Ein majestätischer Wein, intensiv und ätherisch, mit Noten von Lorbeer und eingelegten Kirschen.
Nach der Lese und einer sorgfältigen Auswahl werden die Trauben in Kisten gelegt und 3–4 Monate lang im Trockenraum getrocknet, wobei zwischen den Trauben ausreichend Abstand gelassen wird, um eine gute Belüftung zu gewährleisten. Die getrockneten Trauben werden anschließend gekeltert und 15–20 Tage lang bei 22 °C auf der Maische mazeriert. Der so gewonnene Wein reift etwa 4 Jahre lang in großen Eichenfässern (30 und 65 hl), gefolgt von einer weiteren Flaschenreifung.
Verkostungsnotiz von Aldo Fiordelli (Oktober 2025):
Zurückhaltende Fruchtigkeit mit Aromen von Himbeeren und Erde, gepaart mit einer komplexen Gewürzmischung aus frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Milch, Minze, Lorbeerblatt und Kakaopulver. Sehr jugendlich. Vollmundig, dicht und ausgewogen, mit herzhaften Noten von Schokolade und Kirschen, äußerst schmackhaftem Stil, straffen, kreidigen und dennoch reifen Tanninen sowie einer frischen, belebenden Säure. Röstiger Abgang. Jetzt trinkbar, aber am besten in ein oder zwei Jahren.
Für den Falstaff bwertet von Othmar Kiem und Simon Staffler (November 2025:
Tiefschwarzes Rubinrot. Sehr duftende, einladende Nase nach Holunderbeeren, Cassis, gedörrten Veilchen und Bitterschokolade, Edelholz. Am Gaumen herzhaft, mit spannender Frucht und engmaschig verwobenem Tannin, dazu schöne Reife und tolle Länge bei herzhafter Aromatik.