Jeb Dunnuck im März 2023:
Wunderschöne Aromen von schwarzen und blauen Früchten, Graphit, Tabak und Veilchen steigen aus dem 2020 Château Moulin Saint-Georges auf, einer reichen, vollmundigen und hervorragend ausgewogenen Cuvée aus 85% Merlot und 15% Cabernet Franc. Er zählt zu den herausragenden Weinen der Kollektion. Ich würde ihn zwar schon heute mit Freude trinken, doch weitere 2 bis 4 Jahre Flaschenreife werden ihm zusätzlich guttun. Danach besitzt er das Potenzial, über zwei Jahrzehnte hinweg auf höchstem Niveau zu reifen.
Decanter.com (Jane Anson): 94 / 100
So voller tiefgründiger Beerenfrucht, frisch und saftig, mit Anklängen von Lakritzknospe und Rosmarin. Er löscht den Durst und weckt zugleich die Lust auf den nächsten Schluck – auf jene faszinierende Art, wie kalkhaltige Böden gleichzeitig Frische verleihen und Appetit auf mehr machen können. Ein hervorragender Moulin Saint-Georges und gegenüber den stärker sandgeprägten Böden von Fonbel sowie den beiden Simard-Weingütern innerhalb der Vauthier-Kollektion dieses Jahrgangs ein deutlicher Schritt nach vorn. Ein Wein, der eindrucksvoll zeigt, wie man sich im Jahrgang 2020 orientieren kann.
James Suckling im März 2023:
Sehr reine Frucht mit Aromen und Geschmacksnoten von schwarzer Johannisbeere, Himbeere, Orangenschale und Blüten. Mittel- bis vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem aromatischen Finale. Dunkle Schokolade und eine frische Säure verleihen zusätzliche Spannung. Bereits jetzt mit Genuss zu trinken, wird sich aber über viele Jahre hinweg hervorragend weiterentwickeln.