Christian Balog beschreibt den Wein wie folgt:
93-94+ Punkte
Die Nase ist dunkelbeerig, Cassis, eine minzige Kühle. Im Mund ist der Wein sehr strukturiert, die Tannine sind zunächst etwas adstringent. Er präsentiert sich sehr frisch, das hilft dem Wein.
William Kelly notiert im April 2025:
Cassis, Bleistiftspäne, Iris, Veilchen. Mittel- bis vollmundig, geschmeidig, präzise und rein, gute Persistenz. 81 % Cabernet Sauvignon, 17 % Merlot, 2 % Cabernet Franc; 12,4 % vol.
Die Verkostungsnotiz von Neal Martin (April 2025):
Der 2024 Gruaud Larose wurde zwischen dem 27. September und dem 8. Oktober geerntet und reifte zu 95 % in neuer Eiche. Er hat ein für den Jahrgang beeindruckendes Bouquet mit reinen Brombeer-, Heidelbeer-, Zedern- und leichten gepressten Blumendüften. Der Stil erinnert ein wenig an Margaux. Am Gaumen ist er mittelkräftig, frisch und ziemlich salzig, mit saftigen schwarzen Früchten und Noten von schwarzer Oliventapenade. Er ist kein nachhaltiger Gruaud Larose, da er keinen Pfauenschwanz im Abgang hat, aber er hat einen klassischen Charakter, den man vor 10 oder 15 Jahren nicht finden konnte.
Die Verkostungsnotiz von Antonio Galloni (April 2025):
Der 2024 Gruaud Larose ist sehr fein. Der 2024er ist dunkel und reichhaltig, mit einer großartigen Präsenz und hat viel zu bieten. Dunkelblaue/violette Früchte, neues Leder, Kies, Gewürze, Lavendel und getrocknete Kräuter entwickeln sich mühelos. Der Leser findet einen Saint-Julien mit bemerkenswerter textureller Tiefe. Der Abgang ist vielleicht ein wenig schmal, aber die élevage kann hier sehr wohl Abhilfe schaffen.
Die Verkostungsnotiz von Peter Moser (April 2025):
Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Frische Kirschfrucht, ein Hauch von Brombeeren, Nuancen, feine Edelholzwürze, mineralischer Touch. Schlank, Herzkirschen, zarte Fruchtsüße, frisch, rote Beeren, bereits gut entwickelt, leichtfüßig, feinwürziger Nachhall, bietet delikates Trinkvergnügen.