Nur 2,4 Hektar grosser Weingarten
Christian Balog beschreibt den Wein wie folgt:
Eine weitere unentdeckte Perle
Den Château Gouprie Pomerol 2022 haben wir Anfang 2026 während unseres Messebesuchs auf der Wine Paris entdeckt – und er ist uns sofort im Gedächtnis geblieben. Zum einen durch sein modernes, auffälliges Label, das sich wohltuend von vielen klassischen Bordeaux-Etiketten abhebt. Vor allem aber durch die Qualität im Glas: ein Pomerol mit Tiefe, Ausdruck und beeindruckender Balance. Im Glas zeigt sich der Wein in einem dichten Purpur-Schwarz. Das Bouquet ist intensiv und verführerisch mit Aromen von reifen Brombeeren, gebackenen Pflaumen, geschmorten Schwarzkirschen und dunklen Waldbeeren. Dazu kommen spannende Noten von schwarzen Oliven, Holzkohle, Gewürzkiste, indischen Gewürzen, Garrigue, feuchter Erde und einem Hauch Menthol. Am Gaumen präsentiert sich der Château Gouprie 2022 mittelkräftig bis vollmundig, mit viel saftiger schwarzer Frucht, feinen exotischen Gewürznuancen und einer bemerkenswert geschmeidigen Struktur. Die Tannine sind poliert, weich und zugleich tragend, die Frische wirkt nahtlos eingebunden und verleiht dem Wein Eleganz trotz seiner dunklen, intensiven Fruchtfülle. Das Finale ist lang, parfümiert und von dichter, fast tintiger schwarzer Frucht geprägt. Ein moderner, charaktervoller Pomerol, der bereits jetzt seine Klasse zeigt, aber mit etwas Flaschenreife noch mehr Harmonie und Tiefe entwickeln wird. Passt hervorragend zu: Rinderfilet, Lamm, Entenbrust, Wild, Trüffelgerichten, Pilzrisotto oder gereiftem Käse. Trinkreife: ideal ab 2026, mit weiterem Entwicklungspotenzial.