Clos de la Perrière ist ein einzelner Weinberg in Corpeau, südlich von Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Seinen Namen "Clos" verdankt er der alten Steinmauer, die den Weinberg umgibt. Sie schafft die besten Bedingungen für die Reifung der Trauben, die in der Regel schneller erfolgt als in den umliegenden Weinbergen. Der Weinberg wird biologisch mit biodynamischen Präparaten bewirtschaftet, um das Leben des Bodens und seine mikrobiologische Aktivität zu fördern. Handlese. Die Trauben werden im Weinberg sortiert und dann langsam gepresst, damit der Most sanft oxidieren kann. Langsame Gärung in großen Holzbehältern, ausschließlich mit wilden Hefen. Anschließend wird der Wein 10 Monate lang in Holzfässern ohne Umrühren und Umfüllen ausgebaut. Dieser Wein wird weder gefiltert noch geschönt.
Die Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser:
Farbe: Sattes Goldgelb mit strahlenden Reflexen.
Nase: Ein Kaleidoskop an Aromen entfächert die Nase des 2022 Clos de la Perrière blanc von Clos du Moulin aux Moines: Beginnend mit einem zitrischen Donnerwetter verbindet er die Öle von Grapefruit, grüner Mandarine und Cedros mit Orangenblüten und getrockneten Limetten. Nasse Tafelkreide und getrocknete Heublumen werden balsamisch grundiert von Noten nach Leinöl und Haselnussschalen, Crème Noisette im Hörnchen nebst gedörrten Quitten. Komplex und vielschichtig mit offensichtlich niedrigem SO₂-Einsatz.
Mund: Cremig im Antrunk mit Noten nach Süßholz und abermals Crème Noisette, dann wird er diszipliniert durch seine markante Mineralik, die seinen ausladenden Charakter einfängt und in die Korsage zwingt. Vom Typ her eher weich gezeichnet mit großzügigem Naturell und ausladender Aromatik: Süßholz, etwas Anis, Kerbel und Estragon aromatisieren den reichhaltigen Extrakt, die zart salzige Mineralik erdet ihn unmittelbar. Würzig-herber Typ mit markantem, langem Nachhall.