Todd Devincenzi Direktor, Philippe Bascaules Winzer.

94 Punkte vom Vinous-Team für den Inglenook Rubicon 2021 Napa Valley RutherfordAntonio Galloni schreibt im Dezember 2023:

Der 2021 Cabernet Sauvignon Rubicon ist geschmeidig und durch und durch poliert. Seidige Tannine umhüllen ein Herz aus dunkelfleischigen Früchten, Mokka, Gewürzen und abgenutztem Leder. Tiefgründig und gut strukturiert, mit einer tadellosen Balance, ist der 2021er beeindruckend für einen jungen Wein dieses Weinguts.
184,50 EUR
246,00 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Verite La Muse 2021
93-96
97-99
Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK

Der Merlot-dominierte La Muse bietet eine unglaubliche Tiefe und Textur unter Verwendung der feinsten Trauben aus den besten Mikrolagen des östlichen Sonoma County. La Muse wurde erstmals 1998 produziert und wurde von den besten Weinen aus Pomerol inspiriert. Vigneron Pierre Seillan kümmert sich um ein Mosaik aus mehr als fünfzig Mikrokreszenzen, um die komplexe Signatur von La Muse zu erzeugen.

"Bei Vérité versuchen wir, durch den Wein der Wahrheit des Bodens eine Stimme zu geben. Wir arbeiten mit einer Palette von mehr als 40 verschiedenen Bodentypen aus dem Sonoma County in den wunderbar unterschiedlichen Mikrokrusten der Region. Wir haben eine zutiefst persönliche Beziehung zu allen Aspekten unseres Handwerks durch ein tiefes Verständnis für die Details jedes Mikro-Cru: die Persönlichkeit der Reben, den Charakter des Blocks und die Nuancen jeder Knospe und Ranke. Wir haben dieses Verständnis, weil wir dem Boden die Führung überlassen und auf das hören, was er zu sagen hat. Zu Beginn des Prozesses mag diese Stimme noch leise sein, aber mit jeder sorgfältigen Entscheidung, die wir vom Knospenaufbruch bis zur Flasche treffen, wird diese Stimme deutlicher. Wir stellen alles meisterhaft und mit äußerster Integrität zusammen, um den reinsten Ausdruck des Bodens hervorzubringen und Weine ohne Kompromisse zu schaffen."

2021 La Muse strahlt einen leuchtenden rubinvioletten Kern aus, der von einem dünnen violetten Meniskus umgeben ist. In der Nase entfaltet er seine Lebendigkeit und Geschmeidigkeit und zeigt helle Aromen von knackigen Brombeeren und Preiselbeeren, kontrastiert von reichhaltigem Caffè Macchiato, englischem Toffee, gerösteter Vanille und warmen Backgewürzen aus dem Ausbau in französischer Eiche. Diese Gegensätzlichkeit setzt sich am Gaumen fort, wo die Frucht einen spürbaren Reichtum annimmt, der durch lebhafte Tannine und eine konzentrierte Säure ausgeglichen wird. Der Abgang ist befriedigend lang, geprägt von reichlich Frucht, einer köstlichen Säure und einer Mineralität von Schotter. Der 2021 La Muse erinnert an andere hochstrukturierte Jahrgänge, die noch in den Kinderschuhen stecken, und wird für viele Jahrzehnte reifen.
93-96 Parker Punkte im Wineadvocate für den Verite La Muse 2021Der 2021 La Muse ist eine Assemblage aus 91 % Merlot, 6 % Cabernet Franc und 3 % Malbec und wurde 16 Monate lang im Fass ausgebaut. Derzeit ruht er im Tank. In diesem frühen Stadium ist er jugendlich schüchtern und fruchtig und zeigt einen Hauch von streichholzartiger Reduktion. Nach einiger Zeit im Glas offenbart er einen Kern aus Sauerkirsche, Shiitake-Pilz und Anis. Der vollmundige Gaumen ist konzentriert und doch schwerelos, mit verhaltener, gerade reifer, mineralischer Frucht, reichhaltigen, körnigen Tanninen, spürbar erfrischender Säure und einem würzigen Abgang
 
