Christian Balog beschreibt den Chateau La Vieille Cure 2025 Fronsac wie folgt:
91-92 Punkte
Ebenfalls verkostet und bewertet während unserer Verkostungswoche in Bordeaux, jedoch hat die Zeit nicht ganz gereicht diesem Wein einen persönliche Verkostungsnotiz zu schreiben.
Peter Moser beschreibt den Chateau La Vieille Cure 2025 Fronsac wie folgt:
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Frische dunkle Waldbeerfrucht, schwarze Kirschen, reife Zwetschken klingen an, Orangenzesten unterlegt. Saftig, elegant, feine Tannine, gute Frische, mineralisch im Abgang, bereits zugänglich, wird bereits früh antrinkbar sein.
92/100 Georgina Hindle am 21/05/2026:
Tiefe, grüblerische Aromatik voller reifer schwarzer Johannisbeere und Pflaume. Dieser Wein besitzt reichlich Fleischigkeit, zugleich aber auch kühlende Säure und Mineralität, wodurch er Textur, Persistenz und einen gewissen Auftrieb erhält. Zu diesem Zeitpunkt noch vom Holz geprägt, doch ich mag die Stilistik und die Detailgenauigkeit. Zudem verleiht ihm die Saftigkeit Energie und Auftrieb. Das wird schön. Ertrag 35 hl/ha. Ausbau 12 bis 15 Monate, 50% in französischen Eichenfässern.
Jeb Dunnuck am 12/05/2026:
Reife schwarze Kirschen, Graphit, zerstoßener Stein sowie rauchige, tabakartige Nuancen prägen den 2025 Château La Vieille Cure, einen tiefer rubinfarbenen Wein, der im Vergleich zur Cuvée La Sacristie de la Cure etwas mehr Dichte mitbringt. Basierend auf 80% Merlot, 15% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon, ausgebaut in 50% neuer Eiche, 30% einmal gebrauchten Fässern und dem Rest in Foudre, zeigt er sich am Gaumen mittelkräftig, mit ausgewogenem, elegantem Mundgefühl und schön integrierter Säure. Ein hübscher, fokussierter, eleganter Wein, der gut gelingt, im Jahrgang aber auf Nummer sicher geht.
James Suckling am 11/05/2026:
Mittel- bis vollmundig, mit kreidigen Tanninen, einem delikaten Ausdruck dunkler Frucht und Veilchen sowie einem kreidigen Finale. Großartige Präzision.
Neal Martin am 07/05/2026:
Der 2025 La Vieille Cure wirkt in der Nase etwas zurückhaltend und weigert sich trotz Zuwendung, die Frucht freizugeben, die ich erwartet hatte. Vielleicht an diesem Tag einfach gedämpft? Der Gaumen ist mittelkräftig, mit geschmeidigen Tanninen, und hier zeigt sich mehr Energie. Feine Säure. Recht fokussiert, mit guter Spannung im Finale, deutet er an, dass die Aromatik während meiner Verkostung nur im „Stand-by“ war.
93-95/100 Lisa Perrotti-Brown am 04/05/2026:
Tief granat-violett gefärbt, tritt der 2025 La Vieille Cure mit überschwänglichen Noten von Pflaumenkonfitüre und geschmorten schwarzen Kirschen auf, gefolgt von Anklängen an chinesisches Fünf-Gewürze-Pulver, Zedernholztruhe und nassen Schiefer. Der vollmundige Gaumen besitzt eine solide Struktur aus körnigen Tanninen und erfrischender Säure, die die straffe, muskulöse schwarze Frucht stützen, und endet herzhaft.
93/100 Jane Anson am 30/04/2026:
Tiefe Pflaumenfarbe, lebendig, mit einem Gefühl von Energie über den Gaumen hinweg, Kakaobohne und Espresso, reichlich Lakritz und die Handschrift des Guts. Die niedrigen pH-Werte können in diesem Jahrgang in Fronsac besonders auffällig sein, doch hier bekommt man Beständigkeit im Stil des Guts, und das ist genussvoll. Lese vom 15. bis 22. September. 35 hl/ha. 50% neue Eiche.