Christian Balog beschreibt den Wein wie folgt:
91-93
Im Duft auch etwas mehr dunkle als helle Frucht. Am Gaumen ist der Wein ebenfalls fleischig und dicht. Dennoch eher ein zarterer Stil verglichen zu den Jahren zuvor. Gute Länge.
William Kelly notiert im April 2025:
Der 2024er Langoa Barton zeigt sich wunderbar und duftet aus dem Glas nach süßen Brombeeren und Pflaumen, durchzogen von Anklängen von Lakritz, Bleistiftspänen und Flieder. Mittel- bis vollmundig, mit lebendiger Säure sowie guter Tiefe und Dichte – pur und raffiniert. Cuvée aus 52 % Cabernet Sauvignon, 40 % Merlot und 8 % Cabernet Franc; Lese vom 24. September bis 5. Oktober.
James Suckling
Ein fester und raffinierter Rotwein mit Cassis- und Mineralnoten. Mittelgewichtig, zäh und poliert – deutliche Hinweise auf sorgfältig selektierte Trauben für diesen Jahrgang. Sehr gelungen.
93 / 100
Jane Anson (Inside Bordeaux)
Florale Aromen von Pfingstrose und Flieder beim Langoa, die Frucht zeichnet sich durch Feinheit und Sanftheit aus – rote Kirschen, Kirschkern, Tabak und schwarzer Tee sorgen für durchweg charmante Noten. Im Abgang etwas kürzer als in den herausragenden Jahrgängen 2022 und 2023. Der Verschnitt unterscheidet sich deutlich: Hier etwas über 50 % Cabernet Sauvignon gegenüber über 90 % beim Léoville. Lese vom 24. September bis 5. Oktober; 60 % neues Holz; Ertrag 30 hl/ha.
Die Verkostungsnotiz von Peter Moser (April 2025):
Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Reife Pflaumenfrucht, zart nach Herzkirschen, zarte Edelholznuancen, ein Hauch von Nougat, Orangenblüten. saftig, elegant und frisch strukturiert, rotbeeriger Touch im Abgang, lebendig und gut anhaftend.