97-99 Punkte Jeb Dunnuck für den Der 2021 La Muse, der als Tankprobe verkostet wurde, besteht zu 91 % aus Merlot, zu 6 % aus Cabernet Franc und zu einem kleinen Teil aus Malbec. Er ist voll von attraktiven reifen Früchten, Graphit und vielen Blumen. Er bietet sowohl Reife als auch eine unglaubliche Struktur und hat nichts Schweres oder Hitziges an sich. Mit einem Alkoholgehalt von 14,2 % wird er sich mit zunehmendem Alter zweifellos noch verbessern, so dass es wahrscheinlich am besten ist, ihn noch einige Jahre aufzubewahren, bevor er seine beste Trinkreife erreicht. Er soll im Februar 2024 abgefüllt werden und hat das Potenzial, ein wirklich beeindruckender Wein zu werden.
 
Jane Anson bewertet den Verite La Muse 2021 wie folgt:97 Punkte
Die Hauptrolle spielen blumige Aromen mit roten Rosen, Veilchen und Pfingstrosen, die sich aus dem Glas winden, ein Hauch von Rauch, gegrillte Kurkuma und Fenchel, Himbeeren und rote Johannisbeeren, voller Charme und leichter Persönlichkeit. In einigen Jahren kann man damit beginnen, aber alle drei Weine sind mehr als fähig, eine lange Lagerung zu überstehen. Winzer Pierre Seillan.
 

Diesen Artikel erhalten Sie nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit den beiden anderen herausragenden Verite-Weinen im Trio:
Verite Winery The Collection Vintage 2021 in der 3er OHK
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711,11 EUR pro l
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Catena Zapata Adrianna Vineyard 2021 Mundus Bacillus Terrae
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Benannt nach Nicolás Catena Zapatas jüngster Tochter liegt der Adrianna-Weinberg auf fast 1.500 Metern Höhe in Mendoza. Die Böden in diesem 1,4 Hektar großen Weinberg sind reich an verstreutem Kalkstein und marinen Ablagerungen, die die Region vor Millionen von Jahren bedeckten. Die Kalksteinschichten sind gut durchlässig und besonders reich an Rhizobakterien, Mikroorganismen, die den Wurzeln der Reben helfen, Stress zu widerstehen und Nährstoffe aufzunehmen. Daher der Name "mundus bacillus terrae" oder "elegante Mikroben der Erde."
 

DIE FAMILIE CATENA ZAPATA:
Vier Generationen der Familie Catena bewirtschaften die Weinberge von Mendoza, seit der italienische Gründer Nicola Catena 1902 seine ersten Malbec-Reben pflanzte. Robert Parkers Buch aus dem Jahr 2005 über die 100 "größten Weingüter der Welt" erwähnte nur ein Weingut aus Südamerika: Catena Zapata. Parker schrieb: „Argentiniens größter Visionär ist Nicolás Catena Zapata, und sein Einsatz für hochgelegene Weinberge und konservative Anbaupraktiken hat zu einem Durchbruch nach dem anderen geführt, der Argentinien an die Spitze der modernen Weinrevolution gebracht hat.“ 1995 schloss sich seine Tochter Dr. Laura Catena an, und das Vater-Tochter-Team verfolgt die Vision, argentinischen Wein für weitere 200 Jahre zu fördern. 2018 trat Catena Zapata mit zwei Weinen La Place bei: Nicolás Catena Zapata, die beste Cabernet Sauvignon-Cuvée des Weinguts, und Adrianna Vineyard Mundus Bacillus Terrae, der beste Malbec-Cru des Weinguts.

Der Jahrgang begann mit einem trockenen Frühling, gefolgt von einem feuchten Sommer mit kühlerem Klima im Uco-Tal. Der trockene Frühling sorgte für moderate Erträge, und der kühle, sonnige Sommer mit sporadischen Regenfällen hielt die Reben in guter Verfassung. Das Ergebnis im Uco-Tal war eine frühe Ernte von Malbec mit perfekter phenolischer Reife und Säure.
 
