Perfekt ausbalanciert! Süße, Säure & Sortencharakter reichen sich die Hand
Der Schloss Johannisberg Riesling Rotlack Kabinett feinherb ist die Steigerung zum Gelblack feinherb. Die trockene Variante wurde mit Jahrgang 2016 vom Bronzelack abgelöst, aber im feinherben Bereich ist man bei Schloss Johannisberg beim Rotlack geblieben. Der Kabinett ist dort einer der wichtigsten Weine. Wie alle Weine Schloss Johannisbergs profitiert auch der Schloss Johannisberger Riesling Rotlack Kabinett feinherb von etwas Zeit. Im Glas zeigt sich mit etwas Reife ein saftiges Goldgelb, die Nase offenbart Aromen von frischem, grünem Apfel, Nekatrinen und Pfirsich, etwas Kräuterwürze mischt sich unter. Am Gaumen präsente Säure, die den Wein in seiner feinherben Opulenz stützt und ausbalanciert, ein kräftiger Speisebegleiter der es mit fast jeder Küche aufnimmt, herausragend zu pikant mediterraner Küche.
Stephan Reinhardt zum Schloss Johannisberg Riesling Rotlack Kabinett feinherb 2024 (November 2025):
Der Schloss Johannisberg Rotlack Riesling Kabinett 2024 präsentiert sich mit einem delikaten, mineralischen Bouquet, das von duftenden, hellen Frucht- und Blütenaromen mit Nuancen von Zitronengras durchzogen ist. Abgefüllt Anfang März, ist dieser saftige, herzhafte, salzige, frische und rassige Kabinettwein mit üppiger und recht süßer Frucht (26,2 Gramm Restzucker pro Liter) und einer kristallklaren, lebendig-frischen Säure, die messerscharf, aber nicht aufdringlich ist. Ein Riesling durch und durch. 10 % Alkoholgehalt. Naturkorken. Verkostet im August 2025 auf dem Weingut.
Stuart Pigott im Juli 2025:
Dieser Wein bewegt sich an der Grenze zwischen leicht und mittelkräftig – und was für eine faszinierende Balance! Ein üppiges Bouquet von Sommerblumen führt zu einer Fülle von Granatapfel-, roten Beeren- und Blutorangenaromen, die von einer mineralischen Note nassen Steins untermalt werden. Ein überaus lebendiger Abgang mit herrlicher Zitrusfrische. Aus biologisch angebauten Trauben mit Fair'n Green-Zertifizierung. Jetzt genießen oder lagern.
und ein Plus. Von Ulrich Sautter im November 2025:
Feiner Duft nach reifen hellen Früchten, Pfirsich, Traubensaft, blumig-delikat, etwas Apfel, dahinter eine Spur Gesteinsmehl. Am Gaumen mit lebhafter Säure, viel Spannung und Zug, Süße perfekt integriert, Zitrusfrüchte und mineralische Würze tragen ins lange Finale.