Jeb Dunnuck schreibt am 12/05/2026:
Tief purpurfarben, basiert der 2025 Château d'Aiguilhe auf 80% Merlot und 20% Cabernet Franc von sehr alten Reben und reift in 20% neuer Eiche. Er besitzt ein klassisches, vom Kalkstein geprägtes Profil mit roten und schwarzen Früchten, saftigen Blüten und kreidiger Mineralität. Am Gaumen ist er mittelkräftig, mit einem reinen, ausgewogenen, eleganten Mundgefühl, reifen Tanninen und guter Säure.
92-94/100 The Wine Cellar Insider Jeff Leve schreibt am 11/05/2026:
Sehr floral und erfüllt von süßen, reifen roten Früchten sowie einem Hauch Lakritz, die die Nase prägen. Am Gaumen ist der Wein weich, geschmeidig, cremig, seidig und frisch, und hinterlässt im Finale mehr von diesen süßen roten Früchten, Pflaumen sowie einen Hauch salzigen Kakaos. Der Wein wird aus 80% Merlot und 20% Cabernet Franc erzeugt. 13,5% Alkohol. Trinken von 2028 bis 2042.
Antonio Galloni schreibt am 26/04/2026:
Der 2025 d'Aiguilhe bietet eine berauschende Mischung aus rot- bis purpurfarbener Frucht, Lavendel, schwarzem Pfeffer, Rosenblüten, Zimt, neuem Leder und Blutorange. Hier gibt es wunderschöne texturale Tiefe, aber auch reichlich Energie, um die Fruchtintensität und die gesamte Reichhaltigkeit des Weins zu ergänzen. Die Tannine werden etwas Zeit benötigen, um weicher zu werden.
91-93/100 The Wine Palate Lisa Perrotti-Brown schreibt am 04/05/2026:
Tief granat-violett in der Farbe, stürmt der 2025 d'Aiguilhe mit energiegeladenen Noten von frischen Heidelbeeren und Kirschwasser hervor, gefolgt von Anklängen an Rosenknospentee, getrockneten Lavendel und feuchte Erde. Der mittelkräftige Gaumen liefert eine kreidige Textur mit einer knackigen Säurelinie, die die leuchtenden schwarzen und roten Beerenaromen stützt, und endet mit einem Auftrieb roter Beeren. Die Cuvée besteht aus 80% Merlot und 20% Cabernet Franc. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,5%. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche, davon 20% neu. Der pH-Wert liegt bei 3,35.
92-94/100 The Drinks Business Colin Hay am 07/05/2026:
(Castillon, Côtes de Bordeaux; 80% Merlot; 20% Cabernet Franc; Endertrag 30 hl/ha; 13,5% Alkohol; verkostet auf Canon-La-Gaffelière mit Stephan und Ludovic von Neipperg). In seinem Terroir-Ausdruck so anders als der unmittelbar zuvor verkostete Clos Marsalette, doch mit derselben Qualität im Tanninmanagement und einer sehr deutlich erkennbaren Sanftheit der Extraktion. Schwarze Himbeere, rote Johannisbeere, schwarze Johannisbeere und etwas Kirsche. Im Auftakt ist er großzügig, wird dann aber von den Kalkstein-Tanninen erfasst und geformt, die ihn zurück zur Wirbelsäule ziehen. Nach dem Griff der Tannine öffnet er sich jedoch zu einem fächerartigen Finale. So rein, mit jenem schönen taktilen Hauch von Kreide im Finale, der daran erinnert – auch wenn man es kaum vergessen könnte –, woher dieser Wein stammt. Er besitzt jene Art von Energie, die nur biologischer Weinbau hervorbringen kann.
Peter Moser schreibt am 24/04/2026:
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, dezente ockerfarbene Randaufhellung. Noch etwas zurückhaltend, rote Waldbeeren, floraler Touch, Kirschen, unterlegt mit kandierter Orangenzeste. Saftig, feine Kirschfrucht, zarte Kräuterwürze, dezenter Nougat-Touch, mineralisch-salziges Finale, bereits zugänglich und ansprechend, roter Beerennachhall.