Christian Balog beschreibt den Chateau Branaire Ducru 2025 Saint Julien wie folgt:
92-94 Punkte
Ein zarter und frischer Vertreter des Saint Julien im Verhältnis zu den vielen anderen Weinen der Appellation.
Yohan Castaing 04/05/2026
Der 2025 Branaire-Ducru ist ein überzeugender Wein im Entstehen und offenbart ein offenes, raffiniertes Bouquet von Cassis, Maulbeeren, Gewürzen, Blüten und Bleistiftmine, wobei das neue Holz weitgehend im Hintergrund bleibt. Mittel- bis vollmundig, saftig und parfümiert, ist er um einen nahtlosen, vielschichtigen Fruchtkern gebaut, der von feinkörnigen, samtigen Tanninen gerahmt wird, und endet in einem langen, frischen und präzisen Finale. Ausgebaut in 65% neuer Eiche, fängt diese Cuvée aus 62% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 6% Petit Verdot und 6% Cabernet Franc den Stil des Guts ein – poliert, ausgewogen und textural raffiniert – und spiegelt zugleich deutlich die Strahlkraft und Frische des Jahrgangs wider.
94-97/100 The Wine Independent Ivar Bjurner am 07/05/2026:
Geschmeidig und elegant. Sehr klar definiert und fein, mit samtiger, präziser, marmeladiger Frucht. Dies ist ein gut gemachter Branaire-Ducru. Er besitzt reichlich präzise, frische Früchte und ist ein Erfolg für das Château, dessen Entwicklung interessant zu verfolgen sein wird. (94-97+ Punkte)
Neal Martin am 07/05/2026:
Der 2025 Branaire-Ducru wurde mit 33 hl/ha gelesen, was im Kontext der Vegetationsperiode nicht allzu niedrig ist, aber der kleinste Ertrag seit 1991. Die Lese begann am 4. September mit den frühen Merlots und endete am 22. September. Der Merlot auf Tonböden wurde als hochwertig eingestuft und macht daher einen etwas höheren Anteil der Cuvée aus. Der Ausbau erfolgt in 60% neuen und 40% einjährigen Fässern. Er besitzt ein schmeichelndes Bouquet mit schwarzer Pflaumen- und Erdbeerfrucht sowie derzeit einer auffälligen, aber angenehmen Note von Kakaopulver und Mokka. Der Gaumen ist mittelkräftig, mit seidig glatten Tanninen, einer feinen Säureader sowie Anklängen von Mokka und Minze, die mit schwarzer Frucht verschmelzen. Das Finale ist recht linear und zurückhaltend und bleibt im Stil des Châteaus. Sehr klassevoll, wird dieser Wein viel Freude bereiten, ohne allzu lange Kellerreife zu verlangen. 13,2% Alkohol.
James Suckling schreibt am 11/05/2026:
Üppige dunkle Frucht, Zedernholz und ein Hauch Teer in der Nase. Mittel- bis vollmundig, mit einem ausdrucksstarken, zugleich konzentrierten Profil, präziser Struktur und feinkörnigen, hochwertigen Tanninen. Gemeißelt und ausgewogen.
Antonio Galloni am 26/04/2026:
Der 2025 Branaire-Ducru ist ein kraftvoller Wein mit einem dunkleren Fruchtprofil als in den meisten Jahren. Dunkelblaue bis purpurfarbene Frucht, Lavendel, Nelken und Lakritz öffnen den Reigen. Florale Obertöne und lebhafte Säure treten wieder hervor und beleben das Finale. Ein klarer, vibrierender Abschluss rundet alles stilvoll ab. Dies ist ein wunderschöner und ausdrucksstarker Wein. Der 2025er ist ganz einfach ein fabelhafter Branaire. Zweimal verkostet.
Peter Moser am 24/04/2026:
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zart florales schwarzes Waldbeerenkonfit, ein Hauch Brombeeren und Kirschen, einladendes Bouquet. Komplex, feine Extraktsüße, zarte Gewürzanklänge, feine Tannine, frische Säure, ein eleganter Speisenbegleiter mit sicherem Reifepotenzial.
Jeb Dunnuck am 12/05/2026:
Tief purpurfarben, ist der 2025 Château Branaire-Ducru ein wunderschöner Saint-Julien auf Basis von 62% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 6% Petit Verdot und 6% Cabernet Franc, der noch in 62% neuer französischer Eiche ruht. Gelesen zwischen dem 4. und 22. September, besitzt er eine parfümierte Nase von dunkleren schwarzen und blauen Früchten, verwoben mit reichlich blättrigem Tabak, rauchigen Kräutern, Blüten und Gewürzen sowie einem Hauch Pauillac-artigen Graphits. Am Gaumen ist er mittel- bis vollmundig, mit wunderbar integriertem Holz, wunderschön polierten Tanninen und einem geschmeidigen, charmanten, runden und samtigen Stil, dem schon jetzt schwer zu widerstehen ist. Er kommt auf 13% Alkohol bei einem pH-Wert von 3,65, und dies ist ein ausgesprochen beeindruckendes Fassmuster.