Victoria Ordonez Bodegas Zetian

Victoria Ordonez Bodegas Zetian

Kaum ein Name ist in der Weingegend von Malaga so bekannt wie Ordóñez. Der Vater und auch der Bruder sind bekannt durch Ihre Süssweine. Im Jahr 2004 hängte die studierte Medizinerin Victoria Ordóñez ihren konventionellen Job an den Nagel und arbeitete mit Alois Kracher zusammen im brüderlichen Weingut. Vor wenigen Jahren machte Sie sich zusammen mit Ihrem Sohn William Martin Ordóñez selbständig, mit dem Ziel längst vergessene trockene Weine zu machen. Ihre Weinberge in der Sierras de Málaga liegen zwischen 800m und 1000m Höhe im Naturschutzgebiet der Sierra de Tejeda. Maschinelle Bearbeitung ist streng verboten. Die Reben sind im Berg verstreut durchmischt mit Bäumen. Ein echter Mountain-Wein.

Ursprünglich hat Victoria Ordóñez die Weine aus ihrem Rueda-Projekt unter ihrem eigenen Namen herausgebracht. Mittlerweile hat sie dafür eine eigene Bodega gegründet: die Bodega Zetian.
Victoria Ordonez Bodegas Zetian Verdejo La Pasajera DO Rueda 2023
 BIO 
Ein ganz besonderer Verdejo

Die Trauben werden von Hand in Kisten gelesen und vor der Verarbeitung mindestens 24 Stunden lang gekühlt. Anschließend wird nur der Vorlaufmost aus der Presse bei niedriger Temperatur vergoren, um die organoleptischen Eigenschaften der Sorte so weit wie möglich zu erhalten.
Verkostungsnotiz: Aussehen: Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase komplex und intensiv, mit den charakteristischen Heuaromen der Sorte Verdejo, die subtilen Noten von weißen Blüten und grünen Früchten wie Apfel und einem Hauch von Aprikose weichen. Am Gaumen elegant, fein, intensiv und schmelzig, aber mit belebender Säure und einem für die Sorte Verdejo typischen leicht bitteren Abgang.

Die Verkostungsnotiz von Marian Henß (Mai 2025): 

Farbe: leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen | Nase: In der Nase zeigt sich der Verdejo gewohnt fruchtbetont, aber gleichzeitig durchzogen von grünen Elementen. Es strömen Aromen von Grapefruit, Mango, gegrillter Ananas, reifem Pfirsich und saftiger Nash-Bbirne aus dem Glas – die Frucht ergießt sich großzügig. Etwas Limonenabrieb und reife Meyer-Zitrone ergänzen das Ganze auf eine sommerlich-frische Art und Weise. Der Wein entfaltet besonders bei warmen Temperaturen mit seiner Fruchtigkeit seinen besten Moment. Glücklicherweise kommen rassige grüne Elemente als Kontrast zur Geltung: In der Nase findet man auch Zitronenmelisse, Salbei, Sauerampfer, Kerbel und Petersilie. Dieses Füllhorn an Kräutern macht die Nase spannend – ein Spiel zwischen Frucht und herben sowie herbalen Akzenten. | Gaumen: Am Gaumen zeigt sich der Wein herrlich fruchtig – er erinnert sofort an einen Biss in knackig-frische Granny Smith Äpfel. Auch hier verbinden sich grüne mit gelben, fruchtigen Aromen. Er ist nicht primär von reifer, exotischer Frucht geprägt, sondern vielmehr von intensiv duftenden heimischen Früchten. Die Kräuteraromen bringen auch am Gaumen einen leichten, frischen Kick im Nachhall. Bei mittlerer Säure ist er gut balanciert, tänzelt auf der Frucht und spielt mit einem unkomplizierten Trinkfluss.

Das Etikett:

Das Etikett ist ein Werk der jungen, in Málaga geborenen Malerin Julia Diazdel. Die Arbeiten der Malerin zeugen von außergewöhnlicher Sensibilität und einem kraftvollen Stil, der die Authentizität und Persönlichkeit der „Passagierin“ perfekt widerspiegelt. Das Etikett erinnert an eine Geschichte, die sich während des Zweiten Weltkriegs im Hafen von Málaga abspielte und damals in der Málaga-Presse aufgegriffen wurde: die Geschichte eines mysteriösen Passagiers auf der „Empress“, einem japanischen Schiff, das auf dem Weg nach Marseille in Málaga Halt machte.
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