98 Punkte vom Wine Advocate für den Catena Zapata Adrianna Vineyard 2021 Mundus Bacillus TerraeDer Adrianna Vineyard Mundus Bacillus Terrae 2021 stammt von 1,4 Hektar des Adrianna-Weinbergs in Gualtallary, der 1992 auf 1.390 Metern über dem Meeresspiegel gepflanzt wurde. Er stammt aus einem kühleren Jahr in Mendoza mit etwas Frost, der niedrige Erträge und Weine mit guter Konzentration und Reife lieferte. Er hat 13,9 % Alkohol und eine bemerkenswerte Säure (7,3 Gramm Weinsäure pro Liter Wein). 75 % des Volumens begannen in Beton zu gären, wobei 50 % der Trauben ganz waren und der Rest ohne Stiele oder Schale, nur Saft, in Eichenfudern gelagert und 15 bis 18 Monate in Eichenfässern gereift wurde. Er ist sehr geradlinig, elegant und ausgewogen und folgt dem Weg zur Eleganz, der 2019 begann. Der Wein verschloss sich im Glas und entfaltete langsam Schichten von Komplexität. Er ist strukturiert, mit sehr feinkörnigen Tanninen und großartiger Balance, einer sehr subtilen Note von Gewürzen und einem sehr eleganten Mundgefühl. Dieser Wein ist in den letzten Jahren immer besser geworden und nähert sich dem strengeren Profil der River-Abfüllung aus dem Adrianna-Weinberg an (die im großartigen Jahrgang 2021 immer noch etwas strenger ist als diese).
 
Jane Anson bewertet den Catena Zapata Adrianna Vineyard 2021 Mundus Bacillus Terrae wie folgt:100 Punkte
Veilchen und mit Kräutern bestreute Rosenblätter entströmen dem Glas, begleitet von Cola, Minze, Feuerstein, Schiefer, Weißdorn, Blaubeeren und schwarzen Kirschen. Eines der Dinge, die ich an diesem Wein liebe, ist, wie er die Wahrnehmung des argentinischen Malbec neu definiert, der für seine samtig-süßen und weichen Aromen bekannt ist. Dieser Wein rückt jedoch die Textur und den Grip wieder in den Mittelpunkt, zusammen mit einer lebendigen Frische der Frucht. Es gibt hier auch Schokolade, aber es ist Kakaobohne, fokussiert, packend und voller Freude. Alejandro Vigil, Winzer. Zweimal verkostet
 
99 Sucklingpunkte für den Catena Zapata Adrianna Vineyard 2021 Mundus Bacillus TerraeEin komplexes und doch sehr diskretes Bouquet mit Noten von nassem Stein, feuchter Erde, Pfefferkörnern und Graphit zu den roten und blauen Früchten. Ein eleganter Ausdruck, aber er hat einen intensiven Mittelgaumen mit straffen, aber seidigen Tanninen. Lang, komplex und geschmeidig. Hier gibt es nichts Auffälliges. Tadelloses Zusammenspiel von Konzentration und Reinheit. Wird sehr gut altern. Jetzt trinkbar, aber besser ab 2025.
 
97 Punkte vom Vinous-Team für den Catena Zapata Adrianna Vineyard 2021 Mundus Bacillus TerraeDer Malbec Adrianna Vineyard Mundus Basilus 2021 stammt von einem kleinen Weinberg in Gualtallary, der durch flache Böden, angereichert mit einer unterirdischen Fauna, die dem Wein seinen Namen gibt, geprägt ist. Er zeigt eine tiefviolette Farbe. In der Nase entfalten sich verführerische Noten von Lavendel, Huacatay und Veilchen, ergänzt durch Nuancen von Curry, schwarzem Tee und Orangenschale. Mit einem trockenen Profil und weichen Tanninen führt die kreidige Textur und der saftige Fluss zu einem überzeugenden, strukturierten und spannungsgeladenen Mundgefühl. Dieser anhaltende Rotwein bietet einen verlängerten, krautigen Abgang und zeigt eine seltene Kombination aus geschmacklicher Fülle und nuancierter Subtilitä
 

 
221,00 EUR
294,67 EUR pro l
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Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 Chardonnay
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Yattarna, der weiße Grange

1998 erstmals mit dem Jahrgang 1995 auf dem Markt gebracht, ist der Yattarna der weiße Icon Wein von Penfolds. Ein anspruchsvolles Projekt, dem ganze 144 Versuche vorausgingen, bis der gewollte Stil gefunden war. Daher auch der Name: Yattarna bedeutet "nach und nach", "allmählich" in der Sprache der Ureinwohner Australiens. Zudem - Beschaffung, Struktur und Statur, Potenzial haben sich seit dem ersten Release geändert, weiterentwickelt. So Chief Winemaker Peter Gago.

