Unverfälschte Ehrlichkeit und Individualität
Mit dem "Hermann" ziehen die Ziereisens einen eigenständigen Spätburgunder auf die Flasche. In einer kleinen, namensgebenden Parzelle auf 500 Metern Höhe mit kalk-und eisenhaltigem Lehm stehen die Rebstöcke.
Stephan Reinhardt schreibt zum 2023er Hermann im Februar 2023:
Von über 50 Jahre alten Reben im Talrain, das auf fast 500 Metern Höhe auf eisenreichem Lehm und jurassischer Kreide liegt, bietet der 2023er Jaspis Spätburgunder Hermann ein tiefes, reifes und elegantes, reines, salziges und feuersteiniges Bouquet mit blutig-eisernen Noten, verwoben mit dunkler und roter Frucht sowie Waldmeisteraromen. Am Gaumen elegant und frisch, mit lebendiger Kreidigkeit und Finesse, ist dies ein mittel- bis vollmundiger, dichter und nahezu geschmeidig strukturierter Pinot Noir mit konzentriertem Fruchtkern und langem, intensivem und substanzreichem Abgang. Je länger Ziereisen dieses Cru in Feuerbach kultiviert, und das seit 2013, desto mehr erweist sich der Talrain als potenziell aufregende Spitzenlage, insbesondere in der Selektion aus der Parzelle Hermann. Angegebener Alkoholgehalt: 12,5 %. Diam-10-Korken. Verkostet aus Lot L 23 25 im Februar 2026.
Jaspis bezeichnet im Hause Ziereisen Weine, die aus Trauben von alten Rebstöcken gekeltert worden sind. Der Jaspis ist ein Edelstein, der in der Region gefunden und so zu einem Symbol wurde, das perfekt den Begriff der alten Reben auf eigene Art und Weise ersetzt. Die Weine der Jaspis-Reihe sind geprägt von hoher Konzentration, immenser Ausdrucksstärke und der für die Weine Ziereisens typischen, animierenden Mineralik.