Die außergewöhnlichste Interpretation des Primitivo von Cantele
Fanòi ist ein griechisches Wort und bezeichnet die großen Feuer, die in den Winternächten Apuliens entzündet wurden – als Zeichen des Dankes, des Schutzes und des Übergangs in eine neue Jahreszeit. Diese jahrhundertealte Tradition steht sinnbildlich für einen Wein, der nur dann entsteht, wenn die Natur außergewöhnliche Voraussetzungen schafft. Fanòi ist kein Wein, der jedes Jahr erzeugt wird, sondern eine seltene Selektion aus alten Primitivo-Rebanlagen mit extrem niedrigen Erträgen. Nur in besonders geeigneten Jahrgängen werden die besten Trauben für diesen Wein ausgewählt. Geduld, kompromisslose Selektion und ein behutsamer Ausbau geben ihm seine außergewöhnliche Tiefe und Eleganz. Im Glas zeigt sich der Fanòi mit einer faszinierenden Aromatik von reifen schwarzen Kirschen, Brombeeren und Pflaumen, begleitet von süßen Gewürzen, Lakritz, Kakao und feinen balsamischen Noten. Mit zunehmender Reife entwickelt der Wein zusätzliche Nuancen von Tabak, Leder und edlen Gewürzen. Am Gaumen präsentiert sich der Primitivo kraftvoll und konzentriert, zugleich aber bemerkenswert ausgewogen. Samtige Tannine, eine reife, saftige Frucht und eine überraschend lebendige Frische verleihen ihm Eleganz und Länge. Trotz seiner Dichte wirkt der Wein niemals schwer oder überladen – vielmehr überzeugt er durch Präzision, Tiefe und Harmonie.
Der Fanòi ist die Spitze des Primitivo-Portfolios von Cantele. Ein Wein, der nicht auf vordergründige Kraft setzt, sondern auf Herkunft, Geduld und handwerkliche Perfektion. Wie das Feuer, nach dem er benannt ist, strahlt er Wärme, Ruhe und Beständigkeit aus. Ein großer Primitivo mit Seltenheitswert – komplex, tiefgründig und elegant. Ein Wein für besondere Momente und mit ausgezeichnetem Reifepotenzial.