Antonio Galloni im März 2026:
Der Ferrière 2023 vereint gekonnt Eleganz und Kraft. Kräftige, herzhafte und florale Noten verleihen ihm von Beginn an Frische. Dunkelblaue Früchte, Lavendel, Minze, Gewürze und Rosenblüten sorgen für eine rassige Note. Dieser lebendige Margaux ist von Klasse. Besonders seine Energie beeindruckt mich. Der Jahrgang 2023 reifte 18 Monate in einer Kombination aus französischer Eiche, Betontank und Amphore.
Im Februar 2026 notiert Neal Martin:
Der Ferrière 2023 besticht durch ein klar definiertes Bouquet mit Aromen von Brombeeren, wilden Hecken und zarten Irisblüten, das sich harmonisch einfügt. Am Gaumen präsentiert er sich mittelkräftig mit leicht kreidigen Tanninen, Nuancen von schwarzem Tee, die die dunklen Fruchtaromen unterstreichen, und einem angenehmen Hauch von schwarzem Pfeffer im Abgang. Dieser Wein ist es wert, entdeckt zu werden.
Jeb Dunnuck im März 2026:
Reife rote und schwarze Kirschen, geräucherter Tabak und Veilchen prägen den 2023er Château Ferriere, einen reifen, harmonischen Jahrgang dieses Weinguts. Er besticht durch seinen mittleren Körper, die gut eingebundenen Eichenholznoten, die reifen Tannine und einen großartigen Abgang. Dieser vollmundige, konzentrierte Wein bereitet bereits jetzt Genuss, und ich sehe keinen Grund, warum er sich in den kommenden 15–20 Jahren in kühlen Kellern nicht noch hervorragend entwickeln sollte. Trinkempfehlung: 2026–2046.