Aromatische Fülle, seidige Textur
Als perfekte Ergänzung zum Blanc de Noirs ist der Blanc de Blancs eine Mischung aus reinen Cuvées (erste Pressung) von Premiers und Grands Crus, die von den Eigenschaften derselben Kreide-Terroirs profitieren. Zusätzlich zu der natürlichen Spannung dieser reinen Chardonnay-Weine verleiht die Suche nach Reife dem Blanc de Blancs eine aromatische Fülle und seidige Textur, die sich mit der frischen Eleganz der großen Blanc de Blancs aus den besten Champagne-Crus verbindet.
Dégorgement: März 2025 | Dosage: 4,5 g/L
Claire Nesbitt im Juli 2025 zum Champagne Philipponnat Blanc de Blancs Extra Brut 2018:
Jasmin, blanchierte Mandeln, Aprikosenkerne und Grapefruit in der Nase dieses cremigen und eleganten Champagners. Er ist seidig und cremig, sehr leicht kreidig und nussig, mit mittlerem Körper und weichen Bläschen. Im Abgang ein Hauch von Vanilleschote. Sehr süffig. 4,5 g/l Dosage. Trinken oder lagern.
Kristaps Karklins für den RPWA (Juli 2025):
Der im November 2024 mit einer Dosage von 4,5 Gramm pro Liter degorgierte 2018 Extra-Brut Blanc de Blancs – zuvor als Grand Blanc bezeichnet – präsentiert sich mit einem aromatischen Profil aus Nashi-Birne, weißem Pfirsich, Orangenschale und Brioche, vermischt mit Nuancen von Macadamianuss. Am Gaumen ist er vollmundig, reichhaltig und strukturiert, mit einem großzügigen Fruchtkern, der von einer saftigen und dennoch lebendigen Säure untermalt wird und in einem langen, umhüllenden, zart salzigen Abgang endet. Selbst als Blanc de Blancs ist er etwas kraftvoller als der elegantere und harmonischere Cuvée 1522 Grand Cru aus dem gleichen Jahr.
Die Verkostungsnotiz des Champagnerhauses: Aussehen: Sehr blasse goldene Farbe mit einer Reihe sehr feiner Bläschen. Duft: Zarter, feiner Duft, der Noten von Zitrusschalen und Holunderblüten vereint. Nach Belüftung kommen Noten von Gebäck und frischen Mandeln zum Vorschein. Geschmack: Frisch und cremig mit Aromen von Zitrusfrüchten und Zitronatzitronen, dann leichtem Lakritzgeschmack. Der Abgang ist lang anhaltend, mit einer angenehmen Jodnote und guter Länge.
Weinbereitung: Traditionelle Weinbereitung, um eine vorzeitige Oxidation zu vermeiden. Teilweise malolaktische Gärung für Weine in Tanks, Weinbereitung ohne malolaktische Gärung für Weine, die in Holzfässern hergestellt werden (38 %). Extra-Brut-Dosage (4,25 g/l), um das Gleichgewicht zwischen Frische und Fülle zu erhalten, ohne den Charakter oder die Reinheit des Weins zu überdecken.
Ausbau: Sechs Jahre lang gereift, um die größte Komplexität des Weins zu erreichen und die sekundären und tertiären Aromen hervorzuheben, die von der langen Reifung auf der Hefe zeugen.