Der Icon-Wein
Eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot. Er entsteht an der Südküste der Toskana in Pereta, nur zwanzig Minuten vom Meer entfernt. Zwei Weinberge, vier Parzellen, zwei sich ergänzende Bodentypen. Der historische Kern des Weinguts besteht aus drei Parzellen namens „Saffredi“, die durch sandige, organisch arme Böden geprägt sind. Eine zweite, 12 Hektar große Fläche beherbergt ebenfalls den Petit Verdot, dessen Reben in tuffreichen Böden mit roten Tonadern wurzeln. Die nach Westen/Nordwesten ausgerichteten Reihen genießen Sonnenuntergänge über dem Meer und die salzige Brise, die von der Küste aufsteigt. Höhenlagen von bis zu 280 Metern sorgen für überraschend kühle Nächte.
Nach sorgfältiger Selektion im Weinberg und im Keller reift Saffredi 18 Monate in französischen Eichenbarriques und verfeinert sich bis zu 6 Monate in der Flasche vor der Freigabe.
Das Magazin hat folgende Verkostungsnotiz veröffentlicht:
Sattes, lebendiges Rubinrot mit leichtem Violettschimmer. Eröffnet in der Nase mit Noten nach Grafit und Zedernholz, dann satte dunkle Beeren, Holunder- und Johannisbeere, etwas Piniennadeln. Am Gaumen präsente, kompakte Frucht, öffnet sich mit feinmaschigem Tannin, viel Cassis, im Finale leicht sandig.
Verkostungsnotiz James Suckling im August 2024:
Dies ist ein junger Wein mit großartiger Tiefe und vielschichtigen Fruchtaromen. Er ist vollmundig mit Noten von Eukalyptus, Lavendel und Salbei sowie Anklängen von Streichholz und Orange. Er wirkt geradlinig und straff im Abgang, mit einem energiereichen Finale. Sehr typisch Saffredi. Besser als der 2021er. 65 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot und 10 % Petit Verdot.
Verkostungsnotiz von Monica Larner im Februar 2025:
Dies ist einer der wenigen Weine der toskanischen Küste, der es geschafft hat, den Jahrgang auf so hervorragende Weise zu interpretieren. Der Fattoria Le Pupille 2022 Saffredi (eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot und 5 % Petit Verdot) spielt gekonnt mit der Eleganz und fruchtigen Helligkeit der Vegetationsperiode und verbindet diese mit Frische und einer etwas geradlinigeren Stilistik. Der Wein ist nuanciert und vielschichtig, mit feinen Details, die an Waldbeeren, Gewürze, blaue Blüten und Blutorange erinnern. Nach meinem Eindruck hebt sich der 2022er deutlich von fast allen früheren Jahrgängen des Saffredi ab. Dies ist eine neue Richtung für den Wein, die man nur begrüßen kann.