Für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 Chardonnay stammen die Trauben aus den, für australische Verhältnisse, kühleren Weinbauregionen. Großteils aus Tasmanien, aber auch aus Tumbarumba im südlichen New South Wales und, wie schon für den 1995er Yattarna, aus den Adelaide Hills. Alle 3 Regionen erfuhren einen relativ feuchten Winter und Frühling, so dass die Böden für die Vegetationsperiode mit einem gesundes Feuchtigkeitsprofil ausgestattet waren. Tasmanien bot mit sonnigen und allgemein warmen Bedingungen ohne extreme Hitzeperioden vor der Ernte optimale Reifebedingungen. Die für Tumbarumba vergleichsweisen kühlen Temperaturen ermöglichten den Trauben eine langsame und gleichmäßige Reifung. Und in den Adelaide Hills mit ihrem warmen Ende der Vegetationsperiode schütze das gut entwickelte Blätterdach die Trauben vor einer ümermäßigen Belastung durch die Sonneneinstrahlung. So lautet das Fazit bei Penfolds denn auch: In alle 3 Regionen verlief die Ernte in geordneten Bahnen, wobei der Chardonnay hervorragende Sorteneigenschaften mit einer belebenden natürlichen Säure aufwies.


98 Punkte vom Wine Advocate für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayErin Larkin im Juli 2024 zum Yattarna 2018 BIN 144:
 
Der Yattarna Chardonnay 2018 beginnt mit Marzipan und Apfelschalen, weißem Pfeffer, angekratzten Zitrusfrüchten, zerstoßenen Muscheln, Safran und Zuckermandeln. Im Mund ist der Wein wahnsinnig seidig und komponiert, wie ein kardiertes Vlies, und die Länge des Geschmacks fühlt sich unendlich an. Dieser Wein ist gefühlt drei Sekunden gereift - er ist zeitlos, alterslos, zurückhaltend und lang. Wow! Wenn Sie diese Weine ab diesem Altersfenster trinken können, erweisen Sie sich selbst den größten Dienst. Dies ist ein erstklassiger Chardonnay. 13% Alkohol, versiegelt mit Schraubverschluss.
Im Juli 2020 sah Ihr Kollege Joe Czerwinski den Wein noch bei, mit einem Fragezeichen versehenen ,93+ Punkten. Ob seinem mittleren Körper und maximal einem Hauch unreifer Pfirsischaromatik, die aber von einem starken Säurerückgrat in einen langen und mundfüllenden Abgang getrieben werde, zog er das Fazit: "Beeindruckend, ja. Aber ist er wirklich so genießbar? Vielleicht auf dem Weg dorthin, was ja die Absicht ist."
 
96 Sucklingpunkte für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayJames Suckling schreibt zum Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 Chardonnay (Juli 2020):

Eine Mischung aus Früchten aus Tasmanien, Tumbarumba und Adelaide Hills. Sie hat eine intensive, steinige und mineralische Frische mit einer kieseligen Note und eine Fülle von Zitronensorbet, weißen Pfirsichen und zerstoßenen Steinen in der Nase. Eiche ist tief vergraben. Der Gaumen hat eine so markante und intensive Tiefe. Er ist vielschichtig und lang und behauptet sich wirklich als der komplexeste und kraftvollste Chardonnay dieser Ausgabe. Die Tiefe und die makellose Qualität der Früchte sind beeindruckend. Tiefer, kerniger Abgang. Trinken Sie ihn in den nächsten acht Jahren. Schraubverschluss.
 
 
95 Punkte vom Wine Spectator für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayDie Kritik vom Wine Spectator:

Dieser Weißwein ist unglaublich intensiv, mit einer enormen Präzision der Noten von weißem Pfirsich, Meyer-Zitrone und feuersteinartigen Mineralien sowie einem Hauch von weißem Pfeffer, Limettenschale und Makrut-Limettenblatt. Die elegante Konzentration im Vordergrund und die lebendige Säure machen einem geschmeidigen Unterton von gesalzener Butter Platz. Der harmonische Abgang bietet Klarheit und Großzügigkeit. Jetzt bis 2030 trinken.

