Christian Balog beschreibt den Chateau Clerc Milon 2025 Pauillac wie folgt:
93-94 Punkte
Die Nase zeigt sich typisch dunkelbeerig, mit Anklängen von Graphit und schwarzer Schokolade. Ein wenig saftige Rote Johannisbeere und süsse Kirschen kommen im Mund hinzu. Das Tannin ist zart und fein. Eine saftige animierende Säure zieht sich ins Finale, welches ebenfalls mit mittelkräftig bezeichnet werden kann.
William Kelley 04/05/2026
Der 2025 Clerc Milon ist wunderschön gelungen und verströmt Noten von dunklen Beeren, Blütenblättern und Orangenzeste, eingerahmt von einem geschickten Einsatz neuer Eiche. Mittel- bis vollmundig, dicht und konzentriert, mit lebendiger Säure und einem kreidigen Finale. Es ist eine Cuvée aus 62% Cabernet Sauvignon, 28% Merlot, 8% Cabernet Franc sowie dem Rest Carménère und Petit Verdot.
12/05/2026
Ein ausgewogener, anmutiger Pauillac: Der 2025 Château Clerc Milon basiert auf 62% Cabernet Sauvignon, 28% Merlot, 8% Cabernet Franc sowie dem Rest Carménère und Petit Verdot und ruht noch im Fass. Cassis und schwarze Kirschen, Graphit sowie eine an zerstoßenen Stein erinnernde Mineralität prägen die Nase. Am Gaumen ist er mittel- bis vollmundig, mit einem hübschen, reinen, beinahe zurückhaltenden Profil, das sich mit Zeit im Glas schön aufbaut. Ein wunderschöner Pauillac im Entstehen, und ich wäre sicherlich froh, Flaschen davon im Keller zu haben.
11/05/2026
Ein saftiger und strukturierter Clerc, sehr typisch mit Festigkeit und Strahlkraft. Er ist mittelkräftig, mit solidem Mittelgaumen und einem linearen, rassigen Finale. Nur ein Hauch Feuerstein am Ende. Lebendig und hübsch. Eine Cuvée aus 62% Cabernet Sauvignon, 28% Merlot, 8% Cabernet Franc, 1% Carménère und 1% Petit Verdot.
Neal Martin 07/05/2026
Der 2025 Clerc Milon wurde vom 3. bis 19. September gelesen und in 55% neuer Eiche ausgebaut. Das Holz zeigt sich derzeit etwas stärker als beim d'Armailhac, dürfte aber mit der Zeit eingebunden werden. Ich vermute, dass er längere Flaschenreife benötigen wird, um sich vollständig zu integrieren. Der Gaumen ist im Auftakt sehr rund und geschmeidig, mit einer Mischung aus roter und schwarzer Frucht, etwas weißem Pfeffer und Tabak. Zum Finale hin gewinnt er an Gewicht und zeigt einen anhaltenden Nachhall. Ich habe das Gefühl, dass er in diesem Jahrgang leicht vor dem d'Armailhac liegen könnte – mal sehen.
Peter Moser beschreibt den Chateau Clerc Milon 2025 Pauillac wie folgt:
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine Röstaromen, dunkle Waldbeeren, reife Pflaumen, Blutorangen, feine Edelholznuancen. Kräftig, etwas Nougat, reife Tannine, angenehme Frische, zart karamelliger Abgang, gutes Reifepotenzial.
Antonio Galloni 26/04/2026
Der 2025 Clerc Milon zeigt sich im Glas kraftvoll und explosiv. Ein Schub dunkelroter bis purpurfarbener Frucht, Lavendel, Rosenblüten, Mokka, neues Leder und ein Hauch neuer Eiche hinterlassen einen starken ersten Eindruck. Geschmeidig und recht kraftvoll, mit enormer Energie, ist der Clerc Milon im Jahr 2025 makellos.
95/100
Georgina Hindle 04/05/2026
Himbeeren und rote Kirschen in der Nase, dazu einige Rosenblütenaromen. Saftig und lebendig, sofort mit großartiger Energie und Strahlkraft, sehr großzügig und prall; am Gaumen etwas dunkler, mit etwas dunkler Schokolade, Lakritz, schwarzer Johannisbeere sowie Anklängen von Zedernholz und Bitterkeit. Zugleich ist die Säure ausgeprägt und verleiht diesem Wein echten Auftrieb. Energiegeladen, mit mineralisch geprägter Säure. Dynamisch und lebendig, mit großartigem Tanningerüst, vital und sehr fesselnd. 1% Carménère und 1% Petit Verdot vervollständigen die Cuvée.
95/100 
30/04/2026 Fängt die muskulöse Schlankheit des Jahrgangs ein, verbunden mit großer Intensität und Tiefe, Wellen von Nelken, rotem Lakritz, dunklen herbstlichen Früchten, enormer Saftigkeit, Kaffeebohne und Cappuccino, klare Reichhaltigkeit mit cremigem Gewicht über den Mittelgaumen. pH 3,78. Lese vom 3. bis 19. September. 55% neue Eiche für den Ausbau. Handschrift des Guts. pH 3,78.