Die "scharlachrote Essenz seiner Heimat"
beschreibt die Familie Gil ihren Laya. Gelegen zwischen der maritimen Levante und der Kontinentalität La Manchas bringen die alten Rebstöcke hier, in der DO Almansa, konzentrierte Trauben der Garnacha Tintorera (vielleicht besser bekannt als Alicante Bouschet) mit ihrem violetten Fruchtfleisch und des Monastrell hervor. "Ein einzigartiger Wein, der Komplexität, Struktur und eine intensive, tiefrote Farbe vereint. Elegantes, frisches und komplexes Bouquet mit Noten von reifen Früchten und blumigen Anklängen. Angenehm frischer Einstieg am Gaumen, ausgewogen und mit weichen, wenn auch noch jugendlichen Tanninen, cremig und umhüllend, mit einem originellen und interessanten Mundgefühl und einem langen Abgang."
Luis Guitiérrez zum Bodegas Atalaya Juan Gil 2024 Laya DO Almansa (Februar 2026):
Der junge Einstiegswein Laya 2024 wurde zu 70 % aus Garnacha Tintorera und zu 30 % aus Monastrell gekeltert, die von 30 Jahre alten, ohne Bewässerung angebauten Reben auf Kalk- und Steinböden stammen. Er gärte in offenen 20.000-Liter-Edelstahltanks mit neutralen Hefen und reifte vier Monate lang in gebrauchten französischen Eichenfässern, wo er auch die malolaktische Gärung durchlief. Er ist berauschend, mit Noten von sehr reifen dunklen Beeren, und ist jung und primär, fruchtbetont, leicht zu trinken und saftig, mit samtigen Tanninen, 14 % Alkohol, einem pH-Wert von 3,76 und 5,4 Gramm Säure. Es wurden 150.000 Flaschen produziert. Er wurde im Mai 2025 abgefüllt.
Für James Suckling verkostete Jacobo García Andrade den 2024er Laya: "Brombeeren, verwoben mit Vanille, exotischen Gewürzen und Schokolade. Am Gaumen rund und vollmundig, mit Noten von dunklen Früchten und Schokolade, die in einem weichen, aromatischen Abgang münden. Klassisch. Garnacha Tintorera und Monastrell. Vegan. Jetzt trinkfertig oder lagerfähig." 88 Punkte. (November 2025)