 
96 Punkte vom Falstaff für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayDie Verkostungsnotiz des Falstaff-Teams vom November 2020:

Helles Grüngelb, Silberreflexe. Zarte Nuancen von Feuerstein und frischer gelber Tropenfrucht, zart nach Safran, Weingartenpfirsich und Blüten, sehr nuanciertes, facettenreiches Bukett. Mittlerer Körper, dabei straff und mineralisch, feine Extraktsüße, ein Hauch von Steinobst und Ananas, finessenreich strukturiert, salzige Mineralität im Abgang.

 
 
95 Punkte vom Vinous-Team für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayJosh Raynolds bewertet im Januar 2021 für Vinous:

Durchscheinendes Gold. Lebendige, mineralhaltige und hefehaltige Zitrus- und Obstaromen zeigen feine Klarheit und einen Hauch von Geißblatt und Jod. Zeigt eine scharfe Definition am Gaumen und bietet saftige Meyer-Zitronen- und Birnenschalenaromen, die feste Spannung und Schwung im Abgang zeigen. Die mineralische Qualität wiederholt sich stark im beeindruckend anhaltenden Abgang, der resonante Zitrusfrucht- und Blumennoten hinterlässt.

 

 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 97 Punkte für den Penfolds Yattarna 2018 BIN 144 ChardonnayDavid Sly gibt im Juli 2020 97 Punkte:

Ein Musterbeispiel für wunderbar integrierte Komponenten und eine Übung in Maß und Balance. Helle Zitrusnoten und scharf angeschlagener Feuerstein erregen Ihre Aufmerksamkeit, während die Frucht selbstbewusst spricht, untermalt von dunklen, würzigen Noten. Aber es ist keine einfache Gleichung: Dichte tasmanische Frucht wird durch köstliche weiße Pfirsichnoten aus Tumbarumba und Adelaide Hills ergänzt. Der Eicheneinfluss ist stellenweise zu spüren, dann kommt der Fruchteinfluss zurück. Es ist eine ziemlich lange, wellige Reise, mit mehr Ausgeglichenheit und Sicherheit in seiner Jugend als die meisten Yattarna-Vorgänger.
 
Und die Begeisterung für den 2018er Yattarna reisst nicht ab. Jancis Robinson gibt im Januar 2024 18 von 20, Colin Hay von The Drink Business 96 von 100 Punkten und notierte im Febraur 2024: „Herrlich frische, leuchtende Pfirsich- und Rosenblütennoten, schöne Zitrusnoten, reichhaltig, prall und voll. Noten von weißen Blumen und Hyazinthen (…) Nur ein Hauch von exotischen Früchten – Guave, Passionsfrucht. Ein wenig Orangenblüte. Auch Zitronengras. Beim Öffnen recht cremige Textur – mehr als der straffere, festere 2021er (oder auch 2011er). Herrliche Würze und mit strukturierenden Noten von Grapefruitschale. auch Citron Pressé; wieder der subtile Hauch von exotischeren Früchten – vor allem Guave. Vielleicht Haselnuss. Lang und immer ultrafrisch und rein. Scheint jünger als es ist. Ein Hauch von Minze im Abgang. Schließlich Jane Anson, Inside Bordeaux: 96/100. "Zum ersten Mal auf dem Place de Bordeaux für einen meiner absoluten Lieblings-Chardonnays, gefüllt mit Limettensaft, würzigem Zitronengras, Salbei, Schiefer, Schießpulver, weißen Blüten, (…) Kym Schroeter beaufsichtigt die Weißweinherstellung bei Penfolds und arbeitet mit Peter Gago zusammen, mit Trauben aus Tasmanien, Tumbarumba und Adelaide Hills. Einer der Weine der Verkostung."

 

 
142,80 EUR
190,40 EUR pro l
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Testamatta 2022 Bibi Graetz
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Perfekte Kombination aus Tradition und Kreativität

"Meine Idee von Testamatta", so Bibi Graetz, "ist es, einen Wein aus den Weinbergen in den höchsten Höhenlagen und an den windigsten Orten zu erzeugen. Im Jahr 2022 wollte ich die Weinberge ausschließen, die nicht alle typischen Aspekte des Sangiovese, wie rote Beeren, Erdbeere, Kirsche, Himbeere, unglaubliche Frische und bemerkenswerte Säure, voll zur Geltung bringen. Diese Eigenschaften machen diese Sorte einzigartig. Deshalb habe ich beschlossen, die Produktion zu reduzieren und mich nur auf diese Weinberge zu konzentrieren, und ich bin überglücklich, denn ich habe noch nie einen Testamatta wie diesen gemacht!"

