Der Campo Rotaliano ist ein gut abgegrenztes geografisches Gebiet, eine Art Einbuchtung des Etschtals, eingezwängt zwischen den Bergen. Seine Geschichte und Entstehung sind mit dem Fluss Noce verbunden, der seit Jahrhunderten Kalkstein, Granit und porphyrischen Schutt mit sich führt. Innerhalb dieser kleinen Ebene lassen sich je nach Bodenbeschaffenheit verschiedene Mikrozonen unterscheiden, die von den Winzern unterschiedlich benannt wurden. Durch die Zusammenführung der Trauben einiger dieser Mikrozonen, die sich durch überwiegend sandige Böden und unterschiedliche Qualitätsanforderungena auszeichnen, ist der "Foradori" entstanden.
Der Jahrgang 2019 wurde nicht bewertet - hier die Bewertung für 2018
Verkostungsnotiz James Suckling vom 19. Juli 2018:
Ein subtiler und doch komplexer Rotwein mit Aromen und Geschmacksnoten von Brombeeren, Heidelbeeren, Mineralien und schwarzem Tee. Er ist vollmundig, aber sehr geschliffen und raffiniert. Leicht kaubar und sehr konzentriert. Alles im Gleichgewicht. Aus biodynamisch angebauten Trauben mit Demeter-Zertifizierung. Jetzt trinkbar, aber besser im Jahr 2023.
Verkostungsnotiz von Monica Larner vom 18. Februar 20218:
Dieser Wein kommt mit einer wunderschönen Farbe aus der Flasche, die an einen glänzenden Rubin erinnert, der von einem Sonnenstrahl getroffen wurde. Der Teroldego Foradori 2018 öffnet sich mit weichen Aromen von Kirschen, reifen Brombeeren und Cassis. Es gibt viel Primärfrucht, die dicht gepackt ist, und das ist ein typisches Merkmal der Teroldego-Traube im Trentino. Am Gaumen zeigt sich der Wein weich und leicht, mit mittlerem Gewicht und einem relativ weichen Abgang mit einigen herben Tanninen im Ausklang. Dieser Wein wurde im Jahr 2017 aufgrund von Hagelschäden nicht produziert.