Clos Floridene - Graves

Die Reben für den roten Clos Floridène können einge Wetterkapriolen parieren. Denn die Böden in Pujols-sur-Ciron ebenso wie in Illats besitzen einerseits einen guten Wasserabzug, der die Reben vor Staunässe schützt, sie sind andererseits aber auch in der Lage, Wasser aufzunehmen und einzulagern, sodass sie die Reben auch in längeren Trockenzeiten ausreichend versorgen können. Eine Besonderheit der roten Clos Floridène-Weine ist der Anbau von Cabernet Sauvignon auf Kalksteinuntergrund (in Pujols-sur-Ciron), statt den sonst üblichen Kiesböden, was der Rebsorte einen ungewohnten, spürbar eleganten Ausdruck verleiht. In ihren Weinbergen wirtschaftet die Familie Dubourdieu naturnah. Mit Bodenarbeit, organischem Dünger aus reinem Pflanzenkompost und sorgfältiger Handarbeit (Rückschnitt und Anbinden der Reben, Laubarbeit etc.). Im Herbst werden die Trauben nach Lagen, Parzellen und Rebsorten getrennt bei voller Reife von Hand gelesen und umgehend in die Kellerei gebracht, zweimal sortiert, dann schonend entrappt, leicht gequetscht, eingemaischt und nun innerhalb zwanzig bis 25 Tagen bei kontrollierten Temperaturen um die 30 °C auf der Maische vergoren. Nach Ende der Gärzeit werden die Weine dann vorsichtig abgezogen und für zwölf Monate in Barriques aus französischer Eiche (ein Drittel neues Holz) zur Reife gelegt.
Die Denis Dubourdieu Domaines umfassen neben Clos Floridène auch die Weingüter Château Doisy-Daëne und Château Cantegril (beide Barsac-Sauternes), Château Reynon (Cadillac) und Château Haura (Graves Rouge). Neben seiner Arbeit als Winzer und Kellermeister auf den verschiedenen Weingütern der Familie sowie als Professor an der Universität von Bordeaux ist Dubourdieu auch Berater zahlreicher Produzenten in und außerhalb Frankreichs.
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