Christian Balog beschreibt den Chateau Malartic Lagraviere blanc 2025 Pessac Leognan wie folgt:
92-94 Punkte
Die Nase zeigt sich komplex und mit einem guten Mix an tropischen und zitrischen Früchten. Im Mund Spannung und Finesse zugleich. Gute Balance, ein ausgewogener Stil.
Jeb Dunnuck schreibt am 12/05/2026
Eine Cuvée aus 73% Sauvignon Blanc und 27% Sémillon, sechs Monate auf der Feinhefe ausgebaut, zu 50% in neuen Fässern und der Rest in einmal gebrauchten Eichenfässern: Der 2025 Château Malartic-Lagravière Blanc ist ein reicherer, dabei dennoch frischer und wunderschön ausgewogener Weißwein. Melone, honigartige Minze und ein Hauch Mineralität prägen die Aromatik. Am Gaumen ist er mittelkräftig, mit integrierter Säure und einem klaren Finale. Ich liebe seine Reinheit ebenso wie seine Länge.
James Suckling schreibt am 11/05/2026
Dies ist so klassevoll, mit Schliff, Transparenz, mittlerem Körper und frischer Säure. Geradlinig und rassig, mit einem hellen, kühlen Finale sowie einem stählernen und leicht bitteren Charakter am Ende. Ein herausragender Weißwein.
93/100 The Wine Cellar Insider Jeff Leve 11/05/2026
Vanille, Zitrusfrüchte, Blüten, weiße Pfirsiche und Birnen bilden das aromatische Profil. Der Gaumen ist lebendig und fruchtbetont, mit viel weißem Pfirsich, Ananas, Gewürzen und einem ausgeprägten Zitruscharakter sowie einem Hauch Kreide vom Auftakt bis ins Finale. Die Cuvée besteht aus 73% Sauvignon Blanc und 27% Sémillon. Trinken von 2027 bis 2034.
Neal Martin schreibt am 07/05/2026
Der 2025 Malartic-Lagravière Blanc besitzt eine klar definierte Nase, wirkt aber vielleicht, ähnlich wie der Domaine de Chevalier Blanc, in diesem frühen Stadium noch etwas zurückhaltend. Der Gaumen ist gut ausgewogen, mit einem pfirsichartigen Auftakt, und hier zeigt er sich ausdrucksstärker, mit Anklängen von Mango und Clementine; ein wenig Holz führt das Finale. Nicht ganz auf dem Niveau des herausragenden 2024ers, aber nahe dran.
93-95/100 The Drinks Business Colin Hay am 07/05/2026:
(Pessac-Léognan; 73% Sauvignon Blanc; 27% Sémillon; Endertrag 36,5 hl/ha; pH 3,3; 13,5% Alkohol; dreimal verkostet, das zweite Mal auf dem Weingut). Gelesen beiderseits der Regenfälle Ende August. Dies gelingt in einem Jahrgang fabelhaft, in dem selbst einige meiner bevorzugten weißen Pessac-Weine ein wenig um belebende Frische ringen – hier ist sie reichlich vorhanden. Zugleich ist es ein faszinierend komplexer Wein, mit einer gewissen natürlichen Süßeanmutung, die ihn fast ein wenig Ygrec-artig erscheinen lässt, nicht zuletzt durch diese leicht Sauternes-artigen Noten, auch wenn er bei der Nachverkostung bei der UGCB hinsichtlich des Eindrucks von Süße tatsächlich eher am unteren Ende des Spektrums liegt. Blutorange, Walderdbeere, kandierte Melone, Nektarine, Angelika, Lanolin und verschiedene Schattierungen und Formen von Grapefruit. Dazu kommt jene vertraute wachsige Note, die ich über die Jahre so sehr mit Malartic verbinde, sowie ein Hauch Austernschale. Die Limettenzesten-Frische im Finale hilft, den durchgehenden Eindruck von Frische zu bewahren. Ich bin gespannt, wie dieser Wein altern wird. Le Comte de Malartic (76% Sauvignon Blanc; 24% Sémillon; pH 3,4; 13,5% Alkohol). Kandierte Grapefruit, Pfirsich und Aprikose, Maiglöckchen und etwas Guave mit einem Hauch Exotik. Saftig im Finale, um der Fülle entgegenzuwirken. (90-92).
91/100 Inside Bordeaux Jane Ansoam 30/04/2026:
Sorgfältig konstruiert, wenn auch in diesem frühen Stadium noch verhalten, mit weißen Birnen, Zimt, Kreuzkümmel, Schiefer und eingelegten Zitronen. Viel Alterungspotenzial. Ertrag 36,5 hl/ha.
Peter Moser schreibt am 24/04/2026:
Helles Gelbgrün, silberne Reflexe. Feine gelbe Stachelbeernuancen, frischer Pfirsich, etwas Vanille und Kräuter, vielschichtiges Bouquet. Saftig, komplex und elegant, feine Extraktsüße, ein Hauch von Nelken und Blütenhonig, zeigt Länge und Potenzial, ein vollmundiger Speisenbegleiter.