Christian Balog beschreibt den Chateau Meyney 2025 Saint Estephe wie folgt:
92-93+ Punkte
Die Nase ist dunkelfruchtig mit kleinen schwarzen Beeren, etwas an Pauillac erinnernd, dieses kühle steinige Frische gepaart mit einer feinen Wärme vom Holz. Am Gaumen ist er gehaltvoll und dicht. Die Aromen finden sich auch am Gaumen wieder, aber er präsentiert sich knackig frisch im Mund. Das Tannin ist super fein und sandig von der Struktur, nichts kantiges wahrzunehmen. Eine wirklich gelungene Qualität für den Wein.
Peter Moser beschreibt den Chateau Meyney 2025 Saint Estephe wie folgt:
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zart floral unterlegte dunkle Waldbeerfrucht, Nuancen von Brombeeren und Cassis, zart mit Orangenzesten unterlegt. Saftig, stoffig und elegant, feine Extraktsüße, reife Tannine, mineralisch-salzig im Abgang, anhaftend, harmonisch, ein vielseitiger Speisenbegleiter.
93/100 Georgina Hindlam 21/05/2026:
Tiefe dunkle Fruchtnoten in der Nase, schwarze Johannisbeeren und Kirschen mit Wildblumen – ausgezeichnete Klarheit und Fokussierung der Aromen. Geschmeidig und weich, samtig mit schönem Schwung im Ausdruck. Es gibt Fruchtschichten sowie salzige Noten von Cola und Lakritz und einen Griff von nassem Stein, doch alles ist ausgewogen und harmonisch. Noch etwas straff und fokussiert, wie zu erwarten, aber hier gibt es echte Finesse. Man erkennt die sanfte Extraktion. Kauig, freundlich, vergnüglich, aber weiterhin mit duftiger und zart gewürzter Frucht. Vielschichtig. pH 3,75.
am 12/05/2026:
Ein seriöser, konzentrierter Saint-Estèphe: Der 2025 Château Meyney offenbart dunklere Beeren, Graphit, Schokolade und Anklänge von Tabak in der Nase. Am Gaumen ist er reichhaltig und mittel- bis vollmundig, mit schön konzentriertem, vielschichtigem Mundgefühl, reifen Tanninen und einem großartigen Finale. Ganz klar ein herausragender Wein.
Neal Martin am 07/05/2026:
Der 2025 Meyney wurde vom 9. bis 20. September bei 43 hl/ha gelesen und für geplante 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut. Er besitzt eine strahlende Nase mit Brombeer- und Heidelbeerfrucht, Zedernholz und leichten Zigarrenkisten-Noten im Hintergrund, alles mit lobenswerter Präzision präsentiert. Der Gaumen ist gut ausgewogen, mit geschmeidigen Tanninen, doch es gibt hier reichlich Struktur, sehr gut abgestimmte Säure, gut integriertes Holz sowie einen wohlüberlegten Hauch Pfeffrigkeit und einen floralen Aspekt im Finale. Die 14% Petit Verdot verleihen der Textur etwas mehr Formbarkeit, und der Wein dürfte nach der Abfüllung absolut köstlich sein. Wenn er en primeur zu einem guten Preis erscheint, wie in der Vergangenheit, könnte dies ein kluger Kauf sein.
93/100 Jane Anson am 30/04/2026:
Schöne tiefe Farbe, beeindruckender Grip und Auftrieb, in diesem frühen Stadium noch streng, braucht Zeit, um sich zu öffnen, ist aber gut strukturiert und hat noch enorm viel Leben vor sich. Schlanke Cassis- und Heidelbeerfrucht, Lakritzwurzel, Ertrag 43 hl/ha, pH 3,75.
Antonio Galloni am 26/04/2026:
Der 2025 Meyney ist vollgepackt mit blauer bis purpurfarbener Frucht, Lavendel, getrockneten Kräutern, Menthol und zerdrückten Blüten. Großzügig, breit und recht kraftvoll, baut sich der 2025er mit Zeit im Glas wunderschön auf. Ich kann mich nicht erinnern, je einen Meyney mit so viel reiner Frucht verkostet zu haben. Beeindruckend.