95 Puntke vom Wine Advocate für den Bibi Graetz 2022 TestamattaMonica Larner zum Testamatta 2022 (Juli 2024):

Der Bibi Graetz 2022 Testamatta wird aus den Früchten aller nach Norden ausgerichteten Weinberge hergestellt (hauptsächlich in Olmo und ein wenig in Lamole), um die Kraft des Sangiovese hervorzuheben. In der Tat wurden vor kurzem viele Parzellen aus der Assemblage entfernt, um die Konzentration und die Eleganz der Frucht zu betonen. Es war eine heiße Wachstumsperiode, aber Bibi sagt, dass 2021 auch sehr warm war (mit heftigeren Hitzespitzen im Sommer). Er verlor einen kleinen Prozentsatz (etwa 7 %) an Früchten im Jahr 2022 und behauptet, dass er in dem schwierigen Jahrgang 2023 eine Fülle von Früchten hatte. Dieser Wein ist vollgepackt mit dichter Beerenfrucht, Blaubeeren, Gewürzen und weicher Erde.
98 Sucklingpunkte für den Bibi Graetz 2022 TestamattaVerkostungsnotiz James Suckling vom Juli 2024:

Die Reinheit der Frucht ist so beeindruckend, mit al dente Fruchtcharakter von geschnittenen Kirschen, Preiselbeeren und Zitrusfrüchten, die wunderbar zusammengeschmolzen sind. Er ist mittel bis vollmundig und wächst am Gaumen, mit festen und vielschichtigen Tanninen und einem langen, intensiven Abgang. Er braucht noch drei bis vier Jahre, um sich zu verfeinern, ist aber schon jetzt sehr verlockend. Große Schönheit. Schon jetzt unwiderstehlich, aber am besten nach 2027.
 
Das Decantermagazin bewertet wie folgt: 97 Punkte
Die Produktion von sowohl Testamatta als auch Colore wurde 2022 um zwei Drittel reduziert, teilweise weil Bibi Graetz seine nach Süden ausgerichteten Weinberge in einem so heißen Jahr nicht nutzen wollte. „Ich denke, es gibt mehr Kraft, mehr Energie“, sagt er. Sicherlich singt der Testamatta, und hat 2022 den Abstand zum Colore verringert. Er zeigt staubige, erdige Noten, cremige dunkle Kirsche, grüne Olive und Gewürze auf einem vertikalen Rahmen mit ausgeprägter Salzigkeit. Er ist präzise und energiegeladen, ausgewogen und anmutig, mit einer wunderschönen Lebendigkeit von herber Himbeere, Kirsche, wilden Kräutern und einem Hauch von Pflaume.
 
Jane Anson bewertet den Bibi Graetz 2022 Testamatta wie folgt:95 Punkte
Braucht Zeit, um sich zu öffnen, ein strukturierter Jahrgang des Testamatta, voller Charme. Saftig, würzig, unkompliziert, mit Noten von weißem Tee, Salbei, Cranberry, roter Kirsche und Mandarine – köstliches Zeug vom Winzer Bibi Graetz. Vergoren und gereift in einer Mischung aus 500-Liter-Fässern und 225-Liter-Neuholzfässern, natürliche Hefen, dreimal tägliches Unterstoßen des Tresterhuts, anschließend für 18 Monate in neutrale Eichenfässer, bevor abgefüllt wird. Ernte vom 15. September bis Mitte Oktober.
82,00 EUR
109,33 EUR pro l
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1 bis 73 (von insgesamt 73)

Herbstreleases - Die Highlights für Sie ausgewählt:

(Durch Anklicken der Banner gelangen Sie sofort zum beschriebenen Wein)
 
Masseto 2021
Masseto - vermutlich "DER Super-Tuscan", ein Wein von wahrlichem Weltruf. Der berühmte Winzer André Tchelistcheff war einer der ersten, der das einzigartige Terroir
der Parzelle Masseto erkannte. Er bezeichnete diesen fast 7 Hektar großen Hügel mit blauem Lehmboden als den perfekten Ort für Merlot. Die Lehmschichten sind an
manchen Stellen steinhart und sehen aus wie massive Felsbrocken. Das italienische Wort für Fels ist masso. Der Name bezieht sich also auf diese besondere Parzelle!

 
 
Opus One 2021
Der legendäre Kultwein Opus One aus dem Herzen des Napa Valley beeindruckt auch im Jahrgang 2021 mit herausragenden Bewertungen. Gegründet von Weinvisionären Baron
Philippe de Rothschild und Robert Mondavi, verkörpert Opus One die perfekte Symbiose von Tradition und Innovation. Der Opus One 2021 begeistert mit 100 Punkten von Jane Anson
und 97-99 Punkten von Jeb Dunnuck. Mit Aromen von Cassis, dunklen Beeren, Lavendel und Gewürzen, sowie feinsten Tanninen, zeigt dieser elegante Cabernet Sauvignon seine
ganze Klasse. Ein Meisterwerk, das jetzt getrunken werden kann, aber über Jahrzehnte hinweg reifen wird.
 
Solaia 2021
Der Solaia 2021 von Marchesi Antinori ist ein wahrer Kultwein aus dem Herzen des Chianti Classico. Aus den besten Cabernet Sauvignon-, Cabernet Franc- und Sangiovese-Trauben
hergestellt, zeigt dieser Jahrgang außergewöhnliche Finesse und Eleganz. Mit Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Himbeeren, Lavendel und Graphit, sowie perfekt integrierten,
samtigen Tanninen, verspricht er eine beeindruckende Reifung. Die Kritiker sind begeistert: 100 Punkte von Vinous und 97 Punkte von James Suckling und dem Wine Advocate.
Ein ikonischer Wein, der bereits jetzt großen Genuss bietet, aber mit den Jahren noch weiter an Komplexität gewinnen wird.
 
Clos Apalta 2021
Erleben Sie den herausragenden Clos Apalta 2021 – einen ikonischen Wein, der mit 100 Punkten von James Suckling höchste Anerkennung erhält. Dieser kraftvolle Rotwein aus
dem Valle de Apalta verführt mit Aromen von roten und schwarzen Johannisbeeren, Gewürzen, Lavendel und Sandelholz. Die perfekt integrierten Tannine und die elegante,
chwerelose Struktur sorgen für endlose Balance und Länge. Mit einer Mischung aus 75 % Carménère, ergänzt durch Cabernet Sauvignon und Merlot, zeigt der Clos Apalta 2021
eine meisterhafte Harmonie und ein außergewöhnliches Reifepotenzial. Zwar schon jetzt trinkbar, wird dieser Wein über Jahrzehnte hinweg begeistern!
 
Penfolds-Weine
Penfolds. Grange. Australiens Kulturgut, allen voran der Grange: Der Penfolds Grange 2020 BIN 95 Shiraz verkörpert das kraftvolle Herzstück der Penfolds-Philosophie. Mit
Aromen von reifen roten Früchten, dunklen Beeren und Noten von schwarzer Kirsche, Kakao und dunkler Schokolade entfaltet dieser australische Kultwein eine beeindruckende Tiefe.
Sanfte, samtige Tannine und fein integrierte Eichenholznuancen verleihen ihm eine luxuriöse Textur. Die Kritiker loben den 2020er Jahrgang für seine Opulenz, Balance und das
Potenzial für eine lange Reifung. Ein eleganter Grange, reich an Komplexität und Finesse, der Kenner und Genießer gleichermaßen begeistert!
 
 
Almaviva 2022
Almaviva 2022 – das Ergebnis eines außergewöhnlichen Joint Ventures zwischen den weltbekannten Weingütern Baron Philippe de Rothschild und Concha y Toro. Dieser chilenische
Wein aus dem Valle de Maipo vereint die Expertise beider Häuser in einer beeindruckenden Cuvée, dominiert von 72 % Cabernet Sauvignon und ergänzt durch Carménère,
Cabernet Franc und Petit Verdot. Der 2022er Jahrgang überzeugt mit fabelhaften Aromen von Lavendel, schwarzen Johannisbeeren und süßem Tabak, begleitet von einer eleganten
Struktur und frischer Säure. Mit 99 Punkten von James Suckling und 96 Punkten vom Wine Advocate wird dieser Wein für seine Harmonie, Finesse und sein Reifepotenzial gefeiert.
Ein Meisterwerk für den Keller und jetzt trinkbereit!
 
 
Quintessa 2021
Entdecken Sie den außergewöhnlichen 2021 Proprietary Red Wine von Quintessa – ein Meisterwerk aus 91 % Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Cabernet Franc, Carménère,
Merlot und Petit Verdot. Mit seinem charakteristischen Duft von Graphit, vulkanischen Noten, Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren verführt dieser biodynamische Wein bereits
in der Nase. Am Gaumen zeigt er sich vollmundig und elegant, mit saftigen, subtilen Tanninen und einem hervorragenden Abgang. Ausgezeichnet mit 96 Punkten vom Wine Advocate
und 98 Punkten von Jeb Dunnuck, verspricht dieser Wein pure Klasse und eine hervorragende Reifung bis 2027 und darüber hinaus. Ein wahres Must-have für Kenner und Sammler!
 
 
Bibi Graetz Colore 2022
Ein wahres Farbenspiel im Glas: Der Colore 2022 von Bibi Graetz – ein Wein, der Sie mit seiner außergewöhnlichen Komplexität und Eleganz verzaubern wird. Aus über 80 Jahre
alten Reben in den Höhenlagen von Chianti Classico und Olmo gewonnen, vereint dieser Sangiovese Aromen von Kirschblüten, Veilchen, Kreide und feinem Sand. Die perfekt
ausbalancierten Tannine und der frische, lange Abgang machen ihn zu einem wahren Meisterwerk. Mit 100 Punkten von James Suckling und 96 Punkten von Robert Parker ist der
Colore 2022 ein Wein voller Tiefe und Harmonie, der jetzt schon Freude bereitet und sich über Jahre hinweg weiterentwickeln wird. Ein Muss für jeden Weinliebhaber.
 
Peter Michael Au Paradis & Les Pavots 2021
Erleben Sie den Au Paradis Wein, der aus dem Herzen des renommierten Oakville AVA im Napa Valley stammt. Auf einem malerischen Plateau in 500 bis 600 Fuß Höhe reifen
Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot auf 26 Hektar sonnenverwöhnter Weinberge. Mit seidigen Tanninen und intensiven Aromen von tiefroten Früchten verkörpert dieser
Wein die Essenz seines majestätischen Terroirs und bietet einen unvergleichlich eleganten, klassischen Stil. Ein wahres Paradies für Weinliebhaber.
Die Weinberge von Les Pavots hingegen liegen im Knights Valley, an den Hängen des Mount Saint Helena gelegen, bieten eine einzigartige Mischung aus Cabernet Sauvignon,
Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot. Die 46 Hektar großen Parzellen mit felsigen, vulkanischen Böden verleihen dem Wein eine besondere mineralische Komplexität. Auf bis zu
1.400 Fuß Höhe gedeihen Merlot und Cabernet Franc auf den kühleren oberen Hängen, während Cabernet Sauvignon und Petit Verdot weiter unten wachsen. Diese Kombination
aus Höhe, Böden und Rebsorten verleiht dem Wein seine unverwechselbaren Aromen und Geschmacksnoten.

L´Aventure Estate 2021
Der Estate Cuvée 2021 von L'Aventure ist ein wahres Meisterwerk und das Aushängeschild des Weinguts, entstanden aus den besten Trauben von Syrah, Cabernet Sauvignon und
Petit Verdot. Dieser Spitzenwein verkörpert Stephan Asseos Vision, in Paso Robles einen einzigartigen Blend zu kreieren. Zum 20-jährigen Jubiläum präsentiert sich der Jahrgang 2021
mit einem besonderen blauen Etikett und erhielt 100 Punkte von Jeb Dunnuck. Der Wein besticht durch intensive Aromen von Cassis, Blaubeeren, Veilchen und Graphit, verbunden
mit einer seidigen Textur, fein integrierten Tanninen und einem langen, eleganten Abgang. Ein kraftvoller, vielschichtiger Wein, sowohl für den jetzigen Trinkspaß, aber natürlich auch für
die Lagerung über viele Jahre hinweg.